Rememory - Im Schatten der Erinnerung Blu-ray

Original Filmtitel: Rememory (2017)

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Disc-Informationen
Uncut, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.39:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
112 Minuten
Veröffentlichung:
22.05.2019
Rememory - Im Schatten der Erinnerung Blu-ray Review
Story
 
8
Bildqualität
 
8
Tonqualität
 
8
Ausstattung
 
2
Gesamt *
 
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 19.05.2019
Das menschliche Gehirn ist trotz vieler Forschungen immer noch ein Mysterium. Das komplexe Organ ist die Zentrale des Nervensystems, in dem auch die Erinnerungen des Erlebten abgespeichert werden. Es kommt jedoch über die Zeit vor, dass man sich an gewisse Dinge nicht mehr erinnern kann, obwohl sie noch irgendwo in den Tiefen der 'grauen Zellen' schlummern. Wäre es da nicht schön, mittels moderner Technik auch diese Erinnerung wieder zu erlangen? Ähnlich einer Festplatte, von der man seine letzten Urlaubvideos anschauen kann. Diesem Thema widmet sich der kanadische Regisseur Mark Palansky in seinem neusten Werk. Für den Thriller, welcher im Vertrieb der KSM GmbH erscheint, konnte er Peter Dinklage, Julia Ormund und Anton Yelchin als namhafte Hauptdarsteller gewinnen.

Story

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Die Brüder Sam (P. Dinklage) und Dash (M. Ellis) haben einen feuchtfröhlichen Abend in der Kneipe hinter sich und sind lautstark singend mit dem Auto auf dem Heimweg. Einen kurzen Moment nicht aufgepasst und schon stoßen sie frontal mit einem anderen Auto zusammen. Den Unfall nimmt Sam nur noch schemenhaft wahr und so bekommt er auch die letzten Worte seines sterbenden Bruders nicht mehr mit. Nach seiner Genesung macht er sich daher Hoffnungen durch die Forschungen von Gordon Dunn (M. Donovan), welchem es gelungen ist eine Maschine zu entwickeln, mit der man auf seine gesamten Erinnerungen zurückgreifen kann. Jedoch wird Dunn kurze Zeit später tot aufgefunden und von der Maschine fehlt zunächst jede Spur. Sam, der am Abend vor Dunns Büro anwesend war, ermittelt privat im Umfeld des Wissenschaftlers und stößt schnell auf einige Verdächtige, die mit dessen Tod in Verbindung gebracht werden können. Auch die Maschine taucht wieder auf und mit ihr die Erinnerungen der Verdächtigen. Doch schnell wird klar, dass die bahnbrechende Erfindung Fluch und Segen zu gleich ist, denn sie bringt auch Dinge ans Licht, die besser auf ewig in den Wirrungen des Gehirns verborgen bleiben sollten. Der bereits 2017 erschienene Thriller beginnt zunächst etwas verworren. In kurzen Abständen werden dem Zuschauer die Protagonisten scheinbar etwas willkürlich vorgestellt. Doch um es gleich vorweg zu nehmen: dies wurde bewusst so inszeniert, denn im Laufe des Films werden alle Stränge auf die ein oder andere Weise zusammengeführt. Im Zentrum dieser verschiedensten Charaktere steht Hauptdarsteller Peter Dinklage, der Licht ins Dunkle der Geschehnisse bringt. Der aus der erfolgreichen TV-Serie 'Game of Thrones' bekannte Schauspieler mimt hier einen Modelbauer, dessen Leben durch einen kurzen unachtsamen Augenblick ins Wanken gerät. Der Verlust seines Bruders und vor allem die Tatsache, dass er sich nicht mehr daran erinnern kann, was dieser im Moment seines Todes zu ihm gesagt hat, lassen ihn nicht zur Ruhe kommen. Dinklage vermittelt dabei den einsam trauernden, aber ebenso einfühlsamen und zielstrebigen Sam sehr überzeugend. Dies gelingt auch Martin Donovan in der Rolle des Forschers Gordon Dunn sehr gut. Auch wenn er bereits nach kurzer Zeit ableben muss, bekommt der Zuschauer durch die eingespielten Erinnerungen der Verdächtigen immer mehr Einblicke ins Leben des zunächst recht fanatisch wirkenden Wissenschaftlers. Zu dessen trauender Witwe Carolyn - hier gespielt von Julia Ormund - baut Sam zunächst eine Verbindung auf, um mehr Informationen zum Leben und Forschungen ihres Ehemanns zu bekommen. Beide schweißt der gemeinsame Verlust eines geliebten Menschen immer freundschaftlicher zusammen. Der Kreis der Verdächtigen schnürt sich dann schnell um drei Personen: da wäre zunächst Gordons Geschäftspartner Lawton, der von Henry Ian Cusick dargestellt wird. Der Schauspieler mag einigen Zuschauern aus TV-Serien wie 'The 100' oder 'Lost' bekannt sein. Im hier vorliegenden Thriller spielt er einen erfolgsgierigen Charakter, der um jeden Preis die Maschine auf den Markt bringen möchte und Gordon dazu drängt, die Erfindung schnellstmöglich der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Als weitere Verdächtige rückt Gordons Geliebte Wendy - gespielt von Evelyne Brochu - ins Visier von Sam. Brochu kommt ebenso wie einige andere Darsteller des hiesigen Cast aus dem Serien-Bereich und ist unter anderem für ihre Rolle der Delphine Cormier aus 'Orphan Black' bekannt - einer Serie, die sich ebenso rund um die Wissenschaft am Menschen - im speziellen dem Klonen - dreht. Wendy fühlt sich von Gordon ihrer Erinnerungen beraubt, weil dieser ohne ihr Wissen einige ihrer Aufzeichnungen zu Präsentationszwecken verwendet hat. Letzter im Bunde der Tatverdächtigen ist Todd, welcher von dem leider schon verstorbenen Anton Yelchin in Szene gesetzt wird. Hier spielt er einen Handwerker, der durch den Test der Maschine an Erinnerungen gelangt ist, die er lieber begraben gelassen hätte. Der gesamte Cast macht seine Sache hier sehr gut und liefert durch die Bank überzeugende und passende Darstellungen ab.
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Im weiteren Verlauf des Films wird der Zuschauer geschickt auf falsche Spuren gelenkt, nur um am Ende dann mit einem sehr gelungenen Twist verblüfft zu werden. Zwar kommt es hin und wieder mal zu ein paar kleinen Längen, doch das überraschende wie frische Ende entschädigt dafür allemal. Hier hat es der Zuschauer also mit einem kleinen feinen Independent-Titel zu tun, der abseits der großen Franchise-Produktionen und deren spektakulären Effekten ebenso für spannende Unterhaltung sorgen kann. Während des Films stellt man sich zudem als Zuschauer oft selbst die Frage, ob man die Maschine nutzen wolle, um an verschollen gegangene Erinnerungen zu gelangen. Wenn auch der 'normale' Mensch vor dem Bildschirm vermutlich nicht solche prekären Geheimnisse mit sich herumträgt, wie es die Protagonisten des Films tun - die ein oder andere Erinnerung, die gerne in der Versenkung bleiben kann, hat sicher dennoch jeder. Da zeigt es sich dann eben doch, dass das menschliche Gehirn schlau genug ist, gewisse Teile des Lebens einfach auszublenden und die Forschung eben nicht alles zu Tage bringen sollte.

Bildqualität

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Die durchaus moderne Produktion des Thrillers weiß im Allgemeinen sehr gut zu Überzeugen. Das Bild besitzt sehr gute Schärfewerte und die Farben wirken sehr natürlich. Es gibt hier und da immer mal wieder einige Landschaftsszenen, die sich wirklich sehen lassen könne. Der Detailgrad ist besonders in Nahaufnahmen sehr gut gelungen - hier sind dann auch feine Hautschattierungen und Grübchen erkennbar. In einigen wenigen Szenen macht sich etwas Rauschen bemerkbar, sodass es im Hintergrund zu leichtem 'Wuseln' im Bild kommt. In den Szenen der Erinnerungen werden zudem einige Stilmittel eingesetzt, durch die das Bild verändert wird. Hier kommt es dann zu gewollten Unschärfen, Farbverläufen oder ähnlichem. Da das Bild dann in diesen Fällen aus Sicht des Protagonisten gezeigt wird, wackelt es ein wenig wie bei Found-Footage-Filmen. Allerdings ist dies ebenso bewusst inszeniert worden und kommt eben auch nur in kurzen Abschnitten vor. Unter dem Strich liegt die Bildqualität aber auf Höhe der Zeit und findet im Großen und Ganzen keine weiteren nennenswerten Beanstandungen.

Tonqualität

Die Blu-ray verfügt über die folgenden beiden Tonspuren:
  • Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1
  • Englisch DTS-HD Master Audio 5.1
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Im recht ruhig ablaufenden Thriller stehen die Dialoge zwischen den Protagonisten im Vordergrund. So spielt sich der Ton zumeist auf den Frontkanälen, respektive dem Center-Lautsprecher ab. Nur hin und wieder - wie zum Beispiel beim Unfall zu Anfang des Films - kommt es dann zum Einsatz der hinteren Effektlautsprecher. Diese werden zudem genutzt, um den Soundtrack des Films raumfüllend ins Heimkino zu bringen. Hin und wieder gesellen sich auch einige Umgebungsgeräusche hinzu. Der Subwoofer findet hier ebenso nur vereinzelte Einsatzzwecke. Somit sollte niemand ein Effektfeuerwerk von dem Thriller erwarten. Einen nennenswerten Unterschied zwischen dem englischen Originalton und der deutschen Synchronisation - hergestellt durch die DMT - Digital Media Technologie GmbH aus Hamburg, unter der Dialogregie von Detlev Klein - gib es nicht. Sowohl beim Pegel als auch der Dynamik liegen beide Tonspuren gleichauf.

Ausstattung

Der Bonus-Bereich ist sehr sparsam ausgestattet:
  • Galerie - Behind the Scenes (1:20 Min.)
  • Trailershow (Spinning Man - Im dunkeln deiner Seele, Mackie Messer - Brechts Dreigroschenfilm, An Interview with God - Was würdest du ihn fragen?, Earthquake, Lieber Diktator, Euphoria)
Letztendlich 'beschäftigt' sich nur die Bildergalerie noch mit dem eigentlichen Film. Interviews, ein Making-Of oder ähnliches sucht man hier vergebens.

Fazit

Dem spannenden Thriller gelingt es sehr gut, den Zuschauer in die Irre zu führen. Die Auflösung und der Weg dahin sind unterhaltsam in Szene gesetzt und überzeugen mit einem gutaufspielenden Cast, sowie einem überraschenden Twist am Ende. In Punkto Bild und Ton macht die moderne Produktion nichts falsch und liefert eine anschauliche wie einwandfrei hörbare Umsetzung ab. Gerade beim Ton sollte aber niemand große Effekte erwarten, denn der Thriller schlägt größtenteils ruhige Töne an, bei dem die Dialoge im Vordergrund stehen. Leider stattete man den Film ohne wirkliches Bonusmaterial aus - gerade bei dem Thema wären sicherlich einige Interviews mit den Protagonisten informativ ausgefallen. Der eigentliche Film ist aber durchaus zu empfehlen, hier sollte man sich von seinem leicht verworrenen Anfang nicht abschrecken lassen. (Jörn Pomplitz)
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Kaufempfehlung

 
7 von 10
Die Kaufempfehlung der Rememory - Im Schatten der Erinnerung Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Chrono 509 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989 Subwoofer: SVS PB-1000

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