Herz aus Stahl (2014) 4K (4K UHD) Blu-ray

Original Filmtitel: Fury (2014)

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4K - ULTRA HD
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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DD 5.1
Englisch Dolby Atmos
Englisch Dolby TrueHD 7.1
Französisch DD 5.1
Kanadisches Französisch DD 5.1
Italienisch DD 5.1
Japanisch DD 5.1
Portugiesisch DD 5.1
Russisch DD 5.1
Spanisch DD 5.1
Lateinamerikanisches Spanisch DD 5.1
Ukrainisch DD 5.1
Untertitel:
Deutsch, Arabisch, Dänisch, Englisch für Hörgeschädigte, Englisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Hindi, Isländisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Niederländisch, Norwegisch, Portugiesisch, Russisch, Schwedisch, Spanisch, Türkisch, Ukrainisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-66 GB
Bildformat(e):
3840x2160p UHD (2.39:1)
Video-Codec:
Spieldauer:
134 Minuten
Veröffentlichung:
07.06.2018
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Herz aus Stahl (2014) 4K (4K UHD) Blu-ray Review
Story
 
7
Bild 4k UHD
 
9
Tonqualität
 
9
Ausstattung
 
8
Gesamt *
 
8
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 06.07.2018
Der amerikanische Regisseur, Drehbuchautor und Produzent David Ayer ist bekannt für seinen harten und kompromisslosen Stil, welchen er dem Publikum in seinen Filmen präsentiert. Dabei hat es ihm scheinbar die Polizei und das Militär besonders angetan, spielt ein Großteil seiner Werke doch in deren Umfeld. So auch der hier vorliegende, bereits 2013 entstandene Kriegsfilm, welcher die Soldaten einer Panzereinheit im zweiten Weltkrieg begleitet. Im Rahmen der 4K Backkatalog Veröffentlichungen bringt Sony Pictures Home Entertainment Ayers fünfte Regie-Arbeit nun auch in der hochauflösenden Variante in Umlauf. Wie sich diese Variante im Vergleich zur bereits seit langem erhältlichen Blu-ray schlägt, zeigt dieses Review.

Story

Kurz vor Ende des zweiten Weltkrieges erhält Staff Sergeant Don „Wardaddy“ Collier (B. Pitt) die Aufgabe, mit seinem Panzer-Team (S. LaBeouf, M. Peña, J. Bernthal) die letzten verbleibenden Widerstände der deutschen Wehrmacht zu durchbrechen. Dabei stößt mit Neuzugang Norman Ellison (L. Lerman) als Ersatz für den bereits gefallenen Bordschützen zur eingeschworenen Truppe. Für den eigentlich als Schreiber ausgebildeten Norman wird der Dienst im Sherman-Panzer jedoch zur Zerreisprobe, sind ihm die brutalen Kampfhandlungen doch völlig fremd. Als die Männer eine wichtige Straßenkreuzung sichern sollen, stehen sie plötzlich einer schieren Überzahl von Nazis gegenüber. Doch kampflos will niemand den schützenden Stahlkoloss verlassen und so mobilisiert die kleine Gruppe ein letztes Mal all ihrer Kräfte. Mit brutalen, teils verstörenden Bildern gibt Regisseur David Ayer die Geschehnisse des zweiten Weltkrieges wieder. Hier werden angeblich anhand von Augenzeugenberichten Verletzungen und Tötungen authentisch nachgestellt. Auch wenn dies teils Gewaltverherrlichend rüberkommt, steht die gezeigte Brutalität als visuelle Metapher für das, was die Menschen im Krieg durchmachen mussten. Brad Pitt spielt dabei den befehlshabenden Sergeant Don Collier, der mit starker Hand sein Panzer-Team durch das Feindesland führt. Er übernimmt für seine Untergebenen die Vaterrolle, was diese ihm schlussendlich mit bedingungslosem Respekt danken. Dass unter der harten Schale aber ein ebenso verletzlicher Kern liegt, zeigt er seinen Männern nicht. Im Gegenteil, vor ihnen markiert er den harten Kerl und schreckt hier auch nicht vor brutalem Mord zurück, nur um Neuling Norman abhärten zu wollen. Dieser wird zunächst ängstlich und schüchtern von Logan Lerman gespielt. Er zeigt dann im Verlauf des Films, was der Krieg aus Menschen macht – um zu überleben muss man über sich hinauswachsen. Zum Team gehören ebenso der Bibel-zitierende Kanonier Boyd Swan, gespielt von Shia LaBeouf, Fahrer Trini Garcia, welcher von Michael Peña verkörpert wird und zu guter Letzt noch der leicht durchgeknallte Grady Travis, den Jon Bernthal in Szene setzt. Sie alle agieren passend in ihren Rollen und stellen das zusammengeschweißte Team Genre-typisch nach. Die deutschen Soldaten bleiben alle größtenteils Gesichtslos und austauschbar und dienen oftmals nur als Schießbudenfiguren. Das ist allerdings dann auch das Problem des ansonsten gut inszenierten Films: es kommt sehr häufig vor, dass die Nazis als nichternstzunehmende Gegner dargestellt werden. Sie laufen offen in Gefahrensituationen und handeln scheinbar unüberlegt. Auch werden sie natürlich aus amerikanischer Sicht als Bestien dargestellt. Doch wie man im Film selbst sieht, führt der Hass auch auf Seiten der Alleierten zu Gräueltaten. Der Spagat zwischen patriotischer und neutraler Darstellung gelingt hier also nicht immer. Glücklicher Weise zeigt sich dann aber im Finale, dass es auch unter den Deutschen Kämpfern nicht nur herzlose Marionetten gab. Die Grabenkämpfe und Panzerschlachten wurden Effektvoll in Szene gesetzt. Hier rumst es an allen Ecken und der Zuschauer befindet sich mitten im Feuergefecht. Im Mittelteil des rund 134 Minuten laufenden Films kommt es zu einigen Längen. Der Part, in dem Collier und Ellison auf zwei deutsche Frauen treffen, zieht sich etwas in die Länge. Zudem finden die Damen hier für den persönlichen Geschmack des Rezensenten zu schnell Vertrauen zu den aus ihrer Sicht einfallenden Invasoren. Diesen Teil des Films hätte man deutlich straffer gestalten können, zumal er für den weiteren Verlauf des Films irgendwie keine wirkliche Bedeutung mehr hat. So bleibt David Ayers Werk unter dem Strich vor allem wegen der furios in Szene gesetzten Action im Kopf. Hier steht der Film Genre-Kollegen wie 'Der Soldat James Ryan' oder 'Hacksaw Ridge' in Sachen Intensität in nichts nach. Genre-Fans, denen der leicht durchschimmernde US-Patriotismus nichts ausmacht, kommen hier voll auf ihre Kosten.

Bildqualität

Von Negativ des in 35mm gedrehten Film wurde erfreulicher Weise ein vollwertiges 4K Digital Intermediate erstellt. Zudem wertete man die Ultra HD Version durch den Einsatz von normalem HDR noch einmal ein gutes Stück, was die Farb- und Kontrastwerte betrifft. Der Look des Films ist dann auch passender Weise sehr dreckig in Szene gesetzt. Zumeist erdige Farbtöne zeigen das zerstörte Kriegsgebiet. Die Bildschärfe liegt dabei auf einem sehr guten Niveau, ebenso wie der einwandfreie Schwarzwert. Trotz vieler dunkler Szenen gehen keine Details verloren und so ist zum Beispiel im Inneren des Sherman-Panzers jede Niete und jedes Lämpchen zu erkennen. Ein leichtes Filmkorn ist stets präsent, dieses wirkt aber zu keiner Zeit störend, sondern unterstützt den rauen Look des Szenarios. HDR kommt zwischendurch immer wieder sehr gut zum Einsatz, zum Beispiel, wenn die Geschosse zwischen den Parteien hin und her fliegen: diese werden nämlich, zur besseren Unterscheidung, grün bzw. rot gefärbt. Dieses Star Wars ähnliche Laser-Gimmick wirkt zwar etwas fremd, bringt allerdings in den hektischen Schusswechseln etwas mehr Übersicht. Auch das Feuer im Finale wirkt nun richtig satt und kräftig. Somit ist hier eine leichte Steigerung gegenüber der Blu-ray zu vermerken.

Tonqualität

Auf der 4K Ultra HD Disk befinden sich folgende Tonspuren zur Auswahl:
  • Deutsch Dolby Digital 5.1
  • Englisch Dolby Atmos
  • Englisch DTS-HD Master Audio 5.1
  • Katalanisch Dolby Digital 5.1
  • Französisch Dolby Digital 5.1
  • Französisch (Kanada) Dolby Digital 5.1
  • Italienisch Dolby Digital 5.1
  • Japanisch Dolby Digital 5.1
  • Portugiesisch Dolby Digital 5.1
  • Russisch Dolby Digital 5.1
  • Spanisch Dolby Digital 5.1
  • Spanisch (Lateinamerika) Dolby Digital 5.1
  • Ukrainisch Dolby Digital 5.1
  • Englisch Dolby Digital 5.1 (Audio Description)
Bei der deutschen Synchronisation gibt es einen Rückschritt zu vermelden: War auf der Blu-ray noch eine DTS-HD Master Audio 5.1 Spur enthalten, bekommt der Zuschauer in der 4K Version lediglich noch Dolby Digital 5.1 geboten. Diese wurde jedoch sehr gut umgesetzt und haut einem wortwörtlich das Kriegsgeschehen um die Ohren. Permanent werden alle Kanäle mit einbezogen. Selbst in ruhigeren Momenten sind stets Schüsse oder Explosionsgeräusche aus der Ferne über die Surround-Kanäle zu vernehmen. Gerade in den Panzer-Schlachten dreht der Sound dann richtig auf und zieht den Zuschauer mitten ins Geschehen. Gerade der Subwoofer greift hier sehr häufig beherzt ein, sodass man einige Male wirklich das Gefühl hat, ein Panzer rolle an einem vorbei. Hier setzt lediglich die neue englische Dolby Atmos Spur noch einen drauf, in dem nun passender Weise die Deckenlautsprecher zum Einsatz kommen. Hier hat man dann im Kampfgetümmel teilweise wirklich das Gefühl, in einem geschlossenen Stahlkoloss zu sitzen. Auch die zuvor schon genannten Schlachtgeräusche aus der Ferne werden hier nach oben gezogen und hüllen den Zuschauer noch mehr ein. Was Lautstärke und Druck angeht, liegen beide Tonspuren gleich auf. Beim englischen Original kommt halt die Verteilung auf die Höhenkanäle hinzu, weshalb Fans des Originaltons die volle Punktzahl rechnen können.

Ausstattung

Folgendes Zusatzmaterial mit einer Gesamtspielzeit von über 90 Minuten steht auf der 4K Ultra HD Disk zur Verfügung:
  • Tiger 131 (05:25 Min.)
  • Das Herz aus Stahl (06:36 Min.)
  • Aufeinandertreffen der Panzer (06:53 Min.)
  • Kein Mut, kein Ruhm: Die Schrecken des Kampfes (28:06 Min.)
  • Die Panzer von 'Herz aus Stahl' (46:02 Min.)
  • 2 Kinotrailer
Gleich eines vorweg: eine Blu-ray Version des Films liegt der 4K Ultra HD diesmal nicht bei. Erfreulicher Weise packte man die Extras aber mit auf das Medium der hochauflösenden Version. So widmet sich ein Großteil des Materials den Panzern des zweiten Weltkrieges. Der im Film zu sehende Tiger 131 ist der einzige noch funktionstüchtige Panzer dieses Typs. Dementsprechend wurde der von Ferdinand Porsche entwickelte Stahlkoloss nur partiell eingesetzt. Das Innere des Titelgebenden Sherman-Panzers wurde durch einen Nachbau drehtauglich gemacht und dabei gleich um ca. 10% vergrößert, um den Schauspielern mehr Platz zum Agieren zu gewähren. Des Weiteren erfährt man einiges über die Kampftaktiken des Panzerkrieges. So wurden zum Beispiel in der Regel immer fünf Sherman-Panzer auf einen Tiger-Panzer angesetzt. Die deutschen Boliden waren extrem robust gebaut und hielten durch eine schwere Panzerung eine Menge Geschosse aus. Dafür waren sie aber nicht sehr wendig – alleine der manuell zu bewegende Geschützkopf brauchte eine ganze Minute für eine 360 Grad Drehung. Zusätzlich gibt es noch jede Menge Interviews mit Cast & Crew – hier kommen dann auch viele Veteranen und Kriegshistoriker zu Wort. Die Extras verfügen alle über mehrsprachige, darunter auch deutsche, Untertitel, die bei Bedarf zugeschaltet werden können.

Fazit

Brutal und ungeschönt setzt David Ayer die Panzerschlachten des zweiten Weltkrieges in Szene. Dass die Alleierten hier etwas besser dargestellt werden, als ihre deutschen Gegner, ist dabei nichts Neues mehr. Dennoch wird an vielen Stellen gezeigt, dass der Krieg auch aus den Amerikanern brutale Tötungsmaschinen macht. Kommt man damit klar, erwartet einen ein beklemmender Actionfilm, der vor allem die Kämpfe effektreicht auf die Leinwand bringt. Die 4K Ultra HD Umsetzung des Films bringt dabei gegenüber der Blu-ray einige Verbesserungen beim Bild mit sich. Durch die höhere Auflösung sind nun noch mehr Details zu sehen und durch den Einsatz von HDR setzen sich die wenigen leuchtenden Farben noch besser vom vorherrschenden graubraun des Kriegsfeldes ab. Bei der deutschen Synchronisation macht man einen Schritt zurück, denn hier gibt es nun nur noch eine Dolby Digital Spur. Diese kann sich jedoch hören lassen und zieht den Zuschauer mitten ins Geschehen – es werden permanent alle Kanäle im wahrsten Sinne des Wortes 'befeuert'. Dies wird dann von der englischen Dolby Atmos Spur noch einmal leicht überboten: die nun eingebundenen Höhenkanäle machen das Kriegsgeschehen noch authentischer und dichter. Somit lohnt sich vor allem für Fans des Original-Tons ein Upgrade auf das hochauslösende Medium. (Jörn Pomplitz)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
6 von 10
Die Kaufempfehlung der Herz aus Stahl (2014) 4K (4K UHD) Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1060 Front-Lautsprecher: Canton Chrono 509 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989 Subwoofer: SVS PB-1000

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