Cabin of the Damned - Die Dämonen sind los Blu-ray

Original Filmtitel: Tarnation (2017)

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Disc-Informationen
Uncut, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.85:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
83 Minuten
Veröffentlichung:
29.06.2018
Cabin of the Damned - Die Dämonen sind los Blu-ray Review
Story
 
3
Bildqualität
 
7
Tonqualität
 
6
Ausstattung
 
5
Gesamt *
 
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 13.07.2018
Eine Gruppe Jugendlicher in einem einsamen Waldhäuschen, ein dämonisches Einhorn, kickboxende Monster-Kängurus... das sind die Zutaten für den neuen Trash-Horror aus Down Under, welcher von der Al!ve AG am 26. Juni 2018 bei uns auf Blu-ray Disc veröffentlicht wurde. Der mit sparsamen Mitteln gedrehte Schocker Cabin of the Damned - Die Dämonen sind los (womit der Originaltitel "Tarnation" quasi Wortwörtlich ins „deutsche“ übersetzt wurde) entstand dabei unter der Regie von Daniel Armstrong, der sich bereits mit dem Titel SheBorg - Halb Alien. Halb Maschine. Totale Bitch einen Namen unter Trashfans erarbeitete. Was der Film zu bieten hat und wie sich die Blu-ray Disc in technischer Hinsicht schlägt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

Als Oscar's (D. Masterman) Traum, eine große Rocksängerin zu werden, zerplatzt und sie aus ihrer Band geworfen wird, will sie in einer kleinen Hütte in der Geisterstadt Tarnation über ihr bisheriges Leben nachdenken. Dumm nur, dass hier ein satanischer Magier lebt, der auch der Herr über ein fürchterliches dämonisches Einhorn ist, und Oscars Blut zum Erwecken von Satan benötigt. Gemeinsam mit den zu Hilfe gerufenen Freunden setzt sich Oscar gegen die diabolischen Machenschaften zur Wehr... Eines vorneweg: an normalen Maßstäben kann man einen Film wie den vorliegenden nicht messen, da er ansonsten bereits vor der Titeleinblendung mit 0 Punkten abgespeist und in der Versenkung verschwinden würde. Dieser Film richtet sich, wie bereits der Vorgängerfilm des Regisseurs, an Trashliebhaber die ein dickes Fell besitzen und Spaß verstehen. Es gibt ja diese Filme, die so schlecht sind, dass sie schon wieder gut sind. Dieser gehört leider nicht dazu. Anders als bei Sheborg ist die Story von Cabin of the Damned allerdings nicht einmal witzig oder technisch gut gemacht. Die „Splatter“-Effekte (die wir großzügigerweise mal so nennen) sind selbst für einen Amateurfilm mies und können nicht im Mindestens schockieren. Abgesehen davon werden sie auch viel zu spärlich eingesetzt, weshalb der Vergleich mit „Troma“ und „Evil Dead“, der auf dem Cover großzügig gezogen wird, in jedweder Hinsicht hinkt. Einzig die Tatsache, dass man sich hier nicht im geringsten Ernst nimmt und auf extrem billige Effekte setzt, die teilweise schon gewollt schlecht aussehen, lassen ein wenig an die Indipendentfilm-Schmiede aus Jersey denken, aber damit hat es sich auch schon. Troma hätte den Film deutlich witziger und vor allem brachialer inszeniert. Die Story ist banal und langweilig, die schauspielerischen Leistungen quasi nicht vorhanden, die Effekte mies und die Kameraführung... nun... da gibt es nicht viel zu meckern. Wenn man noch etwas positives an diesem Film nennen möchte, dann könnte man das handgezeichnete Cover im 1980er-Jahre-Horrorfilm-Look erwähnen. Aber damit hat es sich auch schon. Kurz gesagt: Durchschnittsguckern wird der Film bereits vor dem Titelvorspann zu viel sein, Trashfans werden vielleicht ein wenig durchhalten, aber es lohnt sich leider nur bedingt. Dieser Film ist beinahe totale Zeitverschwendung. Zumindest zieht eine der Darstellerinnen blank und das fliegende Killereinhorn im Ballettröckchen hat auch was. Mit einer Kiste Bier taugt der Film vielleicht halbwegs zum Partyfilm, aber auch in dieser Hinsicht haben wir schon deutlich bessere Titel gesehen.

Bildqualität

Das glasklare, fast schon steril wirkende Bild liegt im bildschirmfüllenden Ansichtsverhältnis von 1,78:1 vor und schaut stellenweise aus wie ein Homevideo, das man mit einer sehr preiswerten Videobearbeitungssoftware bearbeitet hat. Technisch betrachtet handelt es sich hierbei wohl auch um einen solchen Film, weshalb man das Ganze nicht zu arg kritisieren sollte. Immerhin stimmt die Schärfe, wobei man hier schon fast ein wenig übers Ziel hinausschießt. Auch die Farben sind sehr intensiv und leuchtend, dabei stellenweise schon fast ein wenig zu bunt geraten. In dunklen Szenen verliert das Bild ein wenig von seiner Brillanz und versumpft etwas, wobei taghelle Szenen schon fast fotorealistisch und sehr plastisch wirken. Letztendlich schaut der Titel wegen all den genannten Punkten genauso billig aus wie er ist, wodurch er jedoch einen gewissen Charme entwickelt.

Tonqualität

Der Ton liegt in deutscher und englischer Sprachfassung in dts-HD Master 5.1 vor und optional lassen sich deutsche Untertitel zuschalten. Auch akustisch bleibt der Titel weit hinter den Möglichkeiten des Mediums zurück und kann sein geringes Budget nicht einmal annähernd verheimlichen. Die hinteren Kanäle werden nur sehr selten und dann in einem nicht zufriedenstellenden Umfang ins Geschehen mit einbezogen, dafür dröhnt der Subwoofer zuweilen unnötig in der Gegend herum und sorgt für Kopfschmerzen bei sensiblen Nachbarn. Immerhin sind die Dialoge jederzeit gut verständlich und die Synchronisation ist auch nicht so schlecht wie bei manch anderer Produktion mit ähnlichem Budget. Gut darf man das Ganze allerdings auch nicht gerade nennen. Richtig brachial geht es lediglich bei den punkigen Musikeinlagen zur Sache, wobei man in dieser Hinsicht nicht unbedingt von einem Vorteil sprechen sollte.

Ausstattung

  • Originaltrailer (1:58 Minuten)
  • deutscher Trailer (1:58 Minuten)
  • What in Tarnation (35:26 Minuten)
  • Bloody Days (11:20 Minuten)
  • Wendecover
Das Bonusmaterial beinhaltet neben den obligatorischen Trailern zwei kurze Features, welche einen interessanten Blick hinter die Kulissen und in die Entstehung des Films bieten. Hier wird anschaulich gezeigt wie man mit einem sehr begrenzten Budget dennoch einen Film auf die Beine stellt – was den Film als solchen wieder ein ganzes Stückweit sympathischer macht. Obendrein gibt’s ein Wendecover, damit das coole Artwork nicht durch das unbeliebte FSK-Siegel verunziert wird.

Fazit

Der extrem billig produzierte Film kann weder in puncto Bild noch Ton sein mageres Budget verheimlichen, entwickelt allerdings genau aus diesem Grund einen gewissen Charme. Das Bild wirkt beinahe steril, dabei aber zumindest sauber. Akustisch bleibt der Titel eher unauffällig. Das Bonusmaterial erlaubt einen interessanten Blick hinter die Kulissen. Filmisch darf man bei Cabin of the Damned nicht zu viel erwarten – immerhin handelt es sich hier um einen Funsplatter. Nur eben ohne Splatter und nur mit einem Mindestmaß an Fun. Otto-Normalgucker sollte unbedingt die Finger davon lassen und selbst der eingefleischte Trashfan kommt nur bedingt auf seine Kosten, da die Story einfach nicht genug hergibt. (Michael Speier)
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Kaufempfehlung

 
5 von 10
Die Kaufempfehlung der Cabin of the Damned - Die Dämonen sind los Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

Testgeräte

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