Mirai Nikki - Vol. 1 (Limited Edition) Blu-ray

Original Filmtitel: Mirai Nikki - Vol. 1

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Disc-Informationen
Uncut, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), Extras in HD (komplett), Digipak
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
-
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Digipak im Schuber (meist nur bei Erstauflage)
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 2.0
Japanisch DTS-HD MA 2.0
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.78:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
150 Minuten
Veröffentlichung:
28.09.2018
Serie abgeschlossen:
Nein
Mirai Nikki - Vol. 1 (Limited Edition) Blu-ray Review
Story
 
6
Bildqualität
 
7
Tonqualität
 
8
Ausstattung
 
4
Gesamt *
 
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 05.10.2018
Kazé hatte in diesem Jahr ein goldenes Händchen bei seinen Lizenzeinkäufen, zumindest was die Top-Titel angeht. Parasyte, Fairy Tail und jetzt auch noch mit Mirai Nikki ein langersehnter Fan-Liebling. Wie schlägt sich die erste Volume?

Story

Yukiteru Amanos einziges Hobby besteht darin, Tagebuch über alle Ereignisse des Alltags auf seinem Handy zu führen. Sein Freund, ein Gott namens Deus Ex Machina, existiert nur in Yukis Fantasie. Plötzlich jedoch gerät sein Leben aus den Fugen, als er feststellt, dass sein Handy-Tagebuch die Zukunft voraussagt. Die Begeisterung darüber verfliegt schnell, als seine mysteriöse Mitschülerin Yuno ihm erklärt, dass auch sie Besitzerin eines Zukunftstagebuches ist. Yukis imaginärer Freund ist nämlich realer als gedacht und plant ein grausames Spiel: Zwölf Teilnehmer mit Handys, die die Zukunft vorhersagen. Zwölf Menschen, die sich gegenseitig umbringen. Bei Mirai Nikki handelt es sich um eine klassische „Battle Royale“-Story, in einem Spiel auf Leben und Tod müssen verschiedene Menschen ums Überleben kämpfen. Bis nur noch einer von ihnen übrig ist. Soweit so bekannt. Der Kniff an dem Ganzen sind vor allem die sogenannten Zukunftstagebücher. Von denen gibt es alle möglichen Farben, Formen und Fähigkeiten. Yukki beispielsweise kann mit seinem ollen Klapphandy in die Zukunft sehen, seine eigenen Handlungen voraussehen und verändert. Nicht umsonst ist er die Nr. 1 der Auserwählten. Seine Stalkerin und eine der Figuren, die Mirai Nikki erst zu dem machen, was es ist, nämlich Yuno Gasai, kann wiederrum alles vorhersehen was ihn betrifft. Kein Wunder also das die Beiden zusammenfinden und gemeinsam den Kampf gegen die anderen 10 antreten. In der ersten Folge bekommen wir das Setting jedenfalls so einsteigerfreundlich erklärt, dass es auch der dümmste Zuschauer in der letzten Reihe versteht. Exposition reiht sich an Exposition und dazu gesellt sich auch noch ein Voice-Over von Yukki, welches uns seine Charaktereigenschaften näherbringt. Subtil geht definitiv anders. So fängt erst zum Ende der Folge das Spiel so richtig an. Wobei, nicht ganz. Denn für alle die es verpasst haben, wird das Spiel in der zweiten Episode gleich nochmal erklärt. Leider hat man gerade in solchen Sequenzen das Gefühl, dass die Story wirklich für den dümmsten Zuschauer geschrieben wurde, was echt ärgerlich ist. Erst als nicht nur im wahrsten Sinne des Wortes eine Bombenstimmung herrscht, fängt die Serie an loszulegen. Vor allem dann, wenn man die generelle „Logik“ dieses Settings einmal beiseitelässt. Denn so richtig nachvollziehbar sind so einige Handlungen schon in den ersten 6 Folgen nicht, vor allem unter dem Aspekt das die Figuren hier ständig in die Zukunft sehen können. Wer im Übrigen ein glaubwürdigeres und auch logischeres Zeitreise bzw. Zukunftssetting sehen möchte, sollte sich unbedingt mal „Steins;Gate“ anschauen. Zurück zu Yukki und Yuno, klar, der Anime erhebt nicht im Entferntesten diesen Anspruch, ist reine Popcorn-Unterhaltung, versucht aber dennoch in einigen Szenen mehr zu sein als das, was leider gar nicht funktioniert. Lässt man sich aber darauf ein, dann kann man sich durchaus gut unterhalten lassen. Am wenigsten ist das aber unserer Hauptfigur Yukki zu verdanken, ihr dachtet Shinji Ikari, mit seinen echten und schwerwiegenden Problemen aus „Neon Genesis Evangelion“ ist nervig? Dann habt ihr es noch nicht mit der Heulsuse Nummer 1 zu tun gehabt. Yukki ist zu absolut nichts fähig und wenn dann ist das oft reines Glück, zwischenzeitlich wünscht man sich das Yuno seiner Liebe zu ihm überdrüssig wird und ein eigenes Spin-Off bekommt. Diese Figur strapaziert die Nerven und ist ein längst zu überholendes, wandelndes Anime-Klischee. Umso erstaunlicher das Yuno mit ihren stetigen Gefühlsschwankungen, den dunklen Geheimnissen und der aufgesetzten Niedlichkeit ein viel besserer Charakter ist. Ihre Szenen treffen oft genau den richtigen Ton zwischen zuckersüß und absolut wahnsinnig. Auch die bisherigen Gegner sind abwechslungsreich und bringen eine gute Portion Eigenständigkeit mit sich, alles was ausgerechnet Yukki fehlt. Der Person mit der wir als Zuschauer dieses Spiel erleben. Hier bleibt zu hoffen, dass er im Laufe der über 25 Episoden noch eine interessante Charakterentwicklung durchmacht. Zum generellen Ton der Serie, der ist ebenfalls nicht konsequent, einerseits ist sie actionreich und bunt, dann kommen plötzlich generische Fanservice-Szenen wie das Verlieren des Bikinis im Schwimmbad dazu, was man in keinen Anime zuvor gesehen hat und dann möchte man einer Figur, die ich aus Spoiler-Gründen nicht nenne, eine düstere Vergewaltigungs-Vergangenheit geben? Irgendwie ist das ganze momentan noch eine recht durcheinander gewürfelte Geschichte, bei der zu viele Zutaten bekanntlich die Suppe verderben oder zu viele Köche den Brei? Bisher kann mich Mirai Nikki nur in wenigen Momenten so richtig überzeugen, wenn der Horror und Psycho-Faktor mal zum Tragen kommen, es düsterer wird und die Fremdschäm-Comedy-Momente wieder vergessen sind. Ich bin gespannt in wie weit sich alles mit den kommenden Episoden entwickelt. Potenzial ist durchaus vorhanden.

Bildqualität

Das Bild macht einen insgesamt ordentlichen Eindruck und kommt mit einem AVC-kodierten 1080p Transfer in 1.78:1 daher. Auf Blu-ray kommt der Anime auf jeden Fall gut zur Geltung, die Farben sind schön bunt und durch die verschiedenen Animationsebenen haben viele Bilder eine schöne Tiefe. Die Kontraste lassen sich gut sehen, ob in hellen oder dunklen Szenen, an der Schärfe mangelt es allerdings vor allem in Totalen etwas, gerade bei den Outlines der Figuren. Dafür sind die Farben aber jederzeit schön klar und ohne nervige Bildfehler wie Artefakte oder Schlieren. Ab und zu merkt man der Serie allerdings an, dass sie bereits sieben Jahre auf dem Buckel hat.

Tonqualität

Der Ton ist, typisch für Anime-Serien, in DTS-HD MA 2.0. und man hat sich dagegen entschieden eine künstliche 5.1 Mischung anzufertigen. Das macht aber auch gar nichts, denn der Klang ist fehlerlos, angenehm abgemischt, kommt unkomprimiert aus den Boxen und lässt sich ziemlich gut hören. In seltenen Fällen macht sich auch mal der Subwoofer bemerkbar, schwingt aber größtenteils im Hintergrund mit. Der Soundtrack bei den verschiedenen Intros ist ein echter Ohrwurm und klingt auch nach dem Schauen der Folgen noch nach. Bei der deutschen Fassung hat man sich ebenfalls große Mühe gegeben dem japanischen Originalton gerecht zu werden, so wird Yukki von Constantin von Jascheroff und Yuno von Jodie Blank gesprochen.

Ausstattung

Als Bonus gibt es zwei Buttons, einen Aufnäher, Memory-Karten zum Sammeln und einen Handy-Hintergrund zum Downloaden. Hier hat man sich durchaus Mühe gegeben, auch thematisch passende, haptische Extras anzufertigen. Die Volume selbst ist ein Digipack im Pappschuber, welche sich nochmals im Sammelschuber befindet, dessen Motiv ist leider etwas langweilig ausgefallen.

Fazit

Mirai Nikki hat bei mir einen etwas holprigen Start hingelegt, zu viel langwierige Exposition, zu wenig was dem Zuschauer zugetraut wird und haufenweise Logiklöcher. Wenn man darüber aber hinwegsieht bekommt man grade mit Yuno Gasai einen vielversprechenden Charakter, der den Anime in Zukunft sicherlich noch auf eine höhere Ebene bringen könnte, jetzt wäre so ein Zukunftstagebuch auf jeden Fall wünschenswert. (Tom Sielemann)
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Kaufempfehlung

 
6 von 10
Die Kaufempfehlung der Mirai Nikki - Vol. 1 (Limited Edition) Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

Testgeräte

  • LG 47" LED-TV LV470S

  • Teufel e300 Digital Anlage (5.1 Dolby Surround)
  • Playstation 4

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