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Mid90s Blu-ray

Original Filmtitel: Mid90s

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Disc-Informationen
Uncut, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.33:1)
Video-Codec:
Spieldauer:
85 Minuten
Veröffentlichung:
12.04.2019
Mid90s Blu-ray Review
Story
 
8
Bildqualität
 
5
Tonqualität
 
7
Ausstattung
 
1
Gesamt *
 
4
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 10.04.2019
Jonah Hill ist erwachsen geworden und genau deshalb, begibt er sich für sein Regiedebüt „Mid90s“ zurück in die 90er, vermutlich mit ein paar autobiographischen Elementen. Denn was oder vor allem wie er seinen Stoff erzählt, wirkt sehr persönlich, realistisch und fast dokumentarisch. Aber für wen lohnt sich diese kleine Zeitreise überhaupt?

Story

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Stevie ist 13 und wächst unter schwierigen Verhältnissen in Los Angeles auf. Als er anfängt, mit den Jungs vom Local Skateshop abzuhängen, öffnet sich ihm eine neue Welt: Skaten an verbotenen Plätzen, Abhauen vor der Polizei, Hauspartys und natürlich Girls. Befreit aus der Umklammerung seiner alleinerziehenden Mutter und den Prügeln seines Bruders, fühlt sich Stevie unbesiegbar – bis er merkt, dass auch seine Idole auf die Schnauze fliegen können. Und das nicht nur beim Skaten. Willkommen zurück in den 90ern, was Serien wie „Stranger Things“ oder jüngst „Captain Marvel“ einem mit zahlreichen Gimmicks, Sprüchen oder Referenzen, regelrecht ins Gesicht drücken, ist ausgerechnet bei „Mid90s“ nur Beiwerk. Das Setting wird sehr unaufgeregt erzählt und ist so stimmig ein Teil der Erzählung selbst, dass die 90er hier so lebendig wie noch nie wirken. Liegt vermutlich auch mit am Look, der ist nicht hochpoliert, sondern auf 16mm, mit ständigem Bildrauschen, (vielleicht auch) ein paar digitalen Bildkratzern und im altbekannten 4:3 gedreht. All das fügt sich aber sehr gut in das Gesamtkonzept ein und wirkt zu keiner Sekunde aufgesetzt.
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Gleiches gilt für die Schauspieler, bis auf den zuletzt ziemlich durchgestarteten Lucas Hedges, den man hier aber auch mal erfrischend anders zu Gesicht bekommt, sind alle mehr oder weniger unbekannt. Keine Stars und frische Gesichter, wobei zumindest Hauptdarsteller Sunny Suljic vielleicht einer der ganz großen werden könnte. Jonah Hill hat es geschafft, die noch junge und stellenweise auch unerfahrene Riege an Darstellern, die er tatsächlich direkt aus dem Skaterpark castete, sehr bodenständig zu führen. Selbst in emotional aufgeladenen Momenten. Aber worum geht es eigentlich in dem Film? In erster Linie um die ersten Erfahrungen, die man macht, wenn man zum ersten Mal Anschluss findet. Zum ersten Mal zu den „coolen Kids“ gehört. Man testet vieles aus, der erste Kontakt mit Alkohol oder Frauen, spielt da eine große Rolle, aber auch Selbstfindung, die eigene Identität. Wenn der Bruder auf einen eindrischt, weil man wieder was falsch macht, dich aber gleichzeitig ermutigt hat es zu tun. Derartige Szenen sind dann auch mit der nötigen Wucht inszeniert, andere wiederrum das genaue Gegenteil.
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„Mid90s“ behandelt eine ganz typische „Coming-of-Age“ Geschichte, aber die Narrative steht über die volle Laufzeit nie im Vordergrund. In erster Linie ist er, mit seinen knackigen 85 Minuten, eine kleine Zeitreise. Man muss allerdings schon ein bisschen Bock auf die „Skater-Generation“ mitbringen, die ich, da ich erst in den 90ern geboren bin, kaum noch so wirklich mitbekommen habe. Dennoch war mir das Ganze nicht fremd, aber so richtig identifizieren konnte ich mich eher mit den anderen Aspekten des Films. Beispielsweise wenn Stevie mit seinem Bruder Super Nintendo zockt und dabei ganz nebenbei ein Gespräch, über tiefschürfende Probleme entsteht. Letztendlich ist es schön zu sehen, was Jonah Hill, der auch das Drehbuch verfasste, mit einem wohl eher kleinen Budget umgesetzt hat. Noch zu erwähnen sei auf alle Fälle der Soundtrack, der passt wirklich wie die Faust aufs Auge und besteht größtenteils aus bekannten Liedern der Epoche. „Mid90s“ ist ein Erstlingswerk, auf dem man auf jeden Fall aufbauen kann und was mich neugierig auf weitere Filme von ihm macht. Grade im Vergleich zu den ganzen „typischen Teenie-Filmen“ in Amerika, ist er eine willkommene Abwechslung.

Bildqualität

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Das Bild kommt in 4:3 daher und ist in braunen und grauen Farben gehalten. Gedreht auf 16mm und echtem Filmmaterial, ist ein durchgehendes Bildrauschen und auch typische Filmkratzer und Verschmutzungen sind zu sehen. Die Schärfe ist auch nicht immer perfekt und rein technisch ist das Ganze nicht unbedingt ein Hingucker, was allerdings Stilmittel ist. In dunklen Szenen kann man wenig Details ausmachen, womöglich ist der Film auch nicht unbedingt was für HD-Fetischisten und es wird wohl kaum ein Unterschied zur DVD geben.

Tonqualität

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Der Ton macht seine Sache im Original ganz ordentlich, denn leider bekommen wir auf Deutsch eine sehr mäßige Synchronfassung, die (bis auf den jungen Sprecher von Sunni Suljic) recht unnatürlich daherkommt. Sowieso ist der Film bei dem amerikanischen Slang und der fast dokumentarisch anmutenden Darstellungsweise auch unbedingt auf Englisch zu schauen. Die Dialoge meist klar zu verstehen und auch die Mischung geht in Ordnung, weitgehend spielt sich alles auf den vorderen Boxen ab, nur manchmal (z.b. bei einem Schockmoment) merkt man den Subwoofer.

Ausstattung

Als Extras gibt es leider nur Trailer.

Fazit

„Mid90s“ ist eine kleine, aber feine Zeitreise in die 90er Jahre, die völlig unaufgeregt die Coming-of-Age-Geschichte des jungen Stevie in den Mittelpunkt stellt. Hier geht es weniger um eine komplexe Handlung, sondern eher um eine Mileustudie aus persönlicher Sicht. Wer sich zurückversetzen möchte, in die Zeit der Skater-Generation und der rebellischen Jugend, wird hier ein gelungene Porträtierung zu Gesicht bekommen. (Tom Sielemann)
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Kaufempfehlung

 
6 von 10
Die Kaufempfehlung der Mid90s Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

Testgeräte

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