Newsticker

Operation: Overlord Blu-ray

Original Filmtitel: Overlord (2018)

operation-overlord.jpg
zu meiner Filmliste hinzufügen zu meiner Merkliste hinzufügen
zu meiner Bestellliste hinzufügen zu meiner Suchliste hinzufügen
Verkauf:
1 Mitglied verkauft
Suche:
Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DD 5.1
Englisch Dolby Atmos
Französisch DD 5.1
Italienisch DD 5.1
Japanisch DD 5.1
Brasilianisches Portugiesisch DD 5.1
Spanisch DD 5.1
Lateinamerikanisches Spanisch DD 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Dänisch, Finnisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Niederländisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch, Spanisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.40:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
110 Minuten
Veröffentlichung:
21.03.2019
Operation: Overlord Blu-ray Review
Story
 
8
Bildqualität
 
9
Tonqualität
 
9
Ausstattung
 
8
Gesamt *
 
9
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 20.03.2019
Regisseur und Produzent J.J. Abrams hat ein Händchen dafür, wenn es darum geht, Filme mit einem gewissen phantastischen Touch auf die Leinwand zu bringen. Beste Beispiele hierfür sind mit Sicherheit die 'Cloverfield'-Filmreihe, oder auch seine 1980er Jahre Hommage 'Super 8'. Auch sein neustes Werk, welches unter der Leitung von Regisseur Julius Avery entstand, ist wieder gespickt mit übernatürlichen Elementen, diesmal zu Zeiten des zweiten Weltkrieges. Was zunächst als weiterer Teil der 'Cloverfield'Reihe vermutet wurde, entpuppte sich dann doch als eigenständiges Werk. Der Film möchte dabei die beiden Genres 'Kriegsfilm' und 'Horror' miteinander verbinden. Ob dieser Genre-Mix jedoch überzeugen kann? Dieser Frage wird anhand der hier getesteten Blu-ray Disk auf den Grund gegangen, welche neben einem Steelbook und einer 4K Ultra HD Variante im Vertrieb von Universal Pictures Home Entertainment erscheint.

Story

Operation-Overlord-Reviewbild-01.jpg
1944 im Luftraum über Frankreich: die 101. Airborne Division soll per Fallschirm über dem feindlichen Gebiet abspringen und zu einer alten Kirche vordringen, um einen dort stehenden Funkturm auszuschalten, der die bevorstehenden Luftangriffe am D-Day verhindern würde. Die Einheit gerät jedoch noch in der Luft unter feindlichen Beschuss und muss herbe Verluste hinnehmen. Nur Corporal Lewis Ford (W. Russel), die Privates Boyce (J. Adepo), Tibbet (J. Magaro) und Dawson (J. Anderson), sowie der Fotograf Morton Chase (I. De Caestecker) überleben den Angriff. Auf ihrem Weg zum Funkturm erhalten Sie unerwartet Unterschlupf bei der Französin Chloe (M. Ollivier). Bei einer Inspektion der Nazis geraten sie jedoch ins Visier von Hauptmann Wafner (P. Asbæk) und seinen Männern. Dennoch gelingt ihnen das Eindringen in die alte Kirche, jedoch müssen die Alleierten hier eine schreckliche Entdeckung machen: die Nazis experimentieren mit einem Serum an Dorfbewohnern und toten Soldaten. Dieses erweckt Tote wieder zum Leben und verleiht seinen Probanden übernatürliche Stärke sowie ewiges Leben. Doch noch haben die Nazis das Serum nicht unter Kontrolle und so laufen schon bald furchterregende Kreaturen Amok.
Operation-Overlord-Reviewbild-02.jpg
Der Film schmeißt den Zuschauer direkt in die Transport-Maschine der Fallschirmjäger-Einheit über Frankreich. Wie in vielen Kriegsfilmen üblichen, werden auch hier wieder zunächst lockere Sprüche geklopft und die ersten Mitglieder der Truppe, sowie deren Mission vorgestellt. Dann bricht auch schon die Hölle los und die Maschine gerät unter Beschuss. Dies ist genauso packend inszeniert, wie Teile der Filme 'Der Soldat James Ryan' oder 'Herz aus Stahl'. Die Auswirkungen der Geschosse werden dabei ungeschönt präsentiert und so gibt es gleich schon einige Beispiele für die sehr guten Make-Up-Effekte zu sehen. Der Absturz der Fallschirmjäger, sowie die Gruppenbildung folgt dann ebenso den zuvor genannten Genre-Vertretern. Der Zuschauer lernt Corporal Lewis Ford kennen, welcher der Truppe als Sprengstoff-Experte erst kurz vor Antritt der Mission zugeteilt wurde. Wyatt Russel spielt den mürrischen und Kampferfahrenen Ford sehr passend. Dieser muss die unerfahrene Truppe erst einmal um sich scharen und sie auf die bevorstehenden Kämpfe vorbereiten. Zu den Neulingen gehört auch Private Edward Boyce, welcher durch Jovan Adepo gespielt wird. Der junge Soldat hat bisher noch niemanden töten müssen, und fühlt sich deutlich unwohl bei dem Einsatz. Auch Fotograf Morton Chase, welcher von Iain De Caestecker verkörpert wird, legt den Fokus eher auf imposante Bilder, statt auf die Kampfhandlungen. Somit kann Ford lediglich auf die beiden kampferprobten Tibbet und Dawson, jeweils gespielt von John Margo bzw. Jacob Anderson, zurückgreifen. Im Wald stoßen sie jedoch auf die Französin Chloe, hier dargestellt durch Matilde Ollivier, die den Soldaten zunächst feindlich gegenübersteht. Allerdings wandelt sich dieses Bild schnell, als ihr die Alleierten bei einer Inspektion durch Hauptmann Wafner - herrlich unsympathisch und fies von Pilou Asbæk gespielt - zur Seite stehen. Bis hierhin läuft alles relativ bekannt - dadurch aber nicht weniger unterhaltsam - nach den klassischen Mustern eines Kriegsfilms ab. Der vertraute Ablauf ändert sich dann aber, als Boyce in den Keller der Kirche vordringt und hier auf die schrecklichen Experimente der Nazis stößt. Hier gibt es dann einen Twist und der Zuschauer befindet sich plötzlich inmitten eines Horrorfilms, bei dem fortan die Untoten ihr Unwesen treiben. Die Effekte wurden hier sehr ordentlich umgesetzt und so sind die Kreaturen schaurig-schön anzusehen. Gearbeitet wurde größtenteils mit echten Make-Up-Effekten und Prothesen, die dann später noch durch einige CGI-Elemente ergänzt wurden. Diese CGI-Arbeiten wurden durch die Spezialisten der Firma ILM (Industrial Lights & Magic) erstellt und können sich wirklich sehen lassen. Hier sollte man nach dem Film wirklich einmal ins Bonusmaterial schauen, in dem man viele 'Vorher-Nachher' Vergleiche sowie die Entstehung der Effekte begutachten kann.
Operation-Overlord-Reviewbild-03.jpg
Klingt das Drehbuch hier oftmals nach einem B-Movie Werk, so muss man den Machern jedoch gestehen, dass sie den Film wirklich sehr hochwertig umgesetzt haben und zu keinem Zeitpunkt etwas billig wirkt. Dies bezieht sich nicht nur auf die Ausstattung, sondern eben auch auf die Handlung, sowie die Charakter-Zeichnung der Protagonisten. Diese machen ihre Sache alle sehr gut und stehen den Charakteren in den eingangserwähnten Genre-Beispielen in nichts nach. Auch die Horror-Elemente wurden sehr gut ins Gesamtbild integriert und wirken zu keiner Zeit aufgesetzt oder allzu übertrieben. Sicherlich, es bleibt unter dem Strich eine 'phantastische' Geschichte, diese wurde aber in ihren Grenzen recht glaubwürdig inszeniert. Den Film also nur als B-Movie abzutun, käme ihm daher nicht gerecht. Vielmehr ist es ein liebevoll und detailliert erstelltes Genre-Projekt, dass Fans von Action- und Horror-Filmen durchweg einen unterhaltsamen Filmabend bescheren sollte.

Bildqualität

Operation-Overlord-Reviewbild-04.jpg
Ebenso hochwertig wie die Ausstattung des Films wurde auch das Bild erstellt. Es verfügt über eine sehr gute Schärfe und kräftige Farben. Trotz vieler Szenen im Dunkeln oder bei geringer Beleuchtung gehen keine nennenswerten Details verloren. Die Computer-Effekte wurden perfekt ins Bild integriert und vollenden die vielen echten Make-Up-Effekte. Hier muss man sich beim Anschauen des Bonusmaterial des Öfteren erwischen, dass einem gar nicht aufgefallen ist, dass dieses oder jenes durch den Computer entstand. Die Farben wurden passend zum Kriegsschauplatz gewählt und bestehen größtenteils aus grauen und braunen Variationen. Diese werden aber durch Leuchtmittel, Feuer oder die Leuchtspurmunition kontrastreich unterstützt. Der Detailgrad liefert jede noch so kleine Wunde und jeden noch so kleinen Stein auf den Schirm. Hier hat man es mit einer modernen Produktion zu tun, die keinerlei Wünsche offenlässt.

Tonqualität

Folgende Tonspuren können bei der Blu-ray Disk ausgewählt werden:
  • Deutsch Dolby Digital 5.1
  • Englisch Dolby Atmos (Dolby TrueHD Kern)
  • Französisch Dolby Digital 5.1
  • Italienisch Dolby Digital 5.1
  • Japanisch Dolby Digital 5.1
  • Brasilianisches Portugiesisch Dolby Digital 5.1
  • Spanisch Dolby Digital 5.1
  • Lateinamerikanisches Spanisch Dolby Digital 5.1
Operation-Overlord-Reviewbild-05.jpg
Von den recht altbackenen Tonspur-Angabe für die deutsche Synchronisation – hergestellt durch Interopa Film GmbH aus Berlin, unter der Dialogregie von Hannes Maurer – sollte man sich nicht täuschen lassen. Das vermeintlich alte Dolby Digital Format zeigt hier noch einmal eindrucksvoll, was in ihm steckt und beweist einmal mehr, dass es noch nicht zum alten Eisen zählt. Direkt zu Beginn des Films pfeifen einem beim Beschuss der Flugzeuge die Kugel wortwörtlich um die Ohren. Auch bei weiteren Schusswechseln ist die Flugbahn der Geschosse immer klar zu orten. Der Subwoofer wird bei allem permanent mit einbezogen und rüttelt das ganze Heimkino ordentlich durch. Dabei liegt der gesamte Pegel der deutschen Tonspur recht hoch. Hier kann die englische Originalspur nur noch durch ihre passenden Höheneffekte punkten. Diese kommen zumeist bei den Actionszenen zum Einsatz, aber auch bei den Lautsprecher-Durchsagen der Nazis oder den Flugzeugen der Alleierten. Auch der Soundtrack wird hierüber erweitert und bringt den Ton dadurch noch etwas voluminöser rüber. In der englischen Originalspur sprechen die Nazis im Übrigen auch deutsch, weshalb man gerade in den Actionsequenzen gut mal auf die englische Dolby Atmos Spur umschalten kann. Aber wie gesagt, bis auf die Höhenkanäle unterscheiden sich beide Varianten nicht nennenswert voneinander.

Ausstattung

Im Bonus Bereich der Blu-ray befinden sich die folgenden Making-Ofs:
  • Die Schrecken des Krieges
  • Schöpfung (11:04 Min.)
  • Der Tod von oben (7:18 Min.)
  • Der Tod am Boden (9:16 Min.)
  • Der Tod von unten (6:25 Min.)
  • Kein Tod mehr (12:19 Min.)
  • Waffenbrüder (5:03 Min.)
Operation-Overlord-Reviewbild-06.jpg
Der erste Beitrag widmet sich Cast & Crew und wie sie zu diesem Projekt gekommen sind. Hier gibt es unter anderem Interviews mit den Hauptdarstellern, sowie Regisseur Julius Avery und Produzent J.J. Abrams. Im zweiten Beitrag konzentriert man sich auf die Eröffnungssequenz, bei dem der Luftangriff im Vordergrund steht. Hier wird dem Zuschauer gezeigt, mit welchen Tricks die Flugzeugszenen realisiert wurden. Weiter geht es mit Focus auf den Kriegsfilm-Teil des Films. Das französische Dorf wurde extra für den Film gebaut. Ein Großteil dieses Beitrags widmet sich der Verwandlung von Fotograf Chase. Das nächste Making-Of zeigt die Entstehung des Nazi-Labors, welches fast komplett real gebaut und nur durch einige wenige CGI-Effekte erweitert wurde. Im vorletzten Kapitel wird das Creature-Design näher beleuchtet. Hier wurde sehr viel mit Make-Up-Effekten gearbeitet, welche dann noch durch einige CGI-Effekte aufgewertet wurden. Im gleichen Beitrag erfährt man auch etwas über die im Film eingesetzten Waffen, die teilweise wirklich noch aus dem Jahre 1944 stammen. Abschließend stehen noch einmal Regisseur Julius Avery und Produzent J.J Abrams im Rampenlicht und welche Arbeit sie leisteten, damit der Film zu dem geworden ist, was der Zuschauer schlussendlich zu sehen bekommt. Der Großteil des Materials ist wirklich interessant sowie unterhaltsam gestaltet und damit definitiv einen Blick wert. Alle Beiträge verfügen dabei über deutsche Untertitel.

Fazit

Der Mix aus Kriegsfilm und Horror ist Regisseur Julius Avery in Zusammenarbeit mit J.J. Abrams sehr unterhaltsam und hochwertig gelungen. Mit viel Liebe zum Detail wurde der Film inszeniert und bietet während der gesamten Laufzeit von 110 Minuten spannende Unterhaltung. Ebenso überzeugen kann die technische Seite, die mit einem sehr guten Bild und einem sehr dynamischen wie kraftvollen Ton auftrumpfen kann. Trotz einer klassischen Dolby Digital Spur bei der deutschen Synchronisation bekommt man hier ein pegelhohes Effektfeuerwerk geboten, bei dem auch der Subwoofer ständig im Einsatz ist. Die englische Atmos Spur kann sich hier nur noch durch den Einsatz der Höhenkanäle absetzen, ansonsten liegen beide Ton-Varianten gleich auf. Im Bonusmaterial bekommt man einen sehr guten Einblick in die aufwendige Entstehung der Effekte. Fans der Bereiche Action und Horror sollten hier auf jeden Fall mal ein Auge riskieren. (Jörn Pomplitz)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
8 von 10
Die Kaufempfehlung der Operation: Overlord Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Chrono 509 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989 Subwoofer: SVS PB-1000

Operation: Overlord Blu-ray Preisvergleich

14,99 EUR *

versandkostenfrei

jetzt kaufen
13,94 EUR *

Versandkosten unbekannt.

jetzt kaufen
14,50 EUR *

Versand 1,99 €

jetzt kaufen
14,98 EUR *

Versand 3,00 €

jetzt kaufen
14,99 EUR *

Versandkosten unbekannt.

jetzt kaufen
14,99 EUR *

Versand ab 1,99 €

jetzt kaufen
17,80 CHF *

ca. 15,88 EUR

Versand ab 12,00 €

jetzt kaufen
15,99 EUR *

Versand ab 2,99 €

jetzt kaufen
15,99 EUR *

Versand ab 2,99 €

jetzt kaufen
15,99 EUR *

Versandkosten unbekannt.

jetzt kaufen
16,99 EUR *

Versandkosten unbekannt.

jetzt kaufen

Gebraucht kaufen

ab 7,43 EUR *

versandkostenfrei

jetzt kaufen
8,29 EUR *

Versand ab 3,99 €

jetzt kaufen
* Alle angegebenen Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Eventuelle anfallende Versandkosten wurden im Preisvergleich nicht berücksichtigt, beachten Sie hierzu die jeweiligen Shop AGBs. Kurzfristige Änderungen der Preise sind möglich. Bei Preisen, die aus Fremdwährungen errechnet wurden, kann es zu Abweichungen kommen. Beachten Sie weiterhin, dass bei Bestellungen außerhalb der EU zusätzlich Zollgebühren entstehen können.
2 Bewertung(en) mit ø 4,38 Punkten
Operation: Overlord Blu-ray
Story
 
5.0
Bildqualität
 
5.0
Tonqualität
 
5.0
Extras
 
2.5

Film suchen

Preisvergleich

8,29 EUR*
13,94 EUR*
14,50 EUR*
17,80 CHF*
14,98 EUR*

Preisüberwachung

Bitte registrieren Sie sich, um diese Funktion zu nutzen!

Blu-ray Sammlung

82 Mitglieder haben diese Blu-ray:

sowie weitere 79 Mitglieder

Diese Blu-ray ist 10x vorgemerkt.