47 Meters Down (2016) Blu-ray

Original Filmtitel: 47 Meters Down (2016)

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Verkauf:
1 Mitglied verkauft
Disc-Informationen
US-Kinofassung, Uncut, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.40:1) @24 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
97 Minuten
Veröffentlichung:
01.12.2017
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STORY
7
 
Bildqualität
9
 
Tonqualität
8
 
Ausstattung
0
 
Gesamt *
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Als Steven Spielberg 1975 das erste Mal den weißen Hai auf die Kino-Besucher losließ, konnte er sicherlich nicht ahnen, dass er damit so erfolgreich werden würde. Neben einigen direkten Fortsetzungen nahmen sich auch viele Filmemacher in den nachfolgenden Jahren ein Beispiel daran und kreierten immer wieder Geschichten, in denen Haie auf die ein oder andere Weise als gefährliche Gegner für Menschen agierten. Die bekanntesten Genre-Vertreter sind hier sicherlich Deep Blue Sea, Open Water, oder der zuletzt erschienene Thriller The Shallows. Dabei hegen die Könige der Meere keinen wirklichen Groll gegen Menschen, sondern verwechseln uns oftmals mit Robben oder anderen Beutetieren. Demnach sorgen jährlich bis zu sieben Angriffe, bevorzugt auf Surfer oder Schwimmer, für Angst und Schrecken. Der größte Raubfisch der Meere ist daher eigentlich ein unfreiwilliger Antagonist, der dennoch für spannende Filmstunden herhalten muss. Ob dies auch im hier vorliegenden Titel der Fall ist, klärt dieses Review.

Story

Die beiden Schwestern Lisa (M. Moore) und Kate (C. Holt) genießen ihren Urlaub in Mexiko in vollen Zügen. Doch schon bald ist es vor allem Kate leid, immer nur am Pool zu liegen - sie dürstet es nach einem Abenteuer. Der recht einfach gestrickten Lisa kommt dies gar nicht so ungelegen, könnte sie mit einem außergewöhnlichen Event doch ihrem Ex-Freund beweisen, dass sie nicht die Langweilerin ist, die er in ihr vermutet. So nehmen die Geschwister das Angebot der beiden Beachboys Javier (Chris Johnson) und Louis an (Y.Gellmann), mit raus aufs Meer zum Haitauchen zufahren. Beim Anblick des in die Tage gekommenen Kutters von Captain Taylor (M. Modine) kommen den beiden allerdings erste Zweifel. Da allerdings beim Tauchgang ihrer Verehrer alles nach Plan verläuft, gibt es auch für die beiden Neu-Abenteurerinnen kein Halten mehr. Es kommt jedoch, wie es kommen muss - die Seilwinde an welcher der Touristenkäfig hängt versagt und die beiden Insassen stürzen auf den Meeresgrund. Umzingelt von weißen Haien wird der Sauerstoff immer knapper. Schaffen es beiden rechtzeitig wieder an die Wasseroberfläche zu kommen? Um eines gleich vorweg zu nehmen, mit Spielbergs Klassiker kann das aktuelle Tiefsee-Abenteuer nicht ganz mithalten. Dennoch gelang es dem englischen Regisseur Johannes Roberts ein sehr spannendes Kammerspiel zu inszenieren. Dabei widmet er den beiden Hauptprotagonistinnen eine zügige Vorstellung ihrer Charaktere und deren Beweggründe, sich in die nicht ganz ungefährliche Situation zu bringen. Sobald die beiden Damen dann im Käfig festsitzen, sind sie auf sich allein gestellt. Dies bringen die beiden Schauspielerinnen Mandy Moore und Claire Holt, welche extra für diesen Film tauchen lernten, dann auch sehr gut rüber. Man spürt wirklich die Angst, welche die beiden unerfahrenen Taucherinnen am Meeresgrund verspüren. Auch wenn deren Mimik durch die Tauchermasken stark eingeschränkt ist, gelingt es ihnen, den Zuschauer zum Mitfiebern zu bewegen. Der kleinen Rolle des Captains Taylors verleiht Matthew Modine genügend mystische Momente, so dass man bei ihm zu Anfang nie genau weiß, ob er einer der Guten ist, oder etwas Böses im Schilde führt. Die weiteren Charaktere von Chris Johnson, Yani Gellmann oder auch Santiago Segura, als Crewmitglied Benjamin, kommen lediglich am Rande vor, werden aber trotzdem ansprechend dargestellt. Während in anderen Haifilmen die Raubfische meist eine größere Rolle spielen, kommen sie hier immer nur kurz zwischendurch zur Attacke. Erst im knappen, aber intensiven Finale dürfen sie dann ihre Kiefer (englisch: Jaws) ausklappen und versuchen ihren Hunger zu stillen. Nichtsdestotrotz kommt aber zu keiner Zeit des 95-minütigen Spielfilms Langeweile auf. Der Zuschauer schaut gebannt in die Tiefen des Meeres und bis zum Schluss bleibt völlig offen, ob die beiden Schwestern aus ihrer lebensbedrohlichen Lage entkommen können. Ohne zu viel vorweg nehmen zu wollen – auch wenn Regisseur Roberts am Ende einen nicht vorhersehbaren Twist eingebaut hat, so hätte der Film auch sehr gut ohne diesen funktioniert. Der Film wirkt zu großen Teilen, zumindest für Laien, sehr realistisch und man kann die Handlungen und Aktionen der Protagonisten gut nachvollziehen. Auch wenn hier sicherlich für das Publikum die ein oder andere Anpassung fernab physikalischer Gesetze eingebaut wurde, groß auffallen tut dies nicht.

Bildqualität

Die Umsetzung der Blu-ray ist sehr gut gelungen. So erhalten wir zunächst prächtige Farben und tolle Aufnahmen am Strand. Das Meer leuchtet so schön blau, dass man direkt in Urlaubslaune verfällt. Das Bild ist sehr scharf und Detailreich. Kleinste Hautporen und Fältchen sind in den Gesichtern der beiden Schwestern zu sehen. Sobald der Käfig dann unter die Wasseroberfläche taucht, kann der Zuschauer kleinste Luftbläschen und Partikel im Wasser ausmachen. Dabei gehen auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen kaum Details verloren. Es fällt dabei eigentlich auch nicht auf, dass die Haie nur dem Computer entsprungen sind. Leider kommt es in einigen dunklen Szenen am Meeresboden zu Rauschen, was dem Film die Höchstpunktzahl verwehrt. Während der ganzen Laufzeit sind keinerlei Artefakte oder Kompressionsfehler auszumachen gewesen.

Tonqualität

Folgende Tonspuren sind auf der Blu-ray vorhanden:
  • Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1
  • Englisch DTS-HD Master Audio 5.1
Die beiden Haupttonspuren gleichen sich dann im Prinzip auch wie ein Ei dem anderen. Dialoge sind, trotz Taucherbrillen und Funksprüchen, zu jeder Zeit sehr gut verständlich. Die deutsche Synchronisation, erstellt durch die Berliner 'RRP Media GmbH' klingt, sehr souverän, hier haben die englischen Dialoge nur etwas mehr Natürlichkeit voraus. Die Effekte verteilen sich sehr gut im Raum und so ist zum Beispiel das Meeresrauschen oder das Dröhnen des Kutter-Motors aus allen Lautsprechern zu hören. In den Unterwasserszenen kann man immer wieder Atemgeräusche und Wasserblubbern über die hinteren Kanäle vernehmen. Leider wird der Tiefbassbereich stark im Zaum gehalten. Gerade bei den Haiangriffen fehlt es hier an Wucht und Druck. Hier sollte es im Heimkino schon ordentlich rumsen, wenn die großen Raubfische gegen den Käfig knallen.

Ausstattung

Die einzigen Extras, die sich auf der Disk befinden ist der deutsche Trailer zum Film und folgende Filmvorschauen:
  • Valerian – Stadt der tausend Planeten
  • The Autopsy of Jane Doe
  • The Hunter's Prayer
  • The Circle
  • Overdrive
  • Dark Tide
Leider gibt es also keinerlei Hintergrundmaterial zum Film. Dabei wäre es gerade hier sicherlich interessant gewesen, mit welchen Hürden man bei einem Unterwasserfilm zu kämpfen hat, wie die Haie am Computer entstanden sind und welche Strapazen die Darsteller im feuchten Nass auf sich nehmen mussten. Die Blu-ray steckt in einem normalen blauen Amaray-Case. Sie wird ohne Wende-Cover und ohne Download-Code geliefert.

Fazit

Auch wenn die größten Raubfische der Meere hier nur in der zweiten Reihe agieren und der Film das Rad nicht neu erfindet: Den Machern gelang es, einen durchweg spannenden Überlebensthriller unter der Wasseroberfläche zu inszenieren. Ein nicht unbedingt nötiger Twist am Ende des Films kann trotzdem als Überraschung gewertet werden, zumal dieser auch nicht vorhersehbar integriert wurde. Auf technischer Seite erhält der Zuschauer eine zeitgemäße Produktion, die jeweils kleine Abzüge in Kauf nehmen muss. So kann weder auf Bildtechnischer Seite durch ein paar verrauschte Szenen, noch beim Ton durch den fehlenden Tiefbass-Einsatz die volle Punktzahl verteilt werden. Fans von Haifilmproduktionen können aber bedenkenlos zuschlagen und sollten nicht enttäuscht werden. (Jörn Pomplitz)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
6 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1060 Lautsprecher: Canton Chrono 509/507/505 Subwoofer: SVS PB-1000
geschrieben am 24.01.2018

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5 Bewertung(en) mit ø 3,40 Punkten
 
STORY
3.6
 
BILDQUALITäT
4.2
 
TONQUALITäT
4.6
 
EXTRAS
1.2

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