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Man nannte ihn Hombre Blu-ray

Original Filmtitel: Hombre

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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 2.0 (Mono)
Englisch DTS-HD MA 2.0 (Mono)
Untertitel:
Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.78:1)
Video-Codec:
Spieldauer:
111 Minuten
Veröffentlichung:
25.04.2019
Man nannte ihn Hombre Blu-ray Review
Story
 
9
Bildqualität
 
8
Tonqualität
 
6
Ausstattung
 
0
Gesamt *
 
5
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 15.05.2019
Noch immer erlangen in regelmäßigen Abständen jahrzehntealte Perlen des Westerngenres eine Blu-ray-Umsetzung. Gott sei Dank hat es auch Martin Ritts Spätwestern "Man nannte ihn Hombre" endlich hochauflösend in den deutschen Heimkinobereich geschafft. Obgleich das Werk nicht zu den großen Western-Klassikern gezählt wird, dürften Kenner des Genres und Cineasten im Allgemeinen nur schwer um diesen Film herumkommen.

Story

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John Russell (Paul Newman) wurde als Kind von Apachen aufgezogen und wird von allen schlicht „Hombre“ genannt. Als sein Adoptivvater stirbt, entscheidet sich John dazu, seinen Stamm vorübergehend zu verlassen und sein Erbe anzutreten: Ein Gasthaus, welches die renitente Witwe Jessie Brown (Diane Cilento) bewirtschaftet. Johns Vorhaben, die Pension zu verkaufen, missfällt ihr zwar, doch sie beschließt gemeinsam mit ihm in die nächstgelegene Stadt zu fahren, um ein neues Leben zu beginnen. Auf dem Weg werden die beiden und die übrigen Gäste der Postkutsche von Banditen überfallen. Sie haben es auf den Indianervertreter Alexander Favour (Frederic March) abgesehen, besser gesagt auf die 12.000 Dollar, die er in seinem Gepäck versteckt hat. Geld, das er aufgrund seines skrupellosen Umgangs mit den amerikanischen Ureinwohnern unterschlagen konnte. John Russell schlägt die Banditen in die Flucht und taucht zusammen mit den Fahrgästen und den 12.000 Dollar in einem stillgelegten Bergwerk unter. Doch so schnell lassen sich die Outlaws nicht abschütteln …
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"Man nannte ihn Hombre" erschien im Jahr 1967, zu einer Zeit, als der klassische Western dem Kino endgültig Lebewohl sagte und dessen Merkmale lediglich im Ansatz in der ein oder anderen Produktion aufblitzten. Der Italowestern setzte insbesondere durch Sergio Leones "Dollar"-Trilogie zum Siegeszug an und interpretierte die Inbesitznahme des Wilden Westens weitaus weniger romantisierend und idealistisch, als es der große Bruder aus Übersee tat. Hollywood musste reagieren. In einer Zeit der Proteste, vor allem was die Einmischung der USA in den Vietnamkonflikt betraf, war der patriotische Grundgedanke zahlreicher Western nichts, was dem damaligen Zeitgeist widerzuspiegeln vermochte. Die Studios überdachten infolgedessen die Art und Weise, wie man mit der Eroberung des Westens in den Filmen umging. Es war die Ära der entmythisierenden Western. Mal äußerst brutal, mal sogar überraschend humorvoll und freizügig, aber meistens angenehm kritisch. So auch bei "Man nannte ihn Hombre", auf eine ruhige und nachdenklich stimmende Manier, nicht plakativ wie beispielsweise bei "Das Wiegenlied vom Totschlag". Das Unrecht an amerikanischen Ureinwohnern wird hier nicht auf dem Schlachtfeld behandelt, sondern innerhalb einer Gruppe, die sich gegen erbarmungslose Outlaws wehren muss.
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Paul Newman, der zu dem Zeitpunkt schon lange ein großer Star war, seinen Durchbruch im Westerngenre aber zwei Jahre später in "Butch Cassidy und Sundance Kid" hatte, spielt den wortkargen Einzelgänger, der von den Weisheiten der Apachen lernte und für seine weißen Mitmenschen nichts als Verachtung übrig hat. Mit seiner gleichzeitig besonnen und bedrohlich wirkenden Ausstrahlung zeigt Paul Newman eine besondere Facette seines Könnens. Doch auch die übrigen Darsteller wie Richard Boone oder Diane Cilento stehen dem in nichts nach.
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In der Inszenierung nimmt sich „Man nannte ihn Hombre“ angenehm zurück, legt keinen Wert auf aufwendige Action (selbst wenn die ein oder andere Schießerei natürlich nicht fehlen darf), sondern setzt seinen Schwerpunkt auf die Spannungen zwischen den unterschiedlichen Charakteren. Die Dialoge sind intelligent und stellen oft Fragen, die nicht nur die Figuren nachdenklich stimmen. Immer wieder kreisen die Gespräche um die großen Themen Rache und Vergebung, besonders in Hinblick auf den Umgang mit Menschen, die sich an der systematischen Unterdrückung der amerikanischen Ureinwohner bereichert haben. Am Ende fehlt es dem Drehbuch womöglich an den nötigen Feinheiten und Kniffen, dem Film selbst an einer gewissen formalen Innovation und Besonderheit, um die Qualität anderer Meisterwerke des Genres zu erreichen. Auch wenn „Man nannte ihn Hombre“ ganz nah dran ist.

Bildqualität

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Das Bild im 2.35:1-Format weiß insgesamt zu überzeugen. Im Gegensatz zu Western aus den 40er oder 50er-Jahren legt Kameramann James Wong Howe weniger Wert auf die Landschaften, sondern widmet sich detaillierten Nah- und halbnahen Aufnahmen der Protagonisten. Selbst wenn manche Einstellungen etwas weicher erscheinen, ist die Schärfe durchgehend auf einem sehr guten Niveau. Die erdigen und natürlichen Farbtöne passen ideal zum Genre. Altersbedingt machen sich bei dem körnigen Bild ab und an ein paar Beschädigungen bemerkbar, was dem Charme eines 60er-Jahre-Westerns jedoch zweckdienlich ist und nicht im Geringsten störend wirkt. Am Schwarzwert und am Kontrast gibt es ebenfalls nichts zu beanstanden und es sind keinerlei Kompressionsartefakte auszumachen.

Tonqualität

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Wie bei vielen Western aus dieser Zeit muss der Kunde auch hier auf Raumklang verzichten. Sowohl die deutsche als auch die englische Tonspur liegen in DTS-HD Master Audio 2.0 Mono vor und die Qualität ist in Anbetracht des Alters mehr als angemessen. Der Dialog ist klar zu verstehen und wird nicht überlagert. Die Musik von David Rose kann sich voll entfalten. Dank legendärer Synchronsprecher wie Gert Günther Hoffmann, Martin Hirthe oder Edgar Ott macht die deutsche Fassung eine sehr gute Figur, auch wenn sie etwas weniger kraftvoll als das Original klingt. "Man nannte ihn Hombre" wurde damals in Deutschland für den Kinoeinsatz gekürzt, wodurch einige Szenen nur in englischer Sprache mit Untertiteln vorhanden sind.

Ausstattung

Der Titel erscheint im einfachen Keep Case mit Wendecover. Extras sind leider Fehlanzeige. Ebenso ein Menübildschirm.

Fazit

Obgleich möglicherweise die ganz großen Szenen fehlen, um Martin Ritts „Man nannte ihn Hombre“ in einem Atemzug mit Klassikern wie „Der schwarze Falke“ oder „Spiel mir das Lied vom Tod“ zu erwähnen, gibt es am Ende doch nichts Gravierendes an diesem gesellschaftskritischen und intelligenten Western zu beanstanden. Sei es Regiearbeit, Bildgestaltung oder Schauspielleistung (insbesondere Paul Newmans), alles bewegt sich auf einem konstant hohen Niveau. Ebenso was die Umsetzung auf Blu-ray Disc angeht, können sich sowohl Bild- als auch Tonqualität gemessen am Erscheinungsjahr sehen und hören lassen. Trotz der fehlenden Extras ist „Man nannte ihn Hombre“ eine Anschaffung wert. Nicht nur für Westernliebhaber. (Sebastian Wotschke)

Kaufempfehlung

 
7 von 10
Die Kaufempfehlung der Man nannte ihn Hombre Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

Testgeräte

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1 Bewertung(en) mit ø 3,00 Punkten
Man nannte ihn Hombre Blu-ray
Story
 
5.0
Bildqualität
 
3.0
Tonqualität
 
3.0
Extras
 
1.0

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