Polaroid - Du weißt nicht, was du auslöst Blu-ray

Original Filmtitel: Polaroid (2019)

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Verkauf:
1 Mitglied verkauft
Disc-Informationen
Uncut, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.35:1)
Video-Codec:
Spieldauer:
88 Minuten
Veröffentlichung:
17.05.2019
Polaroid - Du weißt nicht, was du auslöst Blu-ray Review
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Bildqualität
 
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* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 30.05.2019
In jüngerer Vergangenheit wurden häufiger gelungene Kurzfilme zu abendfüllenden Spielfilmen ausgewalzt – mit unterschiedlichem Erfolg. Nun durfte auch Regisseur Lars Klevberg seinen preisgekrönten Kurzfilm „Polaroid“ zu „Polaroid - Du weisst nicht, was du auslöst“ auf Spielfilmlänge strecken. Vor der Kamera haben nun Kathryn Prescott, Tyler Young und Samantha Logan mit dem Fluch einer tödlichen Sofortbildkamera zu kämpfen. Capelight Pictures bringt das Ergebnis nun im Vertrieb der Alive AG als Blu-ray Disc in den deutschen Handel, und ob sich der Film lohnt, beziehungsweise wie die technische Seite der Blu-ray Disc ausgefallen ist, klärt die nun folgende Rezension.

Story

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Beim Durchsehen der alten Sachen ihrer Mutter entdeckt die Einzelgängerin Bird Fitcher (K. Prescott) mit ihrer Freundin Linda (E. Prevost) eine alte Polaroid Kamera. Begeistert von Funktionalität dieses Relikts analoger Technologie, beginnen die beiden Mädchen Fotos von Verwandten, Bekannten, Mitschülern und sich selbst aufzunehmen. Doch bereits wenige Tage nach den Aufnahmen beginnt die Kamera ihr grauenvolles Geheimnis zu offenbaren: Wer auch immer von dem Apparat fotografiert wurde, stirbt kurz darauf einen grauenvollen Tod. In Panik versucht Bird das Geheimnis um den Fluch der auf der Kamera liegt zu lüften, um ihre Freunde und schließlich sich selbst zu retten. Doch wird die verbliebene Zeit ausreichen, bevor auch sie vom Grauen der Polaroids eingeholt wird?
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Man nehme unausweichliche Todesfälle ala „Final Destination“, eine Prise Geister-Rache-Fluch-Horror im Stil von „Ring“ und ähnlichen Japan-Gruslern (oder deren amerikanischen Remakes), ein paar High-School-Teenies ala „Scream“ und Co. und zum Schluss noch eine Hintergrundgeschichte mit „A Nightmare on Elm Street“ Flair – fertig ist ein neuer Film, der mit vorhersehbaren Jump-Scares, vorhersehbaren Charakteren und vorhersehbarem Ende ein vorhersehbarer Grusler für Genreeinsteiger sein dürfte. Vor allem für Einsteiger, denn eingefleischte Fans werden all den Vorhersehbarkeiten, die den Klischee-Charakteren wiederfahren, nicht allzu viel abgewinnen können. Per se ist „Polaroid – Du weißt nicht was du auslöst“ kein schlechter Film, allerdings bietet er eingefleischten Genrefans nicht viel mehr, als ein Sammelsurium an altbekannten Versatzstücken, die sich aber wenigstens zu einem homogenen Ganzen vermengen, so dass der Film für sich genommen zumindest funktionell ausfällt. Klevbergs Kurzfilm hatte all diese Probleme nicht, da er in seinen 15 Minuten Laufzeit weder eine Hintergrundgeschichte, noch eine nachvollziehbare Charakterentwicklung oder ähnliches erzählen musste, sondern sich einfach nur die Essenz des Grauens konzentrieren konnte. Man sagt nicht umsonst: In der Kürze liegt die Würze.
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Wer also noch keinen der oben genannten Filme gesehen hat, sich aber ganz allgemein mal in das Genre hereintasten möchte, der ist mit „Polaroid“ gut bedient. Immerhin versteht der Regisseur sein Handwerk und zaubert nette Bilder und eine passende Atmosphäre auf den Schirm, und die Figuren sind auch nicht allzu nervig, was immerhin schon mal mehr ist, als man von manch anderem, ähnlich gelagerten Titel sagen kann. Apropos Neueinsteiger: Zuschauer, die um Filme wie diesen bisher immer einen Bogen gemacht haben, weil sie Angst vor übertriebenen Gewaltszenen hatten, die ihnen des Nachts den Schlaf rauben, können beruhigt wieder unter der Decke hervorkommen. Die meisten „Morde“ (wenn man sie denn so nennen möchte) gesehen außerhalb des Sichtfeldes des Publikums, und so richtig gruselig wird es eigentlich auch nur selten. Wie gesagt: Ein schöner Titel für Genreeinsteiger.
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Die Darsteller liefern, angesichts der mangelhaften Charakterentwicklung und der stellenweise sehr dümmlichen Texte, die sie aufzusagen gezwungen werden, eine ganz akzeptable Performance ab und sehen dabei auch noch überwiegend ganz gut aus. Darstellerisches Highlight ist hingegen Mitch Pileggi, der hier als Sheriff zu sehen ist. Als alter Hase im Horrorgenre (zum Beispiel als Killer in Wes Cravens „Shocker“)kennt er sich immerhin mit solchen Sachen aus, und in seiner früheren Paraderolle als skeptischer Chef von Mulder und Scully wurde er schon so oft mit mysteriösen Vorfällen ähnlicher Art konfrontiert, das er eigentlich etwas souveräner mit der Sache hätte umgehen müssen.

Bildqualität

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Das glasklare Bild liegt im Ansichtsverhältnis von 2,40:1 vor und ist über weite Strecken hinweg als sehr gut zu bezeichnen. Vor allem die hell ausgeleuchteten Szenen können vollends überzeugen und bilden haufenweise Details ab. Aber sobald es etwas dunkler wird (was leider auf gefühlte ¾ des Films zutrifft) sackt die Qualität leider etwas ab. Die Schärfe ist hier nicht mehr ganz so gut, Details werden vom (immerhin sehr satten) Schwarz verschluckt und leider sind die dunklen Szenen hin und wieder etwas verrauscht. Die Farben sind genreüblich in warmen Erdtönen gehalten, wobei von Zeit zu Zeit, je nachdem wie es die Szene erfordert, auch mal andere Farbfilter zum Einsatz kommen, wobei alles trotzdem weitestgehend natürlich ausschaut. Solide, nicht mehr, aber eben auch nicht weniger.

Tonqualität

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Der Ton liegt in deutscher und englischer Sprachfassung in dts-HD Master 5.1 mit optional zuschaltbaren deutschen Untertiteln vor und ist ebenfalls sehr ordentlich, bietet allerdings – genau wie das Bild – keine echten Höhepunkte. Die hinteren Kanäle werden, ebenso wie der Subwoofer, primär von der Musik angespielt und dienen zur akustischen Unterstützung der obligatorischen Schreckmomente, wobei es der Titel in dieser Hinsicht stellenweise leicht übertreibt. Nicht etwa dass es übertrieben viele solcher Momente geben würde, aber die Lautstärke schnellt in besagten Momenten zu sehr in die Höhe, so dass selbst die Nachbarn mitunter Freude an dem Film haben werden. In der deutschen Version sind die Dialoge glasklar verständlich, drängen sich dabei aber etwas zu sehr in den Vordergrund. Die englische Tonspur ist hier etwas zurückhaltender und besser abgemischt, wodurch das Endergebnis etwas stimmiger klingt.

Ausstattung

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Das Bonusmaterial besteht leider lediglich aus einer Handvoll Trailern. Schade eigentlich, denn zumindest den Original-Kurzfilm hätte man hier mit draufpacken können, auch auf die Gefahr hin, dass das Publikum dann erkennt, dass man die gleiche Geschichte auch wesentlich spannender in deutlich weniger Zeit hätte erzählen können. Aber vielleicht ist genau das auch der Grund, warum man auf die Beigabe des Kleinods verzichtet hat. Zumindest wurde an ein Wendecover gedacht, und die Erstauflage steckt obendrein in einem glänzenden O-Ring-Schuber, bei dem das FSK-Siegel lediglich aufgeklebt ist und sich problemlos ablösen lässt.

Fazit

Rein technisch gesehen handelt es sich bei der blauen Scheibe aus dem Hause Capelight um eine solide Sache. Das Bild ist bis auf ein paar kleine Mankos sehr gut, kommt aber zu keiner Zeit in die Richtung einer Spitzenperformance. Der Ton bietet ein paar hörenswerte, teilweise etwas zu laut eingestellte Effekte und glasklare Dialoge. Leider wurde auf Bonusmaterial verzichtet, was die Gesamtnote ein wenig nach unten drückt. Der Film selbst bietet ebenfalls solide Unterhaltung. Er wirkt zwar wie aus vielen anderen (besseren) Filmen zusammengesetzt, aber zumindest ergibt das Puzzle ein annehmbares Gesamtbild, welches Genrefans zwar eher müde gähnen als Nägel kauen lassen wird, aber für sich genommen gar nicht mal so schlecht aussieht. Für Genreneulinge ist „Polaroid“ daher wärmstens zu empfehlen. (Michael Speier)
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Kaufempfehlung

 
5 von 10
Die Kaufempfehlung der Polaroid - Du weißt nicht, was du auslöst Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

Testgeräte

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