Mannequin (1987) (Limited Mediabook Edition) Blu-ray

Original Filmtitel: Mannequin (1987)

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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, 2 Discs, BD (1x), DVD (1x), 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Media Book
Mannequin (1987) (Limited Mediabook Edition) Blu-ray Review
Story
 
7
Bildqualität
 
8
Tonqualität
 
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Ausstattung
 
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6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 09.01.2019
Vor einiger Zeit sicherte sich das Label Justbridge Entertainment die Lizenzen diverser MGM Spielfilm-Klassiker auf die mancher Retro-Fan sehnlichst warten dürfte. Neben dem Action-Thriller 18 Stunden bis zur Ewigkeit, dem Krimi-Drama Fesseln der Macht, dem Sportlerdrama Bodycheck und dem Oscar-nominierten Kriegsdrama Unter Feuer waren auch die Komödie Men at Work, Die Teufelin und Michael Gottliebs Oscar-nominierte Fantasy-Komödie Mannequin aus dem Jahr 1987 mit von der Partie. Da mir ganz persönlich insbesondere der letztgenannte Titel in guter Erinnerung war, interessierte es mich nun brennend ob der Film gut gealtert ist und wie es um die technische Seite der Blu-ray Disc bestellt sein mag. Diesen Fragen gehen wir in der nun folgenden Rezension auf den Grund.

Story

Der Typ hat ’nen Knall! Tanzt verliebt mit einer Schaufensterpuppe in der Disco, vergnügt sich mit ihr nachts in den Dekorationen des Kaufhauses und tut so, als wäre das die normalste Sache der Welt. Jonathan ist total verliebt in Emmy, denn nachts, wenn die beiden alleine sind, wird aus der Dekorationspuppe eine schöne, aufregende Frau. Doch sobald sich Fremde nähern, ist sie wieder nur ein Stück Plastik. Das führt natürlich zu den irrwitzigsten und oft genug zu peinlichsten Situationen. (Pressetext Justbridge Entertainment) Ach ja, was war das damals schön?! Die Mode war kunterbunt, die Haare hochtoupiert, die Musik poppig und der Humor albern aber harmlos. Genau dieses unverwechselbare, unschuldige Flair der 1980er-Jahre erfreut sich heute enorm großer Beliebtheit und erlebt eine Art Renaissance. Und dann bringt justbridge einen jener Filme auf den Markt, der dem absoluten Wunschtraum von manchem Jugendlichen und Teenager-Bengel der 1980er-Jahre entsprechen dürfte: Eine wundervolle Frau erwacht plötzlich zum Leben und verliebt sich Hals über Kopf in einen. Okay, das Ganze hat natürlich ein paar Ecken und Kanten – immerhin verwandelt sich die Angebetete immer wieder in eine Schaufensterpuppe zurück und die Leute halten einen für Verrückt! – aber im Großen und Ganzen ist das Ganze doch eine feine Sache. Ja, der Film hat auch über 30 Jahre nach seiner Uraufführung nichts von seinem Reiz verloren, was allerdings zum Teil daran liegen dürfte, dass man (ich!) mit dem Film so viele Jugenderinnerungen verbindet. Allerdings funktioniert der Film – dank eben genannter Sehnsucht nach dieser unbeschwerten Zeit – auch für Neulinge noch ganz hervorragend. Natürlich sollte man auch ein Faible für Filme aus den 1980ern haben, denn der Film ist ein Zeugnis jener Zeit, in der die Komödienbösewichte noch harmlos und vertrottelt waren, die Fieslinge fies, die Mädels hübsch und die Loser zu Helden werden. Das gibt es zwar auch heute noch, aber eben nicht mehr so häufig und vor allem nicht mehr so schön. Die Darsteller neigen hier natürlich ein wenig zum Overacting, aber das gehört in gewisser Weise dazu. Dazu kommt, dass der Film in jedweder Hinsicht harmlos ist und einfach nur Spaß machen soll – und das tut er glücklicherweise auch. Man kann mit Kim Cattral und Andrew McCarthy zittern, aber eigentlich ist das Happy End vorprogrammiert. Und abgesehen davon klärt der Film auch endlich die Frage, warum Lieutenant Harris (G.W. Bailey), der „Schleifer“ aus dem ersten „Police Academy“-Film, in Teil 2 und 3 der Reihe nicht dabei war: Er arbeitete unter dem Decknamen „Captain Maxwell“ als Nachtwächter im Kaufhaus!

Bildqualität

Das erstaunlich klare Bild liegt im bildschirmfüllenden Ansichtsverhältnis von 1,85:1 vor und ist – gemessen am Alter und dem geringen Budget von rund acht Millionen Dollar – mehr als nur zufriedenstellend ausgefallen. Die Schärfe geht in Ordnung und kann in manchen Szenen sogar als sehr gut bezeichnet werden, auch wenn weiche Bilder eher die Regel als die Ausnahme sind. Trotzdem lassen sich, insbesondere bei Nahaufnahmen, zahlreiche Kleindetails erkennen. Die Farben könnten etwas kräftiger sein, sind aber dafür überwiegend natürlich. Der Kontrast ist optimal eingestellt und lässt das Bild sehr plastisch erscheinen. Auch der Schwarzwert ist sehr gut ausgefallen, lässt jedoch hin und wieder die nötige Tiefe vermissen. Positiv zu erwähnen ist, dass das Bild ordentlich gesäubert und restauriert wurde. Altersbedingte Mängel, Verschmutzungen und ähnliches sind äußerst selten und stören den Filmgenuss in keinem nennenswerten Umfang.

Tonqualität

Der Ton liegt in deutscher und englischer Sprache in dts-HD Master 2.0 vor und ist – gemessen an den Möglichkeiten – sehr gut ausgefallen. Die Abmischung ist solide, priorisiert aber erwartungsgemäß die Dialoge, welche überwiegend sauber und gut verständlich bleiben, allerdings stellenweise ein wenig dumpf und angestaubt klingen. Hin und wieder geht auch mal ein Satz in der Masse unter, aber hierbei handelt es sich um Ausnahmen. Zwar könnte der Ton etwas dynamischer sein, aber grundsätzlich gibt es nicht viel an den Tonspuren auszusetzen. Erstaunlicherweise können insbesondere die Tieftöne als sehr gelungen bezeichnet werden, zumal der Subwoofer nicht angesteuert wird. Erwähnenswert ist auch der gelungene Soundtrack – und hier insbesondere der Oscar- und Grammynominierte Titelsong „Nothing's Gonna Stop Us Now“ -, der einen sofort in die 1980er-Jahre zurückversetzt. Das gleiche gilt für die Synchronisation, welche von der Deutschen Synchron Film GmbH in Berlin unter der Regie von Michael Richter und nach einem Dialogbuch von Ursula Buschow entstand. Diese setzt auf zahlreiche bekannte Sprecher der 1980er, darunter Engelbert von Nordhausen, Hans-Werner Bussinger, Kurt Goldstein, Daniela Strietzel und den noch sehr jungen Benjamin Völz. Der englische Originalton wirkt übrigens deutlich frischer, dynamischer und vor allem sauberer.

Ausstattung

Die Veröffentlichung erfolgt in Form eines schicken Mediabooks mit ausführlichem Buchteil, welches Sie in unserem Unboxing-Video genauer in Augenschein nehmen dürfen. Auf der Disc befindet sich als Bonusmaterial lediglich der Trailer zum Film. Dafür wurde der Film mit einem deutschsprachigen Audiokommentar versehen, in welchem Kevin Zindler, Florian Wurfbaum und Christoph N. Kellerbach vom Cine-Entertainment-Talk Podcast zu Wort kommen, und haufenweise interessanter Hintergrundinformationen liefern. Das Mediabook und der informative Buchteil sind ebenfalls ein paar Bonuspunkte wert.

Fazit

Bild und Ton können das Alter des Films zwar nicht ganz verbergen, allerdings schlägt sich die Disc in technischer Hinsicht doch noch ganz ordentlich. Mit aktuellen Produktionen kann der rund drei Jahrzehnte alte Film zwar nicht mithalten, aber gemessen an den Möglichkeiten bekommen wir eine anständige HD-Präsentation geboten. Im Bonusmaterial erwartet den interessierten Zuschauer ein deutschsprachiger Audiokommentar mit zahlreichen Hintergrundinformationen. Der Film selbst ist eine rundum gelungene Gute-Laune-Komödie aus den 1980er Jahren, die diese Zeit in jeder einzelnen Einstellung verströmt. Die Frisuren, die Kleidung, die Musik – einfach alles hat das unverwechselbare Flair dieser goldenen Ära, und wer auf diese Zeit steht, der wird mit diesem Film seine helle Freude haben. (Michael Speier)
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Kaufempfehlung

 
7 von 10
Die Kaufempfehlung der Mannequin (1987) (Limited Mediabook Edition) Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

Testgeräte

Philips 55PUS8601/12 Panasonic TX-L47ETW60 Denon dbt-3313ud Sony BDV-N9200WB

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1 Bewertung(en) mit ø 3,67 Punkten
Mannequin (1987) (Limited Mediabook Edition) Blu-ray
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