Dragonball Super: Broly Blu-ray

Original Filmtitel: Dragon Ball Super Movie: Broly

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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
-
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Japanisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.78:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
100 Minuten
Veröffentlichung:
05.12.2019
 
STORY
8
 
Bildqualität
7
 
Tonqualität
8
 
Ausstattung
0
 
Gesamt *
5
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Die Marke „Dragonball“ hat nicht nur in Japan, sondern auch hier in Deutschland eine spannende und leider auch nicht immer gute Entwicklung durchgemacht. Anfängliche Fehlübersetzung in der Ur-Serie, Zensierte Fassung bei „Dragonball Z“ und ein komplett zerstückeltes „Dragonball GT“. Selbst die Neuauflage „Dragonball Kai“ und auch die Fortsetzung „Dragonball Super“ mussten aufgrund neuer Synchronsprecher hierzulande ordentlich Kritik einstecken. Schauen wir mal was uns beim allerneusten Spross des Franchise erwartet.

Story

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Son-Goku trainiert fleißig, um die Grenzen seiner Kraft immer wieder aufs Neue zu sprengen. Eines Tages, als er, Vegeta und Bulma dabei helfen die Dragonballs zu suchen, taucht der böse Imperator Freezer mit einem mysteriösen Saiyajin namens Broly auf der Erde auf. Doch wie kann das sein, schließlich sollten die restlichen Saiyajin bei der Zerstörung des Planeten Vegeta durch Freezer vollständig ausgelöscht worden sein? Um dieses Rätsel zu lösen, bleibt jedoch keine Zeit, denn Broly stürmt sofort wutentbrannt auf Vegeta und Son Goku zu. Das ist der Beginn einer neuen, erbitterten Schlacht. Zunächst einmal Entwarnung, Kazé hat sich für diesen Film direkt entschieden die „alten DBZ-Stimmen“ zu besetzen. Diesmal brauchte es keinen Shitstorm oder einen Fan-Tumult, Tommy Morgenstern spricht Son-Goku, Oliver Siebeck spricht Vegeta, David Nathan den Namekianer Piccolo, auch ein Großteil der anderen Sprecher sind an Bord. Die Fans sind glücklich und ich bin es zugegebenermaßen auch. Obwohl der Film im Gegensatz zu seinen Vorgängern ganz klar dem „Super-Universum“ angehört, hat man wohl akzeptiert, dass es für Film- und Serien hierzulande eben zwei verschiedene Casts gibt.
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Die Nostalgie ist aber auch nicht ganz unbegründet, der Animationsstil bei „Dragonball Super: Broly“ erinnert nämlich wieder ganz stark an den kantigen Stil aus „Dragonball Z“ und eben den damaligen Filmen, die es zu der Reihe gab. Jetzt fragt man sich natürlich auch: „Ist Broly nicht schon längst besiegt?“, schließlich gab es zu dem wütenden Saiyajin doch bereits 3 Filme u.a. mit dem Titel „Brolys Rückkehr“. Kehrt der legendäre Super Saiyajin also ein weiteres Mal zurück? Nein, ganz im Gegenteil. Er taucht zum ersten Mal überhaupt auf. Das zu verstehen ist ganz einfach, dieser Film wird in den offiziellen Kanon der Reihe aufgenommen, schließlich ist die Story vom Schöpfer Akira Toriyama höchstpersönlich erdacht. Um das zu unterstreichen beginnt der Film auch erstmal mit einem sehr großen Zeitsprung. Wir befinden uns zunächst in einer Zeit, bei der Planet Vegeta noch nicht von Freezer ausgelöscht wurde, es gibt Hintergrundgeschichten von Vegetas, Gokus und logischerweise auch Brolys Vater, die uns diese Figur zum ersten Mal so richtig vorstellen. Denn so einen richtigen „Charakter“ hatte der Superkämpfer bis dato noch nicht.
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Der ganze Aufbau der Geschichte um Brolys Vergangenheit, die Begegnung mit Freezer, die Auslöschung des Planeten und somit das Schicksal der „letzten Saiyajin“ nimmt etwas mehr als die komplette erste Hälfte des Filmes ein. In der Gegenwart ist dann Vorwissen aus der Serie „Dragonball Super“ gefragt, doch auch als Nichtkenner des Stoffes kommt man relativ schnell rein, die wichtigsten Eckpunkte schleudern sich die Figuren gleich zu Beginn um die Ohren. Beispielsweise das Son-Goku Freezer wieder zum Leben erweckt hat, womöglich kehrte der Musterschurke bereits öfter zurück als es Titelgeber Broly tut. Außerdem gab es ein großes Turnier im Universum, bei der er auf der Seite seines Erzfeindes Son-Goku kämpfte. Nachdem wir zumindest Brolys Wesen ein bisschen mehr kennengelernt haben, geht es auch gleich ans Eingemachte. Der Rest des Streifens ist ein einziger riesiger und ausführlicher Kampf und womöglich sogar einer der besten der bisherigen Dragonball-Geschichte. Alles wurde genau auf diese Begegnung ausgelegt, die Animationen sind flüssig, das Tempo ist schnell, die Angriffe sind abwechslungsreich und auch die Wucht und Kraft unserer Helden und Antihelden ist zu spüren. Die Verwandlungen machen Laune und auch ein aus Filmen alter Bekannter wird nun zum ersten Mal offiziell eingebracht. Sollte es eine Fortsetzung zu Super geben, dürfte all das eine ordentliche Grundlage abgeben.
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Kommen wir zu dem, was mir an dem Film nicht gefällt. Zu wenig Interaktion zwischen unseren bekannten Figuren, die Struktur von Broly gleicht eher einem vertrackten Zwei-Akter: Rückblick und Finale. Da man als Fan bereits große Teile der Vergangenheit der Saiyajin schon kennt, sind diese nichts neues und die Zeit hätte man besser auf Broly legen sollen anstatt nochmal zu erzählen wie Son-Goku als Kind auf die Erde kam, für eine titelgebende Figur ist das was wir über ihn und sein Verhalten für neue Erkenntnisse gewinnen einfach zu wenig. Auch, dass er sich von seinem Vater mittels eines Elektrohalsbandes außer Gefecht setzen lässt ist angesichts seiner Kraft arg unglaubwürdig.

Bildqualität

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Das Bild macht einen sehr ordentlichen Eindruck und kommt mit einem AVC-kodierten 1080p Transfer in 1.78:1 daher. Auf Blu-Ray kommt der Anime auf jeden Fall gut zur Geltung, die Farben sind schön bunt, die Animationen, sowie der Zeichenstil können mich jedes Mal aufs Neue überzeugen und die Kontraste lassen sich gut sehen. Selbst die 3D-CGI Animationen stören den Gesamteindruck nicht, alles harmoniert sehr schön miteinander, fügt sich gut ein und wurde für die große Leinwand komponiert. Die Farben sind fast jederzeit schön klar, wobei (vor allem) in dunkleren Szenen leider etwas Banding und Komprimierungsspuren zu sehen ist.

Tonqualität

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Der Ton ist, wie bei den meisten Anime-Kinofilmen üblich, in DTS-HD MA 5.1. vorhanden. Sowohl im japanischen Original, als auch in der deutschen Fassung. Auch wenn wir es hier nicht mit dem ganz großen klassischen Blockbuster zu tun haben, der die Boxen zum Beben bringt, der Klang ist fehlerlos. Stimmen, Soundtrack und Umgebungsgeräusche sind angenehm abgemischt und alles in allem kann man hier nicht meckern. In seltenen Fällen macht sich auch mal der Subwoofer bemerkbar, schwingt aber größtenteils im Hintergrund mit. Die Mischung des Originals kommt allerdings deutlich wuchtiger und kraftvoller daher, als die der deutschen Version.

Ausstattung

Auf der Disc befinden sich keine Extras. Gerne hätten wir über die limitierte Sammleredition berichtet, doch in der Redaktion hat uns nur die reguläre Blu-Ray erreicht.

Fazit

„Dragonball Super: Broly“ ist nicht der perfekte Dragonball-Film, auch wenn er von vielen Fans als solcher gesehen wird und nicht nur in Japan Einspielrekorde knackte. Die Marke „Dragonball“ erlebt dennoch einen nie dagewesenen Aufschwung und das wird wohl auch in Zukunft so sein, weshalb auch der neuste Ableger (nicht nur dank der originalen deutschen Stimmen) der Kinofilmreihe für eine für Fans uneingeschränkte Empfehlung ist. Kame-Hame-Ha! (Tom Sielemann)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
7 von 10

Testgeräte

Samsung 65“ – UE65RU7099UXZG – 4K Teufel e300 Digital Anlage (5.1 Dolby Surround) Playstation 4 Pro
geschrieben am 12.01.2020

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2 Bewertung(en) mit ø 3,75 Punkten
 
STORY
5.0
 
BILDQUALITäT
4.0
 
TONQUALITäT
5.0
 
EXTRAS
1.0

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