Jim Knopf & Lukas der Lokomotivführer (2018) 4K (4K UHD + Blu-ray) Blu-ray

Original Filmtitel: Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer (2018)

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4K - ULTRA HD
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Disc-Informationen
Disc-Features sind derzeit nicht bekannt, deutsche Kinofassung, 2 Discs, BD (1x), 4k UHD (1x), 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch Dolby Atmos 7.1
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Englisch, Deutsch für Hörgeschädigte
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-66 GB
Bildformat(e):
3840x2160p UHD (1.78:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
110 Minuten
Veröffentlichung:
vsl. ab 22.11.2018
Jim Knopf & Lukas der Lokomotivführer (2018) 4K (4K UHD + Blu-ray) Blu-ray Review
Story
 
10
Bildqualität
 
9
Bild 4k UHD
 
9
Tonqualität
 
10
Ausstattung
 
9
Gesamt *
 
9
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 09.11.2018
Mit der Realverfilmung von Michael Endes Romanklassiker Jim Knopf & Lukas der Lokomotivführer geht für viele Fans sicher ein kleiner Traum in Erfüllung. Ein Traum, auf den wir lange warten mussten, denn obwohl zahlreiche Romane von Michael Ende bereits vor Jahrzehnten für die Leinwand adaptiert wurden, waren die Abenteuer von Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer lediglich in Form der wundervollen Fernseh-Vierteiler der Augsburger Puppenkiste zum „Leben“ erwacht. Auch die Heimkino-Auswertung lies derweil lange auf sich warten, denn der Spielfilm von Regisseur Dennis Gansel kam bereits im Frühjahr 2018 in die Lichtspielhäuser, erreicht den Heimkinomarkt allerdings erst im November. Nun aber hat das Warten ein Ende und Rechteinhaber Warner Home Video wertet das Familienabenteuer nicht nur in High Definition auf Blu-ray Disc, sondern auch in 4K-Auflösung inklusive HDR auf Ultra HD Blu-ray aus. Was uns filmisch erwartet und wie sich die Blu-ray Disc in technischer Hinsicht schlägt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

Auf der kleinen Insel "Lummerland" leben mit König Alfons der Viertel-vor-Zwölfte (U. Ochsenknecht), Lukas der Lokomotivführer (H. Baum), Ladenbesitzerin Frau Waas (A. Frier) und Herr Ärmel (C. M. Herbst) genau vier Leute. Die Einwohnerzahl ändert sich aber als der Postbote eines Tages ein falsch adressiertes Paket auf der Insel abliefert. In diesem Paket befindet sich ein kleiner Junge Namens Jim Knopf. Im Lauf der Jahre entwickelt sich Jim zu einem quirligen Kind und geht bei seinem Freund Lukas dem Lokführer in die Lehre. König Alfons hingegen plagt inzwischen die Sorge um eine mögliche Überbevölkerung seiner Insel. Als er bei seinen Plänen auch noch das Arbeitsgerät von Lukas, die Lokomotive Emma, stilllegen lassen will, stürzen sich Jim und Lukas in das größte Abenteuer ihres Lebens... Ich komme nicht umhin zu sagen: WAS FÜR EIN FEST! Bereits im Kino war ich hellauf von dem Film begeistert und auch meine Tochter (7), die bislang noch keine Berührung mit Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer hatte, wurde sofort in deren Bann gezogen. Somit wäre hier das Kunststück geglückt sowohl die langjährigen Fans zu begeistern, als auch Neue für sich gewinnen zu können. Gleichzeitig wurden meine sehr hohen Erwartungen (ich bin seit frühester Kindheit ein großer Fan von Jim Knopf) mehr als nur erfüllt – sie wurden übertroffen. Seien es die wundervollen Kulissen, die teilweise fast akribisch vom Bühnenbild der Augsburger Puppenkiste übernommen wurden, die herrlichen Kostüme, die grandiose musikalische Untermalung (ich hatte eine Gänsehaus und gleichzeitig Tränen in den Augen – auch beim zweiten und dritten ansehen!) oder die perfekt ausgewählten Darsteller. Dazu kommt, dass die Geschichte sehr rasant erzählt wird und keinerlei Längen hat. Natürlich ist die Inszenierung ein wenig Sprung- und Episodenhaft, aber damit wird der Film der literarischen Vorlage mehr als gerecht, denn auch hier beginnen die neuen Kapitel teilweise ohne weitere Erklärungen. Auch die Computereffekte bewegen sich auf höchstem Niveau und brauchen sich vor der internationalen Konkurrenz nicht zu verstecken. Mit Henning Baum wurde der ideale Darsteller für die Rolle des gutmütigen Lokomotivführers Lukas gefunden. Rein äußerlich unterscheidet sich der „letzte Bulle“ zwar etwas von der bekannten Figur, passt aber dennoch wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Apropos Faust: Das Baums Lukas mit seinem Bart rein optisch ein wenig an Bud Spencer erinnert, und im Palast von Mandala auch dementsprechend zuschlägt (Ralf Wengenmayrs Musikstück zur „Keilerei“ trägt übrigens den Titel „Vier Fäuste für einen Oberbonzen“!), hat mir persönlich sehr gut gefallen. Obendrein schlägt diese Änderung gegenüber der Vorlage (wobei die Prügelei in der Romanvorlage vorkommt) gleichzeitig eine weitere Brücke zu meiner Kindheit – und vermutlich wird das auch auf die meisten Alt-Fans zutreffen. Nebenbei bemerkt ist Henning Baum auch genauso sympathisch und liebenswert wie der „echte“ Bud Spencer, den ich mir ebenfalls gut in der Rolle hätte vorstellen können. Seine Interaktionen mit Co-Star Solomon Gordeon erinnern jedenfalls nicht selten an Filme wie „Der Große mit seinem Außerirdischen Kleinen“ und ähnlichen Titeln. Der Titelheld Jim Knopf wird von dem britschen Musical-Star Solomon Gordon gespielt, der bereits im Alter von neun Jahren auf der Bühne des Lyceum Theaters in London stand und dort in „Der König der Löwen“ den jungen Simba spielte. Der talentierte Jungschauspieler erweckt den Roman- und Puppenhelden zum Leben und agiert auf Weltniveau. Besonders gelungen fand ich persönlich die Szene, in der er zu Lukas läuft und dabei ein wenig an die Bewegungen der berühmten Marionetten der Augsburger Puppenkiste erinnert. Gewollt oder nicht – für mich eines der zahlreichen Highlights dieser bemerkenswerten Produktion. In weiteren, leider (aber nachvollziehbar) viel zu kleinen Rollen dürfen wir uns über die Creme de la Creme des deutschen Genrekinos freuen: Annette Frier als Frau Waas, Christoph Maria Herbst als Herr Ärmel (hier, nicht wie in der Augsburger Puppenkiste als Fotograf, sondern werkgetreu als „Treuer Untertan“) und Uwe Ochsenknecht als König Alfons der Viertel-vor-Zwölfte. Des Weiteren spielt Milan Peschel sehr überzeugend den Scheinriesen Herr Tur Tur. Nicht zu sehen aber zu hören bekommen wir Thomas Fritsch, der uns erzählerisch in die Geschichte einführt, den grandiosen Reiner Schöne als Drachen Grimmbart und Multitalent Michael „Bully“ Herbig als Drachen Nepomuk. In der englischen Version wird der fiese Drache Mahlzahn von Shirley MacLaine gesprochen, und in der hier vorliegenden deutschen Version bekommen wir die nicht minder talentierte Judy Winter zu hören. Wirklich „untergangen“ ist hingegen Rick Kavanian, der „Die Wilde 13“ spielt (also Alle!), was die Vorfreude auf die bereits angekündigte Fortsetzung Jim Knopf und die Wilde 13 enorm steigert. Kurz gesagt: Dennis Gansel liefert mit Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer einen deutschen Film auf Weltniveau ab, der absolut jeden in seinen Bann zieht und nicht mehr loslässt. Ein perfekter Film für die ganze Familie, der völlig zu Recht das Prädikat „Besonders Wertvoll“ von der Filmbewertungsstelle Wiesbaden verliehen bekam. (ms)

Bildqualität

Das glasklare Bild liegt im Ansichtsverhältnis von 2,39:1 vor und darf mit Fug und Recht als sehr hochwertig bezeichnet werden. Allerdings reicht es nicht ganz für die Höchstwertung, den gerade in Puncto Schärfe wäre hier noch deutlich mehr drin gewesen. Das soll keineswegs bedeuten der Film wäre unscharf, aber bei einem aktuellen Titel mit dem vergleichsweisen hohen Budget von 25 Millionen Euro hätte man etwas mehr erwarten können. Vielleicht legt die Ultra HD Blu-ray in dieser Hinsicht ein paar Kohlen mehr ins Feuer, aber das kann an dieser Stelle leider nicht festgestellt werden. Die kräftigen und überwiegend natürlichen Farben und der gut eingestellte Kontrast machen hingegen wieder etwas Boden gut, wobei gerade der Schwarzwert auf ein klein wenig knackiger hätte sein dürfen. Dafür werden selbst in dunklen Szenen keine Details verschluckt, und die komplett am Computer entstandene Stadt Mandala fügt sich, dank der etwas weicheren Bilder, perfekt ein. (ms)

Bild 4k UHD

Auch das 4K UHD Bild ist ein wahrer Hingucker geworden und trumpft dabei mit einer hohen Plastizität auf. Mit digitalen Arri Alexa Mini und Arri Alexa XT Plus Kameras aufgezeichnet, ist mir allerdings nicht bekannt, ob das Digital Intermediate nun in 2K oder in 4K erstellt wurde. Deutlich ist jedoch, dass die Schärfe etwa doch noch etwas besser als bei der regulären Full HD Blu-ray ausgefallen ist. Zumindest sind die Feinzeichnung und Kantenschärfe hier doch noch etwas akkurater, so dass auch der Detailgrad noch etwas besser erscheint. Auch auf der 4K UHD Blu-ray Disc erscheinen dabei die Farben natürlich, lebendig und satt, so dass die bunte Welt von Lummerland auch im Heimkino zum Leben erwacht. Die umfangreicheren Kontrastwerte sorgen letztendlich für die bereits eingangs erwähnte hohe Plastizität, wobei es doch auch hier und da mal eine flache Darstellung gibt. Aber dennoch: Im Direktvergleich gewinnt die 4K UHD Blu-ray Disc. (sah)

Tonqualität

Der Ton liegt sowohl in Dolby Atmos (Dolby TrueHD 7.1 Kern) als auch in dts-HD Master 5.1 auf der Disc vor, und es lassen sich optional deutsche Untertitel für Hörgeschädigte zuschalten. Darüber hinaus erhalten wir auch noch eine Hörfilmfassung für Blinde und Sehbehinderte. Akustisch bekommen wir hier einiges geboten. Seien es gut platzierte Surroundeffekte, ein toller Soundtrack oder die jederzeit glasklaren Stimmen. Wenn es darauf ankommt (Gewitter auf dem Meer oder im Tal der Dämmerung) darf sogar der Subwoofer zeigen was in ihm steckt. Somit zeigt sich der Film auch akustisch auf Weltniveau und lässt wohl keine Qualitätswünsche offen. Besonders hervorzuheben ist an dieser Stelle auch der großartige Soundtrack von Ralf Wengenmayr, der das bekannte Lummerland-Lied („Eine Insel Mit Zwei Bergen“) der Augsburger Puppenkiste mit großem Orchester in verschiedenen Versionen interpretiert, und damit nicht selten für sehr emotionale Momente bei den Zuschauern sorgt. Leider liegt der Film ausschließlich in deutscher Sprachfassung vor, was angesichts der Tatsache, dass es sich um eine deutsche Produktion handelt nicht allzu ärgerlich anmutet, allerdings wäre die englische Synchronfassung, in welcher Superstar Shirley MacLaine dem Drachen Frau Mahlzahn ihre Stimme lieh, recht interessant gewesen. (ms)

Ausstattung

  • 2 Audiokommentare
  • Die Große Dokumentation; Making Of (Langversion) (59:14 Minuten)
  • Videotagebuch des Regisseurs (10:03 Minuten)
  • Making Of Visual Effects (Vorher/Nachher) (8:35 Minuten)
  • Nicht verwendete und erweiterte Szenen (21:17 Minuten)
  • Verpatzte Szenen; Gag Reel (5:16 Minuten)
  • Nepomuk Turn Around-Test (0:06 Minuten)
  • Musikvideo: „Lummerlandlied“ von Andreas Gaballier (2:32 Minuten)
  • 2 Trailer
  • Teaser
  • Wendecover
Das Bonusmaterial kann sich ebenfalls sehen lassen und wartet mit einem informativen und unterhaltsamen „Making Of“ auf, welches zwar ein wenig die Werbetrommel rührt, aber gleichzeitig einen ausführlichen Blick hinter die Kulissen gewährt. Noch mehr Hintergrundinformationen bieten die beiden Audiokommentare mit Regisseur Dennis Gensel, Henning Baum und diversen Überraschungsgästen, sowie Dennis Gansel im Werkstadtgespräch mit Produzent Christian Becker und Roman Hocke. Obendrauf bekommen wir ein paar verpatzte Szenen, ein paar erweiterte und entfallene Szenen und eine separates Making-Of der Visuellen Effekte. Als Sahnehäubchen serviert man uns noch das „Lummerlandlied“ in der Interpretation von Andreas Gaballier, eine paar Trailer und einen Teaser. Selbst an ein Wendecover wurde gedacht. Allerdings musste ich feststellen, dass Warner (bereits seit einiger Zeit) offenbar auf die Beigabe von Ultraviolet-Codes verzichtet.

Fazit

Wo bereits die reguläre Full HD Blu-ray richtig stark war, fällt die nun vorliegende 4K UHD Disc nicht ab. Im Gegenteil, denn beim Bild wird deutlich, dass hier die Schärfe zwar ebenfalls nicht durchweg Referenzwerte bietet, aber doch noch besser ausschaut und auch in Punkto Farbdarstellung, Kontrastwerte und Schwarzwert noch eine Schippe draufgelegt wurde. (sah) Dafür kann die Disc es akustisch mit den meisten hoch budgetierten Hollywoodproduktionen aufnehmen – und das obwohl es sich hier um einen „Kinderfilm“ handelt – wobei das auch nicht ganz richtig ist, denn bereits im Kinosaal ließ sich vom Kleinkind bis zum Greis jede Altersgruppe finden, und alle waren hellauf begeistert. Auch das Bonusmaterial kann sich sehen lassen und wartet mit einer enormen Informationsflut auf, die ganz nebenbei auch noch im höchsten Maße unterhaltsam ausfällt. Der Film selbst ist ein Meisterwerk – Punkt! Großartige Darsteller, tolle Kulissen und Kostüme, gelungene Spezialeffekte, herrliche Musik und eine absolut zeitlose Geschichte. So schaut Kino auf Weltniveau aus – und das Warten auf die Fortsetzung Jim Knopf und die Wilde 13 ist die reinste Härteprobe. (ms) (Michael Speier & Sascha Hennenberger)
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Kaufempfehlung

 
10 von 10
Die Kaufempfehlung der Jim Knopf & Lukas der Lokomotivführer (2018) 4K (4K UHD + Blu-ray) Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

Testgeräte

TV: LG 65SJ800V Player: Panasonic DMP-UB900EGK AV-Receiver: Denon AVR-1312 Lautsprecher: Front: Dali Zensor 5 & Dali Vocal / Rear: Dali Zensor 1

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