Blood Feast - Blutiges Festmahl Blu-ray

Original Filmtitel: Blood Feast (2016)

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Disc-Informationen
Cut, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.40:1) @24 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
96 Minuten
Veröffentlichung:
02.08.2018
Blood Feast - Blutiges Festmahl
Trailer mit einer FSK-Einstufung ab 18 Jahren zeigen wir nur registrierten
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Blood Feast - Blutiges Festmahl Blu-ray Review
Story
 
7
Bildqualität
 
9
Tonqualität
 
8
Ausstattung
 
4
Gesamt *
 
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 31.07.2018
Am 2. August bringt Tiberius Film im Vertrieb von Sony Pictures Home Entertainment mit Blood Feast – Blutiges Festmahl den neuesten Slasher von Independent-Regisseur Marcel Walz auf den deutschen Markt. Dabei handelt es sich um ein Remake des gleichnamigen Klassikers von Hershell Gordon Lewis aus dem Jahr 1963, der von vielen als der erste Splatterfilm der Filmgeschichte angesehen wird. Was das Remake, das hierzulande vorerst nur in einer geschnittenen Filmfassung auf den Markt kommt, inhaltlich zu bieten hat, und wie sich die Blu-ray Disc in technischer Hinsicht schlägt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

Fuat Ramses (R.Rusler) betreibt gemeinsam mit seiner Frau Louise (C. Williams) und Tochter Penny (Sophie Monk) in Paris ein Diner, doch die Geschäfte laufen alles andere als gut, und um einigermaßen über die Runden zu kommen jobbt Fuat als Nachtwächter in einem Museum für altägyptische Kunst. Dort erscheint ihm eines nachts in einer Vision die Göttin Ishtar (S. Katz), welche Fuad in seinen Bann zieht und ein Opfer in Form von Menschenfleisch von ihm verlangt. Kurzerhand nimmt Fuar die neue „Delikatesse“ in seine Speisekarte auf und trifft damit genau den Geschmack seiner nichtsahnenden Kundschaft. Doch Göttin Ishtar verlangt noch mehr Opfer. Zu Ehren seiner neuen Gebieterin bereitet der langsam wahnsinnig werdende Koch seiner Göttin ein blutiges Festmahl vor... Der Originalfilm von Hershell Gordon Lewis aus dem Jahr 1963 bestand zum größten Teil aus zwar blutigen, aber gleichzeitig sarkastischen Splatterszenen, um die Lewis später eine banale Story konstruierte, bei dem die teilweise absurden Dialoge von unbegabten Darstellern äußerst hölzern vorgelesen wurden. Nichtsdestotrotz avancierte der Streifen im Laufe der Zeit zu einem Kultfilm, der oft kopiert und parodiert wurde. Neben Jackie Kongs sehr witziger und in meinen Augen gelungenen Hommage „Blood Diner“ aus dem Jahr 1987 erschien 2002 noch die weniger gelungene Fortsetzung des Originalfilms Blood Feast 2 – All u can eat. Und nun legt Independent-Filmemacher Marcel Walz sein lang erwartetes Remake von Lewis Kultfilm vor – doch macht es überhaupt Sinn einen solchen Film mit einem Remake zu versehen? Definitiv ja, und zwar aus mehreren Gründen: Zum einen war der Originalfilm – bei aller Liebe zum vorhandenen Kultstatus – nicht besonders gut, und auch die Effekte waren alles andere als Zeitgemäß. Und zum anderen ist Marcel Walz, der in der Vergangenheit mit Filmen wie La Petite Mort 1 & 2 die Herzen der Splatter- und Gorefans höherschlagen ließ, genau der richtige Mann für ein solches Vorhaben. Zudem gab Hershell Gordon Lewis dem Film seinen Segen, ist selbst in einer kleinen Szene zu sehen, und war sehr stolz auf das hier vorliegende Remake, welches er allerdings nur in einer frühen Filmfassung zu sehen bekam, da er vor der finalen Fertigstellung leider verstarb. Eines vorneweg: Das Remake ist in vielen Belangen deutlich besser als das Original! Zum einen verzichtet es vollkommen auf Humor und Sarkasmus, sondern bleibt düster, knallhart und todernst. Die daraus resultierende Atmosphäre ist zum Schneiden dicht und die hervorragenden Darsteller leisten ebenfalls ihren Teil. Allen voran natürlich Genre-Darsteller Robert Rusler (Nightmare on Elm Street 2, Vamp), der als langsam wahnsinnig werdender Ramses so eindringlich spielt wie selten zuvor. An seiner Seite erleben wir Caroline Williams (Texas Chainsaw Massacre 2), die seine liebende Ehefrau ebenfalls mit viel Enthusiasmus verkörpert, während Sadie Katz (Wrong Turn 6) als Göttin Ishta etwas hinter ihren Möglichkeiten zurückbleibt. Fürs Auge bekommen wir noch eine ganze Schar netter Damen: Neben Sophie Monk als Tochter Penny dürfen wir uns noch über Liliana Nova, Metisha Schaefer und natürlich die bezaubernde Annika Strauss freuen, die bei Marcel Walz-Filmen schon fast zum festen Inventar gehört. Damit der Film auch so richtig rocken konnte wurde eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, um die Post Produktion zu verfeinern. Die Spezialeffekte wurden dabei von Genrespezialist Ryan Nicholson realisiert – auf CGI wurde komplett verzichtet – und auch wenn die deutsche FSK18-Fassung um rund drei Minuten gekürzt wurde, ist der Film noch anständig blutig und unappetitlich. Bereits vor dem eigentlichen Filmstart werden die Zuschauer daher auch gewarnt, dass der folgende Film nicht für jeden Magen geeignet ist; eine weitere Hommage an HGLs Filme, die ebenfalls mit solchen Warnungen aufgeführt und beworben wurden. Wie bereits erwähnt fielen zahlreiche der unappetitlichen Splatterszenen der Schere zum Opfer, so dass die Warnung in gewisser Weise – zumindest für diese Filmfassung – ein wenig übertrieben ist. Wie Regisseur Walz mir allerdings mitteilte ist eine Veröffentlichung der Unrated-Version bereits für das erste Quartal 2019 geplant, wie und in welcher Art ist allerdings noch unklar. Für alle die nicht warten können, für alle die ohnehin eher zartbesaitet sind, und für alle, die einfach nur einen wahnsinnig stimmigen Thriller sehen möchten, ist diese gekürzte Version dennoch zu empfehlen, denn auch wenn die meisten Schauwerte fehlen ist „Blood Feast“ ein verdammt guter Film mit einer atemberaubenden Atmosphäre. Wer jetzt allerdings denkt, dass diese Schnittfassung harmlos ist, der irrt gewaltig. Denn auch wenn einiges fehlt: Das, was hier noch dringeblieben ist, rechtfertigt das rote FSK-Siegel definitiv und wird sicherlich reichen dem einen oder anderen den Magen umzudrehen!

Bildqualität

Das dezent körnige Bild liegt im Ansichtsverhältnis von 2,40:1 vor und verfügt über eine durchgängig hohe Schärfe mit guter Detailsichtbarkeit. Die Farben sind warm und erdig gehalten, wobei der Film überwiegend sehr natürlich bleibt. Das Bild ist grundsätzlich sehr düster, trotzdem kommen die Feinheiten der Gesichter, Oberflächenstrukturen und ähnliche Kleinstdetails überwiegend gut zur Geltung. Insbesondere die blutigen Effekte entfalten hier ihre volle Wirkung. Der Schwarzwert ist phänomenal tief, allerdings wird es in ganz dunklen Szenen etwas körniger (was gut zur Grundstimmung passt), und die dominanteren Schwarzflächen verschlucken schon mal das eine oder andere Detail. Abgesehen davon eine sehr hochwertige Präsentation, der man das verhältnismäßig knappe Budget absolut nicht ansieht.

Tonqualität

Der Ton liegt in deutscher und englischer Sprachfassung in dts-HD Master 5.1 vor, und wer den Film in englischer Sprache ansehen möchte, bekommt optional zuschaltbare deutsche Untertitel angeboten. Der Surroundeffekt kommt nicht so häufig zur Geltung wie man es sich wünschen würde, andererseits handelt es sich hier aber auch nicht um einen Action-Bombast-Streifen, sondern um einen Thriller. Die hinteren Kanäle bekommen in erster Linie durch die stimmige Musik zu tun, allerdings machen sich auch vereinzelt ein paar Surroundeffekte bemerkbar. Die Dialoge sind jederzeit glasklar verständlich, und auch die Dynamik kann sich durchaus hören lassen. Selbst der Subwoofer kommt hin und wieder zum Einsatz, wenn auch größtenteils in Form der Musik. Insbesondere fällt die hochwertige Synchronisation auf, die man von einem niedrig budgetierten Film nicht unbedingt erwarten würde. In der deutschen Synchronfassung erklingen fähige Sprecher wie Erich Räuker, Marion Musiol, Fridericke Wahlke, Christin Marquitan und Paul Matzke.

Ausstattung

  • Musikvideo: Chilli Con Curtis/Tonite (3:38 Minuten)
  • Ankunft „Roter Teppich“ (1:22 Minuten)
  • Clip – Atmosphäre (0:22 Minuten)
  • 8 Interviews (2:45 Minuten)
  • Making Of (12:48 Minuten)
  • Trailer deutsch & englisch
  • Trailershow
  • Wendecover
Im Bonusmaterial finden wir ein kurzes Musikvideo von „Chilli Con Curtis“, die Ankunft der Filmemacher bei der Premiere in L.A., ein Making Of und eine handvoll Interviews mit Robert Rusler, Caroline Williams, Sadie Katz, Marcel Walz, Liliana Nova, Dominik Jurczek, Malek Akkad und Joa Quintanilla, die scheinbar allesamt während besagter Premiere aufgenommen wurden und jeweils knapp 20 Sekunden gehen. Interessanter ist hingegen das kurze Making-Of, auch wenn es sich dabei eher um ein „Behind the Scenes“-Video handelt, welches die Dreharbeiten zeigt und bei weitem nicht so informativ ist wie man es sich wünschen würde. On Top gibt es noch den Trailer zum Film, ein paar Trailer zu anderen Titeln von Tiberius, sowie ein Wendecover ohne FSK-Siegel. Bleibt zu hoffen dass die hoffentlich bald erscheinende Unrated-Version besser ausgestattet ist.

Fazit

Bild und Ton der blauen Scheibe aus dem Hause Tiberius lassen keinen Rückschluss auf das verhältnismäßig niedrige Budget zu. Das Bild ist messerscharf, düster und stimmig, dabei lediglich in den ganz dunklen Szenen etwas zu düster. Akustisch bleibt der Film in den genrebedingten Schranken, kann in dieser Hinsicht aber durchaus überzeugen. Vor allem darf man sich über eine hervorragende deutsche Synchronfassung freuen. Der Film selbst ist deutlich besser als die Vorlage von 1963, wurde aber für die deutsche 18er-Freigabe stark gekürzt. Was in dieser Fassung übrigbleibt ist ein stimmiger Thriller über einen wahnsinnigen Serienmörder, der dank hervorragender Darsteller und stimmiger Atmosphäre auch in dieser „verstümmelten“ Version noch durchaus seinen Reiz hat. Hardcore-Bluthunde warten natürlich auf die Unrated, wobei auch dieser Film noch genügend Ekelszenen und blutige Effekte bereithält. (Michael Speier)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
7 von 10
Die Kaufempfehlung der Blood Feast - Blutiges Festmahl Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

Testgeräte

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