Pokémon: Meisterdetektiv Pikachu 4K (Limited Steelbook Edition) (4K UHD + Blu-ray) Blu-ray

Original Filmtitel: Pokémon: Detective Pikachu

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4K - ULTRA HD
Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, 2 Discs, BD (1x), 4k UHD (1x), HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch Dolby Atmos
Deutsch DD 5.1
Deutsch (Hörfilmfassung) DD 2.0
Englisch Dolby Atmos
Englisch DD 5.1
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch für Hörgeschädigte
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-66 GB
Bildformat(e):
3840x2160p UHD (2.40:1) @24 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
104 Minuten
Veröffentlichung:
10.10.2019
 
STORY
6
 
Bildqualität
8
 
Bild 4k UHD
7
 
Tonqualität
8
 
Ausstattung
5
 
Gesamt *
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Auf dem GameBoy begann vor über 20 Jahren alles: Die Pokémon traten ihren Siegeszug in den Kinderzimmern an – und nicht nur dort. Mittlerweile begeistern die kleinen Monster aus Japan generationsübergreifend die Menschen. Sei es duch Mobile Games wie “Pokémon Go!”, durch das weiterhin beliebte Trading Card Game oder auch durch zahlreiche Anime. Mit “Pokémon: Meisterdetektiv” gibt es nun einen amerikanischen Realfilm mit dem wohl bekanntesten Pokémon, Pikachu, in der Hauptrolle. Der Film erscheint nicht nur als Blu-ray, sondern auch als Blu-ray 3D und als Ultra HD Blu-ray im Handel. (aw)

Story

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In einer Welt in der Pokémons und Menschen in friedlicher Koexistenz miteinander leben, ist es der größte Traum des kleinen Tim Goodman (M. Fincham) ein echter Pokémontrainer zu werden. Neun Jahre später ist aus dem großen Tim (J. Smith) jedoch ein zynischer junger Mann geworden, der unter der Entfremdung zu seinem Vater, dem bekannten Polizeidetektives Harry Goodman (P. Kitson), leidet. Doch dann verschwindet Harry während einer Verfolgungsjagd spurlos und Tim macht sich auf nach Ryme City, um seinen Vater zu suchen. Dort stößt er allerdings erst einmal auf den früheren Partner seines Vater, das Pokémon Detective Pikachu und macht dabei eine erstaunliche Entdeckung: Im Gegensatz zu anderen Menschen ist er imstande Pikachu zu verstehen und was die schnoddrige Großklappe zu sagen hat, ist weit weniger charmant, als es das süße Piepsen, das alle anderen Menschen hören, vermuten lässt. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach Detektiv Goodman und kommen dabei einer Verschwörung auf die Spur, die alle Pokémons auf der Welt bedroht...
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Das irgendwann ein im Pokémon-Universum spielender Realfilm das Licht der Leinwand erblicken würde war spätestens nach dem Hype um „Pokémon Go!“ zu erwarten. Dass man sich dabei nicht einfach einer ordinären „Trainer/Monster/Kampf“-Handlung widmete, verwunderte dann allerdings doch ein bisschen, versprach im Umkehrschluss aber eine etwas ausgefeiltere Story. Die Trailer versprachen dann einen superlustigen Film, der den Titelhelden Pikachu, der von Ryan Reynolds gesprochen und dessen Gesichtsausdrücke via Motion Capture Verfahren für das gelbe Taschenmonster eingefangen wurden, in einem gänzlich neuen Licht zeigt und das Franchise, zumindest teilweise, zu einer coolen Comedy-Nummer macht, aber mit dem eigentlichen Franchise nicht viel zu tun hatte. Diese Vermutung stieß allerdings nicht überall auf Gegenliebe, denn manchem Fan stieß diese Interpretation der bekannten Figuren absolut vor den Kopf. Dieses Review kann allerdings all jene, die befürchteten eine reine Comedy-Show zu bekommen, beruhigen, denn der Film schlägt gänzlich andere Töne an als der Trailer, auch wenn es hie und da klar etwas zu lachen gibt. Der Verdacht, dass der Film wenig bis gar nichts mit den Comics, den Animes, der Zeichentrickserie und den Spielen zu tun habe, bestätigte sich allerdings. Die Handlung versteht sich als klassische, aber familientaugliche Crime-Story mit Humor und jeder Menge Schauwerten, allerdings ist die Story sehr einfältig, langatmig und banal. Dafür gibt es tolle Bilder! Ein wenig erinnert das Ganze dabei an „Falsches Spiel mit Roger Rabbit“, allerdings war dort die Story deutlich mitreißender. Ferner stehen die Pokémon hier nicht so sehr im Mittelpunkt wie die Toons es bei Roger Rabbit taten, und mit Ausnahme von Pikachu kann auch keines der Monster reden, wobei Pikachu selbst ebenfalls nur von der Hauptfigur Tim gehört wird – warum, wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten.
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Das absolute Highlight des Films sind natürlich die Figuren, wobei insbesondere Titelfigur Pikachu hervorsticht, während die anderen Monster verhältnismäßig blass bleiben und leider auch deutlich weniger gut animiert wurden. Pikachu allerdings ist hervorragend animiert und wirkt dank Ryan Reynolds Performance und Stimme, die in der deutschen Version nicht minder großartig von Reynolds Stammsprecher Dennis Schmidt-Foß synchronisiert wurde, fast wie ein „echter Mensch“. Aufgrund der zahlreichen Schauwerten, des angenehmen aber selten übertriebenen Humors und der stellenweise guten Action bleiben die menschlichen Darsteller leider ein wenig auf der Strecke. Weder Hauptdarsteller Justice Smith, noch seine Filmpartnerin Kathryn Newton, und nicht einmal die beiden Superstars Ken Watanabe und Bill Nighty spielen auf dem von ihrem gewohnten Niveau. Schade. Schade ist auch, dass dieses Kinoabenteuer ohne die bekannten Figuren der Anime-Serie auskommt. Kein Ash, keine Misty, kein Rocko, kein Professor Eich und leider auch kein Team Rocket, dafür aber eine Vielzahl an Pokémon, und eigentlich geht es ja auch darum. Trotzdem bleibt ein etwas fader Beigeschmack, denn es wäre hier sehr viel mehr möglich gewesen. (ms)

Bildqualität

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Das Bild liegt im Ansichtsverhältnis von 2,40:1 vor. Der Film besticht mit einer guten Schärfe, die insbesondere während Nahaufnahmen zahlreiche Details abbildet, satten aber nicht übertrieben bunten Farben und einer bereits in der 2D-Version vorzüglichen Tiefenschärfe und Plastizität. Allerdings ist das Bild nicht ganz so scharf wie man es von einer aktuellen Big-Budget-Produktion unter Umständen erwarten würde, dafür fallen die zahlreichen CGI-Effekte nicht in dem Umfang auf, wie es bei manch anderer Produktion der Fall ist. Zwar sind die Effekte nicht ganz auf der Höhe der Zeit, können sich aber absolut sehen lassen und springen dem Zuschauer nicht immer sofort ins Auge. Alles in allem schaut der Film in seiner Standard-Blu-ray Auflösung sehr gut aus, lässt aber noch etwas Luft nach oben. (ms)

Bild 4k UHD

Die 1080p-Fassung von “Pokémon: Meisterdetektiv Pikachu” haben wir mit 8/10 bewertet. Bei der 4K-Version ist trotz per se gesteigerter Bildqualität, wie man es natürlich auch von dem Format erwarten sollte, eine Abwertung um einen Punkt angebracht. Denn hier muss sich die UHD Blu-ray eben mit anderen 4K-Blockbustern vergleichen lassen. So ist offensichtlich, dass für die Post Production mit einem 2K Digital Intermediate gearbeitet wurde.
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So erleben Detailgrad und Schärfe im direkten Vergleich mit der ebenfalls im Set enthaltenen Blu-ray allenfalls einen minimalen Zuwachs. Wie wir es von einigen anderen 4K-Umsetzungen kennen, so entsteht auch hier der größte Mehrwert durch HDR. So wirken die Farben der UHD Blu-ray deutlich kräftiger als bei der Blu-ray und auch das Spiel mit Licht und Schatten gelingt fantastisch – man achte auf die flimmernden Neonreklamen, welche sich oft im Hintergrund zeigen. HDR sorgt aber auch dafür, dass die CGI-Figuren im Film eine Ecke künstlicher aussehen, da sie noch mehr aus den realen Umgebungen hervorstechen. Ansonsten übernimmt die UHD Blu-ray weitgehend die Stärken und Schwächen der Blu-ray, fällt also auch im Bereich der Schärfe hinter manch andere Hollywood-Produktion der jüngsten Zeit zurück. Trotzdem handelt es sich um eine solide 4K-Umsetzung, auch wenn der Wow-Effekt etwas ausbleibt. (aw)

Tonqualität

Die Tonformate der Ultra HD Blu-ray sind identisch zur regulären Blu-ray. Das bedeutet, der Ton liegt in deutscher und englischer Sprache in Dolby Atmos (mit Dolby TrueHD 7.1-Kern) sowie in deutschem Dolby Digital 5.1 mit optional zuschaltbaren deutschen und englischen Untertiteln für Hörgeschädigte auf der Disc vor.
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Obwohl wir es hier mit einer hochwertigen Tonspur zu tun haben, werden die hinteren und oberen Kanäle nur selten angesteuert, dafür aber mit gut ortbaren und sehr direktionalen Effekten. Die Musik unterstützt das Geschehen, bleibt aber – bis auf ein, zwei Ausnahmen – eher unauffällig. Der Subwoofer bekommt ebenfalls nur wenig zu tun, obschon es an Möglichkeiten nicht mangelte. Die Dialoge sind dafür jederzeit glasklar und gut verständlich. Trotzdem ist es so, dass von einer solchen Produktion ein wenig mehr zu erwarten gewesen wäre. Hier zeigt sich deutlich, dass nicht alles Gold ist was glänzt, beziehungsweise nicht jede Dolby-Atmos-Tonspur automatisch das Non-Plus-Ultra im akustischen Sektor darstellt. Die deutsche Synchronfassung entstand bei der FFS Film- und Fernseh-Synchron GmbH in Berlin unter der Dialogregie von Solveig Duda nach einem Dialogbuch von Marius Claren. Hierin kommen bekannte und begabte Sprecher wie Dennis Schmidt-Foß, Marco Eßer, Sascah Rotermund, Katrin Fröhlich und Frank Glaubrecht zum Einsatz, wodurch die Synchronfassung durchaus als genießbar bezeichnet werden kann, auch wenn Freunde des Originaltons da sicher etwas anders urteilen. (ms)

Ausstattung

- Audiokommentar - Detektiv-Modus - Alternativer Anfang - Mein Pokemon-Abenteuer - Die Welt von „Meisterdetektiv Pikachu“ - Ryan Reynolds außerhalb des Studios - Musikvideo - Wendecover
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Wie aktuell üblich, so lagert Warner Bros. Home Entertainment die gesamten Extras auf die beiliegende Blu-ray des Sets aus – sie sind also zur Einzelfassung der 1080p-Disk identisch: Das Bonusmaterial besteht aus einer Fülle interessanter Hintergrundinformationen und einer gehörigen Portion Spaß. Der sogenannte Detektiv-Modus erlaubt es, während des Films auf interaktive Features, Hinter-den-Kulissen-Filmmaterial und Fun-Facts und Eastereggs zuzugreifen, was den Filmgenuss einerseits erhöht, sich aber erst beim zweiten Anschauen empfiehlt, da der Filmfluss dadurch extrem gestört wird. Ein winziges Kleinod ist auch „Ryan Reynolds außerhalb des Studios“, in dem der eingefleischte Method-Actor erzählt, wie er voll und ganz in die Rolle des Pikachu eintauchte und dabei seine Familie vernachlässigte. Bonus der UHD Blu-ray: Diese bietet im Gegensatz zur regulären Blu-ray ein Wendecover! (ms)

Fazit

Leser sollten sich nicht von der geringeren Punktzahl für das Bild verwirren lassen, wenn sie mit unserem Test der Blu-ray vergleichen: Natürlich ist eine Qualitätssteigerung gegeben. Vergleicht man aber mit anderen 4K-Umsetzungen, dann fällt „Pokémon: Meisterdetektiv Pikachu” eben technisch eine Spur stärker zurück hinter das, was sich eigentlich aus dem Format herausholen lässt. Dennoch bietet die Ultra HD Blu-ray, speziell durch HDR, solide Mehrwerte gegenüber der 1080p-Fassung. Akustisch wird leider nicht ganz das geboten, was man von einer Dolby Atmos Tonspur erwarten würde – hier bleibt die UHD Blu-ray 1:1 identisch zur Blu-ray. Das Bonusmaterial ruht beim 4K-Set weiterhin auf der 1080p-Disk und bietet eine schöne Mischung aus Unterhaltung und Information. Der Film orientiert sich sehr lose an der Spiele- und Comicreihe, bringt die beliebten Figuren anständig auf die Leinwand, bewegt sich aber inhaltlich in ganz anderen Sphären. Alle, die aufgrund des Trailers eine Comedy-Show erwartet oder befürchtet haben, können beruhigt aufatmen: So witzig wie der Trailer ist der Film (leider) nicht, macht aber trotzdem Spaß und bietet spannende Unterhaltung für die ganze Familie. Aber auch hier bleibt ein fader Beigeschmack, immerhin hätte man deutlich mehr aus dem Stoff herausholen können. (ms / aw) (André Westphal, Michael Speier)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
7 von 10

Testgeräte

Samsung UE55KS8090 Onkyo TX SR 606 Heco Victa 5.1 Komplett-Set Microsoft Xbox One X
geschrieben am 28.09.2019

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