Hostile (2017) (Special Edition) (Limited FuturePak Edition) Blu-ray

Original Filmtitel: Hostile (2017)

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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.40:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
88 Minuten
Veröffentlichung:
27.04.2018
Hostile (2017) (Limited FuturePak Edition)
Trailer mit einer FSK-Einstufung ab 18 Jahren zeigen wir nur registrierten
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Hostile (2017) (Special Edition) (Limited FuturePak Edition) Blu-ray Review
Story
 
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Bildqualität
 
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Tonqualität
 
9
Ausstattung
 
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Gesamt *
 
9
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 07.08.2018
Nachdem er bereits als stellvertretender Regisseur für Hollywood-Größen wie Quentin Tarantino, Clint Eastwood oder Guy Ritchie arbeiten durfte, erscheint mit Hostile nun der erste komplett in Eigenregie erdachte Film des französischen Regisseurs Mathieu Turi. In dem Post-Apokalyptischen Szenario steckt er seine Hauptprotagonistin in einen brutalen Überlebenskampf gegen Zombie-ähnliche Kreaturen. Doch das nachstehende Review zeigt, dass sich der Film grundlegend von Werken wie The Walking Dead & Co. absetzt. Hier sollte man sich definitiv vor dem Kauf etwas genauer informieren, um einer mögliche Enttäuschung vorzubeugen.

Story

Auf einer Erkundungstour durch die Wüste kommt der Wagen von Juliette (B. Ashworth) von der Straße ab und überschlägt sich. Mit einem gebrochenen Bein überlebt sie zwar den Unfall, doch ist sie noch lange nicht außer Gefahr: denn in der post-apokalyptischen Welt, in der Juliette lebt, machen nachts furchterregende Kreaturen Jagd auf Menschen. Ebenso treiben sich Kannibalen in der Gegend herum. Glücklicher Weise konnte sie einen Notruf absetzen, doch die vermeintliche Rettung wird frühestens am nächsten Morgen eintreffen. Solange muss Juliette nun um ihr Leben kämpfen - eine Situation, die ihr allerdings nicht fremd ist, denn sie hatte es schon ihr ganzes Leben nicht leicht. Die lange Nacht bietet daher auch Gelegenheit, dessen bisherigen Verlauf noch einmal Revue passieren zu lassen. Liest man sich zunächst die bisherige Vita des französischen Regisseurs Mathieu Turi durch, fragt man sich schnell, warum ein Mann mit solchen Erfahrungen einen vermeintlich einfachen post-apokalyptischen Horrorfilm zu seinem ersten eigenen Projekt auserwählt. Unterscheidet sich der Plot auf den ersten Blick doch recht stark von seinen bisherigen Arbeiten. So einfach ist es denn auch nicht, denn auf den zweiten Blick besteht gut die Hälfte seines Spielfilmdebuts aus Rückblicken auf das Leben seiner Protagonistin Juliette, welche sehr überzeugend von der Engländerin Brittany Ashworth gespielt wird. Und diese Flashbacks haben dann so gar nichts mit einem Horrorfilm zu tun, sondern schildern das Kennenlernen eines recht ungewöhnlichen Paares, das aus völlig unterschiedlichen Verhältnissen kommt. So nimmt sich der wohlhabende Künstler Jack, gespielt von Grégory Fitoussi, der in einer schweren Lebenskrise steckenden Juliette an und versucht ihr einen Ausweg zu bieten. Mehr soll an dieser Stelle der Spoiler-Gefahr nicht genannt werden. So wird der Film sicherlich viele Zuschauer, die auch gerade auf Grund der Freigabe des Films ab 18 Jahren, mit einem Zombie-Slasher gerechnet haben, recht enttäuscht werden. Letztendlich gibt es lediglich zwei brutale Szenen im Film, die man so aber auch schon in Werken mit niedrigerer Freigabe zu sehen bekam. Wie eingangs schon erwähnt, macht der Survival-Anteil des Films auch nur knapp die Hälfte der mit 84 Minuten eh schon recht knapp bemessenen Spielzeit aus. Zudem spielen sie nur im Autowrack bzw. wenige Meter um dieses herum. Das Ganze findet dann zum größten Teil nur bei Nacht statt, weshalb es also nicht viel zu sehen gibt. Dennoch sind zumindest diese Teile des Films recht spannend inszeniert, auch wenn man die eine oder andere Handlung der Hauptdarstellerin in Frage stellt. Denn warum zum Beispiel, schmeißt sie die einzige Verbindungsmöglichkeit zur Außenwelt freiwillig der Kreatur zu Füssen? Apropos Kreatur – diese wird perfekt von Javier Botet verkörpert. Dies gelingt ihm trauriger Weise durch eine angeborene Krankheit, denn der Schauspieler leidet an dem Marfan-Syndrom. Durch dieses verfügt er über lange und sehr dünne Körperglieder, die teilweise noch deformiert sind. Durch den Wechsel zwischen Post-Apokalypse und Vergangenheit entsteht zwar immer wieder Abwechslung, doch so recht kann sich der Film dadurch eben auch nicht entscheiden, ob er nun ins Horror- oder Drama-Genre gehören will. Zu Gute halten muss man vor allem Hauptdarstellerin Brittany Ashworth, dass sie sowohl die starke Überlebenskämpferin, wie auch das verletzliche und einsame Großstadtmauerblümchen mit Bravour spielt. Aber gerade wenn man auf Grund des doch recht einseitig wirkenden Trailers eher in die Grusel-Geschichte gelotst wird, ist man als Zuschauer umso verwirrter, wenn ein Großteil des Films eben als Beziehungsdrama inszeniert wurde. Das Ganze mag sicherlich künstlerisch etwas ganz Besonderes sein, doch wird man wohl so weder die eine, noch die andere Interessen-Seite vollkommen zufrieden stellen. Es bleibt daher ein ambitioniertes Projekt, welches wohl eher unter Cineasten sein Publikum finden könnte. Horrorfans werden ein ums andere Mal auf die Uhr blicken, bis die teils zähen Rückblenden wieder in die Wüste wechseln.

Bildqualität

Mit gestochen scharfen und sehr Detailreichen Bildern setzte Mathieu Turi seinen ersten eigenen Film in Szene. So ist zum Beispiel direkt zu Anfang jede Faser von Juliettes Kleidung zu erkennen. Auch in der an und für sich recht kargen Wüste bringt der Franzose jeden noch so kleinen Stein zum Vorschein. Um der Wüste einen heißen Look zu verpassen, setzte man auf gelbliche Farbfilter, welche das Bild passend aufwerten. In den Flashbacks bekommt man einige Hotspots von New York zu sehen und auch die Aufnahmen deren Skyline sind sehr detailliert. Ein Lob gebührt auch den Maskenbildnern, welche die Kreatur und die Verletzungen sehr lebensecht vor die Kamera gebracht haben. Kurz um: hier gibt es keinerlei Beanstandungen, mehr kann man nicht mehr aus der Blu-ray herausholen.

Tonqualität

Der Zuschauer hat die Auswahl zwischen folgenden beiden Tonspuren:
  • Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1
  • Englisch DTS-HD Master Audio 5.1
Auch beim Ton kann man eine recht gute Umsetzung vermelden. Vor allem in der Wüste kommen die Effektkanäle zum Einsatz - zum Beispiel, wenn die Kreatur ums Auto schleicht. Hier werden dann alle Lautsprecher mit einbezogen und man hat wirklich das Gefühl, mitten im Autowrack festzustecken. Lediglich der Subwoofer bekommt nicht viel zu tun, was aber eben einfach daran liegt, dass es hier kaum tief-frequente Szenen gibt. In den Rückblenden stehen dann die Dialoge im Vordergrund. Ein wenig Stadtleben und das Treiben auf einer Kunstausstellung werden hier über die hinteren Lautsprecher verteilt. Hier bleibt es ansonsten recht frontlastig und zu jeder Zeit klar verständlich.

Ausstattung

Folgende Extras sind im Bonus-Bereich zu finden:
  • Deleted Scenes (1:40 Min.)
  • Dressing & Make Up (4:04 Min.)
  • Hostile Land (3:04 Min.)
  • The Man Behind the Beast (3:25 Min.)
  • A Journey into A Hostile Land (46:02 Min.)
  • Trailer (1:42 Min.)
  • Trailershow
  • -Die letzten Krieger -Mohawk -Sadie - Dunkle Begierde -Pfad der Rache -The Villainess -Beyond Skyline -Bullet Head -Rampage - President Down
Herzstück des Bonus-Material ist dann das gut 46-minütige Making Of, welches sehr viele Hintergrundinfos zur Entstehung des Films bietet. So erfährt man hier, dass der Film zu Großteilen in der marokkanischen Wüste Ouarzazate und in Teilen von New York bzw. Paris gedreht wurde. Vor allem die Dreharbeiten in der Wüste brachten durch schnelle Sonnenuntergänge und Unwetter ihre Probleme mit sich. So zerstörte zum Beispiel ein heftiger Regenguss Teile der Requisiten, die dann extra wieder aus Frankreich beschafft werden mussten. Die Tankstelle am Anfang des Films wird dem ein oder anderen Horrorfan vielleicht bekannt vorkommen – diese wurde schon im Film 'The Hills Have Eyes' als Drehort verwendet. Interessant auch, dass die echte Waffe von Juliette nur zu Drehzeiten ausgehändigt wurde – sie wurde zum Drehstart eines jeden Tages durch einen Sicherheitsdienst gebracht und nach Drehschluss durch eben diesen wieder eingesammelt. Für das Autowrack benötigte man insgesamt drei baugleiche Fahrzeuge - eines für den Unfall-Stunt, eines für die Aufnahmen im Inneren und dann noch ein drittes Modell für die Außendrehs. Die kürzeren Featurettes beschäftigen sich dann mit den Maskenbildnern, einigen nicht verwendeten Szenen, sowie den Drehorten des Films. Alle Beiträge verfügen über deutsche Untertitel, was bei vielen Interviews, die auf Französisch geführt wurden, dann sehr hilfreich ist. Bei der Limited Future Edition handelt es sich um ein Steelbook mit glänzendem Druck. Auf Vorder- und Rückseite befinden sich jeweils zwei vollflächige Motive der Hauptdarstellerin. Lediglich auf der Rückseite ist ein kleiner Spruch aufgedruckt, sonst sind, abgesehen vom Filmtitel auf der Front, keine weiteren Texte oder Logos angebracht. Das Innere des Steelbooks präsentiert ein sich über beide Seiten streckendes Motiv, zudem liegt dem Film noch ein Code für den digitalen Download bei. Die technischen Angaben, sowie die Kurzbeschreibung des Films befinden sich auf einer lose beiliegenden Papierkarte. Diese wurde erfreulicher Weise nicht festgeklebt, wodurch der Käufer vor unschönen Kleberückständen verschont bleibt.

Fazit

Weder Fisch noch Fleisch, dennoch etwas Besonderes. So muss man Mathieu Turis erste eigene Regiearbeit bezeichnen. Ein Film der zu gleichen Teilen aus Survival-Horror und Beziehungsdrama besteht ist sicherlich nicht alltäglich. Trotz der kurzen Spielzeit von 84 Minuten zieht sich die ein oder andere Rückblende, zudem sind in der post-apokalyptischen mehrere Handlungen der Hauptprotagonistin fragwürdig. Die technische Seite der Blu-ray präsentiert sich aber mit top Werten: ein sehr scharfes und detailreiches Bild, gepaart mit zur richtigen Zeit einsetzenden Surround-Effekten und klar verständlichen Dialogen bieten keinen Anlass zur Kritik. Das Limited Future Pack bietet eine Gestaltung, die jeden Sammler glücklich machen sollte: großflächige Drucke, sowohl außen wie innen, keinerlei störende Texte oder Kleberückstände – so soll es sein. Die Mischung des Films ist mit Sicherheit nicht jedermanns Geschmack, dafür aber sehr eigenständig – ein Film, der sich eher an Cineasten, als an Splatter-Fans richten wird. (Jörn Pompitz)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
7 von 10
Die Kaufempfehlung der Hostile (2017) (Special Edition) (Limited FuturePak Edition) Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Chrono 509 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989 Subwoofer: SVS PB-1000

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Hostile (2017) (Special Edition) (Limited FuturePak Edition) Blu-ray
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