Moontrap (Limited Mediabook VHS Edition) Blu-ray

Original Filmtitel: Moontrap

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Disc-Informationen
US-Kinofassung, Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, 4 Discs, BD (2x), DVD (2x), enthält DVD Fassung, enthält Bonus-Disc, 16:9 Vollbild, Extras in HD (teilweise), Media Book,
Limitiert auf 250 Exemplare!
Herausgeber:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DD 5.1
Deutsch DD 2.0
Englisch DD 5.1
Englisch DD 2.0
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.78:1)
Video-Codec:
Spieldauer:
90 Minuten
Veröffentlichung:
06.08.2019
 
STORY
5
 
Bildqualität
6
 
Tonqualität
6
 
Ausstattung
5
 
Gesamt *
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Im Moment legen zahlreiche Labels ihre Katalogtitel in Form sogenannter VHS-Retro-Editionen auf, also in einer Sonderverpackung, die vom Design und von den Abmessungen her an die „gute, alte“ VHS-Cassette erinnert. Auch die DigiDreams Studios springen nun auf diesen Zug auf und veröffentlichen diverse Klassiker als VHS-Edition, allerdings handelt es sich dabei lediglich um das Cover-Design, denn die Titel befinden sich in einem schicken Mediabook. Einer dieser Titel ist der Science-Fiction-Horrorfilm „Moontrap“, bei dem es sich inhaltlich jedoch um ein Repack der bereits seit längerem erhältlichen Platinum Cult Edition handelt. Die „Limited Mediabook VHS Edition“ ist auf 250 Exemplare limitiert, handschriftlich durchnummeriert und enthält obendrein noch einen Bonusfilm – ebenfalls auf DVD und Blu-ray Disc. Was der Film zu bieten hat, und wie sich die enthaltene Blu-ray Disc in technischer Hinsicht schlägt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

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Die Astronauten Jason Grant (W. Koenig) und Ray Tanner (B. Campbell) befinden sich gerade auf einer Routinemission zum Mond. Dabei stoßen sie urplötzlich auf eine in der Mondumlaufbahn befindliche Leiche sowie eine mysteriöse Kapsel. Sie holen den Fund an Bord und bringen ihn zurück zur Erde ins Hauptquartier der NASA, wo dieser näher untersucht werden soll. Doch dazu kommt es nicht, da sich die Kapsel nach Ankunft selbstständig öffnet und zu einer Killermaschine transformiert. Nur mit Mühe gelingt es, diese zu stoppen, was dennoch zahlreiche Fragen aufwirft. Deshalb entsendet man eine weitere Mission zum Mond, die das Mysterium um die Kapsel klären soll...
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Ach ja, was waren das noch für Zeiten, als man so herrlich naive Science-Fiction-Horrorfilme drehte und damit sogar noch Erfolg hatte? Damals reichte es zwei abgehalfterte (Verzeihung!) Stars aus Film- und Fernsehen in Raumanzüge zu stecken, ein paar fiese Roboter auf sie loszulassen, und alle waren zufrieden. Aber auch heute macht es enorm viel Spaß eine Trash-Perle wie „Moontrap“ anzusehen, in dem der ehemaligen Teufelstänzer Bruce Campbell und der Navigator des alten „Raumschiff Enterprise“ Walter „Chekov“ Koenig lange, düstere Gänge entlanglaufen, auf fiese Alien-Konstrukte schießen und durch das Weltall fliegen. Zumindest was letzteres angeht ist „Moontrap“ nicht nur ausgesprochen gut gemacht, sondern darüber hinaus auch noch relativ realistisch, zumindest so realistisch, wie man es von einem Science-Fiction-Film der späten 1980er erwarten kann.
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Neben der spannend inszenierten Story und den ganz brauchbaren (handgemachten) Effekten ist vor allem das Mitwirken der oben bereits erwähnten Stars ein kleines Schmakerl, welches den Film aus dem Groß der Mitbewerber hervorhebt. Bruce Campbell bleibt hier erfreulich zurückhaltend in seiner Darstellung, Walter Koenig ist ohnehin eher der ruhige Typ, darf hier aber mal ausnahmsweise den Actionhelden spielen, und von dem Rest bekommt man eh kaum etwas mit. Der coole schmerz- und logikfreie Science-Fiction-Klassiker der goldenen Videotheken-Ära, der es im Gegensatz zu den USA hierzulande sogar erfolgreich in die Kinos schaffte, kann auch (oder gerade!) heute noch unterhalten. Und nackte Brüste gibt es natürlich auch! Trashfan, was willst du mehr?

Bildqualität

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Das Bild liegt im Ansichtsverhältnis von 1,78:1 vor und vom ersten Bild an wird klar, dass hier ordentlich gefiltert worden ist. „Ordentlich“ ist in diesem Zusammenhang zweideutig gemeint, denn zum einen kamen wohl einige Filter zum Einsatz, während die Arbeit zum anderen ein einigermaßen anständiges Endergebnis präsentiert. Die Schärfe blieb dabei natürlich weitestgehend auf der Strecke, und selbst Nahaufnahmen bilden nicht allzu viele Details ab, doch obwohl das Bild sehr weich ausschaut, ist es weder als schwammig noch verwaschen zu bezeichnen. Dafür gibt es aber auch keinerlei Filmkorn und kein Rauschen. Die Haut wirkt selbst auf größeren Diagonalen nicht wächsern, wie es beispielsweise bei der „Ultimate Hunters Edition“ von „Predator“ der Fall war, allerdings sind hier auch keine kleineren Details auszumachen. Die Farben sind sauber, natürlich, aber etwas schwach und zurückhaltend. Der Kontrast ist ebenfalls nur mittelmäßig eingestellt und das Bild wirkt sehr flach. Der Schwarzwert ist sauber und tief, allerdings verschluckt er nicht selten weitere Details und Übergänge von dunkler Kleidung (Szene im Aufzug) sind ebenfalls nicht mehr eindeutig auszumachen. Altersbedingte Mängel, Beschädigungen und Verschmutzungen wurden weitestgehend entfernt, allerdings machen sich, gerade in helleren Szenen, ein paar Blockartefakte bemerkbar.

Tonqualität

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Der Ton liegt in deutscher und englischer Sprachfassung jeweils in Dolby Digital 5.1 und 2.0 (Stereo) vor. Optional lassen sich deutsche Untertitel hinzu schalten. Auch wenn es merkwürdig klingt, würde ich persönlich die 2.0-Version empfehlen, denn der 5.1-Audiomix klingt einfach nur so, als hätte man die gesamte Tonspur (inklusive sämtlicher (!) Geräusche und der Dialoge) gleichmäßig auf alle vorhandenen Kanäle verteilt. Dadurch ergibt sich zwar eine ordentliche Rundumbeschallung, aber empfand ich diese eher als störend. Die Dialoge klingen sauber und gut verständlich, allerdings hatte ich stellenweise den Eindruck, dass die Tonhöhe nicht ganz korrekt war, was ich aber aufgrund fehlender Vergleichsmöglichkeiten nicht mit letzter Gewissheit sagen kann.

Ausstattung

Hier geht es zum Unboxing der dem Review zugrunde liegenden VHS-Edition. - Audiokommentar - Über die Restauration (deutsch; 11:10 Minuten) - Interview mit Walter Koenig (32:44 Minuten) - Interview mit Bruce Campbell (21:04 Minuten) - Vorwort von Walter Koenig & Bruce Campbell (00:44 Minuten) - Kino-Aushangfotos (01:28 Minuten) - Aus der Zeitung (Bildergalerie) (01:35 Minuten) - LOL-Comic (Bildergalerie) (05:24 Minuten) - Produktionsbilder (03:12 Minuten) - Waren Menschen auf dem Mond? (00:34 Minuten) - Nachwort von Ekkehardt Belle (00:20 Minuten) - Original-Trailer (02:11 Minuten) - HD-Trailer (02:12 Minuten) - Slide-Show (02:51 Minuten) - Artwork-Galerie (02:30 Minuten) - Werberatschlag (04:31 Minuten) - Comic (04:57 Minuten) Auf DVD: - Alte Deutsche Fassung (83:35 Minuten) - Alte USA Fassung (86:59 Minuten) - Bonusfilm: Mutant (Night Shadows) (98:54 Minuten) auf Blu-ray und DVD - Trailer (1:06 Minuten) - Bildergalerie (3:54 Minuten) - Filmographien (5:54 Minuten) - Artwork-Galerie (4:08 Minuten) - Presseheft (1:50 Minuten) - Fangoria (2:30 Minuten)
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Bei den im Set enthaltenen Discs handelt es sich um die Blu-ray Disc und die DVD der damaligen Platinum Cult Edition. Demnach wurde auch das Bonusmaterial 1:1 übernommen, wobei „übernommen“ nicht ganz der richtige Begriff ist, da es sich ja um ein Repack handelt. Abgesehen davon gibt es nichts am dargebotenen zu beanstanden, denn hier bekommen wir allerhand an Informationen geboten. Bevor der Film startet begrüßen uns die beiden Hauptdarsteller Walter Koenig und Bruce Campbell, die auch beide jeweils ein Interview zum Bonusmaterial beigesteuert haben, sowie Synchronsprecher Ekkehard Belle, der uns etwas über die Nachsynchronisation der neuen Szene im Film erzählt. Ein weiteres Highlight ist der (optional deutsch untertitelte) Audiokommentar von Regisseur Robert Dyke und Drehbuchautor Tex Ragdale. Darüber hinaus bekommen wir jede Menge Werbematerial, Comics, Trailer und ein interessantes Booklet präsentiert. Auf der Bonus-DVD zum Hauptfilm bekommen wir dann noch zwei weitere Filmversionen von „Moontrap“ zu sehen, die allerdings qualitativ erheblich abfallen. Absolut großartig ist auch, dass man dieser Filmversion einen Bonusfilm beigelegt hat. Dabei handelt es sich um den Film „Mutant“, beziehungsweise „Mutant 2“, der im Original unter dem Titel „Night Shadows“ vertrieben wurde. Auch dieser Film liegt in einer hochwertigen Qualität bei und enthält für sich genommen eigenes Bonusmaterial sowie eine Bonus DVD. Summa Summarium erhalten wir hier also zwei vollwertige Blu-ray Filme auf vier Discs (2 Blu-rays und 2 DVDs), eingepackt in ein schickes Mediabook mit VHS-Optik. Der Bonusfilm „Mutant“ ist übrigens in der gleichen VHS-Mediabook-Version erhältlich und beinhaltet dann wiederum den hier vorliegenden Film „ Moontrap“ als Bonusmaterial.

Fazit

Technisch wie inhaltlich hat sich gegenüber der Platinum Cult Edition nichts geändert. Bild- und Tonqualität gehen in Ordnung, aber leider auch nicht mehr. Hier ist in jedweder Hinsicht noch Luft nach oben. Andererseits ist die Qualität durchaus zufriedenstellend und der früheren DVD-Veröffentlichung in jeder Hinsicht überlegen. Das Bonusmaterial kann sich ebenfalls sehen lassen, und da wir hier einen kompletten Bonusfilm nebst eigenem Bonusmaterial erhalten, dürfte wirklich niemand etwas zu motzen haben. Der Film ist ein typischer Science-Fiction-Horrorfilm der 1980/90er Jahre, der vor allem dank der guten Effekte, der tollen Atmosphäre und der beiden Hauptdarsteller, die beide eine gehörige Fangemeinde aufweisen können, auch heute noch sein Publikum finden wird. Ob man hier unbedingt die streng limitierte und verhältnismäßig kostspielige VHS-Mediabook-Edition benötigt, muss jeder für sich selbst entscheiden. (Michael Speier)
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5 von 10

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geschrieben am 01.10.2019

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