Slasher - Staffel 1&2 (Limited FuturPak Edition) Blu-ray

Original Filmtitel: Slasher - The Complete Season 1&2

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Disc-Informationen
Uncut, 4 Discs, BD (4x), 16:9 Vollbild, FuturePak (ehemals Star Metal Pak)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DD 5.1
Englisch DD 5.1
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.78:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
756 Minuten
Veröffentlichung:
12.10.2018
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STORY
8
 
Bildqualität
8
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
0
 
Gesamt *
5
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Die kanadische Anthologie-Horrorserie Slasher geht nun auch auf Blu-ray Disc in die zweite Runde, und für alle, die die erste Staffel noch nicht gesehen oder nicht in der Sammlung haben, bringt Justbridge die zweite Staffel auch in Kombination mit ihrem Vorgänger in Form eines 4-Discs umfassenden Limited FuturePak in den Handel. Wie die Sonderverpackung aussieht, könnt ihr euch im entsprechenden Unboxing-Video ansehen, und was euch sonst noch so erwartet, klärt die nun folgende Rezension.

Story

Staffel 1: Die 29-jährige Sarah Bennett (K. McGrath) kehrt nach langer Abwesenheit in die Stadt zurück, in der ihre Eltern am Tag ihrer Geburt von einem Serienkiller im Henkerskostüm (P. Garrow) bestialisch ermordet wurden. Kurz nach ihrer Rückkehr kommt es zu erneuten Morden, doch da der ursprüngliche „Vollstrecker“ im Gefängnis sitzt, scheint es sich bei dem neuen Mörder um einen Nachahmungstäter zu handeln, der seine Opfer nach den Vorlagen der sieben Todsünden aussucht und entsprechend biblisch hinrichtet. Gemeinsam mit dem ersten Vollstrecker und ihrem Mann Dylan (B. Jay McLaren), der als neuer Chefredakteur des örtlichen Nachrichtenmagazins ein eigenes Interesse an den Morden entwickelt, macht sie sich auf die Suche nach dem Mörder… Inhaltlich hat die erste Staffel mit ihrer in sich geschlossenen Story einiges zu bieten. Da wirklich jede auftretende Figur aufgrund diverser Verfehlungen in der Vergangenheit irgendwelche Leichen im Keller hat, kommt folgerichtig auch jeder Einzelne sowohl als Täter, als auch als nächstes potentielles Opfer in Frage – was der Serie gehörig Spannung verleiht. Lediglich das ständige Diskutieren darüber, wer wohl unter der Maske steckt oder wer als nächstes hingerichtet wird, wirkt sehr gezwungen und hinterlässt den Beigeschmack, dass die Macher der Serie dem Zuschauer das eigenständige Denken nicht zutrauen. Darüber hinaus ist die grundsätzlich spannende Story um den mysteriösen Vollstrecker stellenweise zu langatmig erzählt, und manche Entwicklung ist derart unlogisch, das dies ebenfalls zu Lasten der Spannung geht. Wie eingangs erwähnt weckt der Titel gewisse Erwartungen, welche die Serie dann nur bedingt erfüllen kann. Von einem typischen Slasher erwartet man beispielsweise ein paar Genre-Regeln, die nur in begründeten Ausnahmen gebrochen werden dürfen. Die Filmreihe „Scream“ liefert dafür ein gutes Beispiel, und die gleichnamige Serienadaption der beliebten Filmreihe stand auch ganz offensichtlich Pate für das hier vorliegende Format. Da der mysteriöse „Vollstrecker“ nach Vorlage der sieben Todsünden mordet, und der „echte“ Vollstrecker bereits am Anfang der ersten Episode dingfest gemacht wird, bekommt die Serie einen gelungenen inhaltlichen Kniff, indem die Protagonistin Sarah in einen Dialog mit dem ursprünglichen Mörder treten kann. Dies erinnert wiederum stark an Das Schweigen der Lämmer und aufgrund der Mordthematik am den Filmhit „Sieben“, nur sollte man stets im Hinterkopf behalten, dass keines der gewählten Vorbilder inhaltlich oder inszenatorisch erreicht wird. Trotzdem hat Slasher deutlich mehr mit den oben genannten Thrillern gemein als mit einem „banalen“ Slasher ala Halloween oder Freitag der 13. – aber das bloße abschlachten von Teenagern die zu früh Sex haben oder Drogen konsumieren hätte wohl auch kaum das Potential für eine Serie mit durchgängiger Story gehabt. Ein Highlight der ersten Staffel sind hingegen die Morde. Wenn die Serie gleich am Anfang der ersten Episode einen gut inszenierten Doppelmord in bester Slasher-Manier präsentiert, dann schlägt das Herz des Genrefans höher. Im weiteren Verlauf der Staffel mordet sich der maskierte Killer durch die halbe Stadt, und geht dabei keineswegs zimperlich und sehr einfallsreich zu Werke. Unterm Strich bietet die von Aaron Martin erdachte und unter der Regie von Craid David Wallace entstandene erste Staffel einiges an Schauwerten, aber eben auch einige unnötige Längen. Bleibt abzuwarten wie sich die Serie in den folgenden Staffeln weiterentwickelt, und ob sie eine ernstzunehmende Konkurrenz für das seit Jahren erfolgreich laufende Format American Horror Story darstellt Staffel 2: Eine Gruppe junger Leute findet sich zum Winterurlaub in einer abgelegenen Berghütte zusammen – allerdings haben sie ein düsteres Geheimnis im Schlepptau. Vor fünf Jahren ermordeten sie gemeinsam eine ungeliebte Betreuerin eines Feriencamps, in welchem die Freunde gemeinsam arbeiteten. Nun aber hat es ein Mörder auf die Gruppe abgesehen, der blutige Rache an der Gruppe übt. Die zweite Staffel, die inhaltlich ebenfalls komplett Autonom bleibt, verlegt das Setting aus der Kleinstadt in die verschneite Wildnis, und fühlt sich allgemein weniger nach „Scream“, sondern dafür nach Filmen wie „Freitag der 13.“ und „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ an. Abgesehen davon bleibt man der Linie treu: Die Charaktere haben allesamt Dreck am Stecken, die blutig inszenierten Morde sind die Highlights der Serie (und sind in dieser zweiten Staffel noch um einiges Blutiger als beim Vorgänger) und jeder könnte sowohl der Mörder als auch das nächste Opfer sein. In Rückblenden bekommen wir zu sehen was sich fünf Jahre zuvor im Feriencamp abgespielt hat, und dabei bekommen wir das gesamte Puzzle erst in der letzten Episode vorgelegt, was zumindest der Spannung sehr zuträglich ist. Auch hier haben wir wieder ein paar sehr begabte Darsteller mit an Bord, die ihre Rollen allesamt gut in der Hand haben. Leider ist der Killer rein optisch eher langweilig, und bei weitem nicht so cool in Szene gesetzt wie der Vollstrecker aus der ersten Staffel. Dafür sind die Morde – wie bereits erwähnt – um einiges blutiger (Stichwort: Kettensäge) und die finale Auflösung bringt ein paar unerwartete Wendungen mit sich. Zwar ist die Staffel ebenfalls nicht wirklich überragend, bietet aber solide Kost für Genrefans.

Bildqualität

Das Bild liegt im TV-Üblichen Format von 1,78:1 vor und kann auch ansonsten seine Herkunft nicht komplett verbergen, fällt im Großen und Ganzen aber ganz gut aus. Die Schärfe bewegt sich auf einem durchgängig guten Niveau, auch wenn es hie und da immer wieder zu weicheren Abschnitten kommt, die nicht in allen Fällen auf falsch fokussiertes Ausgangsmaterial zurückzuführen sind. Nahaufnahmen können hingegen vollends überzeugen und offenbaren dabei auch zahlreiche Kleinstdetails. Die Farben sind genretypisch ein wenig erdig gehalten, bleiben aber überwiegend sehr natürlich und angenehm. Der Kontrast ist etwas erhöht und gibt das Bild sehr plastisch wieder, was zwar zusätzlich einen leichten TV-Beigeschmack vermittelt, aber an dieser Stelle nicht negativ ausgelegt wird. Der Schwarzwert gibt keinen Anlass zur Kritik und bis auf ein paar leicht stufige Farbübergänge gibt es auch keine nennenswerten Fehler zu beklagen. Alles in allem also, wie bereits erwähnt, sehr brauchbar und ansehnlich.

Tonqualität

Der Ton liegt im Format Dolby Digital vor, wobei der Englische Ton lediglich die vorderen Kanäle anspielt und die deutsche Synchronfassung stattdessen mit einer 5.1 Surroundtonspur aufwartet. Allerdings bleibt auch diese Tonspur überwiegend sehr frontlastig und bezieht nur selten die hinteren Kanäle ins Geschehen mit ein. Surroundeffekte gibt es nur sehr wenige, und auch die Musik wird sehr sparsam dosiert eingesetzt. Dafür ist die Front aber breit gefächert und verteilt den Ton gleichmäßig und weiträumig auf die Frontboxen, und die Dialoge bleiben jederzeit glasklar verständlich. Der Subwoofer bekommt hingegen quasi nichts zu tun, was aber ein Stückweit dem Inhalt der Serie geschuldet ist. Die gelungene deutsche Synchronfassung entstand unter der Dialogregie von Detlef Klein nach einem Dialogbuch von Klaus Schönicke bei der DMT – Digital Media Technologie GmbH in Hamburg und setzt unter anderem auf bekannte Stimmen wie die von Schaukje Könning, Tobias Schmidt, Jaron Löwenberg und Marek Erhardt.

Ausstattung

Das Doppel-Set mit den vier Blu-rays der zwei bislang erschienenen Staffeln erscheint in Form eines Futurepaks, welches sie hier im Unboxing Video genauer ansehen können: Im Bonussektor warten leider lediglich ein paar Trailer zu anderen Veröffentlichungen des Labels.

Fazit

Bild und Ton können ihre TV-Herkunft zwar nicht verbergen, fallen im Großen und Ganzen aber verhältnismäßig gut aus. Das Bild punktet mit einer angenehmen Schärfe, wirkt aber ein wenig billig. Der deutsche Ton bleibt trotz 5.1 Abmischung sehr frontlastig, der Originalton verzichtet gleich ganz auf die hinteren Kanäle. Bonusmaterial gibt es leider auch keines. Beide Staffeln stehen komplett für sich und können ohne Kenntnis der jeweils anderen genossen werden. Dabei ist das Grundgerüst beider Storylines leider sehr ähnlich, bietet Genrefans aber trotzdem spannende Unterhaltung. Abgerundet wird das Ganze durch gute Splattereffekte, begabten Darstellern und jede Menge dreckiger Geheimnisse. Wer Staffel 1 noch nicht separat besitzt – oder eben Wert auf die Sonderverpackung legt – kann hier bedenkenlos zugreifen. (Michael Speier)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
7 von 10

Testgeräte

Philips 55PUS8601/12 Panasonic TX-L47ETW60 Denon dbt-3313ud Sony BDV-N9200WB
geschrieben am 25.10.2018

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