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Suspiria (2018) 4K (Ultimate Edition) (4K UHD + Blu-ray + DVD + CD) Blu-ray

Original Filmtitel: Suspiria (2018)

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4K - ULTRA HD
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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, 10 Discs, BD (3x), DVD (2x), Audio-CDs (3x), 4k UHD (2x), enthält Audio-CD, enthält Bonus-Disc, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett), Sonderverpackung,
limitiert auf 3.000 Exemplare!
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 7.1
Englisch DTS-HD MA 7.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-66 GB
Bildformat(e):
3840x2160p UHD (1.85:1) @24 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
152 Minuten
Veröffentlichung:
18.04.2019
Suspiria (2018) 4K (Ultimate Edition) (4K UHD + Blu-ray + DVD + CD) Blu-ray Review
Story
 
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Bildqualität
 
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Tonqualität
 
10
Ausstattung
 
10
Gesamt *
 
10
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 11.06.2019
Dario Argento gilt als Mitbegründer des sogenannten „Giallo-Genres“, ein Subgenre der Thriller, welches im Italien der 60er Jahre zum ersten Mal konkret aufgekommen ist. 1977 schaffte er mit Suspiria etwas ganz Besonderes und das machte ihn, im Munde vieler Fans, zum „Giallo-Papst“. Jahre später versucht sich nun Luca Guadagnino an einer Neubetrachtung des Stoffes, denn ein Remake im klassischem Sinne ist sein Suspiria nicht.

Story

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Die junge Amerikanerin Susie Bannion schließt sich 1977 dem renommierten Markos Tanzensemble in Berlin an. Während Susie unter der revolutionären künstlerischen Leiterin Madame Blanc außergewöhnliche Fortschritte macht, freundet sie sich mit der Tänzerin Sara an. Als Patricia, ebenfalls Mitglied des Ensembles, unter mysteriösen Umständen verschwindet, kommt der Psychotherapeut der jungen Tanzschülerin, Dr. Josef Klemperer, einem dunklen Geheimnis auf die Spur. Auch Susie und Sara ahnen, dass sich hinter der Fassade von Madame Blanc und ihrer Tanzschule mehr verbirgt. „Suspiria“, der Trailer hat mich damals auf eine besondere Art und Weise fasziniert. Ich mag Filme die anders sind, den Zuschauer herausfordern und auch für sich alleinstehen. Dennoch, als „Nicht-Kenner“ des Originals, denn das war so ziemlich vor meiner Zeit, holte ich zunächst dieses einmal nach. Im Zuge der „Ultimate Edition“ liegt die Blu-Ray und sogar ein 4K-Transfer ebenfalls vor, auf die Extras komme ich aber noch zu sprechen und möchte nur ein paar Worte zu Dario Argentos Film verlieren, da es vornehmlich um die Neuverfilmung gehen soll. So hatte ich also keine Ahnung was mich erwartet und war zunächst sehr überrascht. Der Film sieht auch unter heutigen Gesichtspunkten noch unglaublich gut aus. Die Kulissen, das Spiel mit den Farben, die Ausleuchtung, die Atmosphäre. Der Soundtrack von „Goblin“ fügt sich ebenfalls stimmig in das Konzept ein. An diesem Punkt kann ich die Begeisterung auf jeden Fall nachvollziehen. Der Film hebt sich positiv von den Horror-Schockern seiner Zeit ab und wirkt immer noch sehr durchstilisiert. Was die Story angeht, kann man eigentlich nicht viel erwarten. Wir erfahren nichts über unsere Hauptfigur oder Nebencharaktere und der Film läuft nach den typischen Mustern ab. Alle 20 Minuten passiert ein Mord oder ein übernatürliches Phänomen, was den (brutalen) Tod einer Figur zur Folge hat.
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Unter heutigen Gesichtspunkten wirken die handgemachten Effekte allerdings ziemlich altbacken und auch die darstellerischen Leistungen sind mehr als überschaubar. Das war dann eher komisch, als schockierend. Wenn ich mich jetzt aber mal in die damalige Zeit zurückversetze, muss das schon einigen an die Nieren gegangen sein. Wir sind heutzutage einfach andere Inszenierungen und schlichtweg auch „härteres“ gewohnt, ohne dem Film seinen Gewaltgrad abspreche zu wollen. Vielleicht ist „Suspiria“ sogar genau einer dieser Filme, denen ein neuer und moderner Ansatz guttut? Also direkt die nächste Disc ins Laufwerk, das neue „Suspiria“ von 2018. Kein 1:1 Remake, sondern eine Neuinterpretation dieses irgendwie schon für sich alleinstehenden Klassikers. Die bereits aus Guadagninos Film „A Bigger Splash“ bekannte Dakota Johnson, die auch die Hauptrolle bei der unsäglichen Verfilmung von „Fifty Shades of Grey“ übernahm, spielt in der Neuverfilmung Susie Bannon. Sie ist eine der ganz großen Entdeckungen für mich, zu jeder Zeit finde ich ihren Charakter und die damit einhergehende Darstellung wirklich packend. Sie schafft es mit ihrer Unnahbarkeit und ihrem Ausdruck zu faszinieren. Leider ist es hier vor allem das Drehbuch über das ich stolpere, welches ihr allzu oft kaum Motivation für ihre Taten gibt. Dafür bleibt sie immerhin unberechenbar, genau wie ihr Gegenpart Madame Blanc, nicht minder toll verkörpert von Tilda Swinton. Die erste Stunde des Filmes schleppt sich aber unfassbar lange dahin, ohne das wirklich etwas Relevantes passiert. Die Einführung fühlt sich generell nicht wirklich organisch an, weshalb es zunächst wirklich schwer fällt überhaupt einen Bezug zu den Geschehnissen aufzubauen. Vor allem die Nebenhandlung rund um Dr. Josef Klemperer läuft fast durchgehend im Leerlauf und ist von ewiger Spannungsarmut getrübt. Man würde sich glatt wünschen sie wäre aus dem, mit über 150 Minuten sowieso zu langen Streifen, entfernt worden. Wirklich aufgefallen wäre mir das zumindest nicht. Dann aber hat mich der Film plötzlich wieder, kurz bevor mir die Augen zugefallen sind. Der erste treffsichere Tanz, der gleichzeitig für jemand anderen in der Gruppe extrem schmerzhaft ist, wurde sehr brachial und direkt inszeniert. Die druckvolle Tanzperformance von Dakota Johnson, die ganze zwei Jahre Unterricht zu Vorbereitung auf den Film nahm, ist von großer Intensität. Diese Szene brennt sich nicht nur sprichwörtlich in Mark und Bein und tut allein schon beim Zuschauen extrem weh. Diese drastische Art der Inszenierung hat mich komplett abgeholt und diese grotesken Züge hätte ich mir vor allem im späteren Verlauf der Handlung noch mehr gewünscht. Die Szene hat im Übrigen auch noch einen, bzw. mehrere Haken.
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Solche Darstellungen, die nicht direkt einzuordnen sind und sich fremdartig anfühlen, flimmern vor allem dann über den Bildschirm, wenn Susie von Alpträumen geplagt wird. Klar, irgendwo ist das auch etwas bedeutungsschwanger aber trotzdem macht es auf eine gewisse Art und Weise Spaß sich etwas hinter diese etwas verstörenden Bilder zu denken. Stellenweise werden hier auch Parallelen zum Original sichtbar. Vor allem in Kombination mit dem Sounddesign und dem Soundtrack von Radiohead-Frontmann Thom Yorke, der sich im Gegensatz zu diesem aber eher den leisen Tönen widmet. Was „Suspiria“ letzten Endes eigentlich sein soll, wird mir nicht ganz klar. Die schauspielerischen Leistungen von Dakota Johnson und auch Tilda Swinton in allen Ehren. Swinton spricht fast akzentfreies Deutsch in all ihren Rollen. Vorausgesetzt natürlich man schaut im Originalton, was ich hier als zwingend notwendig ansehe und vor dem Hintergrund der Geschichte auch Sinn macht. Wirklich abgeholt hat mich das Gezeigte oft dennoch nicht. Der Film möchte irgendwie tiefgründig daherkommen, originell, bedeutsam oder auch besonders. Das ist er auch, verliert dabei aber auch die Bindung zum Zuschauer. Zu vieles läuft ins Leere und enttäuscht mit seiner Auflösung. Selbst das Finale, das eigentlich sehr blutig daherkommt, dessen Effekte allerdings eher nicht so das Wahre sind, konnte bei mir kein wirkliches Unbehagen mehr hervorrufen. Der Film hatte mich in der Zwischenzeit leider schon wieder verloren.

Bildqualität

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Das Bild ist echt schick geworden und kommt mit einem AVC-kodierten 1080p Transfer in 1,85:1 Transfer daher. Im Vergleich zum Original ist die Farbpalette hier deutlich reduziert worden, es dominieren vor allem neutralere braune, graue und beige Töne. Die verschiedenen, teils etwas merkwürdigen Einstellungen bringen viel Abwechslung. Hier und da sind minimale Kompressionsspuren erkennbar aber die Schärfe sitzt und Details (Haut, Augen) sind vor allem in Nahaufnahmen auszumachen. Die Sättigung ist generell etwas reduzierter, was aber Stilmittel ist. Bildfehler wie Flächenbildung oder Artefakte sind glücklicherweise nicht erkennbar gewesen. Da der Film analog auf 35mm gedreht wurde, legt sich eine durchgehende Körnung über das Bild, die sich stilistisch gut einfügt aber es auch „dreckiger“ erscheinen lässt.

Tonqualität

Der Ton liegt auf Deutsch und im Original in verlustfrei komprimiertem DTS-HD MA 7.1 vor. Insgesamt ist der Klangeindruck wirklich gut und unterstützt durch cleveres Sounddesign geschickt die Atmosphäre des Films. Vor allem bei den experimentellen Szenen, wird auch auf dieser Ebene viel probiert. Der Bass kommt bei den musikalischen Einlagen gut zur Geltung und der Ton ist immer klar verständlich. Es gibt immer wieder Surround-Highlights, die vor allem der bedrückenden Atmosphäre und diverse Effekten zu Gute kommen. Das räumliche Gefühl funktioniert wirklich tadellos. Die Mischung und der Soundtrack sind darüber hinaus eine wahre Wucht und sorgen für einige Gänsehaut-Momente.

Ausstattung

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Die „Ultimate Edition“ lässt absolut keine Wünsche mehr offen. Der 64-seitige Bildband ist großartig und bietet auch ein spannendes Interview mit dem Regisseur, zudem acht Hochglanz-Artcards und zwei Poster. Hinter den 10 Scheiben verbirgt sich das Remake auf Blu-Ray, UHD und DVD sowie das Original auf Blu-Ray und UHD. Zu beiden Filmen gibt es einzelne Discs mit Extras und die jeweiligen Soundtracks. Auch die Inhalte selbst sind klasse, vor allem die BAFTA-Masterclass (ca. 74 Min) sowie zahlreiche Interviews, ein kurzer Making-Of-Beitrag oder etwas zum Look und der Kunst des Tanzens. Für das Original gibt es sogar einen lehrreichen Audiokommentar, eine Doku eigenes über die Restaurierung des Films und mehrere Interviews mit Dario Argento, sowie weitere Specials.

Fazit

„Suspiria“ du hast es mir wirklich schwergemacht, so gerne hätte dich als nächstes Psycho-Horror-Meisterwerk angepriesen oder dich als bestes Remake der letzten Jahre betitelt. Leider ist der Film in Gänze nicht, dass was ich mir erhofft hatte, sondern offenbart stellenweise eklatante erzählerische Schwächen, wie aber auch unheimliches Potenzial. Obwohl der eigenwillige Stil und die Art und Weise einem Film einen gänzlich neuen Anstrich zu verpassen sehr mutig ist, wobei genau dieser Umstand auch schon das Original ausgezeichnet hat. Die „Ultimate Edition“ lässt für Fans aber keine Wünsche mehr offen und ist mit Sicherheit, nicht nur in technischer Hinsicht, eines der besten Gesamtpakete der letzten Jahre geworden! (Tom Sielemann)
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Kaufempfehlung

 
8 von 10
Die Kaufempfehlung der Suspiria (2018) 4K (Ultimate Edition) (4K UHD + Blu-ray + DVD + CD) Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

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