Es: Kapitel 2 Blu-ray

Original Filmtitel: It: Chapter Two

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Verkauf:
1 Mitglied verkauft
Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch Dolby Atmos
Deutsch Dolby TrueHD 7.1
Deutsch DD 5.1
Englisch Dolby Atmos
Englisch Dolby TrueHD 7.1
Englisch DD 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.39:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
169 Minuten
Veröffentlichung:
23.01.2020
 
STORY
6
 
Bildqualität
9
 
Tonqualität
9
 
Ausstattung
7
 
Gesamt *
8
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Vor zwei Jahren bescherte uns Regisseur Andy Muschietti mit seiner Neuverfilmung von Stephen Kings Mammutwerk ES eine der besten, oder zumindest erfolgreichsten, Filmadaptionen des Kingschen Schaffens. Dabei wurde die Geschichte, die sich auf zwei Zeitebenen abspielt, geteilt, und Teil 1 präsentierte uns ausschließlich die Ereignisse der Kinder, die sich mit dem namenlosen Bösen in der Gestalt des Clowns Pennywise anlegten. Glücklicherweise müssen wir, die Zuschauer, nun keine 27 Jahre warten, um zu sehen, wie sich der „Klub der Verlierer“ erneut dem Bösen stellt, denn Andy Muschietti begann recht schnell damit, die restlichen Ereignisse des Buches auf die Leinwand zu bringen. Das Ergebnis, ES – Kapitel 2, liegt nun im Vertrieb von Warner Home Video auch für den Heimkinomarkt vor, und was der Film zu bieten hat, respektive wie sich die Blu-ray Disc in technischer Hinsicht schlägt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

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27 Jahre sind vergangen seitdem der Klub der Verlierer gegen das grauenerregende Monster in Gestalt des Clowns Pennywise (B. Skarsgård) antrat. Damals ahnten die sieben Freunde Bill Denbrough (J. Lieberher), Ben Hanscom (J. R. Taylor), Beverly Marsh (S. Lillis), Richie Tozier (F. Wolfhard), Eddie Kaspbrak (J. D. Grazer), Mike Hanlon (C. Jacobs) und Stanley Uris (W. Oleff) bereits, dass ES möglicherweise nur verwundet sein und irgendwann wiederkehren könnte. Und entsprechend schnell versuchten sie den Horror ihrer Kindheit zu vergessen und kehrten Derry den Rücken. Nur Mike (I. Mustafa) blieb, um die Lage in dem kleinen Städtchen im Auge zu behalten.
Tatsächlich wird nach vielen Jahren der Ruhe der junge Adrian Mellon (X. Dolan) ermordet aufgefunden, was in Mike einen Verdacht aufkeimen lässt, den er durch die wachsende Anzahl von Todesopfern bald schon bestätigt sieht: ES ist zurück! Im Handumdrehen nimmt er Kontakt zu seinen Freunden von damals auf, um sie an ihren Schwur, zurückzukehren und noch einmal gegen das Monster zu kämpfen, falls es nötig werden sollte, zu erinnern. Verängstigt akzeptieren Bill (J. McAvoy), Ben (J. Ryan), Beverly (J. Chastain), Richie (B. Hader), Eddie (J. Ransone) und Stanley (A. Bean) die Nachricht vor der sie sich 27 Jahre lang fürchteten und fast alle machen sich auf den Weg nach Derry, um ES ein für allemal zu vernichten. Doch das Monster weiß dass seine Gegner nicht zu unterschätzen sind und bereitet für den Klub der Verlierer ein blutiges Willkommen vor... Die Idee, den Roman von Stephen King in zwei Hälften zu teilen, die dann aber – anders als in der Vorlage – die Handlung in chronologischer Reihenfolge erzählt, war für den ersten Teil eine gute Idee, da die Geschichte der Kinder durchaus auch als eigenständige Erzählung funktioniert und für sich genommen eine in sich geschlossene Geschichte ergibt. Anders sieht es nun bei „Kapitel 2“ aus, in welcher das Böse zurückkehrt und sich der „Klub der Verlierer“ wieder zusammenfindet und erneut in den Kampf zieht. Zunächst einmal wird den Figuren kaum Spielraum zur Entfaltung gelassen. Was wurde aus den sieben Freunden? Wo stehen sie jetzt? Wie sind sie dorthin gekommen? All das wird quasi im Eiltempo abgehakt, bevor sich die Gruppe dann endlich wieder in Derry trifft, und zu den verlorenen Erinnerungen zurückkehrt. Hier wäre etwas mehr Hintergrund absolut wünschenswert gewesen. Sobald die sechs Freunde (wie wir aus der vorherigen Verfilmung oder dem Roman wissen schaffen nicht alle den Weg nach Derry) dann zusammenkommen, beginnt das Grauen von vorne, beziehungsweise es beginnt schon vorher, denn sonst hätte Mike, der nun von Isaiah Mustafa gespielt wird, die Gruppe ja gar nicht erst zusammengerufen. Und hier liegt leider auch einer von vielen Schwachpunkten dieser Verfilmung, denn es fehlt einfach am Herz, welches beispielsweise die Erstverfilmung aus dem Jahr 1990 so besonders machte.
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Ein weiterer Kritikpunkt seien hier die absolut übertriebenen CGI-Spielereien, die bereits im ersten Teil nicht so richtig zünden konnten, hier aber noch weitaus inflationärer eingesetzt werden. Für einen kurzen Schockmoment sind die entstellten Figuren durchaus zu gebrauchen, aber wenn man sie dann Sekundenlang sieht (Beispiel: Die alte Frau die nun in Beverlys alter Wohnung lebt – bekannt aus dem ersten „Trailer“), verpufft die Wirkung bis zur Lächerlichkeit. Das gleiche gilt indessen auch für die finale Konfrontation mit ES, die sich über eine knappe Stunde hinweg ausdehnt und dadurch irgendwann ermüdend wirkt. Auch der etwas deplatziert wirkende Humor sorgt dafür, dass der Film ein wenig disharmonisch wirkt. Was man dem Film allerdings unbedingt zugute halten muss ist die Auswahl der Darsteller, die kaum besser hätte ausfallen können. Jedes erwachsene Mitglied des Klubs der Verlierer schaut in der Tat so aus wie eine erwachsene Version des jeweiligen Kinderdarstellers aus Teil 1, wovon wir uns in zahlreichen Rückblicken überzeugen können. Auch die Chemie zwischen den einzelnen Darstellern stimmt, und die Dynamik der weniger Gespräche, etwa beim ersten Zusammentreffen im Restaurant oder bei den Diskussionen im Hotel und im Clubhaus, ist ganz hervorragend. Sei es Comedystar Bill Hader, dessen Figur Richie Tozier dem Darsteller auch im Werdegang ein wenig ähnlich ist, James McAvoy als Anführer Bill Denbrough, der durchtrainierte Jay Ryan als ältere Version von Ben Hanscom oder aber Jessica Chastain als erwachsene Beverly Marsh – alles hervorragende und ausgezeichnete (wörtlich wie im übertragenen Sinne) Schauspieler, die ihre Rollen mit Leben füllen. Leider sind die Interaktionen zu selten, und statt als Gruppe stellen sich die einzelnen Figuren in Episodenhafter Erzählweise dem Bösen, bevor sie sich dann letztendlich zusammentun und gemeinsam gegen Bill Skarsgard antreten, der diesmal erfreulicherweise etwas mehr Leinwandzeit zugesprochen bekommt.
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Gerade diese Episodenhafte Erzählweise bremst den Film leider zusätzlich ein wenig aus, wobei jedes Erlebnis für sich genommen sehr spannend und kurzweilig ausfällt. Allerdings kommt dank dieser Herangehensweise keine echte Spannung und erst Recht keine Atmosphäre auf, und so ähnelt der Film eher einer Fahrt mit der Geisterbahn, die zwar viele Höhepunkte bereithält, allerdings für eine anhaltende Spannungskurve nicht geeignet ist. Dadurch entsteht trotz der beachtlichen Laufzeit von knapp drei Stunden (womit der hier vorliegende zweite Teil nur minimal kürzer geraten ist als der Fernsehzweiteiler von 1990 zusammen!) ein kurzweiliger Filmspaß, den man sich als Genre- und Stephen-King-Fan unbedingt ansehen kann (Stephen King selbst ist übrigens in einer Minirolle als Antiquitätenhändler in Film zu sehen), allerdings wäre hier deutlich mehr drin gewesen, wenn man sich mehr auf das Zusammenspiel und das Gefühl der Geschichte konzentriert hätte, statt eine Rakete nach der anderen zu zünden, und somit eine Übersättigung herbeizuführen, die spätestens beim zweiten Ansehen für ein müdes Gähnen sorgen dürfte.

Bildqualität

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Das Bild liegt im Ansichtsverhältnis von 2.40:1 vor und trumpft wie sein Vorgänger mit einer phantastischen Qualität auf. Auch hier bekommen wir gleich in den ersten Minuten zu sehen, was uns in den nächsten knapp drei Stunden erwartet. Der Jahrmarkt strotzt nur so von kräftigen Farben und kleinsten Details, wobei insbesondere die Flut der roten Luftballons hervorgehoben werden muss, die so grell sind, dass es fast schon in den Augen schmerzt. Die Schärfe bewegt sich durchgängig auf einem hervorragenden Niveau, ohne dabei übertrieben zu wirken. In einigen Szenen geht die Schärfe etwas zurück, etwa um die zwar gut gemachten aber übertriebenen CGI-Effekte zu kaschieren. Die Farben sind sauber und kräftig, und im Gegensatz zum ersten Teil deutlich natürlicher, weil man nicht mehr versucht den Stil der 1980er Jahre zu kopieren. Wie beim ersten Teil bekommen wir auch hier wieder ein sehr plastisches, lebendiges Bild zu sehen, dass teilweise schon fast dreidimensional anmutet. Einziges Manko ist auch hier wieder der Schwarzwert, der es hin und wieder etwas zu gut meint und kleinere Details verschluckt, und in anderen Szenen nicht richtig sauber und tief abgebildet wird, sondern in extrem dunklen Grautönen über die Leinwand oder dem Bildschirm flimmert.

Tonqualität

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Wie bereits beim ersten Teil befindet sich der Ton in deutscher und englischer Sprache in Dolby Atmos auf der Disc, wobei die deutsche Tonspur einen Dolby TrueHD 7.1 Kern besitzt. Darüber hinaus befindet sich der Film auch noch in deutscher und englischer Sprache in Dolby Digital 5.1 auf der Disc. Optional lassen sich englische und deutsche Untertitel hinzuschalten. Die hohe Messlatte des ersten Teils wird hier locker erreicht. Wieder bekommen wir zahlreiche Surroundeffekte aus sämtlichen Kanälen zu hören, die uns mitunter eine fiese Gänsehaut bescheren oder aber aus dem Halbschlaf reißen, sofern es dazu kommen sollte. Der Subwoofer drückt ein ums andere Mal ordentlich auf die Tube und die Dialoge bleiben selbst im größten Trubel noch glasklar verständlich. Abgerundet wird das ganze durch den passenden Score von Komponist Benjamin Wallfisch. Die deutsche Synchronfassung entstand nach einem Dialogbuch von Klaus Bickert unter der Regie von Tobias Meister bei der RC Production Kunze und Wunder GmbH & Co. KG in Berlin. Wie zu erwarten bekommen wir haufenweise begabter Sprecher zu hören, darunter Manja Doering, Johannes Raspe, Till Endemann, Matti Klemm, Daniel Fehlow, Marius Claren, Markus Pfeiffer, Leonhard Mahlich und Marianne Groß.

Ausstattung

- Audiokommentar - Die Sommer von ES - Kapitel 1 – Du fliegst auch (35:38 Minuten) - Kapitel 2 – ES endet (39:30 Minuten) - Pennywise kehrt zurück (9:55 Minuten) - Die Sitzung des Clubs der Verlierer ist offiziell eröffnet (8:12 Minuten) - Auf der Suche nach den Totenlichtern (6:18 Minuten)
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Auf der eigentlichen Filmdisc befindet sich lediglich ein Audiokommentar mit Regisseur Andy Muschietti, der erfreulicherweise optional untertitelt wurde, sowie eine Hörfilmfassung für Blinde und Sehbehinderte in deutscher (und englischer) Sprache). Das umfangreiche restliche Bonusmaterial, bestehend aus einem zweigeteilten Making-Of mit einer Laufzeit von insgesamt mehr als einer Stunde), sowie drei weitere sehr interessante Features, wurden auf eine Bonus-Blu-ray gepackt. Hierin erfahren wir einiges über die Hintergründe der Produktion, die Auswahl der Darsteller und die Änderungen gegenüber der Buchvorlage. Leider wurde auf ein Wendecover verzichtet.

Fazit

Bild und Ton spielen wie bereits beim ersten Teil in der Oberliga und präsentieren sich von ihrer besten Seite. Saubere, knackescharfe Bilder werden von einem makellosen Dolby Atmos Ton umspielt, der die Möglichkeiten vollends ausnutzt und somit ein perfektes Heimkinoerlebnis ermöglicht. Abgerundet wird das Ganze durch ein umfangreiches Bonuspaket, welches einen ausführlichen Blick hinter die Kulissen erlaubt. Hier stimmt einfach alles. Anders schaut es beim Film aus, der zwar trotz seiner beachtlichen Laufzeit von knapp 3 Stunden sehr kurzweilig geraten ist, aber trotzdem irgendwie nicht richtig rund läuft. Horror sucht man hier größtenteils vergeblich, und die vielen CGI-Effekte wirken stellenweise etwas albern. Für Fans ist der Film natürlich durchaus zu empfehlen, und die Darsteller entschädigen einiges, aber trotzdem wäre hier weniger vielleicht mehr gewesen. (Michael Speier)
(weitere Reviews anzeigen)

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7 von 10

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