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Buffy, der Vampirkiller Blu-ray

Original Filmtitel: Buffy the Vampire Slayer

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Disc-Informationen
Uncut, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 7.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.85:1) @24 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
85 Minuten
Veröffentlichung:
30.05.2019
Buffy, der Vampirkiller Blu-ray Review
Story
 
6
Bildqualität
 
7
Tonqualität
 
7
Ausstattung
 
0
Gesamt *
 
5
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 30.05.2019
Der Drehbuchautor, Regisseur, Produzent und Comic-Autor Joss Whedon war vor seiner Arbeit an den ersten beiden Avengers-Filmen in erster Linie für zwei Produktionen bekannt, die bis heute Kultstatus besitzen: Die kurzlebige aber äußerst beliebte Science-Fiction-Serie „Firely – Der Aufbruch der Serenity“, und die erfolgreiche Serie „Buffy – Im Bann der Dämonen“, die auf 7 sehr erfolgreiche Staffeln zurückblicken kann und in verschiedensten Formen fortgesetzt wurde. Allerdings wurde bereits fünf Jahre bevor die Serie startete ein Film über die Vampirkillerin in die Kinos gebracht, der zwar auf einem Drehbuch von Whedon basierte, aber eine völlig andere Stimmung als die spätere Erfolgsserie besitzt. Der Film floppte zwar, besitzt aber dennoch seinen Reiz. Der Titel wird nun von 20th Century Fox auf den deutschen Blu-ray Markt gebracht, womit sich die Gelegenheit ergibt, das Machwerk von Regisseurin Fran Rubel Kuzui einer erneuten Betrachtung zu unterziehen. Was der Film zu bieten hat, und wie sich die Blu-ray Disc in technischer Hinsicht schlägt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

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Buffy (K. Swanson) strotzt nur so vor Oberflächlichkeit, für die natürlich nichts besser passt, als die Anführerin des Cheerleader-Teams ihrer High-School zu sein. Doch schlagartig soll sich ihr Leben ändern, als ihr Merrick (D. Sutherland) offenbart, das sie die Jägerin ist. Sie will das zunächst nicht wahr haben und sträubt sich ihrer Berufung. Doch dann lenkt sie ein und tritt mit Hilfe von Pike (L. Perry) ihr Schicksal an. Schnell erzielt sie auch die ersten Erfolge, was ihr schon bald die Bekanntschaft mit dem Obervampir Lothos (R. Hauer) einbringt, der alles daran setzt, sie auszuschalten … Mit den damals noch recht unbekannten Teeniedarstellern Kristy Swanson, Luke Perry, David Arquette und Hilary Swank verfügt der Film über enorme Starpower, auch wenn die genannten Darsteller damals noch am Anfang ihrer Karriere standen. Darüber hinaus verfügte der Film mit Donald Sutherland und Rutger Hauer über zwei weitere gestandene Größen, die einige Jahre später auch als Antagonisten im Remake von Stephen Kings Vampirgeschichte „Salems Lot – Brennen muss Salem“ gemeinsam vor der Kamera standen. Auch dort spielte Hauer einen Obervampir, wobei diese Darstellung um Lichtjahre besser war als das, was wir hier miterleben müssen. Der Niederländische Mime, der immerhin in Klassikern wie „Blade Runner“, „Der Tag des Falken“ und ähnlichen Titeln brillierte liefert hier hemmungsloses Overacting ab, welches nur noch durch Paul Reubens in der Rolle des Amilyn überboten wird, wobei von „Pee-Wee“-Reubens im Prinzip kaum etwas anderes zu erwarten war. Es hat fast den Anschein als hätte Hauer keine rechte Lust auf diesen Film gehabt, und mit seiner Darstellung zieht er das Ganze bewusst ins Lächerliche.
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Dafür hätte es allerdings gar nicht erst der miesen Darstellung bedurft, denn das, was uns Regisseurin Fran Rubel Kuzui hier kredenzt, hat beinahe gar nichts mit der späteren Kultserie zu tun, die Sarah Michelle Gellar zu einem Star machte. Die Kernidee ist zwar identisch, aber irgendwie hat man den Eindruck, dass man das Ganze als reine Komödie aufziehen wollte – was an sich ja auch gar nicht so schlecht sein muss. Unglücklicherweise sind die Charaktere zu oberflächlich (wobei das in gewisser Weise wohl auch so sein muss), der Witz ist sehr albern (besonders in der deutschen Synchronfassung, die beinahe ans unerträgliche reicht) und die Spezialeffekte waren vermutlich schon zur Entstehungszeit des Films überholt. Auch diek Kämpfe und das Training wirkt sehr hölzern und steif. Selbst die Cheerleader-Szenen wirken nicht wirklich überzeugend. Zudem fehlen die ganzen bekannten Nebencharaktere und deren Beziehung zueinander, aber diese hätten vermutlich auch den Rahmen des Möglichen gesprengt, da man in einem Film ja nur begrenzte Zeit zur Verfügung hat. So bekommen wir also nur Buffy zu sehen, wie sie von einer oberflächlichen Zicke zur Vampirkillerin wird, weil es eben ihre Bestimmung ist. Was den Film aber trotzdem sehenswert macht ist die naive Leichtigkeit mit der er inszeniert ist. Dieser Film versprüht das Flair der 1990er-Jahre in jeder einzelnen Filmminute. Kunterbunte Kulissen, knallbunte Kostüme, die Frisuren, die Lebensart – einfach alles. Und das macht, gerade auch in Verbindung mit dem mäßigen Drehbuch und dem übertriebenen Schauspiel der Darsteller, einen 1A-Partyfilm aus dem eigentlich eher banalen Streifen. Für Fans der 1990er-Jahre ist „Buffy – Der Vampir Killer“ daher eine absolute Empfehlung!

Bildqualität

Das körnige Bild liegt im Bildschirmfüllenden Ansichtsverhältnis von 1,85:1 vor und ist über die gesamte Laufzeit hinweg zufriedenstellend. Die Schärfe bewegt sich kontinuierlich auf einem guten Niveau und wird lediglich hin und wieder von einigen nicht ganz optimal fokussierten Einstellungen unterbrochen, wobei dies ein Fehler ist, der sich schwerlich im Nachhinein korrigieren lässt. Die Farben sind intensiv und kräftig, wodurch die knallbunten 1990er-Jahre Kulissen und Kostüme perfekt zur Geltung kommen. Der Kontrast ist gut eingestellt und der Schwarzwert geht ebenfalls in Ordnung, verschluckt allerdings einige Details und hätte hie und da etwas knackiger sein können. Altersbedingte Mängel wie Beschädigungen oder Verschmutzungen gibt es dafür keine, und damit ist die hier vorliegende Blu-ray Disc der 17 Jahrealten DVD qualitativ erwartungsgemäß haushoch überlegen.

Tonqualität

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Die deutsche Sprachfassung befindet sich in dts-HD Master 5.1 auf der Disc, während die englische sogar in einer dts-HD Master 7.1 Abmischung vorliegt. Die deutsche Tonspur ist brauchbar und in Ordnung, bringt ein paar nette Surroundeffekte ins Spiel, und lässt auch hin und wieder, wenn auch eher selten, den Subwoofer zum Einsatz kommen. Die Dialoge sind klar priorisiert und jederzeit glasklar zu verstehen. Die Original-Tonspur hingegen ist deutlich feiner und stimmiger abgemischt, und insbesondere was die Hintergrundgeräusche (gutes Beispiel: Die Grillen in der 14. Minute) angeht, hat diese Tonspur deutlich die Nase vorn, und man kann gut und gerne zwei weitere Punkte zur Tonbewertung dazu zählen. Die deutsche Synchronfassung hat ein weiteres Manko, denn das Dialogbuch von Frank Schröder setzt übertrieben auf aufgesetzten Jugendjargon und alberne Witzchen, wodurch der Film sehr viel lächerlicher wird als er es ohnehin schon ist. Zumindest gibt es qualitativ nichts an der Synchronfassung auszusetzen, denn mit Maud Ackermann, David Nathan, Klaus Dieter Klebsch, Michael Pan, Charles Rettinghaus, Manfred Lehmann und Rolf Schuld hatte Dialogregisseur Michael Richter quasi die Creme de la Creme der deutschen Synchronsprecher am Mikrofon. Optional lassen sich deutsche und englische Untertitel zuschalten, wobei sich die deutschen Untertitel inhaltlich an der Original-Tonspur orientieren und sämtliche Albernheiten und den peinlichen Jugendjargon der deutschen Tonspur ignorieren.

Ausstattung

Bonusmaterial gibt es keines, gar keines. Nicht einmal einen Trailer. Sogar auf ein Menü wurde verzichtet. Durch die Pop-Up-Taste lässt sich demnach lediglich das Tonmenü aufrufen. Zumindest wurde an ein Wendecover gedacht, aber wenn man bedenkt dass die alte DVD wenigstens eine Handvoll Trailer und TV-Clips, sowie ein kurzes Feature mit an Bord hatte, schaut die Sache doch eher traurig aus.

Fazit

Qualitativ gibt es nicht viel an der Umsetzung auszusetzen, auch wenn es weder beim Bild noch beim (deutschen) Ton zur Höchstwertung reicht. Gemessen am Alter, der Bedeutung und des Budget des Films wurde das mutmaßlich beste aus den Möglichkeiten herausgeholt. Der englische Ton, der nicht in die Bewertung einfließt, würde allerdings locker 9 von 10 Punkten erreichen und ist zudem auch inhaltlich wesentlich angenehmer, da er auf die dummen Sprüche und den albernen Jugendjargon der deutschen Synchronfassung verzichtet. Bonusmaterial gibt es leider ebensowenig wie ein Discmenü. Der Film selbst ist ganz klar alles andere als gut, vor allem wenn man bedenkt, über welche inhaltlichen und inszenatorischen Qualitäten die spätere Fernsehserie verfügte, die bis heute Kultstatus genießt. Sehenswert ist diese witzige Teeniekomödie trotzdem, vor allem für Fans der 1990er Jahre, denn die schrillen Kostüme, die Naivität und die Leichtigkeit dieser wunderbaren Zeit spürt man hier in beinahe jeder Minute. (Michael Speier)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
5 von 10
Die Kaufempfehlung der Buffy, der Vampirkiller Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

Testgeräte

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Buffy, der Vampirkiller Blu-ray
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Diese Blu-ray ist 7x vorgemerkt.