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Spider-Man: A New Universe (Limited Steelbook Edition) Blu-ray

Original Filmtitel: Spider-Man: Into the Spider-Verse (2018)

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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett)
Vertrieb:
Schauspieler:
-
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Türkisch DD 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Türkisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.39:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
117 Minuten
Veröffentlichung:
18.04.2019
Spider-Man: A New Universe (Limited Steelbook Edition) Blu-ray Review
Story
 
8
Bildqualität
 
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Tonqualität
 
9
Ausstattung
 
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Gesamt *
 
9
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 14.04.2019
Comic-Verfilmungen stehen derzeit immer noch hoch im Kurs der Kino-Gänger. Dabei scheint es einen unerschöpflichen Pool an Helden zu geben, aus dem die Produzenten schöpfen können. Dennoch schaffen es auch die etablierten Helden immer wieder erneut auf die große Leinwand, was im speziellen Falle von Spider-Man in den letzten Jahren sogar recht häufig der Fall war. Nach insgesamt drei verschiedenen Darstellern in aktuell sechs Filmen, kam die Ankündigung von Sony, dass man einen weiteren Zweig um Superhelden eröffnen würde, sehr überraschend. Anstatt dabei jedoch auf eine weitere Real-Verfilmung zu setzen, entwickelte man einen Animationsfilm rund um den Titelgebenden Charakter. Und dem hätte wohl zunächst niemand zugetraut, dass er mehrere führende Preise, darunter den Oscar 2019 für den besten Animationsfilm, abräumen würde. Zeit also, sich der nun erscheinenden Heimkino-Auswertung in Form der Blu-ray Disk zu widmen, welche neben einer hochauflösenden 4K Ultra HD, einer 3D-Variante und zweier Steelbooks von Sony Pictures Home Entertainment veröffentlicht wird.

Story

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Miles Morales hat es nicht leicht – an seiner alten Schule sehr beliebt, ist er an der neuen elitären Akademie nur einer von vielen. Da hilft es auch nicht, dass ihn sein Vater – seines Zeichens Police-Officer – im Einsatzwagen zur Schule fährt. In seinen Tagträumen wäre Miles daher gerne wie Spider-Man, welcher ein hohes Ansehen in der Stadt genießt. Bei einer seiner Graffiti-Touren mit seinem Onkel Aaron wird Miles jedoch von einer radioaktiven Spinne gebissen und entwickelt daraufhin Superkräfte, ganz wie sein Idol. Dem begegnet er bei einem Kampf gegen den Green Goblin, dem Spider-Man jedoch zum Opfer fällt. Miles muss dem unter Maske steckenden Peter Parker jedoch versprechen, sein Erbe fortzusetzen und den fiesen King Pin aufzuhalten. Der wiederum will mittels eines Teilchenbeschleunigers seine verstorbene Familie zurückholen. Eine Beschädigung des heiklen Gerätes löst jedoch einen Dimensionsriss aus, durch den mehrere alternative Spider-Man Versionen ins Miles Welt gezogen werden. Gemeinsam beschließen die Superhelden ihre Kräfte zu bündeln, um gegen King Pin und seine Schergen vorzugehen. Wird es Miles dabei auch gelingen, seine neuen Freunde wieder in ihre eigenen Welten zurückzubringen?
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Ein animierter Spider-Man kann doch eigentlich nur etwas für Kinder sein – das war sicherlich der erste Gedanke vieler Fans, als sie von Sony's Vorhaben, den Super-Helden in einer neuen Form wieder ins Kino zubringen, gehört haben. Aber – bei den vielen Auszeichnungen, die der Film inzwischen verdient bekommen hat - kann man diese Gedanken schnell wieder verwerfen, denn neben den Kids sollten sich auch Erwachsene Zuschauer und Comic-Fans hier durchaus angesprochen fühlen. Dem Regie-Trio Bob Persichetti, Peter Ramsey und Rodney Rothman gelang es auf erfrischende Weise, dem etablierten – vielleicht auch ein wenig eingefahrenen – Charakter des Peter Parker, neues Leben einzuhauchen. Dabei erhalten sie die im Kern vorgegebene Story, die man schon aus den bisherigen Film-Beiträgen kennt: ein etwas schüchterner Teenager wird von einer radioaktiven Spinne gebissen und erhält dadurch die Kräfte des Arachnoiden. Diese muss er dann erst einmal selbst unter Kontrolle bekommen und im Alltag seines Teenagers-Daseins zu verbergen wissen. Zu diesen bekannten Inhalten gesellen sich aber nun die alternativen Versionen des Titelhelden aus den anderen Dimensionen. Diese könnten dabei nicht unterschiedlicher gestaltet sein, sind zum einen doch auch weibliche Figuren unter ihnen, zum anderen unterscheiden sich ihre Charakter-Züge auch komplett voneinander. Ihr Design bietet zudem Variationen eines Noir-Charakters, einer futuristischen Version, sowie einer Manga-Ausgabe bis hin zum Spider-Pig - also dem Superhelden-Schwein. Das mag im ersten Moment sehr konfus und zu verworren klingen, passt im Endprodukt aber perfekt zusammen und bietet eine willkommene Abwechslung bei der Masse an Comic-Filmen. Durch den Animationsstil hatten die Macher auch die Möglichkeit, auf Design-Elemente, wie zum Beispiel Sprechblasen, überzeichnete Charakter oder ähnliches der gezeichneten Papierausgaben zurückzugreifen. Hier hat man bei deren Umsetzung wirklich das Gefühl, einen Comic zum Leben gebracht zu haben. Im Übrigen hat man es auch hier geschafft, Stan Lee in einem Cameo zu zeigen – genaugenommen taucht der Spider-Man Erfinder sogar in sehr vielen Szenen auf, wie man aus dem 'Easter Egg'-Extra erfahren kann.
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Inhaltlich vermitteln die animierten Figuren die gleichen nachvollziehbaren Gefühle und Emotionen, wie es auch ihre realen Filmcharaktere bisher getan haben. Hier hat man sich wirklich sehr viel Mühe gegeben, um den Figuren bei all dem Comic-Flair dennoch auch einen ernsthaften Hintergrund zu verleihen. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber eben auch für Comics nicht unbedingt ungewöhnlich, ist die teilweise etwas hektische Gestaltung des Films. Trotz knapp zwei Stunden Laufzeit ist das Tempo fast durchgehend hoch und lässt dem Zuschauer nur selten Zeit zum Verschnaufen. Vielleicht macht sich dieses Gefühl auch eher bei 'älteren' Zuschauern bemerkbar, als wie bei den Kids, die solch eine Geschwindigkeit schon aus diversen anderen Comic-Serien des heutigen Kinder-Fernsehens kennen. Ansonsten ist das ganze Projekt sehr hochwertig gelungen und wird bestimmt auch zukünftig seine Fortsetzungen finden. Aber alleine durch die vielen verschiedenen Universen und deren unterschiedlichen Spider-Man Ausgaben kann hier sicherlich viel Abwechslung geboten werden. Bleibt also abzuwarten, was Sony da noch für Ideen in der Schublade hat.

Bildqualität

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Animationsfilme bieten durch ihre inzwischen rein digitalen Produktionen zumeist ein sehr gutes Bild. Das ist auch beim hiervorliegenden Titel der Fall. Knallbunt, mit kräftigen Farben und starken Kontrasten passt das Gezeigte wunderbar zum Comic-Style. Zudem wirkt das Bild an vielen Stellen schon fast dreidimensional, so gut ist die Tiefenschärfe gelungen. Allerdings haben die Macher auch jede Menge Stilelemente eingesetzt, um das Bild künstlerisch zu verändern. Mit den bisher bekannten 'sauberen' Produktionen von Firmen wie zum Beispiel Pixar oder Illumination Entertainment Produktionen hat das hier nur bedingt etwas zu tun. Hier seien als Beispiel die feinen Netzgitter über den Objekten und Figuren erwähnt, oder so manche extra eingefügte Unschärfe. Etwas störend wirken zudem bewusst hinzugefügte Doppelkonturen, die man so von schlechten 3D-Filmen kennt. Diese hinterlassen bei der ansonsten sehr guten Umsetzung einen faden Beigeschmack.

Tonqualität

Die Blu-ray bietet folgende Tonspuren zur Auswahl:
  • Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1
  • Englisch DTS-HD Master Audio 5.1
  • Türkisch Dolby Digital 5.1
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Sony's neuester Animationshit beschert Besitzern einer Heimkino-Anlage ein Audio-Erlebnis erster Güte. Von Beginn an tummeln sich permanent über die ganze Laufzeit ständig Effekte auf allen Kanälen. Hier bekommt man wortwörtlich eine Rundumbeschallung. Dabei verfügt der Sound auch über einen kräftigen Einsatz des Subwoofers, der das Heimkino ein um andere Mal zum Beben bringt. Die Effekte sausen dabei um den Zuschauer herum, dass es eine helle Freude ist. Was wäre hier wohl noch aus einem 3D-Soundformat wie Dolby Atmos oder DTS:X herauszuholen gewesen? Die deutsche Synchronisation – hergestellt durch die Berliner Synchron GmbH Wenzel Lüdecke, unter der Dialogregie von Tobias Neumann – ist dabei sehr gut gelungen und steht der englischen Original-Fassung in nichts nach. Im Original kommen jedoch Stars wie Chris Pine, Nicholas Cage, Liev Schreiber oder Oscar Isaac als Sprecher zum Einsatz. Aber auch ihre deutschen Pendants können sich hören lassen. Trotz vieler Action gehen die Dialoge nicht im Getümmel unter und sind stets klar zu verstehen.

Ausstattung

Auf der Film-Disk findet sich eine Fülle an Bonus-Material:
  • Alternativer Universumsmodus (143:30 Min.)
  • Kommentar der Regisseure
  • Im Schinken-Kurzfilm erwischt (4:01 Min.)
  • Wir sind Spider-Man (7:51 Min.)
  • Spider-Versum: Eine neue Dimension (5:09 Min.)
  • Die ultimative Comic-Besetzung (15:02 Min.)
  • Die Entwicklung der Kino-Comic-Figuren: Helden & Schweinchen (7:45 Min.)
  • Die Entwicklung der Kino-Comic-Figuren: Schurken & Skorpione (5:11 Min)
  • Zu Ehren von Stan Lee & Steve Ditko (8:34 Min.)
  • Die Spider-Versum Super Fan 'Easter Egg'-Challenge (5:02 Min.)
  • Music-Video mit Lyric (5:48 Min.)
  • Trailer zu 'Hotel Transsilvanien 3'
Beim Start des Films wird man zunächst gefragt, ob man den 'normalen' Film schauen möchte, oder ihn im 'alternativen Universumsmodus' abspielen möchte. In diesem entdeckt man u.a. alternative Szenen, Handlungsstränge und Figuren.
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Nach dem recht hektischen und leicht chaotischen Kurzfilm zum Spider-Schwein, gibt es im ersten Beitrag Interviews mit den Sychronsprechern, Produzenten und Regisseuren zu sehen. Sie geben Einblicke in ihre Motivationen an den Film mitzuwirken. Weiter geht es mit einem Hintergrundbericht zu den neuen Dimensionen im Film, wie sie entwickelt worden und welche Techniken man bei ihrer Entstehung verwendete. Danach widmet man sich den verschiedenen Synchronsprechern und warum man wen auswählte. In den nächsten beiden Beiträgen erfährt der Zuschauer, wie die verschiedenen Figuren und Charaktere im Film – Helden wie Schurken - entstanden sind. In einem weiteren Beitrag ehrt man die Arbeiten von Stan Lee und Steve Ditko. Der vorletzte Beitrag erklärt die vielen versteckten Easter Eggs im Film. Bei den Musik-Videos handelt es sich um die Titel 'Sunflower' von Post Malone & Swae Lee und 'Familia' von Nicki Minaj, Anuel Aa & Bantu. Ein 'laues Lüftchen' kann man noch erleben, wenn man im Menu die Extras markiert und dann die Pfeiltaste noch oben drückt. Hier erscheint ein Spider-Man Logo, hinter dem sich noch ein kleiner Film verbirgt. Alle Beiträge verfügen über deutsche Untertitel.

Fazit

Mit ihrem neuen Animations-Streifen ist Sony wirklich ein großer Wurf gelungen. Rasant und knallbunt kommt die Comic-Verfilmung daher, ohne dabei aber die inneren Werte zu vernachlässigen. Dem Franchise um den Spinnenmann fügt man damit ein frisches neues Kapitel hinzu, dass sogleich durch seine vielen Charakter-Varianten eine Vielzahl an Möglichkeiten für die Zukunft bereithält. Die Computer-Animation überzeugt mit einem hochwertigen Bild, welches jedoch durch manches der eingesetzten Stilelemente etwas negativ auffällt – hier seinen vor allem die bewusst eingefügten Doppelkonturen genannt. Ein Highlight auf technischer Seite ist die tonale Umsetzung, welche permanent alle Kanäle des Heimkinos befeuert. Hier hätte sich noch ein modernes 3D-Soundformat angeboten, um die Kirsche auf das Sahnehäubchen zu setzen. Auch Fans des Bonusmaterial werden beim reichhaltig vorhandenen Material auf ihre Kosten kommen. So dann: hinsetzen, anschnallen und einen rasanten Ritt durch das neue Spider-Versium genießen. (Jörn Pomplitz)
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Kaufempfehlung

 
8 von 10
Die Kaufempfehlung der Spider-Man: A New Universe (Limited Steelbook Edition) Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Chrono 509 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989 Subwoofer: SVS PB-1000

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