The Killing of a Sacred Deer Blu-ray

Original Filmtitel: The Killing of a Sacred Deer

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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.85:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
121 Minuten
Veröffentlichung:
04.05.2018 (Release)
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The Killing of a Sacred Deer Blu-ray Review
Story
 
8
Bildqualität
 
9
Tonqualität
 
9
Ausstattung
 
5
Gesamt *
 
8
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 07.05.2018
Das Filmfestival in Cannes ist für Filmemacher eines der bedeutendsten überhaupt und The Killing of a sacred Deer spaltete bei der bereits 70. Ausführung das Publikum, die Jury und Kritiker. Nach dem Abspann gab es laute „Buu-Rufe“, dennoch gewann er die Auszeichnung für das beste Drehbuch. Was dahinter steckt und ob diese gegenwärtigen Meinungen gerechtfertigt sind, das habe ich mal versucht herauszufinden.

Story

Ein junger Mann (B. Keoghan) drängt sich rücksichtslos in das Leben eines brillanten Herzspezialisten (C. Farell), mit dem er offensichtlich noch eine Rechnung offen hat. Zunächst lässt der Chirurg die Dinge geschehen, aber als der Junge auch dringende Bitten missachtet, den Mann und seine Familie nicht zu belästigen, schlägt die Stimmung um. Und schließlich geschieht das Unfassbare: Wenn er nicht will, dass seine Frau und seine beiden Kinder einen grausam quälenden Tod sterben, muss der Herzchirurg einen von ihnen auswählen und ihn töten. Schon der Beginn des Filmes lässt euch, falls ihr ernsthaft Popcorn und Cola bereitgestellt habt, diese erstmal vergessen. Neben einem recht langen Schwarzbild, mit Opernmusik, eröffnet er mit einer langen Einstellung eines offenen Herzens. Direkt mit dem ersten Bild war mir, dass was ich sah und aber auch hörte, in dieser Kombination unangenehm, zudem dauert diese Einstellung eine gefühlte Ewigkeit und zwingt uns dazu hinzusehen. Das Thema des Filmes ist klar, es geht um gebrochene Herzen, den Tod, alles was sich im Inneren eines Menschen befindet. All das soll in den kommenden Minuten „offengelegt“ werden. Wer sich in spätestens der ersten halben Stunde noch nicht auf den ungewöhnlichen Stil von Regisseur Giorgos Lanthimos eingestellt hat, der wird auch mit dem weiteren Geschehen nichts anfangen können. Die Inszenierung an sich ist stellenweise sehr distanziert, die Dialoge wirken sehr trocken und trist und werden bewusst hölzern gespielt. Irgendwie ist alles etwas anders in diesem Film. So auch das die Musik stellenweise dröhnend Dialoge übertönt oder völlig die ganze Szene, was in mir abgesehen von dem was überhaupt gezeigt wird, wieder eine gewisse körperliche Unruhe hervorgerufen hat. Womöglich ist das genau der Zweck, wobei natürlich immer ein gewisser: „Guck mal, wir machen hier Arthouse-Kino“-Satz in mir schreit. Dessen muss man sich natürlich bewusst sein, denn The Killing of a sacred Deer drückt einem das des Öfteren mal ins Auge und arbeitet unfassbar viel mit Subtext und eben dem, was eben nicht direkt Offensichtlich ist. Er schaut hinter die Fassade, wie auch das große Familienanwesen der Hauptfiguren, alles scheint nur perfekt, doch im Inneren brodelt es bereits. Für Colin Farell ist es nach The Lobster die bereits zweite Arbeit mit Lanthimos und man merkt ihm die Spielfreude an, auch wenn auf eine ganz andere Art und Weise. Seine Darstellung des vom Schicksal geplagten Chirurgen fesselt. Gleiches gilt aber auch für eine Nicole Kidman, die ich eigentlich nicht besonders gerne sehe, der man aber auch eine starke Leistung attestieren muss, vor allem scheut sie sich auch nicht davor ihren ganzen Körper zur Schau zu stellen. Die Jungdarsteller sollten ebenfalls Erwähnung finden, Newcomer Barry Keoghan spielt einen wahnsinnig unangenehmen und undurchschaubaren Antagonisten, dessen Motiv die Rache am Tod seines Vaters ist, die er nur mit weiterem Blutvergießen vollenden kann. Allein dadurch was er für eine optische Ausstrahlung hat, reißt er viele Szenen an sich. Die anderen Kinderdarsteller sind angesichts ihrer Situation dem Schlimmsten ausgeliefert und zeigen uns das auch. Man wird in Zukunft sicherlich mehr von Raffey Cassidy und Sunny Suljic hören. Die stellenweise merkwürdigen Dialoge über Achselbehaarung, die erste Periode oder Ejakulation sind, auch wenn es komisch klingt, in diesem Film passend. Weil sie nicht herausfallen sondern sich thematisch immer passend anfühlen. Der Film ist hart, auf eine psychische Art und Weise tut er weh, doch was mir nicht gefallen hat, war das mir stellenweise die Logik gefehlt hat. Klar, Filmlogik ist etwas Anderes. Oft kann man darüber hinwegsehen, doch wenn die Charaktere selbst nicht glaubwürdig handeln oder es für zentrale Handlungspunkte, wie der Lähmung der Kinder, keine Erklärungen gibt, ist das schon enttäuschend. So bleibt es einfach ein übernatürliches Phänomen, ähnliche einer biblischen Plage. Das Ende hingegen ist dennoch konsequent und auch wenn nicht alle Handlungspunkte immer perfekt ineinandergreifen schafft er es zu schockieren. Eine Tragödie im griechischen Stil, doch sind es unsere eigenen Entscheidungen oder das Schicksal, welches eine solche in den eigenen vier Wänden hervorgerufen hat?

Bildqualität

Das Bild kommt in AVC-kodierten 1080p, im Bildformat 1.85: 1. Gedreht wurde im Übrigen nicht digital, sondern auf Film, das merkt man auch. Das Ergebnis kann sich auf jeden Fall sehen lassen, eine stilsichere Sättigung, hervorragende Schärfe und vor allem in Nahaufnahmen unzählige Details, auch bei nicht unbedingt optimalen Lichtverhältnissen. Zudem ist auch eine natürliche Filmkörnung zu sehen, welche aber unfassbar gut zum weitgehend tristen Look passt.

Tonqualität

Der deutsch/englische Originalton und die Synchronfassung befinden sich in DTS-HD Master Audio 5.1 auf der Disc. Dieser klingt auch ziemlich ordentlich, besonders präsent ist er natürlich bei den Musikeinlagen oder wenn der Soundtrack wieder seinen brummigen Klangteppich ausbreitet. Genau dann hat auch der Subwoofer seinen Spaß und lässt mit den Bässen die Wände wabern. Bei so einem dialoglastigen Film spielt sich dennoch weitgehend alles auf den vorderen Boxen ab, abgesehen von ein paar Umgebungsdetails.

Ausstattung

Als Features gibt es eine leider technisch sehr schlecht gefilmte „B-Roll“ und Interviews mit dem Regisseur, sowie den Darstellern. Auch ein Interview direkt von den Filmfestspielen hat seinen Weg auf die Scheibe gefunden. Es lohnt sich definitiv hier einmal reinzuhören, ansonsten nur Trailer. (Ebenfalls erhältlich ist auch eine Mediabook-Variante mit Booklet.)

Fazit

The Killing of a sacred deer ist ein ambitionierter, skurriler aber auch fieser Film, der seine Zuschauer zu Recht in zwei Lager spaltet. Die einen halten das Werk für psychologisch tiefsinnig und der Stoff bietet schließlich auch Interpretationsfreiraum. Andere könne mit dem rohen, tristen Stil und dem bewusst eindimensionalen Spiel, sowie dem Drehbuch wenig anfangen. Die Blu-ray dagegen ist technisch gut, Bild und Ton sind auf echt gutem Niveau und zumindest ein paar spannende Interviews sind dabei. Der Film ist für Arthouse-Liebhaber ein Muss und für alle anderen mit Vorsicht zu genießen. (Tom Sielemann)

Kaufempfehlung

 
8 von 10
Die Kaufempfehlung der The Killing of a Sacred Deer Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

Testgeräte

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