Evil Toons Blu-ray

Original Filmtitel: Evil Toons (1992)

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Disc-Informationen
Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, 16:9 Vollbild, Extras in HD (teilweise), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DD 2.0 (Mono)
Englisch DD 2.0 (Mono)
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.85:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
83 Minuten
Veröffentlichung:
23.02.2018 (Release)
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Evil Toons Blu-ray Review
Story
 
5
Bildqualität
 
7
Tonqualität
 
4
Ausstattung
 
4
Gesamt *
 
5
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 09.05.2018
Am 23. Februar 2018 brachte CMV Laservision im Vertrieb der Alive AG die B-Movie Horror-Komödie Evil Toons von Fred Olen Ray als High-Definition-Premiere auf den Markt. Die erstmalige HD-Auswertung erfolgte in dreifacher Ausführung. Die Käufer wurden vor die Wahl gestellt, den Titel als Standard Edition im einfachen Keep Case ober aber in Form von zwei limitierten Mediabooks (bestehend aus Blu-ray und DVD) mit unterschiedlichen Cover-Artworks ins Regal zu stellen. Der Inhalt der Blu-ray Discs ist dabei in allen drei Fällen identisch, weshalb wir diese heute einmal unter die Lupe nehmen. Was also der Film von 1992 und die dazugehörige Blu-ray Disc zu bieten haben, klärt die nun folgende Rezension.

Story

Die vier Studentinnen Megan (Monique Gabrielle), Roxanne (Madison), Terry (Suzanne Ager) und Jan (Stacey Nix) sollen im Auftrag des schmierigen Mr. Wentworth (Dick Miller) ein altes Anwesen säubern. Was zunächst nach einem lockeren und sehr entspannten Job aussieht, entpuppt sich für die Studentinnen als blanker Horror, denn plötzlich stoßen sie auf einen alten Lederfolianten in dem zu ihrem Unglück ein notgeiler Zeichentrick-Satan (Fred Olen Ray) lauert, der den Mädels gerne an die Wäsche gehen möchte. Wird den Studentinnen noch rechtzeitig die Flucht gelingen oder sind ihre Höschen bereits verloren? Fred Olen Ray, Produzent, Regisseur und Drehbuchautor von Titeln wie Supershark, Monster aus der Galaxis (Biohazard) und Spidora, hat laut imdb bei Sage und Schreibe 152 Projekten Regie geführt. Allerdings sind seine Filme samt und sonder im Trash- und B-Movie-Bereich angesiedelt, und nur Wenige davon dürften dem durchschnittlichen Filmfan bekannt sein. Im Jahr 1992, also vier Jahre nach dem überwältigenden Erfolg von „Falsches Spiel mit Roger Rabbit“, sprang der Filmemacher auf den Zug „Realfilm mit Zeichentrickelementen“ auf, und schuf das hier vorliegende Filmchen, dessen deutscher Alternativtitel „Flotte Teens im Geisterhaus“ wesentlich besser passt als der Originaltitel Evil Toons. Zum einen handelt es sich hier nämlich nicht um „Toons“, sondern lediglich um einen einzelnen „Toon“, und zum anderen beschreibt der deutsche Titel „Flotte Teens im Geisterhaus“ deutlich besser, was den Zuschauer hier erwartet. Der einzelne „Böse Toon“ – der übrigens unterirdisch schlecht gemacht ist – hat lediglich ein paar Minuten Zeit, um sich über die halbnackten Mädels herzumachen, von einer der ihren Besitz zu ergreifen, und sich anschließend in deren Körper um die anderen Beteiligten zu „kümmern“. Auslöser ist dabei ein unheimliches Buch, das äußerlich und inhaltlich (und natürlich auch in seiner Wirkungsweise) an das Nekronomikon aus Sam Raimis „Evil Dead“-Reihe erinnert. Im gleichen Jahr kam übrigens mit „Die Armee der Finsternis“ auch der dritte Teil der besagten Kultreihe in die Kinos. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Die Darstellerinnen, darunter die Ex-Porno-Darstellerin Madison, wurden ganz offensichtlich aufgrund ihrer äußeren Reize ausgewählt und mit Bonbons und Schokolade bezahlt, während man David Carradine offenbar betrunken gemacht hat um ihn zum Mitwirken zu bewegen – was ganz nebenbei auch seine hier gezeigten darstellerischen Leistungen erklären würde. Einzig B-Movie-Ikone Dick Miller agiert hier halbwegs überzeugend und bleibt dabei erfrischend selbstironisch. Selbstironie ist bei Evil Toons übrigens das A und O, denn der Film nimmt sich zum Glück zu keiner Sekunde ernst, ist sich seiner Unzulänglichkeiten durchaus bewusst und steht auch dazu. Kein Geld, keine Ideen, aber jede Menge Spaß – so oder so ähnlich kann man Evil Toons beschreiben. Die kurze Laufzeit von 82 Minuten vergeht wie im Flug, zwischendurch dürfen wir alle Mädels zumindest einmal ganz genau betrachten (ja, sie finden wirklich immer eine Gelegenheit sich ihrer Kleidung zu entledigen!), und ganz nebenbei werden alle Horrorfilm-Klischees aufgefahren die man sich vorstellen kann. Für Fans von Trashfilmen ist Evil Toons eine Fundgrube an skurrilen Albernheiten, aber gleichzeitig ist der Film für alle, die ein Mindestmaß an Anspruch bei einem Film erwarten, die reinste Beleidigung. Fairerweise müsste hier eine Gebrauchsanweisung beiliegen, wie man diesen Film genießen sollte: Bier auf, Hirn aus, und einfach wirken lassen.

Bildqualität

Das Bild wurde im bildschirmfüllenden Ansichtsverhältnis von 1,85:1 aufgespielt und zeigt sich in einer verhältnismäßig guten Qualität. Die Schärfe bewegt sich überwiegend auf einem guten Niveau und bildet auch immer wieder mal kleinere Details ab. Richtige Spitzenwerte werden hier zwar nicht erreicht, aber wenn man bedenkt dass der Film mit billigsten Mitteln binnen kürzester Zeit vor einem Vierteljahrhundert gedreht wurde, ist das Endergebnis mehr als zufriedenstellend. Vor allem die satten und kräftigen Farben können in dieser Hinsicht vollends punkten. Der satte Schwarzwert und der gut eingestellte Kontrast lässt das Bild zudem sehr plastisch wirken und sorgt für ein schönes HD-Feeling. Erfreulich ist auch, dass altersbedingte Mängel, Beschädigungen und Verschmutzungen fast vollständig entfernt wurden. Besser kann ein Film wie dieser nur schwerlich aussehen.

Tonqualität

Der Ton liegt in deutscher und englischer Sprachfassung in Dolby Digital 2.0 vor und ist alles in allem eher unterdurchschnittlich. Das zuschalten der Surroundanlage kann man sich bei diesem Titel getrost sparen. Nicht nur dass die hinteren Kanäle und der Subwoofer nicht angesteuert werden, der Klang ist alles in allem sehr dumpf und stellenweise ein wenig blechern. Zumindest sind die Dialoge jederzeit gut verständlich und werden weder von der Musik noch von den Effekten überlagert, allerdings klingen die Dialoge ebenfalls sehr muffig und angestaubt – zumindest in der deutschen Synchronfassung. Der englische Originalton klingt da deutlich frischer und dynamischer, allerdings sind hierfür Englischkenntnisse notwendig, da die Disc über keinerlei Untertitel verfügt. Nur damit wir uns richtig verstehen: Auch der englische Ton, obwohl er deutlich besser klingt als sein deutsche Pendant, kommt nicht über ein brauchbares Mittelmaß hinaus.

Ausstattung

  • Audiokommentar von Fred Olen Ray
  • Original Trailer (2:04 Minuten)
  • Blooper (0:45 Minuten)
  • Animation Plates (1:50 Minuten)
  • Workprint (3:25 Minuten)
  • Nite Owl Theater (4:11 Minuten)
  • Making Of (10:25 Minuten)
  • Soundtrack Suite (9:28 Minuten)
  • SFX Test (0:41 Minuten)
  • Trailershow
  • Wendecover
Das Bonusmaterial ist leider sehr übersichtlich und nicht sonderlich informativ. Das interessanteste sind hier das Making-Of (wobei es sich hierbei strenggenommen um ein Interview mit dem Regisseur und kein echtes Making-Of handelt) und der Audiokommentar. Allerdings wurden auch für das Bonusmaterial keinerlei Untertitel beigesteuert, so dass die kompletten Extras lediglich für ein englischsprachiges Publikum zugänglich sind und Punkte abgezogen werden müssen. Für einige der Features brauchen wir allerdings nicht notwendigerweise zu verstehen was gesagt wird. Im „Night Owl Theater“ beispielsweise bekommen wir noch ein paar „nackte Tatsachen“ und weitere Albernheiten zu sehen, und die Dialoge sind hier eher nebensächlich. Die Keep-Case Variante des Titel ist mit einem Wendecover ohne FSK-Aufdruck ausgestattet. Anmerkung: Die Blu-ray Disc lag lose in der Hülle, was dadurch zu erklären ist, dass sich unter der Disc noch eine dünne, durchsichtige Plastikdisc befand – mutmaßlich um die beschriebene Seite der Disc zu schützen – und das Produkt dadurch zu dick für die Aufnahme war. Merkwürdig, merkwürdig, und vor allen Dingen kontraproduktiv.

Fazit

Rein technisch betrachtet ist die blaue Scheibe aus dem Hause CMV Laservision nicht unbedingt das Non-Plus-Ultra, aber das war auch nicht zu erwarten. Rein optisch schaut der Film sogar noch ganz gut aus und kann mit satten Farben und einer überwiegend anständigen Schärfe überzeugen. Der deutsche Ton hingegen ist eher als zweckdienlich anzusehen. Untertitel gibt es leider keine, auch nicht für das magere Bonusmaterial, wodurch der sicherlich interessante Audiokommentar und das als Making-Of bezeichnete Interview mit Regisseur Fred Olen Ray für nicht-englischsprachige Zuschauer unbrauchbar wird. Der Film selbst ist Schund in Reinkultur – daran gibt es nichts schönzureden. Für Fans von solchen Filmen ist Evil Toons ein Highlight, für alle anderen eben nicht. Wer hier auf eine Art böser „Roger Rabbit“ oder einen Film im Stil von „Cool World“ erwartet wird auf der ganzen Linie enttäuscht sein. Wer hingegen gutgebaute und halbnackte Mädels durch eine absurde Geisterhausgeschichte stolpern sehen möchte, der ist hier goldrichtig. (Michael Speier)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
5 von 10
Die Kaufempfehlung der Evil Toons Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

Testgeräte

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Evil Toons Blu-ray
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