Megamind (2. Neuauflage) Blu-ray

Original Filmtitel: Megamind

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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
-
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DD 5.1
Englisch Dolby TrueHD 7.1
Spanisch DD 5.1
Italienisch DD 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.35:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
95 Minuten
Veröffentlichung:
06.09.2018
Megamind (2. Neuauflage) Blu-ray Review
Story
 
7
Bildqualität
 
7
Tonqualität
 
7
Ausstattung
 
7
Gesamt *
 
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 11.09.2018
Erst kürzlich haben Disney ihre komplette Meisterwerke Reihe mit neuem Artwork im Pappschuber neu auf den Markt gebracht, was bei den Fans der Filme gut aufgenommen wurde, wobei davon auszugehen ist, dass dies lediglich zu Sammlerzwecken dient, denn inhaltlich und technisch hat sich nichts geändert. Nun scheinen Dreamworks respektive 20th Century Fox dies gleich tun zu wollen, denn nun erscheinen auch die Animationsfilme dieses Studios neu auf dem Markt. Da sich in diesem Fall ebenfalls sich inhaltlich wie technisch absolut gar nichts geändert hat, verweisen wir an dieser Stelle auf das Review zur damaligen Veröffentlichung. (sah)

Story

Acht Tage nach seiner Geburt wird Megamind von seinen Eltern auf die Erde geschickt, da sein Heimatplanet kurz vor der totalen Vernichtung durch ein schwarzes Loch steht. Auch dem Nachbarplaneten droht das gleiche Schicksal, weshalb auch von dort ein Baby, Metro Man, auf die Erde gesandt wird. Letzterer wächst gut behütet in einer Oberschicht-Familie auf und wird bald zum Helden, Retter und Beschützer der Stadt, Megamind hingegen landet mit seinem Raumschiff in einem Gefängnis und wird von den dort inhaftierten Häftlingen zum Bösewicht aufgezogen. Fortan bekämpfen sich die beiden auf jede erdenkliche Weise. Filme aus der Sicht des Bösewichts sind in diesem Genre zwar nicht neu, aber doch rar gesät. Mit dem erst vor kurzem erschienenen Ich – Einfach unverbesserlich, welcher ebenfalls aus der Sicht des Schurken erzählt wird, hat Megamind trotz identischer Erzählperspektive nichts gemein und unterscheidet sich doch grundlegend in der Geschichte. Das große Vorbild der Megamind-Macher war ganz klar Superman – also der ständige Kampf zwischen Gut (Superman) gegen Böse (Lex Luther). Vor allem zu Beginn jagt eine Anspielung auf den Mann mit dem blauen Anzug die Nächste und zaubert des Öfteren ein Lächeln auf das Gesicht des versierten Zusehers. Aufgrund eben dieser Verknüpfungen eröffnen sich viele Witze im Grunde nur dem älteren Publikum, wodurch der Film besonders während der ersten Hälfte für Kinder nur bedingt geeignet ist, beziehungsweise diese nicht völlig auf ihre Kosten kommen werden. Dies wandelt sich jedoch spätestens ab der Hälfte des Films, wodurch allerdings viel Potential verschenkt wurde und die Story sehr vorhersehbar wird. Da die Macher selbstverständlich eine besonders breite Masse ansprechen wollten, ist diese „Wende“ auch nachvollziehbar, wenn auch etwas ärgerlich. Im Vergleich zu Pixars Superhelden-Animationsspektakel Die Unglaublichen wirkt Megamind deutlich künstlicher und mit weniger Liebe zum Detail erschaffen, sprich die Pointen fliesen einfach nicht so locker und natürlich, oftmals muss der Vorschlaghammer ausgepackt werden, damit gewissen Anspielungen zumindest teilweise zünden. Ein weiteres Manko ist schlicht der blaue Hauptdarsteller mit dem Wasserkopf selbst. Im Vergleich zu Gru (Ich-Einfach unverbesserlich) oder Syndrome (Die Unglaublichen) ist Megamind einfach nicht bösartig genug, sein treuherziger Blick und die Suche nach Anerkennung und Liebe einer Frau passen einfach nicht in das Bild eines Oberschurken. Trotz aller Kritik sind einige wirklich hervorragende Szenen vorhanden, wie zum Beispiel die Dialoge zwischen Space Daddy und Tighten, welche eindeutig zu den Highlights des 95minütigen Filmes zählen. Die Anspielungen auf Marlon Brando und dessen Rolle als Supermans Vater aus dem Jahr 1978 wurden selbstverständlich nicht ganz zufällig gesät und lassen die Herzen der kundigen Zuschauer höher schlagen. Insgesamt sehr solide Kost. (maw)

Bildqualität

Die Erwartungen an den Transfer des Animationsfilm-Genres sind generell bei jeder Veröffentlichung extrem hoch, die Referenz namens Pixar gilt es wie immer zu schlagen. Leider erreicht Dreamworks wie bei der Story auch beim Bild nicht das gewünschte hohe Niveau des Rivalen. Positiv hervorzuheben sind der sehr gute Schwarzwert sowie der tolle Kontrast. Die Farben sind stets kräftig, gut gesättigt und strahlen einem richtig entgegen. Der Schärfegrad ist gut, könnte aber an mancher Stelle etwas besser sein. Außerordentlich gut gelungenen sind die plastischen Wolken- beziehungsweise Raucheffekte, welche allerdings vereinzelt Banding aufweisen. Das größte Manko des Transfers ist allerdings die Kantendarstellung. Besonders bei den vielen Wolkenkratzern der Skyline, aber auch in Gesichtern und der Bekleidung der Protagonisten ist stets eine mehr oder weniger starke Treppenbildung zu bemerken. Diese ist nicht nur störend und unterbricht den harmonischen Bildfluss, sie sieht auch hässlich aus und ist im Grunde ein absolutes No-Go im Animationsbereich. Je größer die Diagonale, desto deutlicher werden diese Fehler erkennbar und lenken spürbar vom Geschehen ab. (maw)

Tonqualität

Dass auch die „alten“ Tonspuren hervorragend klingen können, ist in der Vergangenheit schon oftmals bewiesen wurden (Master & Commander, Inception, etc…). Der deutsche Track hinkt dieses Mal allerdings deutlich hinter seinem englischen Kollegen her, welcher ohne Übertreibung als Referenztonspur betitelt werden darf. Es fehlt an Dynamik und vor allem Bassdruck. Zwar gibt es besonders zum Ende hin ein paar tieftonale Einlagen, verglichen mit dem O-Ton ist dies allerdings ein Kindergeburtstag. Obwohl ständig geschossen, gelasert und gekämpft wird, bekommt man davon im heimischen Kino eher wenig mit. Ebenso verhält es sich mit der Räumlichkeit. Diese ist zwar vorhanden, derart exzessiv genutzt wie beim englischen Pendant werden die hinteren Kanäle allerdings nicht. Auch in Sachen Präzision gibt es nur bedingt gute Nachrichten. Zwar wird einem kein völliger Matsch präsentiert, gegen die verlustfreie Spur und die exakte Abbildung jedes Geräusches sieht der hiesige Track allerdings kein Land. (maw)

Ausstattung

Paramount hat zumindest am Bonusmaterial nicht gespart und präsentiert alle Extras in HD. Sowohl ein Mal- und Suchspiel ist enthalten, aber auch ein Audiokommentar der Verantwortlichen sowie Deleted Scenes und der Kurzfilm „Der Knopf des Verbrechens“. Abgerundet wird das positive Bild von einem Musikvideo sowie mehrere Dokumentationen. Letztere erörtern unter anderem die im O-Ton vorhandenen Synchronsprecher (zum Beispiel Brad Pitt) und die Technik hinter dem Animationsfilm. (maw) Anmerkung: Die Blu-ray wird mittlerweile über 20th Century Fox auf den Markt gebracht – zur Zeit, als das Review geschrieben wurde, haben noch Paramount die Lizenzen zur Veröffentlichung von Dreamworks Filmen besessen. (sah)

Fazit

So recht will es bei Dreamworks mit dem Ausstechen des ärgsten Rivalen nicht klappen. Die englische Tonspur verwöhnt einen mit referenzwürdigen Basseinlagen und toller Dynamik, der deutsche Track hingegen wurde, so könnte man meinen, mit wenig Liebe auf die Schnelle abgemischt und erreicht in keinem Bereich die True-HD Spur. Bildtechnisch sieht es kaum besser aus. Die ständige Treppenbildung ist extrem nervig, mit fortschreitender Spieldauer beginnt man förmlich nach dieser Art von Fehlern zu suchen. Wie ein derartiger Fehler in einem topaktuellen Animationsfilm passieren kann, ist schlicht und ergreifend unverständlich. Die Extras sind in Ordnung und bieten sowohl für den Nachwuchs wie für die Eltern ausreichende Kost. Der Film an sich bietet mit seiner Perspektive einen gewissen Reiz, der letzte Biss fehlt allerdings. Megamind ist einfach nicht böse genug und wirkt von Beginn an nicht wie der ultimative Schurke, der unerbittlich und ohne Rücksicht auf Verluste seine Rivalen jagt. In der zweiten Hälfte driftet man dann komplett ab und bietet am Ende zwar gute, aber dennoch „nur“ gute Durchschnittskost. Trotz aller Kritik sollten Fans des Genres in jedem Fall einen Blick riskieren. (maw) (Matthias Winter & Sascha Hennenberger)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
7 von 10
Die Kaufempfehlung der Megamind (2. Neuauflage) Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

Testgeräte

TV: Panasonic TX 55CWX704 Player: Panasonic DMP-UB900EGK AV-Receiver: Denon AVR-1312 Lautsprecher: Front: Dali Zensor 5 & Dali Vocal / Rear: Dali Zensor 1

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Megamind (2. Neuauflage) Blu-ray
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