Mandy (2018) Blu-ray

Original Filmtitel: Mandy (2018)

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Verkauf:
1 Mitglied verkauft
Disc-Informationen
deutsche Kinofassung, Uncut, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.35:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
121 Minuten
Veröffentlichung:
29.11.2018
Mandy (2018)
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Mandy (2018) Blu-ray Review
Story
 
9
Bildqualität
 
9
Tonqualität
 
9
Ausstattung
 
3
Gesamt *
 
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 15.11.2018
Am 19. Januar 2018 feierte der Action-Thriller Mandy seine Weltpremiere auf dem Sundance Film Festival und wusste das Publikum zu begeistern. Nun endlich wertet Koch Media Home Entertainment den von Panos Cosmatos inszenierten Spielfilm mit Nicolas Cage in der Hauptrolle für das deutsche Heimkino aus. Der Independent lässt dabei nichts anbrennen und veröffentlicht den Titel gleich in drei Produktvarianten: Einerseits als Standard Edition im einfachen Keep Case für die breite Masse, weiterhin in Form einer Limited Mediabook Edition, die aus einer Blu-ray und zwei DVDs sowie einem Buchteil bestehen wird. Für Sammler gibt es dann auch noch eine Ultimate Edition inklusive Blu-ray, zwei DVDs, einer CD mit dem Soundtrack und einer 7 Inch LP von Jeremiah Sand „Amulet of the Weeping Maze“. Die Sonderverpackung wird weiterhin mit Artcards, einem Booklet zur Entstehung des Films und mehr ausgestattet sein. Was indessen der Film selbst zu bieten hat und wie sich die Blu-ray Disc in technischer Hinsicht schlägt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

Shadow Mountains im Jahr 1983: Red Miller (N. Cage) ist ein friedliebender Einzelgänger, dem von einem Moment zum nächsten alles genommen wurde. Seine große Liebe Mandy (A. Riseborough) wurde direkt vor seinen Augen verbrannt und er musste dies völlig hilflos mitansehen. Hierfür verantwortlich ist Jeremiah Sand (L. Roache), der Anführer der religiösen Sekte „Children of the New Dawn“. Nachdem ihm Mandy nicht gefügig war, hat er sie kurzerhand gepackt und ohne zu zögern einfach in die Flammen geworfen. Nachdem Red nun alles verloren hat, was ihm lieb war, hat er nichts mehr zu verlieren und beschließt sich an Jeremiah und seinen Anhänger zu rächen. Mit einer Kriegsaxt, die er eigenhändig geschmiedet hat, und einer Teufelsdroge, die ihm übermenschliche Kräfte verleiht, macht er sich auf die Jagd nach den Verantwortlichen, um Mandy zu rächen und vielleicht doch noch seinen Seelenfrieden zu finden... Zunächst einmal sollte man sich vor Augen halten, dass man einen Film wie Mandy nicht einfach in den Player schiebt, sich eine Tüte Chips oder Popcorn hinstellt und den Film einfach ansieht – so funktioniert das nicht. Mandy ist kein Film den man sich ansieht, Mandy ist ein Film den mal erlebt. Mit allen Sinnen. Und dabei sollte man sich voll und ganz auf den Film konzentrieren und darauf einlassen. Muss man auch, denn ansonsten kann dieses Werk nicht sein volles Potential entfalten. Die an sich banale Handlung des Films ist eher als Vehikel zu verstehen, welches die einzelnen Szenen (oder Kapitel) miteinander verbindet und den Zuschauer vom Anfang zum Ende bringt. Im Kern ist die Geschichte recht einfach gestrickt: Ein Sektenführer verliebt sich in eine Frau, diese erwidert seine Liebe nicht, also muss sie sterben. Vor den Augen ihres Freundes. Der Freund findet das nicht so gut und rächt sich an der Sekte. Punkt. Allerdings ist es nicht das „Was“, sondern das „Wie“, wobei insbesondere die Darreichungsform gemeint ist. Optisch bekommt der Zuschauer nämlich einiges geboten. Zum einen haben wir hier sehr starke Farbenspiele (überwiegend in Rot) und das gesamte Bild scheint wie aus einer anderen Welt zu stammen. Dazu kommen Nachzieheffekte, Unschärfen und jede Menge weitere künstlerische Effekte, die diesen Film weit aus dem Einheitsbrei herausheben und zu einem filmischen Drogentrip werden lassen, der durch gezielte Soundeffekte noch verstärkt wird. Die finale Gewaltorgie ist da letztendlich nur noch das Sahnehäubchen, das i-Tüpfelchen obendrauf – und ganz nebenbei bemerkt: Der Rachefeldzug hat sich gewaschen und ist ein wahres Schlachtfest. Was genau dem Regisseur dabei durch den Kopf (oder den Blutkreislauf) gegangen ist kann und will ich an dieser Stelle nicht mutmaßen – aber es darf mit Fug und Recht gesagt werden, dass das, was dabei letztendlich herausgekommen ist, etwas ist, wie ich es noch nicht gesehen habe. Nein, der Film ist nicht schön. Er ist auch nicht besonders gut – von den fantastischen Bildern und den darstellerischen Fähigkeiten einmal abgesehen. Auf letzteres angesprochen muss unweigerlich Nicolas Cage erwähnt werden, der hier zum ersten Mal seit langer, langer (LANGER!) Zeit mal wieder richtig gut aufspielt und alle Facetten seines Könnens zur Schau stellt. Ursprünglich wurde Cage die Rolle des „Bösewichts“ angeboten, die er jedoch ablehnte, woraufhin Linus Roache den Part übernahm. Cages Wahl den Helden zu spielen zahlt sich jedenfalls aus, denn – wie gesagt – selten konnte unser guter Nicolas derart überzeugen wie hier. Kurz gesagt: Dieser Film ist deutlich mehr als die Summe seiner Teile. Er ist etwas Besonderes. Ein Kunstwerk, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Allerdings sollte man sich unbedingt darauf vorbereiten.

Bildqualität

Das Bild liegt im Ansichtsverhältnis von 2,35:1 vor und ist sehr körnig und dreckig. Zum einen passt das zur dargestellten Zeit (die 1980er Jahre) und zum anderen passt das zum Film selbst. Tatsächlich schaut der Film aus wie ein Film, den man sich in den 1980er Jahren aus irgendeiner schmuddeligen Hinterhof-Videothek ausgeliehen hat, weil der Videohektar einem Mal „was anderes“ von unter der Theke mit auf den Weg geben wollte. Eine objektive Bewertung ist aufgrund der eingesetzten Stilmittel verhältnismäßig schwer, aber da alles mutmaßlich genauso ausschaut wie es ausschauen soll, kann nichts anderes als die vergebene hohe Wertung am Ende dabei herauskommen. Die Schärfe bewegt sich überwiegend auf einem hervorragenden Niveau und bildet je nach Szene haufenweise Kleinstdetails ab, allerdings wird es zum Bildrand hin häufig sehr unscharf (der Film wurde im anamorphotischen Verfahren gedreht). Die Farben sind jenseits von Gut und Böse und knallen einem förmlich vor dem Kopf, wobei insbesondere die Farbe Rot das Bild dominiert. In den paar Szenen, in denen auf Farbfilterungen verzichtet wird schaut das Bild aus wie ein 70er-Jahre-Actiontrash-Streifen, also matt, verwaschen und gräulich, aber auch hier dürfen wir von Stilmitteln ausgehen. Der Kontrast schwankt zwischen perfekt und komplett daneben, aber der Schwarzwert ist hervorragend und bildet lupenreines Schwarz ab – zumindest, wenn es gefordert wird. Alles in allem schaut das Bild für HD-Verwöhnte Augen sehr mies aus, aber da das so sein muss ist es nicht an uns, dies als Manko anzukreiden.

Tonqualität

Die deutsche und englische Sprachfassung sind in dts-HD Master 5.1 auf der Disc vertreten und optional lassen sich deutsche Untertitel zuschalten. Akustisch hat die Scheibe ebenfalls einiges zu bieten – angefangen bei den zahlreichen Surroundeffekten, weiter über den genialen Soundtrack im Stil der wirklich fiesen 1970er, 1980er Jahre Filmen bis hin zum sauberen Einsatz des Subwoofers, der den Zuschauer zuweilen in den Sitz drückt und den Magen einschlägt. Zugegeben, insbesondere der Soundtrack klingt stellenweise sehr übersteuert und dröhnt unangenehm, aber ebenso wie beim Bild dürfen wir in diesem Punkt von einem gewollten Stilmittel ausgehen, welches das Filmerlebnis deutlich vertieft. Auch wenn der Grundton eher leise ist bleiben die Dialoge und Monologe jederzeit gut verständlich, auch wenn man den Lautstärkeregler etwas weit nach oben schieben muss. Die deutsche Synchronisation ist ebenfalls sehr gelungen. Wie üblich wird Nicolas Cage von seinem Stammsprecher Martin Kessler gesprochen. Linus Roache in der Rolle des Jeremiah Sand erhielt im deutschen die Stimme von Jaron Löwenberg und weiterhin sind noch Dirk Bublies und Ronald Nitschke zu hören.

Ausstattung

  • deutschsprachiger Audiokommentar
  • 5 entfernte Szenen
  • Behind the Scenes
Da uns zu Testzwecken lediglich eine Vorabpressung der mutmaßlich in allen Sets identischen Blu-ray Disc überlassen wurde, kann an dieser Stelle nur auf die auf der Disc enthaltenen Boni eine Aussage getroffen werden. Auf der Disc finden wir einerseits einen sehr hörenswerten und gleichsam informativen deutschsprachigen Audiokommentar von Patrick Lohmeier, einem bekannten Podcaster der einen Kanal namens „Bahnhofskino“ betreibt. Ferner bekommen wir ein ausführliches Behind-the-Scenes Feature, wobei es sich strenggenommen eher um eine Interviewsammlung handelt, und diverse unveröffentlichte Szenen. Natürlich fehlen auch die obligatorischen Trailer nicht.

Fazit

Der Film bietet eine Audiovisuelle Grenzerfahrung die dem eigentlichen Film Nichts nachsteht. Das bedeutet allerdings auch, dass wir auf „normale“ Bilder weitestgehend verzichten müssen, und stattdessen einen bildgewordenen Drogentrip zu Augen bekommen. Die Schärfe ist dabei überwiegend gut und die kräftigen Farben runden das Erlebnis ab. Auch akustisch bekommen wir einiges geboten, nur das Bonusmaterial ist leider etwas mau. Der Film selbst ist kein Film, den man mal eben so zwischendurch ansieht. Kein Film zum Ansehen, kein Film zum Genießen, sondern ein Film zum Erleben. Drastische Bilder, die einem den Magen umdrehen, ein wilder Trip und ein absolut fantastischer Nicolas Cage, der seit langem mal wieder alle Facetten seiner Schauspielkunst ausspielt. Sollte man gesehen haben, allerdings in vielen Fällen gewiss nur ein einziges Mal. (Michael Speier)
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Kaufempfehlung

 
8 von 10
Die Kaufempfehlung der Mandy (2018) Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

Testgeräte

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Mandy (2018) Blu-ray
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