Road to Hell - Der Teufel von Nebraska Blu-ray

Original Filmtitel: Stop Over in Hell

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Disc-Informationen
Cut, HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten),
Falsche Laufzeitangabe auf dem Backcover!
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Dänisch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.35:1) @24 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
89 Minuten
Veröffentlichung:
01.02.2018
Road to Hell - Der Teufel von Nebraska Blu-ray Review
Story
 
7
Bildqualität
 
8
Tonqualität
 
6
Ausstattung
 
0
Gesamt *
 
5
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 29.03.2018
Mit Road to Hell - Der Teufel von Nebraska (Orig. "Stop Over in Hell") bringt das Label Tiberius mal wieder ein Western aus europäischen Gefilden, genauer gesagt aus Spanien, auf Blu-ray Disc heraus. Leider kommt laut Schnittberichte.com hierzulande eine um rund zwei Minuten gekürzte Fassung in den Handel. Trotzdem geben wir ihm eine Chance. Was der Film inhaltlich und die Blu-ray technisch zu bieten haben klärt die nun folgende Rezension.

Story

Die Schwestern Anne (V.Velilla) und Liz (D. Gantner) wollen den letzten Willen ihres verstorbenen Vaters erfüllen und müssen zu diesem Zweck kurz nach dem amerikanischen Bürgerkrieg den unbewohnten Westen bereisen. Als sie auf ihrer Fahrt mit der Postkutsche an der Black Hill Station rasten wollen, machen sie Bekanntschaft mit der rauen und gewalttätigen Lebensart im Wilden Westen. Grund dafür ist der aus Nebraska stammende "Colonel" (P. Scola) und seine Männer. Wie sich herausstellt, ist die Bande nicht zufällig an der Poststation eingetroffen. Auf der Suche nach einem wertvollen Schatz machen die brutalen und Menschen verachtenden Männer vor nichts und niemanden Halt... Dass Western nicht zwangsläufig aus Amerika kommen müssen, beweisen die zahlreichen Genrebeiträge aus Italien, welche inhaltlich und qualitativ teilweise weit über dem liegen, was im Heimatland dieser Filmgattung produziert wurde. Nun beschert uns der spanische Regisseur Victor Matellano, welcher auch gemeinsam mit Antonio Duran und Juan Gabriel Garcia das Drehbuch verfasste, einen fiesen, kleinen Genrebeitrag, der sich ebenfalls nicht zu verstecken braucht. Auf dem Cover wird der Film vielversprechend als die „blutige Antwort auf Tarantinos Hateful Eight angepriesen. Dieser Vergleich ist zwar etwas hochgegriffen, aber bestimmte Parallelen lassen sich durchaus ausmachen. Vor allem der Handlungsort (eine Postkutschenstation im Nirgendwo) und der begrenzte Cast erinnern ein wenig an Tarantinos Streifen. Und ja, blutig ist Road to Hell – Der Teufel von Nebraska definitiv. Leider lässt sich der Film nach einem starken Auftakt etwas zu viel Zeit um die Charaktere einzuführen, wobei er in dieser Hinsicht ein wenig schluderig vorgeht. Die einzelnen Figuren sind dem Zuschauer im Grunde genommen gleichgültig, wobei man trotzdem irgendwie hofft, dass den „Guten“ Nichts allzu Schlimmes wiederfährt. Die Bösewichte bleiben, bis auf den Colonel, ebenfalls etwas blass, und bis zum Eintreffen der ersten Postkutsche zieht sich der Film ein wenig. Nachdem dann allerdings die ersten Gäste eintreffen, kommt etwas Fahrt und Spannung ins Geschehen und der finale Showdown kann sich ebenfalls sehen lassen. Pablo Scola macht als Antagonist eine verdammt gute Figur und erinnert rein äußerlich ein wenig an Marlon Brando, während seine Figur charakterlich auch als Bösewicht in The Walking Dead passen würde. Die übrigen Darsteller sind hingegen nicht wirklich überzeugend und agieren auf einem mittelmäßigen Niveau. Da Scola jedoch das Geschehen deutlich dominiert ist dies ein verschmerzbares Manko. Gekürzt oder nicht: In der uns übersandten FSK 18 Version bekommen wir jedenfalls zahlreiche Gewaltszenen und jede Menge Gräueltaten zu sehen. Bereits in den ersten Minuten wird gemordet, vergewaltigt und misshandelt, was das Zeug hält und der finale Showdown geizt ebenfalls nicht mit blutigen Details. Die Schnitte fallen während des Films also nicht sonderlich auf. Das ist natürlich keine Entschuldigung und ein geschnittener Film ist IMMER ein kleines Ärgernis, allerdings würde es bei diesem Film den Wenigsten auffallen, dass er gekürzt ist, wenn man es den Zuschauern nicht direkt auf die Nase bindet. Alles in allem ist Road to Hell – Der Teufel von Nebraska ein netter Western, der das Genre zwar nicht neu erfindet, aber innerhalb der festgesetzten Genregrenzen durchaus überzeugen kann. Für Westernfans absolut zu empfehlen.

Bildqualität

Das Bild liegt im Ansichtsverhältnis von 2.35:1 vor und hinterlässt einen allgemein guten Eindruck. Die Schärfe bewegt sich auf einem guten bis sehr guten Niveau und die Farben sind, bis auf ein paar wenige Ausnahmen, sehr natürlich und sauber. Der Kontrast ist zwar nicht ganz optimal und bildet viele Szenen etwas zu dunkel ab. Der Schwarzwert ist meistens sauber und tief, was allerdings etwas zulasten der Durchzeichnung geht. Abgesehen davon gibt es nicht viel auszusetzen.

Tonqualität

Der Ton liegt in deutscher und englischer Sprache in DTS-HD Master Audio 5.1 vor, wobei der Ton überwiegend sehr frontlastig ausfällt. Die hinteren Kanäle werden nur äußerst selten ins Geschehen miteinbezogen, der Subwoofer wird quasi überhaupt nicht gefordert. Nun liegt das zum Teil auch an den begrenzten Möglichkeiten und dem eingeschränkten Schauplatz, aber auch in dieser Hinsicht ließe sich einiges machen, wie der auf dem Cover erwähnte Hateful Eight anschaulich beweist – allerdings handelt es sich bei diesem Film auch um eine ganze andere Liga. Die Dialoge bleiben jederzeit gut verständlich und auch die gelungene musikalische Untermalung kommt gut zur Geltung. Die deutsche Synchronfassung entstand bei der Stutt i/O Synchron in Stuttgart unter der Dialogregie von Felixa Dollinger, welche auch der Darstellerin Vekki Velilla in der Rolle der Anne ihre Stimme lieh. Trotz guter und teilweise bekannter Sprecher wie Gerhard Jilka ist die Synchronisation sehr durchwachsen und nicht wirklich gut.

Ausstattung

Bonusmaterial gibt es leider keines. Lediglich ein paar Trailer, darunter auch der zum Hauptfilm (in deutscher und englischer Sprache), haben es mit auf die Disc geschafft.

Fazit

Aus technischer Sicht ist die Blu-ray keine echte Offenbarung, aber glücklicherweise auch kein Totalausfall. Das Bild geht dabei in Ordnung und liegt leicht über dem Durchschnitt von vergleichbaren Produktionen, der Ton bleibt leider zu frontlastig und unauffällig. Bonusmaterial gibt es leider keines. Immer wieder heißt es: Der Western ist tot. Und immer wieder kommt dann ein solcher Film daher und beweist das Gegenteil. Road to Hell – Der Teufel von Nebraska ist ein akkurater Genrevertreter, der trotz Kürzungen noch recht brutal ausfällt. Für Genrefans zu empfehlen, vor allem wegen des hervorragenden Hauptdarstellers, der den Film ganz klar dominiert. (Michael Speier)
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Kaufempfehlung

 
6 von 10
Die Kaufempfehlung der Road to Hell - Der Teufel von Nebraska Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

Testgeräte

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