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Destroyer (2018) Blu-ray

Original Filmtitel: Destroyer (2018)

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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Deutsch DD 2.0
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.40:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
122 Minuten
Veröffentlichung:
18.07.2019
Destroyer (2018) Blu-ray Review
Story
 
7
Bildqualität
 
9
Tonqualität
 
8
Ausstattung
 
6
Gesamt *
 
8
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 17.07.2019
Schauspielerin Nicole Kidman ist für ihre wandelbaren Rollen bekannt: ob Komödien, Thriller oder Romantik-Filme – die Australierin trat schon in vielen Genres auf. In ihrem neusten Werk beschreitet sie jedoch noch einmal außergewöhnliche Wege, denn während sie in den bisherigen Werken zumeist als Schönheit auftrat, hat sie im hier vorliegenden harten Neo-Noir-Thriller Mut zur Hässlichkeit. Als heruntergekommene Polizistin jagt sie einen Verbrecher aus ihrer Vergangenheit. Der von Regisseurin Karyn Kusama inszeniert Filme wird dabei von Concorde Home Entertainment in den Handel gebracht. Wie sich die Blu-ray in punkto Inhalt und Technik schlägt, kann dem nachstehenden Review entnommen werden.

Story

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Erin Bell (N. Kidman), Detective beim Los Angeles Police Department, musste vor 16 Jahren am eigen Leib erfahren, wie ein Undercover-Einsatz schieflief. Mit Chris (S. Stan) verlor sie damals nicht nur ihren beruflichen Partner - der lange und intensive Einsatz hatte beide auch privat zusammengebracht. Diesen Verlust konnte sie niemals richtig überwinden, schon gar nicht, weil aus dieser Beziehung ihre Tochter Shelby (J. Pettyjohn) entstand. Fortan ertrinkt sie ihre Sorgen in Alkohol und Drogen. Doch als sie plötzlich eine Nachricht von Silas (T. Kebbell), dem damaligen Banden-Chef und Mörder von Chris, erhält, ist ihre volle Aufmerksamkeit gefordert. Sie macht sich auf die Suche nach den einstigen Banden-Mitgliedern, um über sie an Silas heranzukommen. Eine vielversprechende Spur scheint sie bei Petra (T. Maslany) zu finden, die sie jedoch alsbald in einen Banküberfall führt. Das weckt alte Erinnerungen in ihr, denn der fehlgeschlagene Undercover-Einsatz war ebenfalls der Coup in einem Geldinstitut. Wird sie Silas nun endlich zur Strecke bringen können?
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Mit viel Make-Up machte man aus der ewig schönen Nicole Kidman eine heruntergekommene und vom Leben gezeichnete Polizistin, die mit den Dämonen ihrer Vergangenheit, sowie familiären Problemen in der Gegenwart zu kämpfen hat. Die Australierin liefert dabei eine sehr respektable Leistung ab, auch wenn ihre Rolle es leider nicht so recht zulassen will, dass man Sympathie für ihren Charakter aufbaut. Zu egoistisch und zu hart ist teilweise ihr Handeln, was in manchen Situationen eben auch anders hätte gelöst werden können. Zudem kommt noch die Gier hinzu, was die ganze Sache eben auch nicht einfacher macht. Wesentlich besser gelingt dies Film-Partner Sebastian Stan: bekannt als 'James Buchanan 'Bucky' Barnes' aus dem Marvel-Superhelden-Universum, mimt der Schauspieler zwar anfangs den harten Undercover-Agenten, im weiteren Verlauf wahrt er aber stets die Moral und möchte unter keinen Umständen ein Risiko bei dem Einsatz eingehen. Diese Einstellung ist es jedoch auch, die ihn schlussendlich das Leben kostet. Im Falle von Tatjana Maslany werden vor allem Serien-Fans zunächst ein Déjà-vu haben: die aus der TV-Serie 'Orphan Black' bekannte Schauspielerin wirkt hier nämlich so, als ob sie eine ihrer Serien-Klon-Schwestern weiterspielt. Auch bei ihr will leider nicht so recht der Funke überspringen, was vielleicht jedoch auch daran liegen kann, dass ihre Screentime recht begrenzt ist. Hier hätte man bei einer Spielzeit von knapp zwei Stunden sicherlich noch mehr herausholen können. Als Antagonist tritt Toby Kebbell in Erscheinung. Er spielt einen manipulierenden Banden-Chef, dem nur eines wichtig ist: nämlich er selbst. Daher setzt er auch das Leben seiner Untertanen auf Spiel, nur um sich auf deren Kosten zu amüsieren. In einer weiteren Rolle ist Jungschauspielerin Jade Pettyjohn als Erins Tochter Shelby zu sehen. Sie ist ein aufmüpfiger Teenager, der gegen seine Mutter rebelliert.
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Der Film ist relativ ruhig inszeniert. Es gibt zwar auch einige Action-Szenen, diese finden aber teilweise in Zeitlupe statt. Im Vordergrund steht aber die Entwicklung der Charaktere und wie es zu ihren Verbindungen kam. Dabei springt die Geschichte immer zwischen Rückblicken und der Gegenwart hin und her, was zunächst am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig ist. Hier fehlen einem nämlich erst einmal einige Informationen, damit die Geschichte logisch erscheint. Dies gibt sich aber zum Glück recht schnell, so dass man trotz einiger Längen stets wissen möchte, wie die Geschichte ausgeht. Das Finale streckt sich jedoch über knapp eine halbe Stunde und hätte deutlich straffer inszeniert werden müssen. Hier sind es vor allem die Gespräche zwischen Mutter und Tochter, die ein wenig auf der Stelle treten und den Film nicht wesentlich voranbringen. Die wenigen Action-Szenen sind sehr hart inszeniert und zeigen Nicole Kidman ebenfalls von einer ungewohnten Seite. Die Zweikämpfe sind dabei sehr dreckig und brutal in Szene gesetzt. Das Ende bietet dann einen kleinen Kniff, der so nicht wirklich zu erwarten war. Dies tröstet dann auch etwas über die teils langatmige Inszenierung hinweg.

Bildqualität

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Beim Bild gibt sich der Thriller keine Blöße und liefert eine erstklassige und moderne Produktion. Sehr scharf und detailreich präsentiert sich hier das Gezeigte. Selbst in dunklen und weniger gut ausgeleuchteten Szenen kann der Detailgrad gehalten werden. Ab und an kommt zwar ein ganz leichtes Rauschen hinzu, dies wirkt sich aber niemals störend aus. In vielen Szenen arbeitet man zudem mit Farbfiltern und Stilelemente, um das ansonsten sehr natürlich Bild den jeweiligen Stimmungen anzupassen. Dies gelingt dann auch sehr gut, ohne jemals aufgesetzt oder übertrieben zu wirken. Wirklich hervorragende Arbeit haben die Maskenbildner geleistet, die allen Beteiligten, sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart, einen passenden Look verpassten. Die vorwiegend praktischen Effekte sind daher auch kaum als solche wahrnehmbar. Jede Falte, jeder noch so kleine Hautfleck ist hier sehr gut zu erkennen und man muss anfangs zweimal hinschauen, um zu erkennen, dass es sich hierbei wirklich um Nicole Kidman handelt.

Tonqualität

Der Film verfügt über folgende Tonspuren:
  • Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1
  • Deutsch Dolby Digital 2.0
  • Englisch DTS-HD Master Audio 5.1
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Die Sound-Kulisse spielt sich auf Grund der Dialog-lastigen Ausrichtung des Films zumeist auf den Front-Lautsprechern ab. Es kommt aber auch immer wieder zu gut eingesetzten Surround-Effekte, die zum Beispiel einen Hubschrauber durch das Heimkino fliegen lassen, oder die Motorengeräusche der Gartenwerkzeuge voluminös darbietet. Ebenso werden einige Rocksongs des Soundtracks über alle Kanäle verteilt. Die deutsche Synchronisation – hergestellt durch die Cinephon Filmproduktions GmbH aus Berlin, unter der Dialogregie von Dr. Harald Wolff – bietet stets klar verständliche Dialoge. Sie unterscheidet sich auch nicht wesentlich von ihrem englischen Pendant, was Dynamik und Pegel betrifft. Der Bass verleiht vor allem in den Action-Sequenzen und Schießereien den nötigen Druck. Hiervon profitieren sicherlich auch die größeren Waffenkaliber. Insgesamt bietet somit auch der Ton keinen besonderen Anlass zur Kritik.

Ausstattung

Die folgenden Extras sind im Bonus-Bereich zu finden: - Mini-Making-Of (3:56 Min.) - Interviews (41:36 Min.) - Deutscher Trailer (1:31 Min.) - Original Trailer (2:17 Min.) - Trailershow: John Wick 3, The Man Who Killed Don Quixote, Hunter Killer, Kindeswohl Nach einem kurzen Making-Of, welches noch einmal die wichtigsten Eckpunkte des Films zusammenfasst, wird ein größerer Interview-Block geliefert, in dem die Hauptdarsteller Nicole Kidman, Sebastian Stan und Tatjana Maslany, sowie Regisseurin Karyn Kusama, Maskendesigner Bill Corso und die beiden Drehbuchautoren Matt Manfredi & Phil Hay Rede und Antwort stehen. Die Fragen werden dabei als Texteinblendung eingespielt, ein richtiger Interviewpartner ist hier nicht zu sehen. Teilweise wiederholen sich die Fragen jedoch immer wieder und das Gezeigte ist zudem recht Werbe-lastig in Szene gesetzt. Abgerundet wird das Ganze durch den deutschen und englischen Trailer zum Film.

Fazit

Spannend, aber dennoch mit einigen Längen präsentiert sich der Neo-Noir-Thriller mit einer kaum wiederzuerkennenden Nicole Kidman. Die Maskenbildner haben hier sehr gute Arbeit geleistet, um die Schauspielerin ihrer Rolle anzupassen. Leider gelingt es ihrer Figur nicht so recht Sympathien aufzubauen, was oftmals an ihren egoistischen und harten Handlungen liegt. Immerhin gibt es am Ende jedoch noch einen leicht überraschenden Kniff, der die kleinen Durchhänger im Finale wiedergutmacht. Die technische Seite der Blu-ray überzeugt sowohl beim Bild, als auch beim Ton durch eine moderne Produktion, die keine nennenswerten Anlässe zur Kritik bietet. Actionfans sollten jedoch nicht zu viel von dem recht ruhig inszenierten Film erwarten, dennoch kommt zwischendurch immer wieder Spannung auf. Eine etwas straffere Inszenierung hätte dem Film jedoch sehr gut getan. (Jörn Pomplitz)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
7 von 10
Die Kaufempfehlung der Destroyer (2018) Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989

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1 Bewertung(en) mit ø 4,00 Punkten
Destroyer (2018) Blu-ray
Story
 
5.0
Bildqualität
 
3.0
Tonqualität
 
5.0
Extras
 
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