Bad Times at the El Royale (2018) Blu-ray

Original Filmtitel: Bad Times at the El Royale (2018)

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Verkauf:
1 Mitglied verkauft
Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS 5.1
Englisch DTS-HD MA 7.1
Englisch (Hörfilmfassung) DD 5.1
Französisch DTS 5.1
Italienisch DTS 5.1
Japanisch DTS 5.1
Russisch DTS 5.1
Spanisch DTS 5.1
Ukrainisch DD 5.1
Untertitel:
Deutsch, Dänisch, Englisch für Hörgeschädigte, Estnisch, Italienisch, Lettisch, Litauisch, Niederländisch, Norwegisch, Russisch, Schwedisch, Spanisch, Ukrainisch, Vietnamesisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.39:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
142 Minuten
Veröffentlichung:
21.02.2019
Bad Times at the El Royale (2018) Blu-ray Review
Story
 
8
Bildqualität
 
8
Tonqualität
 
8
Ausstattung
 
7
Gesamt *
 
8
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 26.03.2019
Drehbuchautor Drew Goddard konnte sich durch Filme wie 'Cloverfield' und 'Der Marsianer', aber auch durch TV-Serien wie 'Lost' oder 'Daredevil' einen Namen im Business machen. Hin und wieder steigt der Amerikaner aber auch selbst auf den Regiestuhl und nimmt das Zepter auch hier in die eigene Hand. So auch in seinem neusten Werk, dem hier vorliegenden Film Noir-Thriller. Neben namenhaften Darstellern möchte der Titel vor allem mit seiner ausgeklügelten und vielschichtigen Story überzeugen. Ob ihm dies gelingt, prüft das nachfolgenden Review, welches auf Basis der Blu-ray Ausgabe des Films entstanden ist. Diese wird neben einer 4K Ultra HD Version durch Twentieth Century Fox Home Entertainment in Umlauf gebracht.

Story

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Das Hotel 'El Royale' befindet sich in den 1960er Jahren auf seinem Höhepunkt. Gelegen mitten auf der Grenze zwischen Kalifornien und Nevada, macht sich das Hotel diese besondere 'Trennung' zu eigen und hat aus beiden Landesstilen etwas zu bieten. Dies kommt auch bei vielen Prominenten sehr gut an, weshalb das Haus auf eine reichhaltige Geschichte zurückgreifen kann. Aktuell checken die Sängerin Darlene Sweet (C. Erivo), Pfarrer Daniel Flynn (J. Bridges), sowie der Handelsvertreter Laramie Seymour (J. Hamm) sowie die flippige Emily Summerspring (D. Johnson) in das Etablissement ein. Doch schon bei ihrer Ankunft dämmert es Miles Miller (L. Pullmann), seines Zeichens Rezeptionist und Kofferträger in einer Person - die neuen Gäste scheinen alle von einem Geheimnis umgeben zu sein. Und schon bald soll er recht behalten, denn hier ist niemand, wer er vorgibt zu sein. Als dann noch Sunny-Boy Billy Lee (C. Hemsworth) im 'El Royale' auftaucht kommt es zu einem schicksalshaften Aufeinandertreffen aller Gäste, nachdem im Hotel nicht mehr so bleiben wird, wie es einmal war.
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Mit dem hier vorliegenden Titel erfüllt sich Regisseur und Drehbuchautor Drew Goddard den Wunsch, einmal einen Thriller im Film Noir-Stil umzusetzen. Dafür konnte er unter anderem mit Schauspielern wie Jeff Bridges, Cynthia Erivo, Dakota Johnson, Jon Hamm, Lewis Pullmann und Chris Hemsworth einen namenhaften Cast um sich versammeln. Dieses Ensemble steckt er dabei auf engsten Raum und lässt die verschiedenen Charaktere aufeinanderprallen. Auf die einzelnen Personen soll an dieser Stelle der Spannung halber nicht weiter eingegangen werden, denn von ihrer Geschichte lebt der Film. Es sei jedoch so viel gesagt: Jeder der Beteiligten war mit Herzblut an diesem Projekt beteiligt und liefert eine besonders überzeugende Darstellung seines Charakters ab. Am ehesten ist der Aufbau des Films mit Werken von Quentin Tarantino zu Vergleichen – wenn auch gleich es dem Film von Drew Goddard nicht ganz gelingt, an Tarantinos Arbeiten heranzureichen. Aber dennoch – auch hier gibt es vielschichtige Charaktere, die alle eine spezielle, bis ins Kleinste ausgearbeitete Geschichte mit sich bringen, hinter die der Zuschauer aber erst Stück für Stück kommen wird. Bei einem Charakter kann man vielleicht dennoch etwas in die Tiefe gehen – nämlich dem 'El Royale'. Richtig gelesen: das beherbergende Gemäuer steht nämlich genauso im Mittelpunkt wie die restlichen Akteure. Auch das Gebäude verfügt über viele Geheimnisse und wurde bis ins letzte Detail liebevoll geplant und umgesetzt. Allein schon die Idee, das Haus mitten auf die Grenze zweier Bundesstaaten zu stellen und dann jede Hälfte im Stile des jeweiligen Staates zu designen, ist dabei schon eine Erwähnung wert. So bekommt der Zuschauer in 'Kalifornien' freundliche und warme Farben bei der Einrichtung geboten, während in 'Nevada' alles etwas kühler eingerichtet ist. Ebenfalls passte man sich den Gepflogenheiten der beiden Gebiete an, so gibt es im einen Teilt keinen Alkohol, während im anderen die Zimmer einen Dollar teurer sind. Hier ist dann auch das Making-Of im Bereich der Extras zu empfehlen, bei dem man sehen kann, mit welchem Perfektionismus man das Hotel umgesetzt hat. Das Setting trifft auf jeden Fall perfekt den Stil der 1960er Jahre.
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Mit knapp 140 Minuten Laufzeit nimmt sich Drew Goddard viel Zeit für die Entwicklung seiner Figuren. Hier wäre vielleicht eine straffere Inszenierung ratsamer gewesen, denn es kommt doch zwischendurch immer wieder zu einigen Längen. Jedoch gelingt es den Machern irgendwie perfekt, immer einen interessanten Twist einzubringen, wenn man als Zuschauer gerade denkt, es könne jetzt ruhig mal wieder etwas passieren, dass die Story nach vorne bringt. Einen Großenteil des Films macht auch dessen Musik-Auswahl aus. Hier wurden viele Szenen schon im Hinblick auf die im Vorfeld ausgewählten Titel geschrieben. Mit Michael Giaccano zeichnet sich ein durchaus fähiger Komponist für den Soundtrack verantwortlich. Dieser besteht auch aus Songs der 'Four Tops', 'The Mamas & The Papas', 'Edwin Star' oder 'The Crystals', um nur ein paar der Beteiligten zu nennen. Sehr überzeugend auch die Songs, welche von Hauptdarstellerin Cynthia Erivo selbst eingesungen werden – diese sorgen besonders bei ihren eingesetzten Situationen für Gänsehaut. Fans von ruhigen Filmen, bei denen die Charakter-Zeichnung im Vordergrund steht, sollten dem Thriller auf jeden Fall einmal eine Chance geben.

Bildqualität

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Bei den Aufnahmen setzte man auf klassische Filmkameras und Zelluloid, um einen der Zeit angepassten Look zu erzeugen und auf Anamorphoten, um ein besonders breites Bild zu realisieren. Die Körnung des Films ist dabei sehr dezent ausgefallen und fällt im Falle der hier gesichteten Blu-ray nicht negativ auf. Einer großen Beachtung unterzog man auch die Auswahl der Farbpaletten, welche den unterschiedlichen Gestaltungen der Hotel-Bereiche angepasst wurde. Während im kalifornischen Teil des Gebäudes orange- und Pastelle-farbene Töne zum Einsatz kommen, sind es in Nevada eher kühle blaugrau Töne. Die Schärfe liegt auf einem sehr hohen Niveau und gibt die vielen kleinen Details, wie die extra angefertigten Teppiche und Tapeten im 1960er Jahre Stil perfekt wieder. Der Schwarzwert könnte noch etwas besser sein - hier gibt es ab und an einige Szenen, die einen leichten Graustich haben. Die Tiefenschärfe ist recht flach, was aber auf Grund der engen Räumlichkeiten nachzuvollziehen ist.

Tonqualität

Die Blu-ray verfügt über die folgenden Tonspuren:
  • Deutsch DTS 5.1
  • Englisch DTS-HD Master Audio 7.1
  • Französisch DTS 5.1
  • Spanisch DTS 5.1
  • Italienisch DTS 5.1
  • Russisch DTS 5.1
  • Ukrainisch Dolby Digital 5.1
  • Englisch Dolby Digital 5.1 (Hörfilmfassung)
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Bei der tonalen Umsetzung des Films stehen die Dialoge klar im Vordergrund. Diese sind zu jeder Zeit glasklar zu erkennen, ebenso ist es bei den Gesangseinlagen von Cynthia Erivo der Fall. In einigen spannenden Szenen bzw. wenn etwas Action angesagt ist, verteilen sich die Effekte sehr gut über sämtliche Kanäle des Heimkinos. Hier erwischt man sich schon mal dabei, dass man sich verwundert umdreht, wenn plötzlich hinter einem etwas passiert. Der Subwoofer kommt dabei nur dezent zum Einsatz und unterstützt zumeist nur die Waffen-Sounds. Dem Vergleich mit der englischen Originalspur muss sich die deutsche Synchronisation – hergestellt durch die Berliner RC Production Kunze & Wunder GmbH & Co. KG, unter der Dialogregie von Manuel Straube – geschlagen geben. Das Original verfügt über deutlich mehr Pegel und Dynamik. Dennoch macht die deutsche Synchro ihre Arbeit recht gut und kann durch einen Dreh am Lautstärke-Regler zu ihrem englischen Pendant aufschließen.

Ausstattung

Die Extras sind auf die folgenden vier Beiträge verteilt:
  • Hinter der Fassade des El Royale (28:35 Min.)
  • Bildergalerie (3:13 Min.)
  • Teaser Trailer (2:05 Min.)
  • Original Kinotrailer (2:03 Min.)
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Beim ersten Beitrag handelt es sich im ein knapp 30-Minütiges Making-Of, bei dem sämtliche Hauptdarsteller, der Regisseur und viele Teile der Crew zu Worte kommen. Hier erfährt der Zuschauer auch, dass der komplette Hotelkomplex auf einem knapp 5600 qm² großen Set entstanden ist. Hiervon fallen fast 1000 qm² alleine auf das Foyer des 'El Royale', in welchem der größte Teil der Handlung spielt. Ein weiterer Focus liegt auf der Ausstattung des Hotels und mit welcher Liebe zum Detail man es eingerichtet hat. Insgesamt machen Cast & Crew einen sehr homogenen Eindruck, was man dann auch durch die vielen Lobbekundungen untereinander bestätigt bekommt. Im Making-Of können deutsche Untertitel dazugeschaltet werden. Die Blu-ray erscheint in einem klassischen blauen Amaray-Case und verfügt über ein Wendecover.

Fazit

Vielschichtige Charaktere, ein gut zusammenspielender Cast und viel Liebe zum Detail sind die Rezeptur, aus denen der durchaus spannende Film-Noir Thriller besteht. Zwar gibt es immer wieder mal ein paar Längen, jedoch gelingt es den Machern an genau diesen Stellen passende Twist einzubauen, welche die Geschichte und die Spannung wieder vorantreiben. Das Bild überzeugt durch seinen analogen Aufnahmeprozess mit einem passenden 1960er Jahre Look, welcher über eine tolle Schärfe und perfekt ausgewählte Farben verfügt. Beim Ton müssen Zuschauer der deutschen Synchronisation einmal ein wenig am Lautstärkeregler drehen, damit die Defizite gegenüber der englischen Originalspur annährend ausgeglichen werden können. Der Focus des Thrillers liegt auf der Charakter-Zeichnung seiner Figuren, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Fans vom Tarantino-Style sollten auf jeden Fall mal ein Auge riskieren. (Jörn Pomplitz)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
8 von 10
Die Kaufempfehlung der Bad Times at the El Royale (2018) Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Chrono 509 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989 Subwoofer: SVS PB-1000

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