Plötzlich Santa Blu-ray

Original Filmtitel: Snekker Andersen og Julenissen

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Disc-Informationen
Uncut, HD Sound (deutsch), Extras in HD (komplett), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Norwegisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.39:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
70 Minuten
Veröffentlichung:
19.10.2018
Plötzlich Santa Blu-ray Review
Story
 
6
Bildqualität
 
7
Tonqualität
 
7
Ausstattung
 
0
Gesamt *
 
5
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 05.11.2018
Seit der Erstveröffentlichung im Jahr 1957 gehört Alf Proysens Geschichte „Snekker Andersen og julenissen“ oder, wie die Geschichte hierzulande genannt wird, „Weihnachten beim Weihnachtsmann“, zu den beliebtesten Vorlesebüchern in der Vorweihnachtszeit in Norwegen. Nun, beziehungsweise im Jahr 2016, hat Regisseur Terje Rangnes den Stoff zu einem Film adaptiert, der heuer, rechtzeitig zur Weihnachtszeit, von Capelight Pictures auf den deutschen Blu-ray Markt gebracht wird. Was der Film zu bieten hat und wie sich die Blu-ray Disc in technischer Hinsicht schlägt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

Wenn der Tischler Andersen (Trond Espen Seim) eins liebt, dann ist es Weihnachten. Und so will er auch in diesem Jahr seine Familie als Weihnachtsmann überraschen. Aber erstens kommt es immer anders als man zweitens denkt. Andersen rutscht vor der Tür seines Hauses aus und fällt auf seinen Schlitten. Dieser fängt an zu rutschen und mit vollem Schwung geht es ungebremst in Richtung Baum. Was für ein Pech. Alle Geschenke sind kaputt. Doch wie es der Zufall so will, trifft er genau da auf den echten Weihnachtsmann (Anders Baasmo Christiansen). Kurzer Hand schlägt dieser Andersen vor, die Rollen zu tauschen, denn die Familie des Weihnachtsmannes hat noch nie einen echten Tischler gesehen. Das dieses Weihnachtsfest unvergesslich wird, steht außer Frage… Ein bisschen erinnert der Film mit seinem Setting und den Kostümen an die alten Astrid-Lindgren-Verfilmungen, wobei dieser Vergleich auch ziemlich nahe liegt, immerhin handelt es sich sowohl bei Lindgren, als auch bei Plötzlich Santa um skandinavische Produktionen. Nicht ganz erschließen will sich hingegen der „deutsche“ Titel, der dem Zuschauer suggeriert, dass der Weihnachtsmann und der Tischler irgendwie die Rollen tauschen könnten oder etwas in der Art. Überhaupt gefällt es mir persönlich überhaupt nicht, dass man aus dem „Weihnachtsmann“ den amerikanischen „Santa“ zu machen versucht. Denn diese Amerikanisierung hat weder der Weihnachtsmann noch die Geschichte nötig. Alles in allem bleibt der Film leider sehr oberflächlich und versucht fehlende Ideen mit Albernheiten auszugleichen. Immerhin gefällt diese Art der Inszenierung gerade jüngeren Zuschauern, allerdings dürften ältere Zuschauer gewisse Probleme damit haben, denn zuweilen wird das Ganze ein wenig nervig und eintönig. Nichtsdestotrotz kommt beim Anschauen Weihnachtsstimmung auf, und da man nicht übertrieben auf die Tränendrüse drückt und auf schmalzige Einlagen verzichtet, ist Plötzlich Santa ein schöner Wohlfühl-Film für einen kalten Adventssonntag. Schade ist hingegen die kurze Laufzeit von gerade einmal 70 Minuten, wobei der Abspann bereits nach rund 64 Minuten einsetzt. Für kleine Kinder hingegen ist die Laufzeit gerade richtig, und sehr viel mehr hätte man inhaltlich wohl auch nicht aus der recht kurzen Geschichte herausholen können. Natürlich hätte man etwas mehr Zeit in die Charaktere investieren können, aber hierbei handelt es sich um Jammern auf hohem Niveau. Der Film will in erster Linie unterhalten und auf Weihnachten einstimmen, und das tut er zweifelsohne. In diesem Sinne – eine schöne Adventszeit!

Bildqualität

Das leichtkörnige Bild lag im Ansichtsverhältnis von 2.40:1 vor und hinterlässt einen allgemein guten Eindruck. Die Schärfe bewegt sich in einem sehr guten Bereich, erreicht allerdings zu keiner Zeit Bestwerte – auch nicht bei Nahaufnahmen. Insgesamt ist das Bild etwas weicher ausgefallen, was aber nur wenig stört. Die Farben sind intensiv und sehr warm, neigen dadurch allerdings zu einem leichten Rotstich und wirken dadurch zuweilen etwas unnatürlich. Der Kontrast ist ebenfalls gut aber nicht sehr gut eingestellt, und gerade der Schwarzwert hätte deutlich mehr Tiefe vertragen können. Schwarze Flächen werden bestenfalls in einem dunklen Grün-Blau wiedergegeben. Ebenfalls negativ fallen die leichten Kompressionsspuren auf, welche zuweilen für leicht stufige Farbübergänge sorgen.

Tonqualität

Der Ton liegt in deutscher und norwegischer Sprachfassung in dts-HD Master 5.1 vor und optional lassen sich deutsche oder englische Untertitel zuschalten. Die meiste Zeit über bleibt die Abmischung sehr angenehm, aber auch etwas zu frontlastig. Lediglich die Musik und eine Handvoll – im Kern überflüssiger – Effekte sorgen hie und da für ein wenig Raumklang. Dafür ist die deutsche Tonspur sehr angenehm, mit dezentem Bass und sorgt für wohligen Klang. Auch die Dialoge sind jederzeit glasklar zu verstehen und die deutsche Synchronfassung, die bei der RRP Media GmbH in Berlin unter die Dialogregie von Torsten Sense nach einem Dialogbuch von Andra Greul entstand ist ausgesprochen gut ausgefallen und setzt auf fähige Sprecher wie Gerald Schaale, Nikita Steinert und Yannik Freund.

Ausstattung

Im Bonusmaterial erwarten uns leider nur eine Handvoll Trailer – darunter auch der zum Hauptfilm – und „Filmtipps“ (Ebenfalls Trailer). Auch an ein Wendecover wurde gedacht, aber für beides vergeben wir an dieser Stelle keine Punkte.

Fazit

Bild und Ton der blauen Scheibe aus dem Hause Capelight kratzt zwar zu keiner Zeit an der Referenzklasse, hinterlässt aber einen allgemein guten Eindruck und kann mit warmen Farben und einer angenehmen Klangkulisse punkten. Leider wurde auf Bonusmaterial verzichtet. Der Film ist ein herrlicher Streifen zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit, der allerdings zuweilen etwas zu oberflächlich und albern ausfällt. Ein zukünftiger Klassiker wird Plötzlich Santa vermutlich nicht werden, und auch den Kultfaktor der Ursprungsgeschichte wird der Film wohl kaum erreichen, aber schlecht ist deshalb nicht. Vor allem für Kinder und Familien ist dieses Kleinod daher wärmstens zu empfehlen. (Michael Speier)
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Kaufempfehlung

 
5 von 10
Die Kaufempfehlung der Plötzlich Santa Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

Testgeräte

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