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Lloronas Fluch (Limited Steelbook Edition) Blu-ray

Original Filmtitel: The Curse of La Llorona

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Verkauf:
1 Mitglied verkauft
Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, HD Sound (englisch)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DD 5.1
Deutsch (Hörfilmfassung) DD 2.0
Englisch Dolby Atmos
Englisch DD 5.1
Französisch DD 5.1
Italienisch DD 5.1
Spanisch DD 5.1
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch für Hörgeschädigte, Italienisch für Hörgeschädigte, Spanisch, Schwedisch, Norwegisch, Finnisch, Griechisch, Französisch, Niederländisch, Dänisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.40:1)
Video-Codec:
Spieldauer:
93 Minuten
Veröffentlichung:
05.09.2019
Lloronas Fluch (Limited Steelbook Edition) Blu-ray Review
Story
 
4
Bildqualität
 
8
Tonqualität
 
6
Ausstattung
 
3
Gesamt *
 
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 31.08.2019
Nach dem eher durchwachsenen Beitrag „The Nun“ fügt das Produzententeam um Mastermind James Wan mit „Lloronas Fluch“ ein weiteres Kapitel zum „Conjuring“-Universum hinzu. Die Regie übernahm dabei Michael Chaves, der hiermit sein Spielfilmregiedebüt abliefert. In den Hauptrollen dürfen wir uns über bekannte Gesichter wie Linda Cardellini, Patricia Velasquez, Raymond Cruz und Tony Amendola freuen. Im Kino konnte der Film locker ein Vielfaches seine Kosten einspielen, womit das Konzept zumindest finanziell aufgegangen wäre. Nun erobert „La Llorona“ auch den Heimkinomarkt in Form einer Keep-Case-Verpackung, als auch im limitierten Steelbook. Was der Film und die Blu-ray Disc aus dem Hause Warner Home Video zu bieten haben, klärt die nun folgende Rezension.

Story

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Die verwitwete Sozialarbeiterin Anna (L. Cardellini) lebt mit ihren beiden Kindern Chris (R. Christou) und Samantha (J.-L. Kinchen) ein bescheidenes Leben. Eines Abends wird sie zu einem Fall häuslicher Gewalt gerufen und zieht bei ihrem Einsatz die Aufmerksamkeit eines dunklen Geistes auf sich und ihre Kinder. Durch den Priester Perez (T. Amendola) findet sie heraus, dass es sich bei dem Wesen um die sagenumwobene La Llorona (M. Ramirez) handelt, die der Legende nach einst ihre Kinder tötete und anschließend sich selbst. Doch da sie ohne ihre Kinder keinen Zugang zum Himmel erhielt, entführt und ermordet sie seitdem die Kinder der Lebenden, um sie als ihre eigenen auszugeben. Als die Angriffe der Weinenden immer brutaler werden, wendet sich Anna verzweifelt an den ehemaligen Priester Ralfael Olvera (R. Cruz) dessen unorthodoxe Versuche, die dämonische Gestalt zu vertreiben, vielversprechend zu sein scheinen... Die Legende der La Llorona, der „weinenden Frau“, die ihre eigenen Kinder ertränkte um sich an ihrem untreuen Ehemann zu rächen (klingt komisch, ist aber so!), und daraufhin verflucht wurde und weinend um ihre Tat nach den Seelen anderer Kinder trachtet, ist in der lateinamerikanischen Folklore fest verankert. Zugegeben: Der Ursprung der Geschichte findet sich bereits viel früher, erinnert die Legende doch in vielen Punkten an Medea, nur dass diese (zum Glück!) nicht als Geist zurückkehrte um die Sterblichen (und das Kinopublikum) heimzusuchen.
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Das es sich bei „Lloronas Fluch“ um eine weiteres Kapitel der „Conjuring“-Reihe handelt, erfuhr der Zuschauer erst während des Films, auch wenn das Mitwirken von Tony Amendola in seiner Rolle des Priesters aus „Annabelle“ im Trailer bereits einen Anhaltspunkt dafür lieferte. Würde man den Film um die paar Sekunden (eigentlich ist es sogar nur ein einziger Satz und ein kurzer Rückblick) kürzen, wäre die Verbindung sogar gänzlich gekappt – eine Rolle spielt das Ganze nämlich nicht. Vielleicht wäre es sogar besser gewesen, auf eben diesen Link zur beliebten Reihe zu verzichten, und „Lloronas Fluch“ als für sich stehenden Einzel-Gruselfilm ins Kino zu bringen, denn durch den Querverweis, dass es sich bei dem Titel um einen weiteren Ableger der beliebten Reihe handelt, muss sich dieser Teil zwangsweise mit seinen Vorgängern messen und vergleichen lassen. Dabei kommt man unglücklicherweise zu dem Schluss, dass die Reihe von Episode zu Episode immer schwächer wird. Gruselspezialist James Wan, der hier lediglich als Produzent fungiert, griff dem Regiedebütanten Michael Charves bei seiner Arbeit zwar ein wenig unter die Arme (wie man im Bonusmaterial zu sehen bekommt) von Wans handwerklichem Geschick im Umgang mit Licht und Schatten, sowie dem Spiel mit den Erwartungen der Zuschauer und clever eingesetzten Schockmomenten, sieht man in diesem Film allerdings nichts. Es ist zwar töricht sich einfach nur auf der Erscheinen der Titelfigur zu verlassen und darauf zu hoffen, damit beim Zuschauer Gänsehaut zu erzeugen, aber leider versucht der Film genau Das, und scheitert damit beinahe auf ganzer Linie. Diese Formel hat bereits bei „The Nun“ nicht mehr funktioniert, aber zumindest war diese Erscheinung – zumindest meiner Meinung nach – deutlich furchterregender als die hier auftretende weinende Frau.
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Statt Atmosphäre zu erzeugen (zumindest das hat der Vorgängerfilm „The Nun“ noch halbwegs hinbekommen) verlässt sich der Film voll und ganz auf billige und obendrein schlecht getimte Jumpscare-Momente, die zum größten Teil völlig wirkungslos verpuffen, da man vergessen hat vorher eine entsprechende Anspannung beim Zuschauer aufzubauen. Dabei wäre das relativ einfach gewesen, kündigt doch die La Llorona laut der Legende ihr Erscheinen durch leises Wehklagen und Wimmern an, wovon man im Film allerdings nicht die Spur sieht oder hört. Vielleicht hätte ein entsprechender Soundeffekt für eine bessere Wirkung oder Stimmung gesorgt, aber das werden wir wohl nie erfahren. Das ist indessen nicht das Einzige, was wir nie erfahren werden, denn der Film lässt massenhaft Fragen offen, die primär logischer Natur sind. Doch über fehlende Logik sollte man sich bei einem Geisterfilm vielleicht gar nicht so laut beschweren, nicht wahr? Erst recht nicht, wenn es sich hierbei ausnahmsweise mal nicht um eine „Wahre Geschichte“, sondern um eine folkloristische Erzählung handelt, die in unsere Welt einzudringen gedenkt. Demnächst steht mit „Conjuring 3“ auch schon der nächste Beitrag der Filmreihe ins Haus, der sich diesmal wieder der Hauptreihe um Ed und Lorraine Warren widmet. Es bleibt zu hoffen dass die Reihe damit wieder in die Spur zurückfindet und auf alte Werte setzt. Auf dem Regiestuhl sitzt übrigens der Regisseur dieses Films, womit er die Gelegenheit bekommt zu zeigen, dass er aus seinen Fehlern gelernt hat, sofern er sie selbst überhaupt als Fehler erkennt. Es kann natürlich auch sein dass ich selbst zu kritisch bin oder meine Erwartungen an derartige Filme einfach zu hoch stecke, aber der Einzige, der bei „Lloronas Fluch“ wirklich geweint hat war ich – um die vertanen Möglichkeiten.

Bildqualität

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Das glasklare Bild liegt im Ansichtsverhältnis von 2,40 vor und orientiert sich stilistisch an der dargestellten Zeit, denn der Film spielt in den frühen 1970ern. Die Schärfe ist in Nahaufnahmen, etwa wenn man die „Waffen“ des Schamanen, das Amulett oder ähnliche Detailaufnahmen zu sehen bekommt, hervorragend und bildet wunderschöne, detailreiche Bilder ab. Im Allgemeinen ist das Bild jedoch eher weich und an den Rändern ein wenig unscharf, was aber keine Seltenheit bei den Filmen der Reihe und demnach als Stilmittel zu bewerten ist. Die Farben sind sehr natürlich und dabei etwas zurückhaltend. Dadurch entwickelt sich eine trostlose Atmosphäre, die gut zum Film passt. Der Kontrast ist gut eingestellt, allerdings hätte der Schwarzwert hie und da etwas kräftiger sein dürfen. Leider gehen hin und wieder auch ein paar Details in dunkleren Flächen verloren, aber ansonsten gibt es nicht viel an der Präsentation auszusetzen.

Tonqualität

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Freunde des O-Tons dürfen sich über eine englische Dolby Atmos Tonspur mit einem TrueHD 7.1 Kern freuen, während alle anderen Synchronfassungen lediglich in Dolby Digital 5.1 auf die Disc gepresst wurden. Dafür bekommen wir neben der deutschen auch noch eine franzöische, eine italienische, eine japanische und eine spanische Synchronfassung, sowie eine Hörfilmfassung in deutscher und englischer Sprache geboten. Optional lassen sich Untertitel in zahlreichen Sprachen hinzuschalten. Die deutsche Synchronfassung bietet ein paar nette Surroundeffekte, etwa eine quietschende Tür gleich am Anfang des Films (die allerdings irgendwie zeitversetzt klingt), Schritte, oder das Tropfen der „Tränen“ von La Llorona. Allerdings sind die Effekte rar gesät und klingen objektiv betrachtet auch in der Dolby Atmos Fassung nicht deutlich besser. Die Musik ist ebenfalls eher zurückhaltend, was an dieser Stelle positiv vermerkt werden sollte, da sie sich nicht zu sehr aufdrängt sondern die Bilder eher dezent unterstreicht. Die Dialoge sind jederzeit gut verständlich und klingen glasklar. Erstaunlicherweise wurden die Schockmomente nicht mit übertriebener Lautstärke unterstützt, sondern verpuffen ganz ohne diesen billigen Effekt. Die Abmischung ist sehr gelungen und nötigt dem Zuschauer ausnahmsweise mal kein permanentes Nachregeln der Lautstärke auf.

Ausstattung

- Die Legende von La Llorona (2:29 Min.)
 - Hinter Lloronas Fluch (9:43 Min.)
 - Die Entstehung eines Filmmonsters (5:53 Min.)
 - 6 nicht verwendete Szenen (11:10 Min.)
 - 7 Storyboards (17:32 Min.)
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Das Bonusmaterial setzt sich, zumindest was die Namen der Extras angeht, mit dem Fluch und den Hintergründen der Geschichte auseinander, allerdings verbergen sich dahinter leider lediglich kleine Werbefilmchen, die massenhaft Filmszenen zeigen und auf sich ständig wiederholende Interviewschnippsel reduziert sind. Hierin erwähnen die Darsteller immer wieder, wie wichtig es für sie war, dass endlich mal einen Film über diese berühmte lateinamerikanische Legende gedreht wurde (obwohl es bereits sieben (!!!) Filme gibt, die sich mit La Llorona beschäftigen, der Erste aus den 1930er und alleine drei aus diesem Jahrtausend). Darüber hinaus bekommen wir noch ein paar Szenen, die es aus nachvollziehbaren Gründen nicht in den Film geschafft haben, und einige Storyboards zu sehen. Auf ein Wendecover wurde wieder einmal verzichtet.

Fazit

Bild und Ton erreichen zwar keine Spitzenwerte, sind aber durchaus zufriedenstellend. Dass das Bild farblich ein wenig zurückhaltend ist und auf etwas weichere Bilder setzt geht als Stilmittel durch. Akustisch hätte man aber etwas mehr erwarten dürfen, immerhin ist ein solcher Film prädestiniert für eine tolle Rundumbeschallung – aber darauf wird leider verzichtet. Übrigens gilt das auch für die englische Atmos Tonspur! Das Bonusmaterial ist leider ebenfalls eher ernüchternd. Der Film ist leider ein spannungsarmes Geistermärchen, das sich zu sehr auf Schreckmomente verlässt, diese aber nicht vernünftig einsetzt und sich damit als bisheriger Tiefpunkt des ohnehin langsam abbauenden Conjuring-Universums erweist. Eingefleischte Fans werden wohl dennoch zugreifen. (Michael Speier)
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Kaufempfehlung

 
5 von 10
Die Kaufempfehlung der Lloronas Fluch (Limited Steelbook Edition) Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

Testgeräte

Philips 55PUS8601/12 Panasonic TX-L47ETW60 Denon dbt-3313ud Sony BDV-N9200WB Teufel Theater 500 THX 7.1 mit 4 Dipol Speakern

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Lloronas Fluch (Limited Steelbook Edition) Blu-ray
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