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Dragged Across Concrete Blu-ray

Original Filmtitel: Dragged Across Concrete

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Disc-Informationen
US-Kinofassung, Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.40:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
163 Minuten
Veröffentlichung:
23.08.2019
Dragged Across Concrete Blu-ray Review
Story
 
7
Bildqualität
 
8
Tonqualität
 
8
Ausstattung
 
6
Gesamt *
 
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 26.08.2019
Es gibt Filme, die wecken alleine schon durch die Auflistung der beteiligten Schauspieler das Interesse beim Zuschauer. Dies trifft sicherlich auch im Falle des hier vorliegenden Titels zu, der mit einer großen Riege an Stars beworben wurde. Der Thriller entstand unter der Ägide von Regisseur Steven Craig Zahler, welcher auch für solche Ausnahmewerke wie 'Bone Tomahawk' und 'Brawl in Cell Block 99' zuständig war. Die Marschrichtung des Films sollte somit klar sein, weshalb das nachstehende Review der Blu-ray Disc der Vermutung auf den Grund geht, dass es sich bei Zahlers neuster Regiearbeit wieder um einen ruhigen Thriller mit expliziter Gewaltdarstellung handeln wird. Oder sollte der Regisseur den Zuschauer diesmal etwa mit einer gänzlich anderen Herangehensweise überraschen?

Story

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Die beiden Cops Brett Ridgeman (M. Gibson) und Anthony Lurasetti (V. Vaughn) gehen auf der Jagd nach einem Verbrecher etwas zu weit und werden auf Basis eines Handyvideos, das sie bei dem prekären Einsatz zeigt, für 6 Wochen suspendiert. Für die ansonsten immer korrekt arbeitenden Polizisten soll dies zum Wendepunkt in ihrem Leben werden: da sie es leid sind, in ihrem Job immer den Kürzeren zu ziehen, beschließen sie einen vermeintlichen Drogendealer auszurauben, um so zumindest finanziell ausgesorgt zu haben. Bei der Observierung ihres 'Opfers' Vogelmann (T. Kretschmann) geraten sie jedoch in brutalen einen Banküberfall, nach dem nichts mehr so sein wird, wie es früher einmal war. Ähnlich wie bei seinen vorherigen Werken, nimmt sich Regisseur und Drehbuchautor Steven Craig Zahler auch hier wieder sehr viel Zeit, um seine Charaktere ausführlich vorzustellen. Insofern bleibt er seinem Stil treu. Bei einer Laufzeit von knapp 160 Minuten kommt es dann jedoch zu der ein oder anderen Länge, die es zu überbrücken gilt. Erst nach knapp einer Stunde findet der Film langsam aber sicher seinen Weg. Vorher fällt es einem schwer herauszufinden, was der Thriller überhaupt erzählen will. Es werden teilweise Charaktere vorgestellt, die dann eine ganze Weile nicht mehr zu sehen sind und erst im späteren Verlauf wieder eine Rolle spielen. Insofern werden die Anfangs lose ausgestreuten Fäden erst gegen Ende wieder zusammengeführt. Mel Gibson und Vince Vaughn passen als Partner jedoch sehr gut zusammen. Beide fristen ein durchschnittliches Leben, aus dem sie gerne ausbrechen würden. Der Polizei-Alltag, in dem die Verbrecher inzwischen mehr Rechte als Pflichten haben, schränkt sie immer mehr in ihrer Handlungsfähigkeit ein. Zudem kommen Geldprobleme, weshalb zum Beispiel Gibsons Charakter samt Familie in einem von Afroamerikanern beherrschten Stadtteil leben muss. Hier wird der Rassenkonflikt einmal von der anderen Seite beleuchtet und zeigt, dass man hier auch als Weißer seine Probleme hat. Gerade Tochter Sara, welche hier von Jordyn Ashley Olson dargestellt wird, muss dies am eigene Leib erfahren, wenn sie von Street-Kids schikaniert wird. Aus Angst, dass es bald auch zu drastischeren Übergriffen kommen könnte, wünscht sich vor allem Ridgemans an MS erkrankte Frau Melanie - gespielt von Laurie Holden - nichts mehr, als in einen anderen Stadtteil umsiedeln zu können. Auch Vaughns Charakter hat so seine privaten Probleme: er würde gerne seiner Freundin einen würdigen Heiratsantrag inklusive schickem Verlobungsring machen. Die Kosten dafür musste er sich hart ersparen, weshalb auch ihn die Suspendierung und der damit verbundene Verdienstausfall hart trifft. Auf der Seite der Verbrecher lernt man zunächst den Ex-Knacki Henri kennen, welcher von Tory Kittles gespielt wird. Gerade frisch aus dem Knast entlassen, zieht es ihn direkt wieder ins kriminelle Milieu, das für ihn die einzige Chance ist, Geld für seinen im Rollstuhl sitzenden jüngeren Bruder und seine Drogensüchtige Mutter zu verdienen. Zusammen mit seinem Kumpel Biscuit, hier dargestellt von Michael Jai White, heuert er bei der Bande von Vogelmann an, um als Fahrer des Fluchtwagens seinen Teil vom Überfall abzustauben. Im Glauben, dass niemandem etwas passieren wird, wittern beide das schnelle und große Geld. Doch hier haben sie die Rechnung ohne des skrupellosen Gangster Vogelmann gemacht. Dieser wird von dem Deutschen Thomas Kretschmann gespielt und zeigt einen Charakter, der ohne zu zögern über Leichen geht.
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Leider werden Stars wie Don Johnsons als Vorgesetzter von Ridgeman und Lurasetti, Jennifer Carpenter als Bankangestellte, oder Udo Kier als Informant ziemlich schnell verheizt. Sie haben nur sehr wenig Screentime, was sicherlich gerade für Fans der genannten Akteure sehr schade ist. Besonders in Carpenters Fall ist dies auch nicht ganz nachvollziehbar: ihre Rolle wird sehr emotional und aufwendig eingeführt, dann aber in Null-Komma-Nichts fallen gelassen. Rückblickend bringt die Rolle den Film auch kein bisschen weiter und dient letztendlich lediglich als Lückenfüller, die es bei der langen Laufzeit gar nicht benötigt hätte. In solchen Momenten fällt es dann auch sehr auf, dass man den Film auch mit einer deutlich geringeren Laufzeit hätte erzählen können, ohne dass Teile der Hauptstory darunter gelitten hätten. Denn ob es nun wirklich jemanden etwas bringt, alle Beteiligten bei einer knapp 20 Minütigen Verfolgungsfahrt - wohlgemerkt 'Fahrt' nicht 'Jagd' - zu beobachten, sei mal dahingestellt. Unter dem Strich bleibt somit eine interessante und spannende Geschichte, die man aber in vielen Szenen zu sehr in die Länge gezogen hat. Eine deutlich straffere Inszenierung hätte dem Film wahrscheinlich besser getan.

Bildqualität

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Der Thriller bietet gleich von Beginn an einen kühlen Look mit entsättigten Farben. Das Bild ist größtenteils recht dunkel gehalten, so dass es zu der bedrohlichen und düsteren Stimmung des Films passt. Solange die Szenen noch gut ausgeleuchtet wurden, bekommt man ein sehr detailliertes Bild geboten. In den dunkleren Abschnitten gehen leider jedoch einige Details verloren, was den ansonsten sehr gut gelungenen Transfer etwas schmälert. Da die Aufnahmen komplett digital erfolgten, ist das Bild frei von Filmkorn. Laut der Recherche im Internet, wurde wohl auch ein 4K Digital Intermediate als Ausgangsbasis angelegt - eine Ultra HD Version ist allerdings bisher nicht angekündigt. Die Full HD Variante profitiert aber sehr gut von dem hochauflösenden Ausgangsmaterial und verfügt somit über hervorragende Schärfewerte, an der es keine weiteren Beanstandungen gibt. Die moderne Produktion weiß somit bis auf die oben genannten Detailverluste im Dunkeln voll und ganz zu überzeugen.

Tonqualität

Die Blu-ray bietet folgende Tonspuren zur Auswahl: - Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1 - Englisch DTS-HD Master Audio 5.1
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Da es sich bei dem Film im Allgemeinen um einen sehr ruhig ablaufenden Thriller handelt, liegt der Focus beim Ton ganz klar auf den Dialogen. Diese sind, nachdem man den Pegel ein wenig angehoben hat, dann auch jederzeit klar verständlich. Der Einsatz der Surround-Kanäle erfolgt nur sehr selten. Meisten bei einigen Schießereien und Verfolgungsjagden. Aber auch hier halten sich die Effekte stark in Grenzen, weshalb sich das meiste nur auf den vorderen Lautsprechern abspielt. Ebenso sparsam geht man mit dem Einsatz des Tiefbasses um - hier gibt es einfach kaum Szenen, die diesen erfordern. Lediglich bei den Schusswechseln haben die größeren Kaliber schon einmal etwas mehr 'Wumms' - das war es dann aber auch schon. Die deutsche Synchronisation entstand bei der RRP Media UG unter der Dialogregie von Rainer Raschewski. Leider hat Mel Gibson nicht seinen Stammsprecher Elmar Wepper, sondern wurde hier von Jürgen Heinrich vertont. Dies ist zunächst sehr gewöhnungsbedürftig und reißt Zuschauer der heimischen Sprachspur dann etwas raus. Im Vergleich zur englischen Originalspur gibt es keine nennenswerten Unterschiede was die Dynamik und den Pegel betrifft.

Ausstattung

Im Bonusbereich finden sich folgende Beiträge: - Elements of a Crime - Part 1 (17:37 Min.) - Elements of a Crime - Part 2 (8:12 Min.) - Elements of a Crime - Part 3 (15:14 Min.) - Moral Conflict (7:00 Min.) - Deutscher Trailer (1:46 Min.) - Trailershow: Mile 22, Peppermint - Angel of Vengeance, Unlocked, 24 Hours to Live, Brawl in Cell Block 99, Angel Has Fallen, Rambo: Last Blood
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Das Herzstück der Extras ist das 3-teilige Making-Of, in dem Regisseur Zahler, sowie sämtliche Hauptdarsteller einen Einblick in die Entstehungsgeschichte des Films geben. Zahler erklärt dabei sehr detailliert seine Arbeitsweisen und wie er den Film Stück für Stück zusammengesetzt hat. Neben vielen Ausschnitten aus dem Thriller, gibt es auch zahlreiche Clips von den Dreharbeiten. Im vierten Beitrag dreht sich alles darum, wie sich Zahlers Filme vom aktuellen Blockbuster-Kino unterscheiden und was sie dabei so besonders macht. Leider verfügen die Extras nicht über deutsche Untertitel, weshalb weniger sprachversierte Zuschauer etwas Probleme mit den rein englischen Beiträgen haben könnten.

Fazit

Mit diversen Längen erzählt Regisseur Steven Craig Zahler wieder einen spannenden Thriller, der vor allem dank seines sehr gut harmonierenden Cast, allen voran Mel Gibson und Vince Vaughn, sehr gut überzeugen kann. Dazu muss man sich aber erst einmal auf Zahlers ruhigen Stil einlassen, bekommt dann aber einen wohldurchdachten Thriller, dessen anfangs lose ausgestreuten Fäden zum Ende hin perfekt zusammengewoben werden. Die technische Umsetzung überzeugt dabei auf allen Seiten: denn obwohl das Bild in dunklen Szenen mit einigen Detailverlusten zu kämpfen hat, weiß die moderne Produktion im Allgemeinen dennoch zu überzeugen. Beim Ton bleibt es meist recht effektlos, was aber an der Tatsache liegt, dass zum einen die Dialoge im Focus stehen und es zum anderen eben nur sehr wenig Action gibt. Fans von Zahlers früheren Werken sollten aber auch hier wieder auf ihre Kosten kommen und sollten sich von der Lauflänge von knapp 160 Minuten nicht abschrecken lassen. Zwar hätte dem Thriller auch eine straffere Inszenierung sehr gut getan, unter dem Strich passiert aber immer genau dann wieder etwas Interessantes, wenn man gerade kurz davor ist, in die Langeweile abzudriften. (Jörn Pomplitz)
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Kaufempfehlung

 
7 von 10
Die Kaufempfehlung der Dragged Across Concrete Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989

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