Molly’s Game (2017) Blu-ray

Original Filmtitel: Molly's Game (2017)

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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.40:1) @24 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
141 Minuten
Veröffentlichung:
27.07.2018
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Molly’s Game (2017) Blu-ray Review
Story
 
7
Bildqualität
 
9
Tonqualität
 
8
Ausstattung
 
5
Gesamt *
 
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 10.08.2018
Aaron Sorkin schrieb die Drehbücher zu Filmen wie The Social Network, The Newsroom oder dem großartigem Moneyball. Mit Mollys Game feiert der Autor sein Debüt als Regisseur und war wie zu erwarten, auch für die Vorlage zuständig. Wie schlägt er sich bei seinem Erstlingswerk für die große Leinwand und kommt am Ende auch ein guter Film dabei rum?

Story

Molly Bloom (J. Chastain), eine ehemalige olympische Skifahrerin, wird eines Nachts von schwer bewaffneten FBI-Agenten festgenommen wird, bedeutet es das Ende ihrer kriminellen Karriere. Zu ihren Gästen eines illegalen Pokerringes gehörten Hollywood-Stars, Sportgrößen, erfolgreiche Geschäftsleute und zuletzt auch - von ihr angeblich unbemerkt - die russische Mafia. Nach ihrer Verhaftung wird Rechtsanwalt Charlie Jaffey (I. Elba) zu ihrem engsten Verbündeten. Doch um Molly zu verteidigen, muss Jaffey hundertprozentig von ihrer Unschuld überzeugt sein: Wie viel wusste sie wirklich von illegalen Machenschaften hinter den Kulissen ihrer Pokernächte? Basierend auf dem Bestseller und der wahren Geschichte von Molly Bloom, welche sie als Autorin selbst verfasste, schrieb Aaron Sorkin das Drehbuch zum Film. Diese ist wirklich eine ziemlich interessante, schließlich saß sie mit Stars wie Leonardo Di Caprio, Ben Affleck oder Tobey Maguire an einem Tisch und weiß ganz genau wie viel Geld diese Leute verzockt haben oder mit wem sie sich so herumgetrieben haben. Sie weiß über private Geheimnisse, Schulden und vermutlich auch Affären Bescheid, aber hat nie geredet, trotz öffentlichem Druck und der Presse, welche ihr vermutlich einige Dollar für die Informationen boten. So werden sowohl im Film, als auch im Buch auch keine Namen preisgegeben, die vermutlich einigen Menschen ihre Karriere kosten könnte. So ist er zwar ein „Insider“, deutet dies aber auch nur an. So werden auch im Film die Namen nicht genannt, ohnehin wird sich nur auf Molly selbst konzertiert, was ihn weniger zu einem spannendem Thriller ala „21“, sondern zu einer Charakterstudie werden lässt. Das „Poker-Thema“ bzw. das Spiel an sich gerät ebenfalls ziemlich in den Hintergrund. Im Gegensatz zu Filmen wie Casino Royale, wo diese für einiges an Spannung und Nervenkitzel sorgen, sind sie hier nur Mittel zum Zweck und selbst Laien dürften die Zusammenhänge verstehen können. Jessica Chastain macht sich wirklich jede Figur zu ihrer Eigenen und stellt wiedermal ihre schauspielerische Klasse unter Beweis. Ohnehin ist der Film eine echte „One Woman Show“, was ihm leider etwas an Dramatik und Spannung einbüßen lässt. Neben ihr sind die anderen Darsteller oft nur Beiwerk, herausstechen können nur Idris Elba und der großartig, gegen den Typ besetzte Michael Cera als „Player X“. Dieser darf endlich mal ein arrogantes Arschloch mit dem Hang zur Selbstüberschätzung darstellen, anstatt immer nur der schüchterne Junge von Nebenan zu sein. Die anderen Darsteller sind, bis auf Kevin Costner als Mollys Vater, etwas unbekannter, reihen sich aber perfekt ins Ensemble ein und passen gut zu ihren jeweiligen Figuren und davon gibt es jede Menge. So wirkt die Geschichte leider oftmals etwas überladen, entgegen der filmischen Grundregel „Show, dont tell“, wird hier alles erzählt. Die Dialoge sprühen die ganze Zeit nur aus den Charakteren heraus und wenn es grade mal etwas leiser wird, werden uns von Molly aus dem Off noch weitere Informationen zugeflüstert. So vergeht wirklich kaum eine Sekunde in der nicht gesprochen wird, dass kann durchaus ein Stilmittel sein und im Fall von Aaron Sorkin war es auch zu erwarten, dennoch wird es zeitweise schwer noch mitzukommen. Das liegt eher daran, als an der durchaus stimmigen, dischronologischen Erzählstruktur. Umrahmt wird die Handlung von einer Verhandlung, Molly wird der Prozess gemacht, ihr droht eine jahrelange Haftstrafe. Das Hin- und Her zwischen den Zeitebenen funktioniert auch wirklich gut. Erwähnenswert ist noch die Beziehung zu ihrem Vater, welche sie von klein auf geprägt hat, aber mit der Fokussierung auf ihr Leben danach, nicht zu sehr in den Vordergrund rückt. Wir sehen, wir hören, wir bekommen alles aus der Sicht von Molly serviert. Das macht es uns zumindest durchaus leichter, ihre Figur und auch ihre Beweggründe nachzuvollziehen. So macht es einerseits großen Spaß zu sehen, wie eine starke Frau ihren Willen durchsetzt und die Kerle wie Marionetten im Griff hat, andererseits schockieren auch die Schattenseiten ihres Business als Karriere- und später auch machtbesessene Protagonistin. Das sorgt nicht nur für eine Szene, die unter die Haut geht und schwer anzusehen ist. Wenn Molly die Konsequenzen aus ihrem Handeln ziehen muss und sich mit den Schattenseiten, ihres Schattendaseins konfrontiert sieht. Nichtsdestotrotz ist sie ein, mit all ihren Ecken und Kanten, unglaublich spannender Mensch. Mit ganzen 140 Minuten Laufzeit kommt der Film aber auch nicht ohne Längen aus, vor allem dann, wenn wir uns mal abseits von Molly selbst, mit ihren Opfern auseinandersetzen. Das funktioniert zunächst ganz gut, wird dann aber etwas repetitiv.

Bildqualität

Das Bild wird dem Look des Filmes auf jeden Fall gerecht, die dunklen Töne und Schwarzwerte sind auf einem guten und es wird unverfälscht wiedergegeben. Das digitale Bild kommt ohne jegliches Filmkorn aus und ist zu jederzeit farblich & auch in der Lichtgestaltung interessant. Die Farben des Filmes sind relativ düster gehalten und die meisten Szenen spielen bei Nacht, dennoch präsentieren sie sich sehr natürlich und die Aufnahmen sehen wirklich schick aus. Auch was die Schärfe angeht, kann man hier absolut nicht meckern. Der Dabei verzichtet man auf den beliebten „Handkamera-Look“ und sorgt für schöne, klare Stativaufnahmen.

Tonqualität

Der Ton ist bei Dialogen jederzeit klar verständlich und das muss er auch. Unterdessen gibt es wenige Highlights für Subwoofer und Bässe. Die Eingangssequenz ist da eine Ausnahme, als Molly bei der Olympiade startet, hören wir gezielte, gut eingesetzte Soundeffekte. Das meiste spielt sich allerdings auf den vorderen Boxen ab, der Raumklang ist dennoch sehr stimmig und man kann ein paar feine Details ausmachen. Setzt der Soundtrack ein, machen die DTS-HD MA 5.1 Spuren sogar richtig Spaß.

Ausstattung

Die Extras beinhalten einen Audiokommentar von Regisseur Aaron Sorkin, diverse Featurettes, Interviews mit Darstellern, als auch die von mir immer geschätzte B-Roll. Durchaus ein paar spannende Einblicke, die stellenweise etwas zu selbstlobend daherkommen und weniger auch offen über Schwierigkeiten beim Dreh oder der Umsetzung sprechen.

Fazit

Mollys Game ist ein guter Film, aber auch einer, von dem ich mir persönlich etwas mehr erwartet hatte. Die starke Fokussierung auf die Dialoge ist stellenweise etwas ermüdend, wobei Molly und ihre illegalen Pokerspiele um Millionen eine starke Ausgangslage sind. Schlussendlich lohnt sich der Film, auch wenn ihm stellenweise etwas die Luft ausgeht, sorgt er dank seiner tollen Hauptdarstellerin, immer wieder für starke Szenen. (Tom Sielemann)
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Kaufempfehlung

 
7 von 10
Die Kaufempfehlung der Molly’s Game (2017) Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

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1 Bewertung(en) mit ø 4,00 Punkten
Molly’s Game (2017) Blu-ray
Story
 
4.0
Bildqualität
 
5.0
Tonqualität
 
4.0
Extras
 
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