Presence - Es ist hier! Blu-ray

Original Filmtitel: The Dead Room (2015)

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Disc-Informationen
HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.35:1) @24 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
85 Minuten
Veröffentlichung:
04.10.2018
Presence - Es ist hier! Blu-ray Review
Story
 
3
Bildqualität
 
7
Tonqualität
 
8
Ausstattung
 
0
Gesamt *
 
5
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 12.10.2018
Neuseeland ist nicht nur für seine Herr der Ringe und Der Hobbit-Trilogien bekannt, sondern dort wurde auch so mancher namhafte Horrorfilm produziert, der heutzutage bei Genrefans Kultstatus besitzt. Nun bringt Tiberius Film den neuseeländischen Geisterhaus-Grusler „The Dead Room“ unter dem „deutschen“ Titel Presence – Es ist hier! auf den Markt, der bereits vor drei Jahren von Regisseur/Drehbuchautor/Editor Jason Stutter abgedreht wurde. Was der Film zu bieten hat und wie sich die Blu-ray Disc in technischer Hinsicht schlägt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

Nachdem ein mutmaßlicher böser Geist eine Familie aus einem heruntergekommenen Farmhaus vertrieben hat nehmen sich die beiden paranormalen Ermittler Scott (Jeffrey Thomas) und Liam (Jed Brophy) nebst der medial begabten Holly (Laura Petersen) den Fall auf und quartieren sich in dem verlassenen Haus ein. Ihr größter Wunsch ist es, endlich mal einem echten Spuk auf die Schliche zu kommen, doch man sollte vorsichtig mit dem sein was man sich wünscht, denn die anwesende Präsenz ist alles andere als Harmlos. Wie so viele Geisterhaus-Filme der letzten Jahre basiert auch Presence – Es ist hier! (natürlich!) auf einem „wahren Ereignis“, wobei diese Bezeichnung in vielen Fällen sehr großzügig ausgelegt wird. Diesmal bekommen wir ein schäbiges Haus in wunderbarer Naturlage zu sehen, in dem ein böser Geist oder zumindest irgendetwas Übernatürliches sein Unwesen treibt. Bis wir von dem Treiben des Unholds etwas zu sehen bekommen vergeht allerdings eine knappe halbe Stunde, und viel mehr als Tischerücken, Türenknallen und undefinierbares Rummsen ist leider nicht drin. Wer also aufgrund des Covers auf eine grausige Erscheinung hofft, der wird ebenso enttäuscht wie jene, die sich einfach nur einen spannenden Film erhofften. Nein, der Film ist leider weder besonders gruselig noch atmosphärisch, und leider nicht einmal angemessen spannend. Man könnte das Ganze zu einem gewissen Teil auf das niedrige Budget schieben, aber besser wird das Ganze dadurch leider auch nicht. Es ist schon erstaunlich dass ein Film mit gerade einmal 78 Minuten Laufzeit (und der damit 7 Minuten kürzer ist als auf dem Cover angegeben wird!) derart langweilig ist, dass man entweder wegschaltet oder unentwegt die Vorspultaste drückt. Immerhin sind die drei Darsteller einigermaßen begabt, scheitern allerdings an einem lausigen und zähen Drehbuch, wobei man sich hier natürlich an die Fakten halten musste... oder so. Jedenfalls können die beiden halbwegs bekannten Darsteller Jed Brophy und Jeffrey Thomas nicht einmal ansatzweise etwas gegen die Langeweile ausrichten, und Laura Petersen trägt mir ihrem stets gleichen Gesichtsausdruck leider sogar noch ein wenig dazu bei. Es gibt zahllose Geisterhaus-Filme, viele davon sind schlecht, wenige sind gut, und ein großer Teil ist belanglos. Dieser hier gehört leider zur dritten Kategorie.

Bildqualität

Das glasklare Bild liegt im Ansichtsverhältnis von 2,35:1 vor und macht Anfangs einen hervorragenden Eindruck, der sich jedoch mit dem Auftreten der ersten Darsteller relativiert. Von perfekten Naturaufnahmen wechselt die Qualität zu matten, unscharfen Bildern, die sehr laienhaft wirken und dann wieder aus heiterem Himmel verdammt gut werden. Merkwürdig! Die Schärfe ist überwiegend gut, kann aber nicht über den gesamten Film hinweg überzeugen. Es hat fast den Eindruck als wäre hier mit zwei qualitativ sehr unterschiedlichen Kameras gearbeitet worden, die nicht selten innerhalb kürzester Zeit wechseln. Die Farben sind ebenfalls sauber und ordentlich, allerdings nicht immer ganz natürlich und stellenweise etwas zu matt. Dafür kann der Schwarzwert als hochwertig bezeichnet werden. Alles in allem sieht man dem Film leider sein geringes Budget an, was nicht per se schlecht sein muss, hier allerdings etwas stört.

Tonqualität

Die deutsche und die englische Sprachfassung liegen jeweils in HD-Master 5.1 vor und können im Großen und Ganzen als gut, zumindest aber als „passend“ bezeichnet werden. Wie es sich für einen Gruselfilm gehört bekommen wir übermäßigen Basseinsatz zu hören, der uns ein wenig Gänsehaut bescheren soll, und in dieser Hinsicht durchaus seine Aufgabe erfüllt. Die Dialoge sind jederzeit glasklar verständlich und die deutsche Synchronfassung kann sich ebenfalls hören lassen. Hin und wieder lassen sich ein paar Surroundeffekte erhorchen, wobei auf den Einsatz von übertriebenen Jumpscares erfreulicherweise verzichtet wird. Der dezente Soundtrack ist ebenfalls ganz gut gelungen, allerdings wäre in allen Punkten noch ein wenig Luft nach oben.

Ausstattung

Im Bonusmaterial finden sich leider nur eine Handvoll Trailer, darunter auch der zum eigentlichen Film. Obendrein wurde dem Titel ein Wendecover spendiert.

Fazit

Bild und Ton der blauen Scheibe aus dem Hause Tiberius gehen in Ordnung, können aber das magere Budget nicht immer verbergen. Zumindest der Bass darf hier mal ein wenig zeigen was in ihm steckt. Bonusmaterial gibt es leider keines. Der Film selbst ist – man möge es mir verzeihen – langweilig und pure Zeitverschwendung. Die Darsteller spielen gegen das dümmliche Drehbuch an und machen gute Miene zum faden Spiel. Zumindest ist es zu einem gewissen Grad glaubhaft, dass es sich hierbei um eine „wahre“ Geschichte handelt. (Michael Speier)
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Kaufempfehlung

 
4 von 10
Die Kaufempfehlung der Presence - Es ist hier! Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

Testgeräte

Philips 55PUS8601/12 Panasonic TX-L47ETW60 Denon dbt-3313ud Sony BDV-N9200WB Teufel Theater 500 THX 7.1 mit 4 Dipol Speakern

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