Dark Waters (1993) (Limited Mediabook Edition) (Cover A) Blu-ray

Original Filmtitel: Temnye vody

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Disc-Informationen
US-Kinofassung, Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US Unrated Fassung, 3 Discs, BD (1x), DVD (2x), enthält DVD Fassung, enthält Bonus-Disc, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise), Media Book,
Limitiert auf 333 Exemplare!
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 2.0
Englisch DTS-HD MA 2.0
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.85:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
92 Minuten
Veröffentlichung:
27.05.2019
Dark Waters (1993) (Limited Mediabook Edition) (Cover A) Blu-ray Review
Story
 
8
Bildqualität
 
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Tonqualität
 
7
Ausstattung
 
10
Gesamt *
 
9
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 18.06.2019
Italienische Genrefilme hatten in den 1960 bis in die 1980er Jahren hinein Hochkonjunktur und machten Regisseure wie Dario Argento und Mario Bava zu Legenden. Aber haben Sie schon einmal etwas von Mariano Baino gehört? Wohl eher nicht. Das liegt vor allem daran, dass der hier vorliegende „Dark Waters“ seine bisher einzige Spielfilm-Regiearbeit ist, und der Genrefilm erst 1994 erschien, als es mit dem großen italienischen Genrekino schon quasi zu Ende war. Aber Wicked Vision hat den mehrfach preisgekrönten Film, der bislang noch nicht in Deutschland veröffentlicht wurde, gefunden, und bringt ihn nun in Form von drei unterschiedlichen, streng limitierten Mediabooks in den deutschen Handel. Was der Film zu bieten hat, und wie sich die im Set enthaltene Blu-ray Disc in technischer Hinsicht schlägt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

Die junge Engländerin Elizabeth will auf einer abgelegenen Insel das Geheimnis ihres verstorbenen Vaters lüften. Dieser finanzierte dort ein Kloster mit eigenwilligem Nonnenorden. Doch es wird eine unwirkliche Reise in ihre eigene unselige Vergangenheit. Jeder hat etwas zu verbergen, niemand ist wirklich der, der er zu sein scheint. Immer weiter dringt Elizabeth in die eigene Erinnerung vor, in Visionen aus Blutritualen und fremden Gottheiten. Sie trifft auf dämonisch anmutende Nonnen, verschrobene Inselbewohner und das uralte, lauernde Grauen in den tiefsten Eingeweiden des Klosters. (Pressetext Wicked Vision Media)
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Obwohl der Film Mitte der 1990er Jahre entstand, verbreitet sich von der ersten Minute an ein Feeling, das an die „gute, alte Zeit“ des italienischen Gruselkinos erinnert, die zu dieser Zeit schon lange zurücklag. Die Atmosphäre ist so packend, dass man gleich den Eindruck hat, einen verloren geglaubten Bava oder Argento zu sehen, allerdings tut man dem Film damit auch ein Stückweit Unrecht, denn das, was Regisseur und Drehbuchautor Mariano Baino mit „Dark Waters“ auf Zelluloid gebannt hat, ist viel mehr als ein bloßes Plagiat bekannter Motive, auch wenn dem eingefleischten Zuschauer hier Vieles bekannt vorkommen wird. Letztendlich bietet der Film zwar nicht viel Neues, vermischt und sortiert es aber zu einem stimmigen Gesamtwerk, das letztendlich überwiegend positiv in Erinnerung bleibt. „Überwiegend“ – denn leider ist der Film nicht in allen Belangen gänzlich rund geworden. Zum einen ist die im Grunde genommen simple Geschichte etwas zu verworren und bildsprachlich erzählt, was zwar nicht unbedingt ein Manko darstellt, aber nicht mehr ganz den Sehgewohnheiten des modernen 08/15-Horrorfilm-Publikums entspricht, dass jedes Ereignis vorgekaut bekommen muss um es zu verstehen (was freilich nicht auf Jeden zutrifft!). Zudem verfranst sich der Film gerade im Mittelteil zu sehr in Nebensächlichkeiten, was für einige unfreiwillige Längen sorgt, die aber zumindest von der Stimmung her ganz ordentlich ausgefallen sind. Überhaupt ist das Setting der einsamen Insel mit einem geheimnisvollen Kult von unheimlichen Nonnen, die ein uraltes Geheimnis hüten das etwas mit dem Meer zu tun hat etwas, das Genrefans einen wohligen Schauer über den Rücken kriechen lassen wird. Vor allem Liebhaber der Geschichten von H.P.Lovecraft werden hier voll auf ihre Kosten kommen. Zwar basiert der Film, beziehungsweise das Drehbuch, das der Regisseur gemeinsam mit Andy Barg verfasste, nicht wirklich auf einer Geschichte des berühmt-berüchtigten Mannes aus Providence, aber die Einflüsse sind hier ebenso deutlich spürbar wie etwa bei John Carpenters „Mächte des Wahnsinns“. Leider hat sich der Film auch bezüglich des Schlussaktes zu sehr an den Werken Lovecrafts orientiert, denn hier am Ende hin wirkt der Film ein wenig gehetzt und kommt dann etwas zu abrupt zu einem Ende, das viele Fragen unbeantwortet lässt. Andererseits bleibt dadurch noch genügend Interpretationsspielraum um den Zuschauer auch nach dem Filmgenuss noch gedanklich bei sich zu behalten.

Bildqualität

Das körnige Bild liegt im Bildschirmfüllenden Ansichtsverhältnis von 1,85:1 vor und lässt qualitativ nur bedingt Rückschlüsse auf das Alter des Films zu. Altersbedingte Mängel wie Verschmutzugnen, Beschädigungen oder ähnliches sucht man vergeblich, und man könnte fast den Eindruck haben, es handle sich um einen aktuellen Titel, der bewusst in Punkto Farbe und Setting auf Alt getrimmt wurde – was natürlich nicht der Fall ist.
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Die Schärfe bewegt sich durchgängig auf einem guten bis sehr guten Niveau, und kann während Nahaufnahmen sogar als hervorragend eingestuft werden. Lediglich in einigen wenigen nicht ganz optimal fokussierten Einstellungen erlaubt sich das Bild verzeihbare Schwächen. Die Farben sind genrebedingt szenenweise stark gefiltert, bleiben aber – was Hautpartien und ähnliches angeht – weiterstgehen natürlich und angenehm. Der Kontrast ist sehr gut eingestellt und lässt das Bild zuweilen sehr plastisch wirken. Auch der Schwarzwert kann durchweg überzeugen, und da der Film sehr häufig im Dunklen spielt, ist gerade dieser Punkt von nicht geringer Bedeutung. Alles in allem erleben wir in puncto Bildqualität hier eine Leistung, die mancher niedrigbudgetierte aktuelle Film nicht auf den Bildschirm bringt.

Tonqualität

Der Film liegt auf Blu-ray Disc in deutscher und englischer Sprachfassung in dts-HD Master 2.0 vor. Optinal lassen sich deutsche und englische Untertitel zuschalten. Da dem Film zu seiner Zeit keine deutsche Auswertung vergönnt war, wurde für diese Veröffentlichung erstmals eine deutsche Synchronfassung durch Dr. Gerd Naumann beim CSC-Studio in Hamburg angefertigt, die sich dabei jedoch perfekt an der damals vorherrschenden Stimmung orientiert. Wären da nicht die jungen Sprecher, darunter Katharina von Keller, Katharina Holthausen, Jenny Löffler, Jürgen Holdorf und Eberhard Haar, so könnte man meinen, es handle sich um eine Synchronisation aus den späten 1990er Jahren. Da ist es nur nachvollziehbar, dass man auch „nur“ eine 2.0 Abmischung vornahm, vor allem auch, da es an Originalmaterial für den Subwoofer und die hinteren Kanäle fehlt. Somit bekommen wir eine sehr saubere, gut abgemischte deutsche und eine authentische englische Tonspur zu hören, die sich mit der Musik von Igor Clark zu einem harmonischen Ganzen vermischt, und das Bild akustisch perfekt unterstreicht.

Ausstattung

Hier geht es zum Unboxing-Video des dem Review zugrunde liegenden Mediabooks: Blu-ray Disc: - Audiokommentar Featurettes: - Lovecraft made me do it (9:51 Minuten) - Let there be water (6:44 Minuten) - Controlling the uncontrollable (5:10 Minuten) - The darkest water (26:32 Minuten) - Beneath Dark Waters: Ein Video-Essay von Pelle Felsch (16:01 Minuten) Promotion: - Mariano Baino on „Dart Waters“ #1 The Catacombs (2:55 Minuten) - Mariano Baino on „Dart Waters“ #2 The Village by the Beach (4:28 Minuten) - Mariano Baino on „Dart Waters“ #3 The Creature (2:18 Minuten) - Mariano Baino on „Dart Waters“ #4 Elizabeths Nightmare (2:32 Minuten) - Wicked-Promo (0:33 Minuten) - Originaltrailer (2:29 Minuten) - Deutscher Trailer (1:26 Minuten) - Trailer: “Lamdy M 5.1” (1:10 Minuten) Picture Galleries: - Artworks - Behind the scenes - Mariano Bainos Art - Storyboards - Sketches - Script DVD: Featurettes: - “Deep into the Dark Waters“ (Making Of) (48:24 Minuten) - “Dark Waters destroys Churches” (4:20 Minuten) - “All Lovecraft’s Fault” (10:10 Minuten) - Deleted Scenes (6:56 Minuten) - Silent Bloopers (2:45 Minuten) Promotion: - Vorwort von Mariano Baino (2006) (2:30 Minuten) - Musik-Video: “Face and the Body” (4:20 Minuten) Short Films: - “Dream Car”, mit optionalem Regie-Kommentar (15:36 Minuten) - „Caruncula“: Vorwort von Mariano Baino (1:50 Minuten) - „Caruncula“, mit optionalem Regie-Kommentar (20:53 Minuten) - „Never Ever After“, mit optionalem Regie-Kommentar (13:14 Minuten) - Making of: „Never Evert After“ (13:30 Minuten) Picture Galleries: - Caruncula” - “Never Ever After”
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Wieder einmal ist es ein verhältnismäßig kleines Label, dass den Großen zeigt, wie man Filme richtig ausstattet. Nicht nur, dass die Veröffentlichung im schicken Mediabook mit einem ausführlichen Buchteil mit Texten in deutscher und englischer Sprache von Michele De Angelis und einer Kurzgeschichte von David Renske, ein echtes Sammlerstück ist – das auf den drei Discs (eine Blu-ray Disc und zwei DVDs) enthaltene Bonusmaterial ist auch nicht von schlechten Eltern! Zum einen hätten wir da einen sehr interessanten Audiokommentar von Mariano Baino und Michele De Angelis, der uns viel über den Film und seine Entstehung verrät. Zum anderen werden wir mit einer ganzen Schaar interessanter Featurettes über den Film, die Hintergründe, die Inspirationen und so weiter und so fort verwöhnt, die kaum eine Frage offen lassen. Abgerundet wird das Ganze durch drei Kurzfilme, die – wie der Hauptfilm – mit einem optinalen Audiokommentar des Regisseurs versehen wurden, und jeder Menge Promo-Material, geschnittenen und verpatzten Szenen, wobei ich letzteres immer sehr gerne sehe, und gerade bei einem Film wie diesem sehr begrüße. Das gesamte Bonusmaterial, bis hin zu den Audiokommentaren zum Hauptfilm und den Kurzfilmen, ist optional deutsch untertitelt. Mehr geht nicht!

Fazit

Die Veröffentlichung aus dem Hause Wicked Vision Media hat es wieder einmal in sich. Man sieht und spürt hier einfach, wie viel Liebe und Arbeit das Label in die Veröffentlichung eines kleinen und zu Unrecht unbekannten Titel aus den 1990ern gesteckt wurde, und das es dem Label nicht nur um Profit geht, sondern darum, dem Kunden für sein Geld etwas wirklich Schönes zu bieten. Bild- und Tonqualität lassen kaum zu wünschen übrig: Das Bild schaut aus, als wäre der Film gerade erst gedreht und künstlich in den Stil eines 1980er-Jahre Titels „verwandelt“ worden, allerdings ohne unnötige Störungen und ähnliches. Akustisch erwarten den Zuschauer aufgrund der 2.0 Abmischung zwar keine Überraschungen, aber dafür klingt alles sehr sauber und authentisch passend.. Darüber hinaus ist das Mediabook mit üppigem Bonusmaterial ausgestattet, das für sich genommen bereits die Anschaffung lohnt. Der Film selbst ist – wie bereits erwähnt – ein zu Unrecht unbekannter Genretitel mit hervorragender Atmosphäre und einer stimmigen Story. Wer ein Faible für das große, italienische Gruselkino hat, wer sich für die Geschichten von H.P.Lovecraft begeistern kann oder wer einfach nur mal wieder einen richtig guten Gruselfilm der „alten Schule“ genießen möchte, dem sei „Dark Waters“ wärmstens ans Herz gelegt. (Michael Speier)
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Kaufempfehlung

 
8 von 10
Die Kaufempfehlung der Dark Waters (1993) (Limited Mediabook Edition) (Cover A) Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

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Dark Waters (1993) (Limited Mediabook Edition) (Cover A) Blu-ray
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