Frankensteins Kampf gegen die Teufelsmonster Blu-ray

Original Filmtitel: Gojira tai Hedora

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Disc-Informationen
Uncut, Extras in HD (komplett), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
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Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS 2.0 (Mono)
Japanisch DTS 2.0 (Mono)
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.35:1)
Video-Codec:
Spieldauer:
85 Minuten
Veröffentlichung:
14.12.2018

Blu-ray Bewertungen

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bewertet am 11.01.2019 um 23:18
#1
Es wird ernst für den Schrecken des Spätkambriums.

Mit Hedora hat sich die Menschheit seinen schlimmsten Albtraum selbst geschaffen. Aus dem Industrieschlamm der Meere, dem verseuchten Wasser der Industriestaaten und aus der verpesteten Luft der Megacitys ist ein Monster entwachsen, daß das Schicksal der Menschheit besiegeln kann. Selbst die Monsterpower Godzillas kann gegen dieses Überungeheuer nichts ausrichten.

Die Katastrophenmeldungen vor Japans Küsten mehren sich: Nach und nach werden Supertanker Opfer eines geheimnisvollen Seeungeheuers. Ölfrachter werden von dem mysteriösem Monster wie Nüsse geknackt, um sich den leckeren Rohstoff einzuverleiben. Schnell wird klar, daß es sich bei Hedorah um ein durch Umweltverschmutzung genmutiertes Unwesen handelt. Hat es im Wasser noch eine unförmige, amorphe Gestalt, wechselt es sein Erscheiningsbild, als es zum Landgang ansetzt. Mit giftigen Schornsteinabgasen vollgesogen, nimmt es die Form einer Kreuzung zwischen Eule und Tintenfisch an, die im Teer gebadet zu haben scheint.
Das ist jedoch nur ein Zwischenschritt zu seinem dritten Stadium. In seiner letzten Mutationsphase wird Hedora zu einem UFO mit Laserkanone und Dampfantrieb. Zu allem Ungemach kann der Godfather of Metamorphose auch nach Belieben zwischen seinen Erscheinungsformen wählen und macht es so dem Militär fast unmöglich, eine Gegenstrategie zu entwickeln.

Klar, daß Godzilla bei seiner ersten Begegnung mit dem Weltenverderber erst mal so ratlos glotzt wie ein Erstklässer in seine Mathefibel. Aus reiner Hilflosigkeit versucht er zunächst, Hedorah mit wild rudernden Armen zu beeindrucken. Als Antwort erhält aber stattdessen erst mal eine Lektion präsentiert: Hedorah kann nämlich eine stark ätzende Gülle aus all seinen Poren schießen, die Godzilla zu verätzen droht.
Was also tun, gegen dieses Laserblitze und Schwefelsäure schießendes Superwesen? Im direkten Zweikampf ist Godzilla hoffnungslos unterlegen, da Hedorahs Innereien nur aus Schlamm bestehen und sich somit dem Zugriff der Monsterklauen auf schleimige Art entziehen.

Zwischenzeitlich wurde der Wissenschaftler Dr. Yato von Hedorah angegriffen. Schwer verletzt überlebt der Forscher und beginnt das Phänomen des Monsters zu untersuchen. Fasziniert von dieser Lebensform, aber auch entsetzt über die biologische Überlegenheit des Mutanten, verläßt Dr.Yato beinahe der Lebensmut.
Erst ein neunmalkluger Kommentar seines pfiffigen Sprößlings bringt die rettende Lösung: Die einzige Möglichkeit, der Plage Herr zu werden besteht in der Dehydriereung des Schlammwesens!
Also wird vor den Toren der Stadt ein riesiger Toaströster gebaut, der Hedorah grillen soll. Godzillas Aufgabe besteht nun darin, ihn auf das Feld zwischen die beiden Megaelektroden zu bugsieren. Als es soweit ist, gibt es leider einen Stromausfall und Godzilla muß selber Hand anlegen. Mit seinem Superenergieatem kärchert Godzilla seine Widersacher in die Falle und aktiviert mit seinem Gebläse auch noch die Elektronenfalle. Der Plan scheint aufzugehen und Hedorah, nun in Form der Eule beginnt zu schrumpfen. Sich seines Triumphes sicher, greift Godzilla tief in die Eingeweide Hedorahs und reißt ihm seine (ja, guck ich denn richtig?) seine Eier aus dem Leib und entzieht ihnen die Feuchtigkeit, auf daß sich die DNA dieser gefährlicher Brut auf nimmerdar fortpflanzt.
Doch zu früh gefreut! Aus der schlaffen Haut des scheinbar hingerichteten Fieslings entfleucht der UFO Hedorah mit tiefem Gebrüll und tödlichem Laserfeuer.
Nun hat Godzilla aber die Faxen endgültig dicke: Mit seinem Feueratem stößt er sich gleich eine Rakete nach dem Rückstoßprinzip von der Erde ab und fliegt rückwerts gewand Hedorah hinterher. In einem epischen Finale in der ätzende Monsterkacke und tödliches Lasergewitter die Leinwand zum bersten bringen, gelingt es Godzilla schließlich, das zuckende Monster zurück in die Falle zu prügeln, wo es letztendlich zu Tode geröstet wird. Wutentbrannt reißt Godzilla dem toten Hedorah zum Schluß noch die Innereien aus dem verdörrtem Leib, auf daß die diabolischen Gene in alle Winde zerstreut und nie wieder zusammenfinden werden.

Frankensteins Kampf gegen die Teufelsmonster nimmt eine Sonderstellung im Godzillauniversum ein. Mit den psychedelischen Sequenzen einer Flower Power Band und der Umweltthematik wurde versucht, das Franchise dem Hippiepublikum schmackhaft zu machen. Die Öko Botschaft entsprach dem Zeitgeist und man versuchte dem im Niedergang befindlichen japanischen Suitmotion Genre neues Leben einzuhauchen. Somit vermittelt Godzilla nach dem Erstling wieder eine aktuelle politische Botschaft. Freilich zündet sie nicht, wenn sie von soviel hahnebüchenen Unfug ummantelt ist, wie es in einem japanischen Monsterfilm nun einmal traditionell der Fall ist. Im Gegenteil: Die Lächerlichkeit des Genres färbt auf die Botschaft ab und nimmt ihr somit jegliche Seriösität. Dem Chef der TOHO Studios, Tomoyuki Tanaka, war jedenfalls von der Umsetzung dermaßen entsetzt, daß der Regisseur Yishimitsu Banno in Ungnade fiel, seine Karriere vorerst trocken gelegt wurde und ihn damit quasi das gleiche Schicksal ereilte wie Hedorah.

Dennoch ist diese Variante höchst unterhaltsam und der Versuch einer Frischzellenkur hat die Reihe bereichert. Die Monsterfights sind klasse und die Handlung lädt wie immer zum Schmunzeln ein. Ob die zeitgenößische Aufarbeitung die Traditionalisten unter den Fans verstört hat, ist schwer zu sagen. Fakt ist, daß dem 1971 gedrehten Film noch vier weitere Ableger folgten, bevor 1975 die 15 teilige Showa-Staffel beerdigt wurde...

Das Bild ist aller Ehren wert, die Extras sind traditionall erdenklich mager.
Trotzdem ein Dank an Anolis und mögen weitere Monsterfilme aus dem Land der aufgehenden Sonne den Weg ins Abendland finden...
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 3
Extras mit 1
Player:
Denon DBT-3313UD
Darstellung:
Epson EH-TW9200
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