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The Possession of Hannah Grace Blu-ray

Original Filmtitel: The Possession of Hannah Grace

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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Japanisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Japanisch, Türkisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.39:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
86 Minuten
Veröffentlichung:
13.06.2019
The Possession of Hannah Grace Blu-ray Review
Story
 
8
Bildqualität
 
9
Tonqualität
 
9
Ausstattung
 
2
Gesamt *
 
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 06.06.2019
Seit Ole Bornedals „Nightwatch - Nachtwache“ von 1994 wissen wir: das Rezept „Nachtschicht in der Leichenhalle“ versteht es uns Angst einzujagen. Mit „The Possession of Hannah Grace“ erreicht uns nun der erste Kinospielfilm des niederländischen Regisseur Diederik Van Rooijen, der bislang vor allem mit Kurzfilmen und Serien auf sich aufmerksam gemacht hat und exakt dieses Rezept verwendet um den Zuschauer zu fesseln. Die Hauptrollen sind mit Shay Mitchell, Stana Katic und Grey Damon besetzt, was zumindest schon mal für einige Schauwerte sorgen dürfte. Was der Film inhaltlich zu bieten hat, und wie sich die Blu-ray Disc aus dem Hause Sony in technischer Hinsicht schlägt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

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Nachdem sie als Folge eines tödlichen Schusswechsels unter Rauschmitteleinfluss aus dem Polizeidienst entlassen wurde, versucht die ehemalige Polizistin Megan Reed (S. Mitchell) mithilfe einer Entziehungskur und eines neuen Jobs wieder im normalen Leben Fuß zu fassen. Doch der einzige Job, den sie kurzfristig bekommt, ist die Nachtschicht im nahen Leichenschauhaus. Wenig begeistert und schnell gelangweilt, beginnt Megan ihre neue Stelle, als eines Abends die Leiche der jungen Hannah Grace (K. Johnson) eingeliefert wird. Die junge Frau verstarb, während ein Exorzismus an ihr durchgeführt werden sollte. Allerdings erkennt Megan schon bald, dass der dunkle Dämon, der das Mädchen für sich in Anspruch nahm, noch immer in ihrem Körper lauert – und sich Megan als sein neues Gefäß auserkoren hat... Vom Setting, der Ausgangssituation und der allgemeinen Atmosphäre her erinnert der Film von Regisseur Diederik Van Rooijen ein wenig an den Überraschungserfolg „The Autopsie of Jane Doe“, in dem ebenfalls eine mysteriöse Leiche für allerhand Unruhe in einem Leichenschauhaus sorgt. Aber die Parallelen sind nur oberflächlich und „Hannah Grace“ schlägt recht schnell ganz andere Töne an. Nichtsdestotrotz passt der Vergleich mit „Jane Doe“ doch zumindest in einer Hinsicht: Beide Titel bringen frischen Wind ins Genre und heben sich erfrischend vom Genre-Einheitsbrei der letzten Monate ab. Der Film spielt dabei, zumindest in der ersten Filmhälfte, mit den Erwartungen und der Phantasie des Zuschauers. Da die Hauptfigur an einer posttraumatischen Belastungsstörung leidet und hin und wieder von Halluzinationen heimgesucht wird, ist lange Zeit nicht klar, ob das, was sich nach der Ankunft der mysteriösen Leiche in der Leichenhalle abspielt, den Tatsachen entspricht oder nur ein Trugbild darstellt.
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Im „Treiben“ der titel gebenden Leiche liegt dann auch der größte Unterschied zwischen dem hier vorliegenden Film und „Jane Doe“, denn während Jane Does Geheimnisse nach und nach während der Autopsie aufgedeckt werden weiß der Zuschauer hier von Anfang an was Sache ist. Bleibt nur die Frage, ob die Hannah wirklich so aktiv ist, wie sie es zu sein scheint, aber diese Frage bleibt – zumindest ein Stückweit – zunächst der Phantasie, oder besser der Bereitschaft des Zuschauers das Gesehene zu glauben, überlassen. Wenn man möchte kann und darf man das Gesehene auch durchaus als Metapher für die Problembewältigung der Hauptfigur verstehen, oder aber, man nimmt den Film einfach nur als gelungenen Gruselschocker mit einer packenden Atmosphäre.
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Darstellerisch bewegt sich „Hannah Grace“ auf einem hervorragenden Niveau. Serienstar Shay Mitchell spielt die an ihrem Verstand zweifelnde Ex-Polizistin glaubhaft und transportiert die Angst der Figur direkt auf den Bildschirm. Eine noch größere Leistung erbringt hingegen Kirby Johnson als sehr aktive Leiche, die akrobatische Verrenkungen vollführt, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen. Vor allem aber verzichtet der Film auf übertriebene Jumpscares und blutige Gewaltorgien sondern verlässt sich voll und ganz auf seine Atmosphäre. Lediglich das etwas zu geradlinige Zusteuern auf das etwas zu banale und rasche Finale ist ein wenig schade und trübt das Endergebnis ein wenig. Alles in allem bietet „The Possession of Hannah Grace“ das perfekte Futter für Genrefreunde die sich mal wieder richtig gruseln möchten oder mal etwas Clevereres sehen möchten als rachsüchtige Dämonen, kreischende Teenies oder messerschwingende Irre. Ganz so wendungsreich und durchdacht wie die der oben erwähnte „The Autopsy of Jane Doe“ ist „The Possession of Hannah Grace“ letztendlich zwar nicht, aber besser als die Durchschnittliche Genreware der letzten Monate ist Diederik Van Rooijens Spielfilmdebut auf jeden Fall.

Bildqualität

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Das glasklare Bild liegt im Ansichtsverhältnis von 2,39:1 vor und ist – abgesehen davon dass das Bild alles in allem etwas zu dunkel ist – ganz hervorragend ausgefallen. Die Schärfe bewegt sich, trotz etwas weicherer Darstellung, auf einem sehr ordentlichen Niveau und bildet haufenweise Kleinstdetails ab. Die Farben sind genreüblich etwas erdig, wobei je nach Schauplatz auch schon mal sterile, kalte Farbfilter vorherrschen. Dabei bleiben die Farben jederzeit sehr natürlich und angenehm. Der Kontrast ist gut eingestellt und der Schwarzwert überwiegend satt und knackig, hin und wieder allerdings – wie bereits erwähnt - etwas zu dunkel, wodurch leider auch schon mal das eine oder andere Details verschluckt wird. Abgesehen davon gibt es im Grunde genommen nichts zu beanstanden.

Tonqualität

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Der Ton liegt in deutscher, englischer und japanischer Sprachfassung in dts-HD Master 5.1 mit optinal zuschaltbaren Untertiteln in den drei Sprachen und zusätzlich noch in türkischer Übersetzung vor. Akustisch bewegt sich der Film in genreüblichen Gefilden und erfreut den Zuschauer mit zahlreichen gut positionierten und jederzeit verortbaren Effekten aus den hinteren Kanälen. Die sparsam eingesetzte musikalische Untermalung vermischt sich dabei perfekt mit den „saftigen“ Geräuscheffekten der Titelfigur, während die Dialoge jederzeit klar verständlich bleiben. Die gelungene deutsche Synchronfassung entstand bei der Berliner Synchron GmbH Wenzel Lüdecke nach einem Dialogbuch und unter der Regie des Sprechers Sven Hasper und bringt begabte Sprecher wie Magdalena Turba, Ricardo Richter, Victoria Sturm und Gerrit Schmidt-Foß vor das Mikrofon.

Ausstattung

  • The Killer Cast (6:31 Minuten)
  • An Autopsy of Hannah (6:36 Minuten)
  • Megans Diaries (1:30 Minuten)
  • Deleted Scene – I Lied To You (0:44 Minuten)
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Das Bonusmaterial ist leider etwas dürftig und besteht im Prinzip aus wenig informativen Werbeclips, die mit reichlich Filmschnippsel angereichert wurden und nur wenig Informationswert liefern. Zumindest ist das Bonusmaterial komplett deutsch untertitelt und gibt uns die Gelegenheit die Darstellerin der Titelfigur „in Natura“ zu sehen – eine ganz reizende Person, der man eine solch beängstigende Rolle eigentlich gar nicht zutrauen würde.

Fazit

Bild und Ton der Blu-ray aus dem Hause Sony bewegt sich auf dem hohen Niveau, das man von einer aktuellen Produktion erwartet. Das Bild ist nahe an der Perfektion und der Ton überzeugt mit einigen perfekt platzierten Effekten. Lediglich das magere Bonusmaterial ist ein kleines Manko, welches die Gesamtwertung der Veröffentlichung unnötigerweise ein wenig nach unten drückt. Wieder einmal wird eine Leichenhalle zu einem Ort des Terrors – diesmal allerdings danke übernatürlicher Energien. Auf den ersten Blick klingt „The Possession of Hannah Grace“ wie ein Klon des beinahe zeitgleich gedrehten „The Autopsie of Jane Doe“, bietet aber etwas völlig anderes. Ein cleveres Spiel mit der Phantasie des Zuschauers, perfekt fotografiert, hervorragend gespielt und seit langem mal wieder richtig erfrischend gruselig – diesen Film sollten sich Genrefreunde keineswegs entgehen lassen. (Michael Speier)
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Kaufempfehlung

 
7 von 10
Die Kaufempfehlung der The Possession of Hannah Grace Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

Testgeräte

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