The Mule Blu-ray

Original Filmtitel: The Mule

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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DD 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Englisch (Hörfilmfassung) DD 5.1
Französisch DD 5.1
Italienisch DD 5.1
Spanisch DD 5.1
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch für Hörgeschädigte, Italienisch für Hörgeschädigte, Französisch, Spanisch, Niederländisch, Dänisch, Schwedisch, Norwegisch, Finnisch, Griechisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.39:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
116 Minuten
Veröffentlichung:
20.06.2019
The Mule Blu-ray Review
Story
 
8
Bildqualität
 
9
Tonqualität
 
7
Ausstattung
 
2
Gesamt *
 
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 19.06.2019
Clint Eastwood ist eine Filmlegende, völlig klar. Mit Filmen wie „American Sniper“ oder „Gran Torino“ hat er bewiesen, dass er sowohl in der Regie, als auch als Hauptdarsteller das richtige Händchen hat. Zuletzt bei „15:17 to Paris“ ist er allerdings an seinen eigenen Ambitionen gescheitert. Mit „The Mule“ erscheint sein zweiter Film im Jahr 2018, der vielleicht sogar sein letzter als Darsteller sein könnte, denn auch hier übernimmt Eastwood höchstpersönlich die Rolle seiner Hauptfigur, fungiert als Produzent und führt Regie.

Story

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Earl Stone, ein fast 90-Jähriger Mann, dessen Geschäft kurz vor der Zwangsschließung steht. In diesem Moment wird ihm ein scheinbar einfacher Job als Fahrer angeboten – tatsächlich wird Earl damit aber zum Drogenkurier eines mexikanischen Kartells. Seine Arbeit macht er so gut, dass er danach eine noch größere Ladung transportieren soll – wofür er allerdings auch einen Aufpasser des Kartells zur Seite gestellt bekommt. Darüber hinaus ist der mysteriöse neue Drogenkurier auch auf dem Radar des kompromisslosen DEA-Agenten Colin Bates aufgetaucht. Mit fast 90 Jahren ist Clint Eastwood ein wirkliches Arbeitstier, für Hollywood hat dieser Mann einiges getan und dafür sollte man ihm definitiv Respekt zollen. „The Mule“ könnte sein letzter Film sein und er fühlt sich teilweise wie ein kleines „Best-Of“ an, wenn Earl in Kostümen von „Gran Torino“ oder „True Crime“ durch die Szenen stapft. Außerdem schrieb wieder Nick Schenk das Drehbuch zum Film und Eastwoods Tochter Alison spielt auch seine Filmtochter. Irgendwie fühlt sich die Geschichte sehr persönlich an, obwohl es um große Drogenkartelle und Machtmissbrauch geht. Im Vordergrund steht die Familie.
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So lernt unsere Figur viel zu spät zu schätzen, was er überhaupt an ihnen hatte. Ständig war ihm die Arbeit wichtiger und die Charakterentwicklung eines alten Mannes, der irgendwie doch noch die Einsicht findet, hat Eastwood mittlerweile perfektioniert. Andere Filme mit dieser Thematik gehen oft aufs Ganze, enden mit einer blutigen Schießerei oder zeigen die Folgen eines Multi-Millionen-Drogenhandels. Clint Eastwood inszeniert anders, mit einer fast sorglosen Ruhe zieht einen der Film dennoch in den Bann oder vielleicht sogar genau deswegen. Trotz hochkarätigen Nebenrolle wie Bradley Cooper, Laurence Fishburne oder Michael Peña ist alles auf seine Figur ausgelegt. Basierend auf der wahren Geschichte eines ehemaligen Kriegsveteranen, hat man einen Film geschaffen, der zu keiner Sekunde langweilig wird. Allerdings wurden mir ein paar Aspekte zu sehr auf das Auge gedrückt. Beispielsweise meckert Earl ständig über die „Generation Smartphone“, was zwar auch für Gags genutzt wird, aber mir auch zu überstrapaziert wurde. Auch eine Szene in der er Schwarze ganz selbstverständlich mit „Neger“ anredet passt zwar irgendwie zu seiner Figur, aber was erzählt sie im Kern?
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Im Großen und Ganzen ist „The Mule“ aber ein gelungener Film, er ist recht einfach strukturiert und vielleicht auch etwas unspektakulär, überzeugt aber vor allem auf darstellerischer Ebene. Dennoch kommt er nicht ganz an den von mir präferierten „Gran Torino“ heran, das muss er aber auch gar nicht. Auch so lohnt sich dieser stimmungsvolle Film und bietet auf den zahlreichen Fahrten durch die USA auch einige Schauwerte, auch wenn er schlussendlich auch etwas vorhersehbar ist und keine großen Überraschungen parat hat.

Bildqualität

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Mit seinem Seitenverhältnis von 2,40: 1 macht „The Mule“ in 1080p eine gute Figur. Aufgenommen wurde der Film in 2,8K (2880 x 1620) und einem 2K-Digital-Intermediate. Vor Ort in New Mexico gedreht, bieten vor allem Drohnenaufnahmen eine große Menge an feinen Details und Strukturen. Besonders hervorzuheben sind das White Sands National Monument, sowie das palastartige Anwesen des Drogenbarons. Aber auch die anderen Szenen bieten gute Schauwerte, selbst an dunkleren Orten wie der Garage, in der Earl häufig seine Fracht aufnimmt. Die Farben wirken entsättigt aber stimmig. Selbst bei vielen sonnenverwöhnten Außenaufnahmen. Das Bild ist makellos, durch die Farbgebung von bräunlichen, gräulichen Tönen hat es einen sehr geerdeten Look.

Tonqualität

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Ebenso macht die DTS-HD 5.1 Master Audiospuren im Original eine gute Figur. Natürlich wird das meiste über die Dialogebene transportiert, aber es gibt vor allem gegen Ende ein paar sehr schöne Einsätze. Insgesamt bietet die Abmischung und das Sounddesign viel dynamische Präsenz, mit starker Musik und der Einbindung der beiden hinteren Boxen. Insgesamt ist „The Mule“ aber ein sehr ruhiger Streifen und diese verlustfreie Mischung passt sich diesen ziemlich gut an. Leider bekommen wir in Europa und Deutschland nur eine DD 5.1 Spur, womit man leider nicht ganz diesen Detailgrad erreicht.

Ausstattung

Als Extras werden ein Making-Of (ca. 10 Minuten) und ein Musikvideo von Toby Keith mit dem Titel „Don´t let the Old Man In“ angeboten. Leider gibt es kein Wendecover.

Fazit

„The Mule“ ist sicherlich nicht der beste Film von oder auch mit Clint Eastwood, aber vielleicht sogar sein persönlichster. Mit einer Unnahbarkeit und ruhigen Hand inszeniert, ist selbst diese dramatische Drogenkurier-Story präzise auf ihn selbst maßgeschneidert. Sie besticht vor allem in den ruhigen Szenen und lässt sich viel Zeit für die wichtigen Momente. Der Film fühlt sich in manchen Teilen wie ein kleines „Eastwood-Best-Of“ an, welches er selbst mit viel Spielfreude auch tragen kann. (Tom Sielemann)
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Kaufempfehlung

 
7 von 10
Die Kaufempfehlung der The Mule Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

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2 Bewertung(en) mit ø 4,25 Punkten
The Mule Blu-ray
Story
 
4.5
Bildqualität
 
5.0
Tonqualität
 
4.5
Extras
 
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