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Death House Blu-ray

Original Filmtitel: Death House

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Verkauf:
1 Mitglied verkauft
Disc-Informationen
Uncut, 2 Discs, BD (2x), enthält Bonus-Disc, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
HD Keep Case im Schuber (meist nur bei Erstauflage)
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.78:1)
Video-Codec:
Spieldauer:
88 Minuten
Veröffentlichung:
28.03.2019
Death House Blu-ray Review
Story
 
4
Bildqualität
 
7
Tonqualität
 
8
Ausstattung
 
5
Gesamt *
 
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 20.03.2019
Mit der Actionfilm-Reihe 'The Expendables' brachte man seinerzeit eine namhafte Riege von Actiondarstellern gemeinsam vor die Kamera. Diese Idee gefiel wohl auch Horror-Ikone Gunnar Hansen sehr gut, weshalb er das Konzept für einen eigenen Film adaptierte. In seinem Werk sollte dann die Crème de la Crème des Horror-Genres zusammenfinden. Nachdem das Projekt mehrere Jahre in der Entwicklung war und verschieden Stadien durchlief, gelang es Regisseur Harrison Smith in Zusammenarbeit mit Gunnar Hansen ein finales Script zu verfassen, dessen Verfilmung nun in Form der Blu-ray im Vertrieb der KSM GmbH erscheint. Ob die Zusammenkunft der Gruselstars dabei ein voller Erfolg wurde, oder ob hier das Sprichwort 'Viele Köche verderben den Brei' zutrifft, zeigt nachstehendes Review.

Story

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Die beiden Agenten Toria Boon (C. Palm) und Jae Novak (C. Longo) schließen als Beste ihres Jahrgangs ihre Ausbildung ab. Zur Belohnung dürfen sie das Hochsicherheitsgefängnis 'Death House' in der Wüste von Nevada besichtigen. Hier sitzen die brutalsten und verrücktesten Killer des ganzen Landes in Haft und werden unter den Augen von Dr. Karen Redmane (B. Crampton) durch neuste technologische Experimente ruhiggestellt. Ziel dieser Experimente ist es, das Wesen der Bestien - ähnlich einer Gehirnwäsche - auszumerzen und sie in normale Menschen zu verwandeln. Beim Rundgang kommt es aber zu einem Sabotage-Anschlag, der die gesamte Elektronik des Komplexes lahmlegt und so den Insassen zur Flucht verhilft. So treffen die Agenten schon bald auf bekannte Gesichter, die ihnen nach dem Leben trachten. Allen voran Sieg (K. Hodder), der Toria bei einer Undercover-Mission dazu zwang, zwei unschuldige Zivilisten zu töten. Können es Boon und Novak lebend aus dem unterirdischen Verlies schaffen?
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Das viele bekannte Namen noch keinen guten Film ausmachen, beweist dieses Werk hier leider viel zu deutlich. Liest sich das Who-Is-Who der Szene mit Kane Hodder, Barbara Crampton, Bill Moseley, Michael Berryman, Tony Todd oder Sid Haig noch äußerst vielversprechend, so muss man schon nach wenigen Minuten erkennen, dass die Story des Films vollkommen auf der Strecke blieb. Klingt die Zusammenfassung noch recht schlüssig, so schaut das finale Werk wie ein Flickenteppich aus, bei dem man erfolglos versucht hat, einige durchaus gute Ideen durch möglichst brutale Tötungssequenzen mit einander zu verbinden. Dies ging aber gewaltig daneben und man fragt sich, wie da wohl erst die Scripts ausgesehen haben müssen, welche in den vielen Jahren der Entwicklung verworfen wurden. Alles wirkt total verworren und man fragt sich ständig, wie jetzt alles überhaupt zusammenpassen soll. Hinzu kommt die Vermischung von Realität und Virtualität, bei der die Schauspieler scheinbar selbst die Orientierung verloren zuhaben scheinen. Total konfus und durcheinander ist der Ablauf des Films und gerade bei den beiden Hauptdarstellern Cortney Palm und Cody Longo fragt man sich, warum ihre Charaktere so agieren, wie sie es tun. Die Antwort darauf kann nur lauten: 'Weil es im Drehbuch stand' – alles andere macht hier nämlich absolut keinen Sinn und erklärt sich irgendwie zu keiner Zeit. Dabei ist die Idee, brutale Verbrecher in virtuelle Zellen zu stecken, sie dort immer wieder mit ihren Gräueltaten zu konfrontieren und dann die Agenten in eben jene Situationen zu stecken, gar nicht so schlecht. Was hätte man hieraus vielleicht machen können, denke man nur an Filme wie 'The Cell' die so etwas recht gut hinbekommen haben. Hier wird diese Idee eigentlich nur angerissen und ab dem Sabotage-Anschlag – bei dem im Übrigen auch nicht aufgeklärt wird, woher er nun kommt – schleichen alle nur durch dunkle Gänge, die lediglich vom spärlichen Taschenlampenlicht beleuchtet werden. Wenn sich dann drei Insassen darüber streiten, wer denn nun der der echte Teufel sein, ihn erfunden hat, oder dessen wahrer Sohn ist, dann wirkt das alles unfreiwillig komisch. Da können dann auch die im tiefsten Keller sitzenden 'Fünf Bösen' oder ein paar Mutanten, die lieber alleine im Dunkeln bleiben wollen, das Ruder nicht mehr herumreißen. Hinzu kommen billige Computer- sowie ein paar halbwegs ansehnliche Make-Up-Effekte. Die Blu-ray soll dabei laut Sticker auf dem Cover 'uncut' sein, im Verlauf des Filmes gibt es jedoch einige Szenen, die deutlich den Eindruck machen, als seien sie geschnitten worden. Mag sein, dass dies bewusst so sein soll, doch hinterlässt das beim Zuschauer einen faden Beigeschmack.

Bildqualität

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Durch verschiedene Stilelemente, wie Hand- und Überwachungskamera, Computerprogramme und virtuelle Spielereien wird das eigentliche Bild zu einem großen Teil stets stark verfremdet. Da ist von (wahrscheinlich gewollten) Unschärfen, Artefakten und Rauschen alles dabei. Zudem spielt die zweite Hälfte fast ausschließlich im Dunkeln, mit wenigen Lichtquellen, wobei es immer mal wieder zu Detailverlusten kommt. Die 'stillosen' Szenen bei Tageslicht - zum Beispiel der Eröffnungssequenz in der Wüste - lassen ein ganz leichtes Filmkorn erkennen, welches aber nicht wirklich störend ist. Im weiteren Verlauf kommt es oftmals zu schnellen und hektischen Schnitten, wie eben auch zu vielen mehr schlecht als recht gemachten Computer-Effekten. Hier wäre insgesamt wohl 'weniger mehr' gewesen.

Tonqualität

Es befinden sich lediglich die beiden folgenden Tonspuren auf der Disk:
  • Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1
  • Englisch DTS-HD Master Audio 5.1
Die tonale Umsetzung des Horror-Ikonen-Treffens ist zumindest recht ordentlich gelungen. So werden alle Kanäle stetig mit einbezogen und sämtliche Dialoge sind klar zu verstehen. Besonders in den Action-Szenen werden die Effekte passend auf die hinteren Lautsprecher gegeben und so ist der Standort bzw. die Geräusche der umherschleichenden Monster einwandfrei nachzuvollziehen. Der Subwoofer greift ebenfalls des Öfteren unterstützend mit ein, ohne dabei aber allzu tief in den Keller zu gehen. Die deutsche Synchronisation klingt stellenweise etwas 'einfach' und erreicht hier nur B-Movie-Niveau. Einen qualitativen Unterschied zur englischen Originalspur gibt es nicht - beide verfügen über den gleichen Pegel und Dynamikumfang.

Ausstattung

Folgende Extras befinden sich, abgesehen vom Film-Trailer und einer weiteren Bildergalerie, auf der separat beiliegenden DVD:
  • Behind The Scenes (25:52 Min.)
  • Interviews: Über Cast & Crew (23:44 Min.), Über 'Death House' (24:31 Min.), Über den Dreh (14:20 Min.)
  • Promo-Bildergalerie (2:19 Min.)
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In den verschiedenen Beiträgen kommen zumeist Regisseur Harrison Smith, die Produzenten Rick Finkelstein und Steven Chase, sowie die Hauptdarsteller Dee Wallace, Barbara Crampton, Cortney Palm und Kane Hodder zu Wort. Sie geben einen Eindruck, wie es zum Film kam, welcher schon seit 2008 in Planung ist und immer wieder umgeschrieben wurde. Die Idee zum Film stammt dabei von dem bereits 2015 verstorbenen Gunnar Hansen, der bis kurz vor seinem Tod auch noch mit am Projekt arbeitete. Alle Beteiligten kamen während des Drehs gut miteinander aus und so bestehen die Interviews zum Großteil auf gegenseitigen Belobigungen. Einige Erklärungen zum Film, besonders die von Hauptdarstellerin Cortney Palm, können aber leider auch nicht mehr Licht in den Inhalt des Films bringen, denn an ihren Aussagen merkt man öfters, dass sie selbst nicht so genau weiß, warum und weshalb ihr Charakter zu dem geworden ist, was man im Film sieht. Des Weiteren erfährt man ein bisschen über den Drehort, für den man ein altes, fast abbruchreifes Gefängnis auswählte. Die Beiträge überschneiden sich häufiger inhaltlich, weshalb man das ein oder andere also doppelt zu sehen bekommt. Alle Extras verfügen über deutsche Untertitel. Die Blu-ray wird inklusive Wendecover in einem blauen Amaray-Case geliefert, verfügt jedoch zusätzlich noch über einen Papp-Schuber, auf dem das FSK-Logo nur aufgeklebt ist.

Fazit

Beim hier vorliegenden Treffen der Horror-Ikonen muss man schon ziemlich großer Fan eines jeden Mitwirkenden sein, um über die konfuse und zerfahrene Story hinwegsehen zu können. Hier scheint trotz jahrelanger Entwicklung leider kein ordentliches Script mehr machbar gewesen zu sein. Schade, denn ein paar gute Ideen hätte es hier schon gegeben. Bei der visuellen Gestaltung kommen fast permanent Stilmittel zum Einsatz, sodass nur in wenigen Szenen das durchaus gelungene Bild zu sehen ist. Dafür glänzt immerhin der Ton mit einigen schaurig-schönen Momenten und der damit verbundenen korrekten Verteilung der Effekte über alle Kanäle des klassischen Heimkinos. Das Bonus-Material ist reichhaltig, nutzt aber in einigen Beiträgen Interview-Sequenzen doppelt. Kurzum: Hier sollten nur absolute Genre-Fans ein Auge riskieren. (Jörn Pomplitz)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
5 von 10
Die Kaufempfehlung der Death House Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Chrono 509 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989 Subwoofer: SVS PB-1000

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