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Eine perfekte Waffe Blu-ray

Original Filmtitel: The Perfect Weapon

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Disc-Informationen
Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, 16:9 Vollbild, Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch PCM 2.0
Englisch PCM 2.0
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.78:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
85 Minuten
Veröffentlichung:
11.07.2019
Eine perfekte Waffe Blu-ray Review
Story
 
7
Bildqualität
 
8
Tonqualität
 
5
Ausstattung
 
1
Gesamt *
 
5
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 09.07.2019
Nach und nach schafft es die ein oder andere indizierte Action-Perle aus den 1980er/1990er Jahren vom Index und ungeschnitten mit einer aktuell geringeren Altersfreigabe auf Blu-ray zu erscheinen. So auch der hier vorliegende Kampfsport-Film mit Jeff Speakman in der Hauptrolle. Nach seiner Indizierung im Jahre 1993 erscheint er nun im Vertrieb von Studiocanal uncut mit einer Freigabe ab 16 Jahren. Ob der Film in Zeiten von knallharten Produktionen wie den 'The Raid' Filmen noch mithalten kann, oder ob er schon zum alten Eisen zählt, soll das nachstehende Review klären.

Story

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Nach dem Tod seiner Mutter droht der junge Jeff auf die schiefe Bahn zu geraten. Um dem aus dem Weg zu gehen, meldet ihn sein Vater Carl (B. Starr) in der Kenpo-Kampfsport-Schule seines Freundes Kim (Mako) an. Hier lernt Jeff über Zeit, seine innere Ruhe zu finden und seine Aggressionen abzubauen. Auf der Highschool kommt es jedoch zu einem Zwischenfall, der Jeff von seiner Familie trennt. Jahre später kehrt Jeff (J. Speakman) als erwachsener Mann nach Korea-Town zurück, um seinen alten Lehrmeister Kim zu besuchen. Dieser hat jedoch Probleme mit der Koreanischen Mafia, welche in dem Viertel ihr Unwesen treibt. Als Kim Opfer des Mafia-Killers Tanaka (P. Tanaka) wird, beschließt Jeff auf eigene Faust die Hintermänner zur Rechenschafft zu ziehen. Dabei trifft er auch auf seinen Bruder Adam (J. Dye), der inzwischen als Polizist arbeitet und ebenfalls in dem Mordfall ermittelt. Bei seinen Recherchen muss Jeff dann alsbald auf seine Kampfkünste zurückgreifen, um sich gegen die schlagkräftigen Mafia-Mitglieder zur Wehr zu setzen. Wird es ihm im Alleingang gelingen, gegen die zahlenmäßig überlegenen Kämpfer zu bestehen? Direkt zu Anfang des Films wird man mit Jeff Speakman's Kampfkünsten vertraut gemacht: unter der Musik-Einbindung von Snap's 'The Power' sieht man ihm beim Training in den heimischen vier Wänden zu. Auf dem Weg nach Korea-Town erfährt man dann in Rückblenden seinen Werdegang vom Teenager hin zum jungen Mann. Hier wird Jeff dann jeweils von drei Jungdarstellern verkörpert, welche über die Zeit die Kampfkunst des Kenpo erlernen. Zu Beginn der Ausbildung wird auch immer mal wieder die Tochter des Kampflehrers mit in Szene gesetzt, die auch im späteren Verlauf des Films als erwachsene Frau zu sehen ist. Hier denkt man zunächst, dass sich noch eine Love-Interest-Story zwischen den beiden anbahnt, jedoch wird hierauf nicht mehr weiter eingegangen. Dabei hätte der gerade mal knapp 84 Minuten laufende Film hierfür sicherlich noch Platz gehabt. Sei's drum, der Film funktioniert auch als reiner Action-Streifen (oder gerade deshalb) sehr gut. Das Heranwachsend des jungen Jeff wird mit ein wenig Humor (siehe erstes Kampftraining), aber auch mit der nötigen Ernsthaftigkeit gezeigt. Natürlich ist der Film von vorne bis hinten komplett vorhersehbar, dennoch gehört er zu den Streifen, die auch heute noch bestes 1980er/1990er Actionflair vermitteln. Da gehört auch die ganze Aufmachung des Films zu, von der Musik über die Stunts, welche Fans dieser Zeitperiode direkt wieder zurückversetzt. Sicherlich, die Kämpfe sind nach aktuellen Maßstäben recht harmlos, zudem ist oftmals zu erkennen, dass die Tritte und Schläge nicht wirklich durchgezogen wurden. Auch die einfachen Kampf-Choreographien locken heutzutage keinen mehr hinter dem Ofen hervor – da ist man einfach inzwischen spektakuläreres gewohnt. Dennoch, unter dem Aspekt eines 'Action-Klassikers' funktioniert der Film immer noch recht gut und lässt einen in positiven Film-Erinnerungen schwelgen.
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Neben Jeff Speakman, der seine Sache für einen reinen Actiondarsteller recht überzeugend darbietet, gehört auch John Dye, als Jeff's kleiner Bruder Adam mit zum Cast. In der Jugend ist Jeff sein großes Vorbild, mit dem er gerne angibt und ihn in brenzlichen Situationen vorschiebt. Später schlägt Adam aber einen komplett anderen Weg ein und folgt eher seinem Vater Carl, hier gespielt durch Beau Starr, der ebenfalls Polizist ist. In den Rollen von Jeff's Kampflehrern fungieren Mako und Seth Sakai. Die beiden vermitteln den Kids des Viertels die asiatischen Kampfkünste, in der Hoffnung diese dadurch von den Versuchungen der Gangs fernzuhalten. Hier ist es immer eine Gradwanderung, ob die Kids durch die Kampfschule ihre innere Ruhe finden, oder aber zu Kampfmaschinen werden. Auch Jeff lässt sich trotz jahrelanger erfolgreicher Ausbildung immer noch durch seine Gefühle ablenken. Das Hin-und-her-gerissen-sein wird dabei immer recht nachvollziehbar dargestellt. Auf Seiten der koreanischen Mafia wird zunächst der behäbige, aber nicht mindergefährliche Tanaka, als Bösewicht platziert. Gespielt von Professor Tanaka geht der Wortkarge Brocken dann auch schnell über Leichen. Er agiert dabei auf Geheiß des hinterlistigen Yung, welcher von James Hong in Szene gesetzt wird. In kurzen Nebenrollen sind zudem Cary-Hiroyuki Tagawa als Mafia-Mitglied, Clyde Kusatsu als Polizist, sowie Dante Basco als Streetkid Jimmy zu sehen. Eine große Hintergrundstory verleiht man ihnen allen leider nicht. Die meisten Mafia-Darsteller agieren nur als Sparringspartner für Speakman, der allerdings auch in den ein oder anderen Kämpfen gut einstecken muss. Warum der Film seiner Zeit auf dem Index landete, ist zumindest nach heutigen Maßstäben nicht mehr nachvollziehbar. Dies sahen wohl auch die aktuellen Prüfer so und erteilten dem Film nun eine Freigabe ab 16 Jahren. Diese ist hier dann auch völlig ausreichend, enden die meisten Kämpfe doch häufig nur in blauen Flecken oder blutenden Nasen. Erst das Finale bietet dann die ein oder andere Szene, bei denen der Gewaltgrad etwas anzieht. Generell ist die Kamera bei den Kampfeinlagen immer recht nah am Geschehen und hält auch ordentlich lange drauf – hektische Schnitte oder schnell wechselnde Kamera-Perspektiven gibt es hier glücklicher Weise nicht. Insofern wirkt der Film eben nicht so übertrieben, wie es heutzutage schon mal der Fall ist. Unter dem Strich bietet der Streifen daher auch 2019 noch kurzweilige Unterhaltung, die aber vor allem die Action-Fans der damaligen Zeit ansprechen wird.

Bildqualität

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Der Beginn des Films, bei dem man Jeff Speakman in seiner Wohnung vor einem unifarbenen Hintergrund trainieren sieht, zeigt deutliches Filmkorn, welches jedoch im Laufe der Spielzeit immer dezenter wird. Gerade bei gut ausgeleuchteten Szenen kommt das ein oder andere Mal auch ein sehr klares und scharfes Bild heraus, welches für das Alter des Films als recht gut einzustufen ist. Das Filmkorn bzw. ein leichtes Rauschen kommen immer wieder dann zum Vorschein, wenn das Bild im dunklen bzw. in weniger gut ausgeleuchteten Szene spielt. Aber auch hier wirkt es niemals übertrieben störend. Die Farben sind sehr natürlich, besonders die Leuchtreklamen von Korea-Town bei Nacht können hier sehr gut überzeugen. Der Detailgrad bewegt sich auf einem guten Niveau, der vor allem bei Close-Ups seine Wirkung zeigt. Hier sind dann kleine Grübchen und feine Härchen in den Gesichtern der Protagonisten zu sehen. Die Tiefenschärfe ist leider nicht ganz so ausgeprägt, weshalb es im Hintergrund oder Totalen ab und an einmal zu Unschärfen kommt. Auch einige kleine Verunreinigungen sowie gelegentliche weiße Blitzer im Bild sollen nicht verschwiegen werden. Das alles bewegt sich aber durchaus im Bereich des Normalen und ist eben für einen Film dieses Alters mehr als nur erträglich.

Tonqualität

Der Kampfsport-Film verfügt über die folgenden beiden Tonspuren:
  • Deutsch PCM 2.0
  • Englisch PCM 2.0
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Sowohl das englische Original als auch die deutsche Synchronisation liegen nur in Stereo-Spuren vor. Hier ist es zunächst einmal wieder etwas gewöhnungsbedürftig, wenn die Stimmen nicht aus dem Center-Lautsprecher kommen. Dennoch sind sie zu jeder Zeit klar verständlich. Die Musik-Untermalung, allen voran die Pop-Titel der 1990er Jahre, kommen zudem recht kraftvoll aus den Lautsprechern. Ebenso fühlt man sich durch 'Spezial-Effekte' wie zum Beispiel das nostalgische Telefon-Klingeln direkt wieder in die gute alte Zeit zurückversetzt. Die deutsche Synchronisation liegt im Allgemeinen gleichauf mit der englischen Originalspur. Ab und an kann sich die heimische Variante sogar ein wenig Pegelstärker durchsetzen. Lässt man den Subwoofer im Stereo-Bild mitlaufen, so bekommt dieser ab und an mal etwas zu tun, bleibt jedoch die meiste Zeit im Stand-By. Schön jedoch, dass man auch in der Synchronisation viele Nebengeräusche bzw. Statisten-Dialoge mit beachtete. So ist in der Stadt immer etwas los und auch wenn man niemanden direkt sieht, hört man die Personen im Hintergrund. Letztendlich ist die Tonspur sicher alles andere, als perfekt, jedoch immer noch besser, als wenn man die Effekte nur halbgar neu abgemischt hätte, wie es leider ebenfalls oftmals vorkommt.

Ausstattung

Als Extras finden sich lediglich nur Trailer im Bonus-Material:
  • Original Trailer (1:55 Min.)
  • Trailershow: Hard Powder, Sicario 2, Cliffhanger, Rambo Trilogy, Terminator 2 – Tag der Abrechnung
Leider gibt es kein weiteres Hintergrundmaterial zur Entstehung des Films. Auch ein paar aktuelle Interviews hätte man dem Action-Klassiker sicherlich spendieren können. Hier handelt es sich leider wohl 'nur' um eine reine Katalogumsetzung, bei welcher der Haupt-Film im Vordergrund stand. Dies macht sich dann leider auch in einer niedrigen Gesamtbewertung bemerkbar.

Fazit

Auch wenn der gut 28 Jahre alte Titel heutzutage nicht mehr mit den spektakulären Kampfeinlagen aktueller Filme mithalten kann: aus Nostalgie-Zwecken der alten Actionzeiten willen, kann man sich den Klassiker auch heute noch gut anschauen. Inhaltlich gibt es einen ordentlich arrangierten Film, der mit passend agierenden Schauspielern immer noch überzeugen kann. Abgesehen vom hin und wieder stärker im Vordergrund stehenden Filmkorn, welches aber nun mal bei dieser Aufnahmetechnik nicht zu vermeiden war, bzw. zu vermeiden ist, gibt es beim Bild in Abhängigkeit zum Filmalter keine nennenswerten Beanstandungen. Hin und wieder ein paar Unschärfen, hier und da mal ein paar weiße Blitzer – alles aber noch im Rahmen des Vertretbaren. Beim Ton bleibt alles beim Alten – mehr als eine Stereo-Spur hat man dem Titel nicht gegönnt. Aber auch diese hält sich noch im Rahmen, zumindest sind die Dialoge klar verständlich und die Filmmusik oftmals kraftvoll. Beim Bonus-Material hätte man sich noch etwas mehr ins Zeug legen können: ein einfacher Original-Trailer und eine Trailershow ist hier einfach nach aktuellen Maßstäben zu wenig. Hier hätte man zumindest noch ein paar aktuelle Interviews aus dem Boden stemmen können. So bleibt es 'nur' bei einer Katalogveröffentlichung, die vor allem die Fans des 1980er/1990er Actionkinos ansprechen wird. (Jörn Pomplitz)
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Kaufempfehlung

 
6 von 10
Die Kaufempfehlung der Eine perfekte Waffe Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Chrono 509 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989 Subwoofer: SVS PB-1000

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