Newsticker

Die Letzten beissen die Hunde (Limited Mediabook Edition) Blu-ray

Original Filmtitel: Thunderbolt and Lightfoot (1974)

Den-letzten-beissen-die-Hunde-Limited-Mediabook-Edition-DE.jpg
zu meiner Filmliste hinzufügen zu meiner Merkliste hinzufügen
zu meiner Bestellliste hinzufügen zu meiner Suchliste hinzufügen
Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, 2 Discs, BD (1x), DVD (1x), enthält DVD Fassung, Extras in HD (teilweise), Media Book,
Englische Untertitel werden auf dem Backcover nicht erwähnt!
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch PCM 2.0 (Mono)
Englisch PCM 2.0 (Mono)
Instrumental DD 2.0 (Mono)
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.35:1) @24 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
115 Minuten
Veröffentlichung:
23.03.2018
Diese Blu-rays könnten Sie interessieren:

Blu-ray Bewertungen

Bitte loggen Sie sich ein, um eine Bewertung abzugeben. Sollten Sie noch nicht auf bluray-disc.de registriert sein, klicken Sie bitte hier.
jetzt kostenlos anmelden
bewertet am 22.04.2019 um 11:30
#6
Klasse Film!
Aber die Bildqualität ist doch etwas endtäuschend!(3 bis 4)
Was der Blödsinn mit der DVD soll, verstehe ich nicht (war aber preiswerter als ohne …)
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 1
gefällt mir
0
bewertet am 09.03.2019 um 22:11
#5
DIE LETZTEN BEISSEN DIE HUNDE ist eine coole Mischung aus Road und Heist Movie mit einer starken Besetzung aus Clint Eastwood, Jeff Bridges und George Kennedy.

Die Bildqualität ist etwas wechselhaft, ist grundsätzlich aber als gut zu bezeichnen. Der deutsche Ton klingt klar und verständlich.

Das Mediabook ist hochwertig und hat eine recht anständige Ausstattung.

DIE LETZTEN BEISSEN DIE HUNDE ist gut gealtert, wirklich unterhaltsam und sehenswert.
Story mit 5
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 3
Extras mit 2
Player:
Panasonic DMP-BDT500
Darstellung:
Samsung UE-55ES7090
gefällt mir
0
bewertet am 06.06.2018 um 20:09
#4
Erste Gehversuche des hochbegabten Regisseurs Michael Cimino auf dem brüchigen Parkett Hollywoods. Aus der Werbebranche kommend und als Co-Autor von "Lautlos im Weltraum" bereits mit Lorbeeren geschmückt, vertraute Eastwoods Produktionsfirma dem Drehbuchautor von "Thundebolt and Lightfoot" auch sogleich die Verantwortung für die Regie an und er konzentrierte sich selber lieber auf die Produktion und Schauspielerei.

Eastwood, der selber immer gerne einen Roadmovie drehen wollte aber keine geeignete Rolle für sich fand, sah das Drehbuch Ciminos als Wink des Schicksals an und gab sofort grünes Licht für die Realisierung des Filmes.

Als Eastwoods Buddy wurde der aufkommende Stern der Schauspielergilde, Jeff Bridges, engagiert. Bridges hatte erst jüngst eine Oscarnominierung für "Die letzte Vorstellung" von Peter Bogdanovich erhalten und galt somit als qualifiziert genug, um neben dem sperrigen Star bestehen zu können.

Thunderbolt (Eastwood) und Lightfoot (Bridges) leben außerhalb der Gesellschaft. Sie sind Rumtreiber und halten nicht viel von Gesetz und dem Recht auf Privateigentum. 3...2...meins ist ihr Lebensmotto. So ist es auch folgerichtig, daß die beiden Taugenichtse während der Flucht vor ihren aufgebrachten Verfolgern aufeinander geworfen werden. Lightfoot hat gerade einen Autoverkäufer um seine Ware erleichtert und Thunderbolts Tarnung als Pfarrer ist während der heiligen Messe aufgeflogen. Kurz zuvor hatte er eine Bank überfallen und anscheinend seinen Arbeitskollegen ihre wohlverdiente Beute vorenthalten. Nun ist er auf der Flucht vor ihren nach Vergeltung suchenden Bleisalven, als er Lightfoot vor die Motothaube stolpert. Schutzsuchend hechtet er in dessen Auto und gemeinsam reisen die Outlaws erstmal gen Süden, um durchzuschnaufen.
Als der Jungspund Lightfoot erfährt, daß ihm ein legendären Bankräuber in sein Auto gestolpert ist, kennt seine Bewunderung keine Grenzen mehr und er buhlt um die Freundschaft des deutlich älteren, reiferen und vor allen Dingen auch kernigeren Thunderbolt. Der will jedoch von dem Greenhorn zuerst wenig wissen, rauft sich dann aber, zunächst aus taktischen Gründen, mit Lightfoot zusammen. So erlebt man gemeinsam eine Zeit von Freiheit, Abenteuer und Frauengeschichten, bevor zur Finanzierung des exklusiven Lebenstils neues Geld aquiriert werden muß. Thunderbolt erfüllt nun Lightfoots Wunsch und lobt ihn kurzerhand zu seinem neuen Schüler und Kollegen für den nächsten großen Coup aus: In knappen 7 Minuten soll ein schwer gesicherter Tresor geknackt, zerschoßen und geplündert werden. Passiert nur ein kleiner Fehler, endet die Unternehmung in den schmierigen Krallen der gehaßten Cops....

"Die letzten beißen die Hunde" von 1973 gehört zum Kanon der Roadmovies der frühen 70er Jahre. Die Flower Power Zeit war ausgeträumt, Charles Mansons Morde hatten die letzen Vibes der Hippieära zerfetzt, der Vietnamkrieg war vorbei und die Babys der Kinder des Sommers der Liebe wollten materiell versorgt sein. Die Mehrheit der 68er kämpfte nun mit dem Alltag und versklavte sich wieder an die Konzerne und ihr Kapital, um überleben zu können. Eine neue Zeit mit neuen Idealen war noch nicht geboren. Die Kommunen waren zerfallen oder zerstritten und die Freiheitssuchende mußten sich neue Lebensentwürfe selbst erschaffen. Weil die großen fernen Ziele aber fehlten, ließ man sich sinnentleert über die endlosen Highways des Südwesten der USA treiben und hoffte, die Erfüllung der Sehnsüchte hinter der nächsten Kurve oder im rot-orange schillernden Sonnenuntergang zu finden. So gleiten auch Thunderbolt und Lighfoot schwerelos in ihrer Limousine durch die Weiten der Prärien und genießen ihr bloßes Dasein im heißen Fahrtwind des Freeways. Mehr Freiheit ist nicht möglich.
Genau diese Stimmung von Freiheit, Freundschaft und Ungebundenheit ist es, die dem Genre seinerzeit zu seinem epochemachenden Erfolg verhalf. In Momenten der Erfüllung aller sozialen, körperlichen und seelischen Bedürfnisse, wird der perfekte Moment erschaffen. Untermauert wird das flüchtige Elysium durch sehnsuchtstriefende Countryballaden, welche durch den endlosen Himmel Montanas hallen und die Scene mit einer quasi religiösen Aura aufladen.
Paradiesgleich scheint man in diesem Zustand von allen irdischen Pflichten und Verpflichtungen enthoben und den Fesseln der bürgerlichen Existenz erlöst.

Aber das Paradies liegt bekanntlich nicht auf der Erde, sondern ein paar Meilen darüber. Und so muß man sich auch aus dem Himmel der Gefühle wieder mit den profanen Aspekten der Existenz auseinandersetzen. Jede Form der Selbstverwirklichung muß aber, gottverdammt, irgendwie finanziert werden. Und das geht auf illegalem Wege nur, wenn man die Offenheit des weiten Himmels verläßt und sich in die dunklen Nischen der niederen Subjekte begiebt. Wenn es um den Erwerb des Lebensunterhalt geht, und das ist sicherlich eine sozialkritische Komponente in dem Film, ist dies nur auf Kosten von Freiheit und Lebensentfaltung möglich. Geld bietet zwar Sicherheit, versklavt aber das Individuum und zerstört die nach Freiheit lechzende Seele. Thunderbolt und Lightfoot wissen das. Aber einmal das Gefühl genossen, kompromisslos ganz im Einklang mit sich selbst gewesen zu sein, gibt es für sie kein zurück mehr in ein zivilisiertes Leben...lieber Tod als Gefangen in der Welt der Konventionen und Befehlshierarchien...

Diese m klassischen Roadmoviethema schließt sich im letzten Drittel ein Heistmovie an, in dem Eastwood seine Klischees als harter Draufgänger noch einmal voll ausspielen kann und Bridges in Frauenkleidern für einige Schmunzler sorgt. Die harte Männerwelt, in der sich der einstige Westernheld bewegte wird so aufgebrochen und durch die kleine Camouflage seiner Albernheit und Künstlichkeit überführt.
Inwieweit der Film dadurch eine homoerotische Note besitzt, wie immer noch hitzig in cineastischen Zirkeln diskutiert wird, sei dahingestellt und die Erkenntniss darüber sind müßig. Für Filmkritiker mag das ein strittiges Thema für lange Kaminabende sein, der Genuss des Filmes erhält dadurch aber keinen neuen Spin. Augenscheinlich ist aber, daß Lightfoot Thunderbolt schon von Beginn an so innig umgarnt, wie ein verliebtes Girlie ihren großen Schwarm. Manchesmal beschleicht einen sogar das klamme Gefühl, er soll die Rolle einer Frau an der Seite Eastwoods ersetzen. Meine Theorie dazu ist, daß keine zusätzliche Frauenrolle mehr in den Drehplan paßte und Bridges wohl beide Rollen übernehmen mußte.

Stilistisch ist der Film auf Eastwoods rauhes Gemüt maßgeschneidert und gewöhnungsbedürftig holprig inszeniert. Man merkt durchgehend, daß Cimino das richtiges Timing noch nicht gefunden hatte und das Händchen für einen galanten Erzählfluß erst noch finden mußte. Im darauffolgenden "The deer hunter" perfektionierte er seinen Stil aber bereits. So aber reiht sich "Die letzten beißen die Hunde" nahtlos in die Reihe der 70er Legenden ein, dessen spröder Charme und ungeschliffene Erzählstruktur zum Markenzeichen der Dekade der ausufernden Lebensfreude wurde. Der Inhalt war damals eben noch wichtiger als die Form und dem Gehirn wurde mehr abverlangt als dem Auge.

Wie dem auch sei, es sind schon der Worte zuviel gefallen, für einen Film, der eigentlich bloß genossen und nicht zerredet und zerdenkt sein will...
Story mit 4
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 3
Extras mit 3
Player:
Denon DBT-3313UD
Darstellung:
Epson EH-TW9200
gefällt mir
1
bewertet am 29.04.2018 um 22:39
#3
Bild: schwankt etwas, zu Anfang etwas kriselig und dann wechselt es von guten bis sehr guten Einstellungen bis hin zu leichten Unschärfen. Überwiegend aber solides und sauberes Bild -3,5 Punkte.

Ton: ist ok, es fehlt an Dynamik, dennoch zu jeder Zeit gut verständlich. Der Score ist gut aber nichts überragendes.

Fazit: sehr guter Eastwood Film der anfangs eher Komödieneinschlag bietet und seichte Unterhaltung bevor es zum Heist Movie übergeht. Der Film weiss zu unterhalten und die Darsteller wissen zu überzeugen. Gute Story, es kommt keine Langeweile auf. Für jeden Eastwood Fan pflicht allen anderen sei der Film ans Herz gelegt. Technisch leichte Mängel die aber nicht weiter störend sind.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 3
Extras mit 2
Player:
Sony PlayStation 4
Darstellung:
Sonstiges LG PF1000UT Adagio
gefällt mir
0
bewertet am 05.04.2018 um 19:14
#2
Die Story ist damals wie heute immer noch gut und weis zu unterhalten. Schöne Actionkomödie in guter HD-Umsetzung.
Das Bild ist, dem Alter entsprechend gut geworden. Natürlich ist Filmkorn zu erkennen, das mir aber lieber ist, als wenn das ganze unnatürlich glattgebügelt worden wäre.
Sägezähne etc.an Konturen und Umrissen konnte ich nicht erkennen.
Der Ton ist für eine Monotonspur wirklich gut geworden. Dialoge sind klar und verständlich.
Extras hätte ich mir einiges mehr gewünscht, aber bei Filmen aus den 70er Jahren ist meistens auch nicht so viel vorhanden.
Das Mediabook sieht gut aus und passt zu den anderen. Gerne mehr davon, da hier auch das Preis/Leistungsverhältnis sammlerfreundlich ist.
Fazit: Einer der besseren Eastwood-Filme, den ich mir gerne öfter ansehe.
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
Sony UBP-X800
Darstellung:
Panasonic TX-58EXW784 (LCD 58")
gefällt mir
0
bewertet am 28.03.2018 um 02:06
#1
Der Film hat mir super gefallen, spannende Action-Komödie und abwechslungsreich, Jeff Bridges und Clint Eastwood zählen beide zu meinen Top 20 Lieblingsschauspielern.

Die HD-Bildqualität ist als gut zu bezeichnen, es ist schon ein etwas älteres HD-Master (kann man anhand der leicht erkennbaren Sägezähne bei Kanten und Umrissen erkennen) die Farben sind durchgehend gut, feine Details und Graining wären bei einem frischen 4k Scan noch etwas genauer definiert.

Die Tonqualität ist für das Alter auch gut, da kann man nicht meckern. Im Vergleich mit dem "Ein Fremder ohne Namen"-Mediabook ist diese Synchro wieder eine Offenbarung und Genugtuung, da Klaus Kindler (Stamm- und Hauptsprecher) hier wieder Clint spricht, so wie es eigentlich immer hätte sein sollen. Bei Jeff Bridges hätte ich mir Joachim Tennstedt oder Frank Glaubrecht gewünscht, aber auch Jürgen Clausen macht hier eine großartige Arbeit.

Für Clint-Fans ein Must-Have, das Mediabook hat meiner Meinung auch ein besseres Cover-Design, als die bald kommende Amaray.
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 4
Player:
Sony PlayStation 4
Darstellung:
Sonstiges Philips 4k UHD 3D 49PUK7100/12
gefällt mir
3
Ihre Beitragsmeldung bleibt Anonym.
Der Beitrag wurde gemeldet!

Die Letzten beissen die Hunde (Limited Mediabook Edition) Blu-ray Preisvergleich

17,98 EUR *

Versand 3,00 €

jetzt kaufen
20,45 EUR *

Versandkosten unbekannt.

jetzt kaufen
24,80 CHF *

ca. 22,02 EUR

Versand ab 12,00 €

jetzt kaufen

Gebraucht kaufen

* Alle angegebenen Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Eventuelle anfallende Versandkosten wurden im Preisvergleich nicht berücksichtigt, beachten Sie hierzu die jeweiligen Shop AGBs. Kurzfristige Änderungen der Preise sind möglich. Bei Preisen, die aus Fremdwährungen errechnet wurden, kann es zu Abweichungen kommen. Beachten Sie weiterhin, dass bei Bestellungen außerhalb der EU zusätzlich Zollgebühren entstehen können.
6 Bewertung(en) mit ø 3,58 Punkten
Die Letzten beissen die Hunde (Limited Mediabook Edition) Blu-ray
Story
 
4.7
Bildqualität
 
3.7
Tonqualität
 
3.5
Extras
 
2.5

Film suchen

Preisvergleich

9,99 EUR*
14,99 EUR*
17,98 EUR*
18,99 EUR*
19,94 EUR*

Preisüberwachung

Bitte registrieren Sie sich, um diese Funktion zu nutzen!

Versionen

Diese Blu-ray ist ebenfalls in folgender Version erhältlich:

Blu-ray Sammlung

112 Mitglieder haben diese Blu-ray:

sowie weitere 109 Mitglieder

Diese Blu-ray ist 4x vorgemerkt.