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Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen 3D (Blu-ray 3D + Blu-ray) Blu-ray

Original Filmtitel: Fantastic Beasts: The Crimes of Grindelwald

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Blu-ray 3D
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Verkauf:
1 Mitglied verkauft
Disc-Informationen
Extended Cut, Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, 2 Discs, BD (2x), Blu-ray 3D Film, Extras in HD (komplett),
auf Blu-ray: Extended Cut (141 Min.)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Kinofassung in 3D:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Deutsch (Hörfilmfassung) DD 2.0
Englisch DTS-HD MA 5.1
Englisch (Hörfilmfassung) DD 5.1
Französisch DD 5.1
Portugiesisch DD 5.1
Rumänisch DD 5.1
Russisch DD 5.1
Spanisch DD 5.1
Ungarisch DD 5.1

Extended Cut in 2D:
Englisch Dolby Atmos
Englisch Dolby TrueHD 7.1
Untertitel:
Deutsch, Bulgarisch, Englisch für Hörgeschädigte, Estnisch, Französisch, Kroatisch, Lettisch, Litauisch, Portugiesisch, Rumänisch, Russisch, Slowenisch, Spanisch, Ungarisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.40:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
134 Minuten
Veröffentlichung:
04.04.2019
Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen 3D (Blu-ray 3D + Blu-ray) Blu-ray Review
Story
 
5
Bild 3D
 
8
Tonqualität
 
9
Ausstattung
 
0
Gesamt *
 
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 20.03.2019
Warner Bros. Home Entertainment veröffentlicht den neuesten Ableger der Harry-Potter-Reihe, Phantastische Tierwesen: Grindlewalds Verbrechen, erneut neben einer herkömmlichen Blu-ray und einer Ultra HD Blu-ray auch als stereoskopische 3D-Variante. Hat die kleine aber feine 3D-Gemeinde hier einen Grund sich zu freuen?

Story

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Der dunkle Zauberer Gellert Grindelwald (J. Depp) ist aus seinem Gewahrsam entkommen. Da er weiterhin eine steigende Zahl von Zauberern wie Vinda Rosier (P. Corby-Tuech) um sich schart, die wie er die Überlegenheit der Zauberer über alle andere Wesen und Muggel propagieren, wird er nun zur großen Gefahr für die internationale Gemeinschaft. Stoppen kann ihn eigentlich nur ein Mann: sein Jugendfreund Albus Dumbledore (J. Law), Professor in Hogwarts. Doch Dumbledore kann seinem Freund nicht gegenübertreten und rekrutiert seinerseits den einzigen Mann, dem er diese Aufgabe zutraut: Newt Scamander (E. Redmayne), Experte für den Umgang mit magischen Kreaturen und einst Schüler von Dumbledore. Mit seinen Verbündeten und Freunden (D. Fogler, A. Sudol, K. Waterston) macht sich Newt auf nach Paris um die Spur des gerissenen Grindelwald aufzunehmen und ihn zur Strecke zu bringen... Bei der ersten Sichtung des Films im Kino war ich noch ein wenig verwirrt. Die nun erfolgte Zweitsichtung auf Blu-ray Disc konnte meine Verwirrung leider nicht aufheben, denn das, was wir hier zu sehen bekommen, ist eine komplett überladene Geschichte mit viel zu vielen Nebenhandlungen, neuen Figuren mit neuen Hintergründen und jede Menge Ungereimtheiten, Zeitsprüngen und Ortswechseln, die sich dem Zuschauer nur schwer erschließen wenn er nicht permanent seine volle Konzentration auf den Film lenkt – und selbst dann fällt es sehr schwer der Handlung zu folgen. Es bestand ja die Hoffnung, dass der angekündigte (und hier enthaltene) Extended Cut ein wenig mehr Licht in das Dunkel der undurchsichtigen Handlung bringt, aber dieser liegt ausschließlich in englischer Sprachfassung vor, so dass der Eindruck entsteht, dass er überhaupt nicht für das deutsche Publikum gedacht war.
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Eines muss man dem Film allerdings lassen: Er ist handwerklich gut gemacht und die Darsteller spielen überzeugend auf. Allen voran natürlich Johnny Depp als Titel-Bösewicht, der endlich mal aus seiner gewohnten Rolle als kunterbunt gekleideter und überdrehter Sonderling ausbricht und stattdessen einen schwarzgekleideten und hinterhältigen Sonderling spielt. Das aber mit Bravour! Leider fällt seine Rolle sehr klein aus, was vor allem an den zahlreichen anderen Figuren liegt, welche die Leinwandzeit für sich beanspruchen. Allein die Tatsache dass es hier, zumindest vom Titel her, um eben jenen von Depp gespielten Grindelwald gehen sollte, der dann aber eigentlich kaum gezeigt wird (ebensowenig wie seine Verbrechen oder aber die „Phantastischen Tierwesen“), fühlt sich ein wenig nach Etikettenschwindel an. Auch sont gibt es leider nicht viel Gutes über den neuen Film aus der „Zauberhaften Welt der J.K.Rowling“ zu sagen. Die Harry-Potter-Filme hatten den Vorteil einer gut ausgearbeiteten und doch recht simplen Romanvorlage, aus denen man dann entsprechende Filme stricken konnte, welche die ganze Familie in ihren Bann zogen. Die „Phantastischen Tierwesen“ sind hingegen weitaus düsterer, hintergründiger und sprechen damit ein reiferes Publikum an – zumindest von der Grundidee her. Diese ist aber leider nicht weit genug ausgearbeitet – oder vielleicht auch zu gut, dass kann man zu diesem Zeitpunkt noch nicht mit letzter Sicherheit sagen, da uns ja noch drei weitere Filme bevorstehen – und dieses Manko macht den Film nur schwer nachvollziehbar.
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Wer sind diese ganzen Helden und Schurken, was wollen sie und warum? Und wie gedenken sie ihre Ziele zu erreichen? Erschwerend kommt noch hinzu, dass hier natürlich auch auf Teufel-komm-raus bekannte Figuren eingebaut werden müssen – vielleicht um dem Zuschauer ein Gefühl von Vertrautheit in dieser völlig fremden Welt zu vermitteln – die dann aber letztendlich doch nicht so recht ins Bild passen wollen. Der Auftritt des Alchemisten Nicolas Flamel (Brontis Jodorowsky) ist im Kern völlig überflüssig, aber zumindest kennen wir ihn aus den früheren Geschichten, wenn auch nur vom Namen her. Über Sinn und Zweck dieser Figur mögen die folgenden Filme entscheiden, oder auch nicht, aber was macht die junge McGonnagal im Film? Ein Fanjob? Vielleicht! Dumm nur, dass die Fans es scheinbar besser wussten als die Autorin, denn eigentlich hätte da keine McGonnagal sein dürfen. Aber hängen wir uns nicht an solchen Kleinigkeiten auf, sondern konzentrieren uns auf das Große Ganze.
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Der Film verfügt über phantastische Bilder, tolle Spezialeffekte und zahlreiche beeindruckende Szenen. Es kommt sogar etwas Spannung auf, auch wenn im ganzen Tohuwabohu nicht ganz genau ersichtlich ist, auf wessen Seite man sich denn nun schlagen sollte. Aus diesem Grund wird Grindelwald offenbar auch schon im Filmtitel zum Bösewicht erklärt, denn auch wenn sein Handeln stellenweise verabscheuungswürdig ist, so sind seine Motive doch – wenn schon nicht „Edelmütig“ - zumindest im Kern nachvollziehbar. Und unser Held Newt? Tja, der spielt brav seine Rolle, wobei er im Prinzip in jedweder Art und Weise austauschbar ist und der Film auch ohne ihn funktioniert hätte. Von den „Phantastischen Tierwesen“, die der neuen Reihe ihren Namen geben, wollen wir gar nicht erst anfangen. Diese spielen nämlich ebenfalls überhaupt keine Rolle mehr und werden nur hin und wieder in die Geschichte geworfen, damit der Titel der Filmreihe etwas Sinn ergibt. (ms)

Bild 3D

  • Format: 2,40:1
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Gleich zu Anfang sei erwähnt, dass auf der Blu-ray 3D nur die Kinofassung enthalten ist. Der um rund 7 Minuten verlängerte Extended Cut bleibt der ebenfalls beiliegenden 2D-Blu-ray vorbehalten. Es handelt sich bei Phantastische Tierwesen: Grindlewalds Verbrechen zudem um eine Konvertierung, nicht um eine native 3D-Produktion. Dabei hat man sich aber viel Mühe gegeben und überraschenderweise sogar deutlich mehr Pop-Out-Effekte integriert, die dem Zuschauer aus dem Film entgegen springen, als es sonst für derartige Realfilm-Konvertierungen üblich ist. Auch die Differenzierung der einzelnen Bildebenen ist sehr gelungen, was sich besonders dann als Trumpfkarte erweist, wenn die Zauberer im Effektgewitter gegeneinander die Stäbe schwingen. Dann strahlen die Partikeleffekte der Sprüche nicht nur scheinbar aus dem Bildschirm heraus, sondern Vorder- und Hintergründe der Magie, Darsteller und Kulissen weisen eine erhebliche Plastizität auf. Allerdings sei angemerkt, dass Phantastische Tierwesen: Grindlewalds Verbrechen ein visuell recht düsterer Film ist. Bekanntermaßen bietet sich derartiges Ausgangsmaterial nicht so gut für 3D-Umsetzungen an, da das Bild durch die Shutter- bzw. Polarisationsbrillen abermals abgedunkelt wird. Wo man schon bei der 2D-Fassung auf einen sehr gut eingestellten TV / Beamer bzw. perfekte Schwarzwerte angewiesen ist, gilt dies für die 3D-Fassung doppelt. Selbst dann saufen aber manchmal Details ab. Dennoch liegt hier aber im Gesamtbild eine 3D-Konvertierung vor, welche zum nahenden Ende des Formats im Heimkino noch einmal zeigt, dass 3D wirklich Spaß machen kann. (anw)

Tonqualität

  • Deutsch, Englisch DTS-HD MA 5.1;
  • Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Russisch, Rumänisch, Ungarisch Dolby Digital 5.1;
  • Audiodeskription für Blinde Deutsch Dolby Digital 2.0
  • Audiodeskription für Blinde Englisch Dolby Digital 5.1
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, uvm.
Die Blu-ray 3D verzichtet im Gegensatz zur Blu-ray und Ultra HD Blu-ray auf Dolby Atmos und beschränkt sich auf eine verlustfreie deutsche Tonspur im Format DTS-HD Master Audio 5.1. Für diejenigen, welche zwischen unterschiedlichen Fassungen schwanken und eine entsprechende Atmos-Anlage für objekatbasierten Ton besitzen, ist jenes also zu bedenken.
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Wer wiederum über eine konservativere Surround-Anlage verfügt, dürfte beim Ton kaum Unterschiede bemerken. So ist die DTS-HD-Spur der 3D-Fassung bei identischen AVR-Einstellungen etwas lauter, in Dynamikumfang und Co. aber weitgehend identisch zur Tonspur der anderen Fassungen. Dabei offenbart sich ein sehr differenziertes Klangbild, das sowohl dem Soundtrack von James Newton Howard und den Umgebungsgeräuschen als auch den Dialogen ausreichend Raum gewährt. In der deutschen Tonspur sind die Stimmen, wie es leider oft bei Synchronisationen der Fall ist, etwas laut geraten, was manchmal in den Höhen zulasten der Effekte geht. Von diesem kleinen Manko sind die englischsprachigen Fassungen nicht betroffen. Ansonsten bekommt man, was man von einem aktuellen Blockbuster erwarten sollte: Ein großartiges Effektgewitter, sehr viel Räumlichkeit und auch einen druckvollen Bass, der speziell im dritten Akt ordentlich pumpen darf. Da auch die Dialogverständlichkeit stets gegeben ist, dürften alle Fans zufrieden sein. (anw)

Ausstattung

Die 3D-Version des Films enthält leider keinerlei Bonusmaterial.

Fazit

Phantastische Tierwesen: Grindlewalds Verbrechen ist eine sehr gelungene 3D-Umsetzung, die sich von anderen Realfilm-Konvertierungen dadurch abgrenzt, dass viele Pop-Out-Effekte das Bild zieren. Das passt zu dem düster-verspielten Zauberer-Spektakel wunderbar. Schade ist, dass man leider für den nur in 2D enthaltenen Extended Cut auf eine deutsche Tonspur verzichtet hat. Die akustische Umsetzung der 3D- (DTS-HD Master Audio) und 2D-Kinofassung (Dolby Atmos) setzt hingegen auch die Synchronisation perfekt in Szene. Auf weiteres Bonusmaterial muss man bei der 3D-Fassung leider komplett verzichten. (anw) Der Film ist ein heilloses Durcheinander von zwar beeindruckenden, aber völlig wirren Szenen. Zu viele Schauplätze, zu viele Figuren, zu viele Nebenhandlungen und letztendlich zu viele Ungereimtheiten machen “Grindelwalds Verbrechen” zu einer sehr anstrengenden Angelegenheit. Von der Leichtigkeit der Harry-Potter-Filme fehlt hier jede Spur – von den “Phantastischen Tierwesen” übrigens auch. Vielleicht bringen die folgenden Filme mehr Licht ins Dunkel. Wir dürfen gespannt sein. (ms) (Andre Westphal, Michael Speier)
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Kaufempfehlung

 
4 von 10
Die Kaufempfehlung der Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen 3D (Blu-ray 3D + Blu-ray) Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

Testgeräte

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2 Bewertung(en) mit ø 4,30 Punkten
Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen 3D (Blu-ray 3D + Blu-ray) Blu-ray
Story
 
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Bildqualität
 
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Tonqualität
 
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Extras
 
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