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Doctor Who - New Year Special: Tödlicher Fund Blu-ray

Original Filmtitel: Doctor Who: Resolution

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Disc-Informationen
Uncut, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett)
Label:
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
HD Keep Case im Schuber (meist nur bei Erstauflage)
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.78:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
60 Minuten
Veröffentlichung:
31.05.2019
Doctor Who - New Year Special: Tödlicher Fund Blu-ray Review
Story
 
8
Bildqualität
 
9
Tonqualität
 
9
Ausstattung
 
5
Gesamt *
 
8
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 07.06.2019
Seit dem Neustart der Kultserie „Doctor Who“ gehört das alljährliche Weihnachtsspecial zu den festen Größten der Serie. Selbst 2009, als es keine reguläre Staffel gab, erschien David Tennant um den zurückgekehrten Timelords unter der Führung von Ex-James-Bond Timothy Dalton entgegenzutreten. Nachdem die elfte Staffel einiges anders gemacht hatte als die vorherigen Staffeln, wurde auch erstmals auf ein Weihnachtsspecial verzichtet, und stattdessen ein Neujahrsspecial ausgestrahlt, welches am 9. Februar 2019 auch in ausgewählten deutschen Kinos gezeigt wurde. Dieses Special erscheint nun, gut einen Monat nach der Veröffentlichung der elften Staffel, als Einzelveröffentlichung auf Blu-ray Disc, und füllt nun endlich den Platzhalter der beiden Sondereditionen der elften Staffel aus – sofern man sich nicht die Keep-Case-Version zugelegt hat. Was den Doktor und seine Begleiter diesmal erwartet, und wie das Abenteuer auf Blu-ray Disc in technischer Hinsicht ausschaut, klärt die nun folgende Rezension.

Story

Zu Beginn des neuen Jahres erwacht ein schreckliches Übel aus seinem Jahrhunderte dauernden Schlaf. Der Doktor (Jodie Whittaker), Ryan (Tosin Cole), Graham (Bradley Walsh) und Yaz kehren nach Hause zurück. Werden sie in der Lage sein, die Bedrohung für den Planeten Erde abzuwenden? (Pressetext Polyband)
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Die Idee, dem Publikum statt eines Weihnachtsspecials ein Neujahrsspecial zu präsentieren, war einerseits logisch, wenn man den allgemeinen „Alles Neu“-Ton der neuen Staffel betrachtet, und andererseits eine gute Entscheidung, da man damit auf die süßlich-romantische Weihnachtsstimmung, die manches frühere Weihnachtsspecial prägte, verzichten, und sich stattdessen voll und ganz auf eine völlig freistehende Geschichte konzentrieren konnte. Inhaltlich ist „Tödlicher Fund“ erstmals seit der Übernahme von Chris Chibnall mal eine richtig runde Sache! Endlich hat der 13. Doktor seinen Erzfeind, die Daleks, zurück und präsentiert sich in einem Abenteuer, wie wir Whovians es uns eine Staffel lang gewünscht haben. In „Tödlicher Fund“ vermischt der neue Showrunner und Autor der Episode alle Zutaten richtig und zeigt uns ein Finale, das die 11. Staffel bitter nötig hatte. Hier zeigt sich, wie gute Unterhaltung aussehen muss, um das Publikum auch für weitere Jahre (Beziehungsweise Jahrzehnte) für sich zu gewinnen. Zudem bekommen wir zu sehen, wie der neue Doktor mit seiner Nemesis umgeht, denn da hatte ja jeder Doktor seine eigene Art, die sehr viel über den jeweiligen Charakter aussagte. Der Aufklärungs-Dalek, mit dem wir es hier zu tun bekommen, ist dabei weitaus mächtiger als frühere Vertreter der Alien-Spezies, und er sorgt auch im Alleingang für allerhand Terror. Besonders gelungen ist in meinen Augen dabei, dass wir den Dalek von seiner Metallhülle losgelöst erleben dürfen. Wir bekommen die gesamte Macht und die Gefahr, die von dieser Rasse ausgeht, zu sehen und uns wird wieder einmal vor Augen geführt, dass es sich bei den Daleks eben nicht „nur“ um die etwas lächerlich aussehenden „Salzstreuer“-Roboter handelt, sondern um Tintenfischartige Aliens, mit denen absolut nicht zu spaßen ist. Apropos Spaß: Der kommt bei all den Actionszenen, die – wie wir von der elften Staffel her gewohnt sind – etwas hochwertiger ausfallen als bei den früheren Staffeln der Serie, auch nicht zu kurz, wobei die Dramatik ganz klar vorherrscht. Der eigentlich überflüssige Gag, dass UNIT in Folge von Budgetkürzungen internationaler Geldgeber (vermutlich aufgrund des Brexit) abgeschafft wurde, wird dabei vermutlich dem einen oder anderen Briten bitter aufstoßen, aber andererseits sind die Briten ja für ihren Galgenhumor berühmt. Action, Humor, Drama – hier stimmt das Verhältnis, und mit den beiden Gaststars Charlotte Ritchie und Nikash Patel hat man auch auf zwei fähige Darsteller zurückgegriffen, die das Neujahrsspecial bereichern.
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Auch wenn die Geschichte alles in allem die vermutlich beste der zurückliegenden Staffel ist, ist sie nicht ganz ohne Schwächen. Zum einen wären da die bekannten Unzulänglichkeiten, wie etwa die Oberflächlichkeit der drei Begleiter des Doktors. Lediglich Tosin Cole in der Rolle des Ryan Sinclair bekommt hier einen kleinen Feinschliff verpasst, indem er mit seinem, ihn vernachlässigenden, Vater interagieren kann, aber die anderen beiden Begleiter bleiben auf der gleichen Stufe, auf der sie bereits waren. Mandeep Gill hätte man hier sogar gleich ganz weglassen können, denn ihre Figur steht überwiegend nur in der Gegend herum und leistet kaum einen nennenswerten Beitrag. Hier zeigt sich das Weniger oft Mehr ist, und drei Begleiter sind einfach zu viel des Guten. Natürlich war auch der erste Doktor bereits mit drei Begleitern unterwegs, und in der Geschichte der Serie ist es keine Seltenheit, aber eine genaue Charakterisierung lässt sich aufgrund der Menge an Figuren nur schwer bewerkstelligen, und in diesem Fall geht der Schuss leider nach hinten los. Ein weiteres Manko sind die Logikfehler, die bei einer Science Fiction Serie über einen Zeitreisenden keine Seltenheit sind, aber in diesem Fall einfach zu sehr die Überhand gewinnen. Und damit ist nicht einmal das typische „Timey-Wimey“ gemeint, sondern einfache Dinge, die einfach keinen Sinn ergeben oder schlichtweg zu sehr an den Haaren herbeigezogen wirken. Trotzdem hinterlässt dieses Special endlich mal wieder ein richtig gutes Gefühl, und Jodie Whittaker macht erneut eine echt gute Figur als neuer Doktor. Wenn es in dieser Qualität weitergeht, dann dürfte sich die kommende Staffel wieder zu altbekannter Klasse aufschwingen, vorausgesetzt dass man die Mängel in der Figurenzeichnung in den Griff bekommt. Aber: Der Doktor kriegt das schon hin!

Bildqualität

Wie die elfte Staffel (und alle vorherigen Staffeln seit dem Neubeginn) liegt das Bild im Ansichtsverhältnis von 1,78:1 vor, obwohl diese Episode, wie die gesamte elfte Staffel, im breiteren Univisium-Format mit einem Ansichtsverhältnis von 2,00:1 aufgezeichnet wurde. Wie immer bekommen wir ein gewohnt hochwertiges Bild zu sehen, das trotz einer Auflösung von 1080i kaum Anlass zur Kritik bietet.
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Die Schärfe ist überwiegend gut bis sehr gut, allerdings wird stellenweise auf etwas weichere Bilder gesetzt – eines von vielen Kleinigkeiten, die das neue Erscheinungsbild der Serie prägen. Die Farben sind sauber, aber mitunter etwas zurückhaltend, dafür aber sehr natürlich. Je nach Setting kommen auch schon mal warme und erdige oder unterkühlte Farbtöne zum Einsatz, wodurch ebenfalls eine bestimmte Stimmung erzielt wird. Der Schwarzwert hätte hie und da etwas „knackiger“ ausfallen können, ist andererseits auch etwas zu dominant und verschluckt kleinere Details. Alles in allem schaut die elfte Staffel nicht mehr so aus wie seine Vorgänger, aber man merkt dennoch, dass man sich im Whoniverse befindet. Und qualitativ gibt es nicht viel auszusetzen.

Tonqualität

Der Ton liegt in deutscher und englischer Sprachfassung in dts-HD Master 5.1 vor und ist ebenfalls sehr gut ausgefallen. Auch hier darf man den Vergleich zu den vorherigen Staffeln anstrengen, die an dieser Stelle bereits hohe Punktzahlen im Technikbereich verbuchen konnten. Die hinteren Kanäle werden überwiegend von der brachialen und basslastigen Musik des neuen Komponisten Segun Akinola beansprucht, wobei hier auch ordentlich auf den Bass gedrückt wird. Auf das markante Intro wurde bei dieser Episode allerdings verzichtet, weshalb das neue Titelthema erst während des Abspanns ertönt. Hie und da kommen auch ein paar gut platzierte Surroundeffekte zum Einsatz, die dem Zuschauer ein tolles „Mittendrin“-Gefühl vermitteln, aber in der Summe etwas zu selten vorkommen. Die Dialoge bleiben dabei jederzeit glasklar und gut verständlich. Die deutsche Synchronfassung entstand, wie schon bei den vorherigen Staffeln, bei der Splendid Synchron GmbH. Melanie Hinze leiht der neuen Hauptdarstellerin ihre deutsche Stimme, in weiteren Rollen dürfen wir uns über fähige und bekannte Stimmen wie die von Erich Räuker, Ricardo Richter und Kaya Marie Möller freuen.

Ausstattung

  • Series 11 – A Look Back (10:37 Minuten)
  • Resolution – Behind the Scenes (12:00 Minuten)
  • A Dalek Re-Formed (6:36 Minuten)
  • Closer Look (5:58 Minuten)
  • Trailer
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Das Bonusmaterial ist, gemessen an den bisherigen „Doctor Who“-Veröffentlichungen, etwas mager ausgefallen. Der Kurze Rückblick auf die vergangene Staffel, der für die neue Staffel obligatorische „Closer Look“ und der Trailer bringen leider nicht viele interessante Hintergrundinformationen an den Zuschauer, und auch der kurze „Behind the Scenes“-Beitrag und das knappe Special über die „neuen“ Daleks sind zwar interessant, hätten aber allesamt ein wenig ausführlicher ausfallen können.

Fazit

Die Qualität der Blu-ray Disc spielt erwartungsgemäß in der Oberliga, erreicht allerdings erneut keinen Spitzenplatz. Das neue Layout der elften Staffel kommt auch bei diesem Special zum Einsatz, wirkt etwas erwachsener und setzt auf düstere Farbtöne, was sehr hochwertig (mit geringen Abstrichen) ausschaut. Akustisch macht sich vor allem der bombastische Soundtrack des neuen Komponisten erneut positiv bemerkbar. Das Bonusmaterial ist im direkten Vergleich zu früheren Veröffentlichungen der Serie diesmal leider etwas mager ausgefallen. Das Neujahrsspecial macht zwar Spaß und bietet die bisher beste Geschichte seit dem Showrunner-Wechsel, aber nach nur 60 Minuten ist leider auch schon wieder Schluss. Diese Einzel-Veröffentlichung wäre besser in die Staffelbox integriert worden, wie es bei beinahe allen vorherigen Staffeln der Fall war. Vor allem hätte man dann auch einen würdigen Abschluss der ansonsten eher dürftigen elften Staffel gehabt. Als Einzelveröffentlichung entsteht hier leider der bittere Beigeschmack, dass man den zahlungsfreudigen Fan zweimal zur Kasse bitten möchte. (Michael Speier)
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Kaufempfehlung

 
8 von 10
Die Kaufempfehlung der Doctor Who - New Year Special: Tödlicher Fund Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

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