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Puppet Master: Das tödlichste Reich (Limited Mediabook Edition) Blu-ray

Original Filmtitel: Puppet Master: The Littlest Reich (2018)

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Verkauf:
1 Mitglied verkauft
Disc-Informationen
Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, 2 Discs, BD (1x), DVD (1x), enthält DVD Fassung, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett), Media Book,
Limitiert auf 3.500 Exemplare!
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.35:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
90 Minuten
Veröffentlichung:
12.07.2019
Puppet Master: Das tödlichste Reich (Limited Mediabook Edition) Blu-ray Review
Story
 
5
Bildqualität
 
9
Tonqualität
 
8
Ausstattung
 
3
Gesamt *
 
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 20.07.2019
Wer hätte 1989 gedacht, dass das von David Schmoeller gedrehte „Full Moon Entertainment“ Puppenhorror-Trash-Filmchen „Puppet Master“ 30 Jahre später nicht nur noch immer bekannt ist, sondern in seine inzwischen elfte Fortsetzung geht. „Puppet Master – The littlest Reich“, der im deutschen völlig sinnentleert zu „Das „Tödlichste“ Reich“ umbenannt wurde, macht das Dutzend um die lebenden Puppen von Andre Toulon voll, und wird von Pierrot Le Fou im schicken und auf 3500 Stück limitierten Mediabook auf den Markt gebracht. Was uns inhaltlich und technisch erwartet klärt die nun folgende Rezension.

Story

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Der frisch geschiedene Edgar (Thomas Lennon) zieht – sehr zum Leidwesen seines Vaters – wieder bei seinen Eltern ein und stößt dabei auf ein Paar Puppen, von denen er hofft, sie zu Geld machen zu können. Gemeinsam mit seiner Nachbarin Ashley (Jenny Pellicer) und seinem jüdischen Freund Markowitz (Nelson Franklin) macht er sich auf zu einer Auktion, die während einer Ausstellung zu dem berühmten „Toulon-Morden“ stattfindet. Kurz darauf erwachen die Puppen zum Leben und richten ein Massaker unter den Besuchern an…
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Tja, wenn man einen Teebeutel das zwölfte Mal ins Wasser hängt, dann kommt am Ende auch nicht viel mehr als warmes Wasser dabei heraus und auch der Film der beiden Regisseure Sonny Laguna und Tommy Wiklung wird sicherlich keinen Innovationspreis gewinnen, aber das war bei dem elften Aufguss einer per se eher albernen Grundidee auch nicht wirklich zu erwarten. Zumindest werden Fans des Franchises aber auch nicht enttäuscht sein, denn das Massaker, dass die Puppen in „Puppet Master – Das tödlichste Reich“ veranstalten, ist nicht von schlechten Eltern. Vor allem muss positiv erwähnt werden, dass größtenteils auf den Einsatz von Computereffekten verzichtet wurde, so dass das Kunstblut hier in Strömen fließt und die Puppen sich so richtig „Old School“-Mäßig austoben dürfen. Hier rollen Kopfe, hier fliegen Gliedmaßen und es wird gemetzelt, gemeuchelt und kopuliert was das Zeug hält – denn ja, „nackte Tatsachen“ gibt es hier auch zu sehen – gehört ja schließlich irgendwie dazu. Der Rest ist – wie bereits erwähnt – eher austauschbare Massenware ohne viel Sinn und Verstand, aber wer braucht schon eine ausgefeilte Story oder etwas ähnliches, wenn es um mordende Puppen geht? Eben!
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Jetzt könnte man natürlich fragen: Gibt es denn überhaupt nix neues? Doch! Denn die Grundidee wird komplett auf den Kopf gestellt. Statt von den Nazis verfolgt zu werden wird der Puppet Master Andre Toulon nun kurzerhand selbst zum Nazi, was sich dadurch begründen lässt, dass sich dieser Film als Quasi-Reeboot versteht, der in einem alternativen Puppet-Master-Universum spielt. Abgesehen von dieser im Grunde genommen banalen und irrelevanten (weil es am Konzept nicht das Geringste ändert) Wendung, bleibt aber alles beim alten.
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Die Rolle des Puppet Master Andre Toulon wird diesmal von Udo Kier gespielt, allerdings sollte man sich nicht zu sehr über diese Tatsache freuen, denn der geniale Darsteller hat leider nur sehr wenig Leinwandzeit, darf dafür aber so richtig böse und fies sein. Mit Barbara Crampton wurde eine weitere Genrelegende verpflichtet, die als alternde Polizistin die den Puppen Paroli bietet zumindest ein wenig mehr Zeit auf dem Bildschirm zugesprochen bekommt, aber leider ebenfalls etwas blass bleibt. Ansonsten dürfen wir uns noch über Michael Pare, Charlyne Yi und Thomas Lennon freuen, wobei sich die darstellerischen Qualitäten schon aufgrund des Drehbuchs und dem Hauptaugenmerk, welches ganz klar auf den Spezialeffekte liegt, nicht wirklich gefordert werden.

Bildqualität

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Das glasklare Bild liegt im Ansichtsverhältnis von 2,35:1 vor und hinterlässt einen allgemein sehr positiven Eindruck. Die Schärfe ist vorbildlich und bildet jedes noch so kleine Detail messerscharf ab. Die Farben sind sehr stimmig, dabei kräftig und sauber und überwiegend natürlich, wobei selbstredend diverse Farbfilter zum Einsatz kommen um eine bestimmte Stimmung hervorzuzaubern. Der Kontrast ist gut eingestellt und auch der saubere, knackige Schwarzwert kann überzeugen, wobei er keine Details verschluckt und auch nicht zum Rauschen neigt. So muss das sein.

Tonqualität

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Der Ton befindet sich in deutscher und englischer Sprachfassung in dts-HD Master 5.1 auf der Disc. Leider bekommen wir über lange Strecken nur sehr selten etwas aus den hinteren Boxen zu hören, insbesondere in der ersten Dreiviertelstunde – die musikalische Untermalung mal ausgenommen. Erst zum Ende hin, wenn die Action zunimmt, zeigen auch die Surroundkanäle und der Subwoofer allerdings was in ihnen steckt, und wir bekommen einiges auf die Ohren. Ein echtes Effektfeuerwerk erleben wir zwar nicht, aber für einen Genrefilm wird schon einiges geboten. Vor allem ist die Abmischung jederzeit gut ausbalanciert. Leise Töne kommen gut zur Geltung und auch die Dialoge sind jederzeit gut verständlich.

Ausstattung

Die Erstauswertung des Titels erfolgt im auf 3500 Stück limitierten und durchnummerierten Mediabook, welches sie in unserem Unboxing-Video genauer unter die Lupe nehmen können. Hier geht’s zum Unboxing-Video. Das eigentliche Bonusmaterial ist hingegen eher etwas dürftig. Das Drehtagebuch ist zwar von der Laufzeit (39 Minuten) her recht umfangreich, bietet aber leider nicht viel mehr als eine B-Roll, die zwar einen Blick hinter die Kulissen gewährt, jedoch leider unkommentiert bleibt und dem Zuschauer dadurch keinerlei Informationen bietet. Das gleiche gilt für „Die Ankunft der Killerpuppen“ – hier werden die „Hauptdarsteller“, welche sich nebeneinander auf einem Brett befinden, aus einem Trailer heraus ans Set getragen – Punkt! Etwas informativer sind das schon die fünf Interviews mit den Darstellern, aber alles in allem hätte man hier ruhig etwas mehr ins Detail gehen können. Insbesondere die Entstehung der Spezialeffekte wäre hier interessant gewesen.

Fazit

Aus technischer Sicht kann die blaue Scheibe aus dem Hause Pierrot le Fou gut punkten. Das Bild ist vorbildlich und das gestochen scharfe Bild überzeugt mit sauberen Farben und einem tiefen Schwarzwert. Akustisch müssen wir uns leider ein wenig gedulden bis es zur Sache geht, aber dann bekommen wir auch einiges auf die Ohren. Leider ist das Bonusmaterial ein wenig dürftig. Inhaltlich bietet „Puppet Master – Das tödlichste Reich“ zwar haufenweise Schauwerte, schöne Kills und gute Effekte, dümpelt aber inhaltlich nur so dahin und ist im Endeffekt schneller vergessen als geguckt. Fans werden sicher dennoch zugreifen, zumal die Effekte handwerklich gut gemacht sind und der Blutzoll entsprechend hoch ausfällt. Für einen kurzweiligen Splatter-Filmabend ist der Film daher genau das Richtige. (Michael Speier)
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Kaufempfehlung

 
6 von 10
Die Kaufempfehlung der Puppet Master: Das tödlichste Reich (Limited Mediabook Edition) Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

Testgeräte

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1 Bewertung(en) mit ø 4,00 Punkten
Puppet Master: Das tödlichste Reich (Limited Mediabook Edition) Blu-ray
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Bildqualität
 
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Tonqualität
 
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Extras
 
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