Der dunkle Turm (2017) 4K (4K UHD + Blu-ray) Blu-ray

Original Filmtitel: The Dark Tower (2017)

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4K - ULTRA HD
Verkauf:
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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, 2 Discs, BD (1x), 4k UHD (1x), HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett),
HDR: Dolby Vision + HDR10
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch Dolby Atmos 7.1
Französisch DTS-HD MA 5.1
Russisch DD 5.1
Ukrainisch DD 5.1

Blu-ray:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch Auro 3D MA 5.1
Französisch DTS-HD MA 5.1
Russisch DD 5.1
Ukrainisch DD 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte, Englisch

Blu-ray:
Deutsch, Englisch, Arabisch, Dänisch, Estnisch, Finnisch, Französisch, Lettisch, Litauisch, Niederländisch, Norwegisch, Russisch, Schwedisch, Türkisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-66 GB
Bildformat(e):
3840x2160p UHD (2.40:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
95 Minuten
Veröffentlichung:
18.12.2017
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STORY
5
 
Bildqualität
9
 
Bild 4k UHD
8
 
Tonqualität
9
 
Ausstattung
5
 
Gesamt *
8
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Beim Review zu Amerikanisches Idyll hatte ich es noch davon, dass es bei manchen Büchern schwierig ist, diese auf die große Leinwand zu bringen und brachte da dann allerdings die positiven Beispiele Cloud Atlas und Das Parfüm an, während die Verfilmung von Amerikanisches Idyll nicht gerade sehr gut gelungen war. Im Falle von Stephen King Verfilmungen ist das für viele Fans ohnehin ein Streitthema, da es sowohl Freud (The Green Mile, Die Verurteilten, Misery, In einer kleinen Stadt) als auch Leid (Quicksilver Highway, Rhea M. oder die endlosen Kinder des Zorns Fortsetzungen) gibt. Als Bereits vor einigen Jahren angekündigt wurde, dass man sich an die Der dunkle Turm Reihe heranwaren würde, war das für die zahlreichen Anhänger aufregend als auch besorgniserregend zugleich.

Story

Der wortkarge Revolverheld Roland Deschain (I. Elba) ist schon längst der Letzte seiner Art. Alle anderen gibt sind nicht mehr und jetzt scheint sich auch die Heimat des Einzelgängers ihrem Ende zu neigen. Um dies zu verhindern, muss Roland den Dunklen Turm, der seine und alle anderen Welten zusammenhält, aufsuchen und dessen Zerstörung verhindern. Walter O'Dim alias der Mann in Schwarz (M. McConaughey) hat es nämlich auf den Dunklen Turm abgesehen. Diesen muss Roland aufhalten und könnte damit zugleich auch eine ganz persönliche, noch offene Rechnung begleichen. Auf seiner Reise landet Roland in unserer Gegenwart und trifft dort auf Jake Chambers (T. Taylor). Um seine finsteren Pläne in die Tat umsetzen zu können, benötigt der Mann in Schwarz den Jungen. Wird es Roland gelingen, Jake zu beschützen, die Zerstörung des Dunklen Turms zu verhindern und damit das drohende Ende der Erde und des gesamten Universums zu verhindern? Ich erzähl einfach mal, wie das Erlebte für mich war, seit ich zum ersten Mal vom Plan hörte, dass „Der schwarze Turm“ verfilmt werden soll: Damals gab es zig verschiedene Pläne. J.J. Abrams, der die Verfilmungsrechte von Stephen King für symbolische 19 Dollar gekauft hatte (wer sich jetzt fragt, „Wieso ausgerechnet 19,- Dollar?“ höre jetzt bitte mit lesen auf!), sollte Regie führen. Wenige Zeit später hieß es dann, dass als Produzent sowie auch als Drehbuchautor sich Akiva Goldsman der Sache angenommen hatte, der sich die Verfilmungsrechte neu gesichert hatte, nachdem die Rechte von J.J. Abrams ausgelaufen sind. Regie sollte dann Ron Howard führen. Noch alles gut soweit. Für die Hauptrolle des Roland Deschain standen die Schauspieler Viggo Mortensen und Javier Bardem zur Debatte. Die 7-teilige Buchreihe „Der dunkle Turm“ sollte nun als Film-Trilogie als auch ergänzend als Serie verfilmt werden. Der Plan war, dass zuerst ein Film umgesetzt wird, dem danach mit dem gleichen Cast eine Serienstaffel folgen soll. Danach folgt ein zweiter Kinofilm. Die zweite Serienstaffel soll dann auf einer Prequel Comic Reihe basieren, die zwar nicht direkt von Stephen King stammt, aber von ihm mitentwickelt wurde, bei der die Jugend des Hauptcharakters Roland Deschain behandelt werden soll. Abschließend geht es dann wieder um den erwachsenen Deschain, der seine Reise und Suche letztendlich beenden soll. Anfang 2011 hieß es dann, dass Jarvier Bardem so gut wie bestätigt für die Leinwand Adaption sei und man sich mittlerweile auch gar nicht mehr nach Alternativen umsehen würde. Doch ab Juni selben Jahres lag das Projekt vorerst auf Eis, auch weil das damalige Studio Universal Pictures Angst hatte, sich finanziell zu übernehmen. Wir spulen einige Jahre vor und ich sehe den Trailer zu Der dunkle Turm und wer spielt die Hauptrolle? Idris Elba, den ich als Schauspieler sehr schätze, aber wer die Bücher kennt weiß, dass das nicht ganz zur Rolle des Revolverhelden Roland Deschain passt, da dieser eigentlich Dunkelhäutige nicht sonderlich sehr mag, um es mal vorsichtig auszudrücken. Zwar hat dann Stephen King wiederum behauptet, dass das doch geht, weil,…. blablablabla… und so weiter und so fort. Aber ganz ehrlich: Wenn man die Bücher gelesen hat, und da geht es nicht nur um „Der dunkle Turm“, sondern einfach grundsätzlich, dann hat man ein Bild vor Augen wie jemand ausschaut. Bei „Der dunkle Turm“ kommt ja noch erschwerend dazu, dass es noch umfangreiche grafische Illustrationen und auch ergänzende Comics gibt (ok, die kenne ich nicht, sondern nur stellenweise die Covers), die einen ein optisches Bild einer Figur vorgeben. Die schauspielerische Leistung von Idris Elba ist da allerdings tatsächlich nicht so sehr der Knackpunkt, wenn man aber nunmal dieses Bild vor Augen hat und dazu noch weiß „Ach ja, der Roland wird von Javoer Bardem gespielt“ und dann kommt halt der Idris um die Ecke gesprungen, dann prallen da Welten aufeinander. Und: Er trägt nicht einmal einen Hut!! (Nochmal - wer sich jetzt fragt, „Wieso muss der einen Hut tragen?“  Hör jetzt endlich auf mit lesen!!) Das allein ist es aber nicht: Denn auch wenn eine Filmtrilogie zu Der dunkle Turm geplant ist, ist es schwierig den Stoff in anderthalb Stunden (!!!) unterzubringen. Da wirkt alles doch sehr gehetzt. Charakterzeichnung?? Fehlanzeige. Da ist ein Junge, der hat seltsame Visionen, dann gibt es noch einen richtig schlimmen Bösewicht, der selbst Lord Voldemort und Darth Vader wie Schuljungen ausschauen lässt und eben Idris Elba als seltsamer Cowboy. Wieso, warum, weshalb und was das Ganze soll muss sich der Zuschauer selbst zusammenreimen und hat dabei, wenn man die Bücher nicht kennt, jede Menge Fragezeichen über dem Kopf. Visuell wird da schon eine Menge Unterhaltung geboten, aber das allein ist es nun wieder auch nicht, dass man bei einem gigantischen, detailverliebten Epos wie diesem dem Zuschauer ein paar optische Effekte aufs Auge knallt und gut ist… War der Film kurzweilig? Ja! Wird der Film dem Buch gerecht? Definitiv nein und auch wenn man das Buch nicht kennt, fällt es einem schwer, der Handlung schlüssig zu folgen. Das hat sich wohl auch das Kinopublikum gedacht, da bei einem Budget von 60 Millionen US Dollar weltweit gerade einmal 111,8 Millionen US Dollar an den Kinokassen wieder eingespielt werden konnten. Ich mag Regisseur Nikolaj Arcel eigentlich, da ich seine Leinwandadaptionen zu den Stieg Larson und Jussi Adler Olsen Filme wie Verblendung, Erbarmen oder Erlösung auch wirklich mag, doch dazu hat er lediglich die Drehbücher geschrieben. Irgendwie hat er sich da bei Stephen King übernommen, denn zum einen mangelt es dem Film an Tiefe noch an Authentizität um bei mir Gefallen zu finden.

Bildqualität

Bereits die Blu-ray hinterlässt einen sehr guten Eindruck und lässt nicht mehr viel Raum nach oben. In Bezug auf die Schärfe gibt es quasi nichts zu beanstanden, denn die Handvoll weichere Abschnitte sind klar verschmerzbar. Die Farben sind nicht immer natürlich, da man gelegentlich doch deutlich Farbfilter eingesetzt hat, was aber dennoch einen stimmigen Gesamteindruck hinterlässt, allerdings das Bild eher flach erscheinen lässt. Der Kontrast ist dennoch sehr gut eingestellt, wobei auch der Schwarzwert für eine reguläre Blu-ray wirklich sehr gut ausgefallen ist. Kompressionsspuren oder ähnliche Beeinträchtigungen sind dazu ebenfalls nicht ersichtlich gewesen.

Bild 4k UHD

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Wenn ich ehrlich bin, habe ich von der 4K UHD Umsetzung doch ein wenig mehr erwartet, gerade weil das Master auf einem 4K DI basiert. Bei Sony, dachte ich, da müssen doch 10 Punkte drin sein, gerade wenn die Blu-ray schon so stark ausschaut. Die Höchstwertung ist es dann leider nicht und das hat nur einen Grund: Bei einem 10 Punkte Bild in der Rubrik 4K UHD Bild erwarte ich nahezu durchweg sehr gute Werte. Ok, da kann mal die Schärfe nicht ganz so perfekt sein, aber ich muss ein Aha-Erlebnis haben, das mich durchweg flasht und das war hier nicht so der Fall. Häufig sieht das Bild wirklich sehr gut aus. Tolle Schärfe, super Plastizität, was ja auch nur möglich ist, wenn der Kontrast und die Farbdarstellung passt. Doch bei „Der dunkle Turm“ gibt es doch recht viele flache Darstellungen (mitunter aufgrund der hier und da eingesetzten Farbfilter) und auch die Schärfe ist für eine 4K UHD Disc stellenweise nur „gut“, was bei einer regulären Blu-ray immer noch sehr gut wäre. Dennoch: Das Bild ist in 4K UHD alles andere als schlecht und 9 Punkte sind immer noch top, aber eben nicht perfekt. Wen das aber nicht stört, wird auch von der 4K UHD Disc absolut begeistert sein.

Tonqualität

Während der englische Original Ton auf der 4K UHD in Dolby Atmos (mit einem Dolby TrueHD 7.1 Core / Achtung: Die Blu-ray in Auro 3D 5.1) auf die Disc gepackt wurde, muss der Zuschauer der deutschen Synchronisation mit einer DTS HD Master Audio 5.1 vorlieb nehmen. Wie ich allerdings mitbekommen habe, soll sich der Mehrwert der Dolby Atmos in Grenzen halten. Doch auch die deutsche Abmischung in der DTS HD Master Audio 5.1 Codierung weiß zu gefallen und bietet in den vielen Action-lastigen Szenen eine sehr schöne und überzeugende Surround Atmosphäre und dazu schön satte Bässe. Dazu ist auch die Dynamik sehr umfangreich ausgefallen. Die Transparenz bietet keinen Grund zur Bestandung, da Dialoge, der Score sowie die Umgebungsgeräusche und Effekte stets klar wiedergegeben werden. Genauso erwartet man das bei einem Film diesen Genres.

Ausstattung

4K UHD:
  • Texttafeln
Blu-ray:
  • Entfallene Szenen
  • Ein letztes Mal - Filmemacher und Autor zollen den Büchern ihre Anerkennung
  • Die Welt dreht sich weiter ... - Die Kulissen und Drehorte
  • Stephen King: Inspirationen - Erfahren Sie, wie die Bücher verfilmt wurden
  • Ein Blick durchs Schlüsselloch - Vignetten - besprochen von Roland & dem Mann in Schwarz
  • Outtakes
  • Der Mann in Schwarz - Matthew McConaugheys Herangehensweise an die Rolle "Der Mann in Schwarz"
  • Der Revolvermann in Aktion - So wurden die Kämpfe des Revolvermanns von Idris Elba & dem Stuntteam inszeniert
Als Stephen King Fan kommt man um den Beitrag „Stephen King: Inspirationen“ selbstverständlich überhaupt nicht herum, sondern schaut sich das freilich als erstes an. Leider ist dieser nur zu kurz und dauert gerade mal 4 ½ Minuten. Doch auch die anderen Beiträge sind an und für sich interessant, sofern man sich nachdem man den Film angesehen hat noch genug motiviert ist, die Extras anzuschauen. Sämtliche Beiträge liegen dabei komplett in HD sowie deutsch untertitelt vor.

Fazit

Bei der technischen Umsetzung wird eine an und für sich sehr gute Qualität geboten. Die reguläre Full HD Blu-ray hinterlässt einen sehr guten Eindruck, während bei der 4K UHD Disc gerade die nicht optimale Plastizität etwas schade ist. Der Ton kann sich hören lassen und punktet mit vielen Surround Effekten, einer tollen Dynamik sowie satten Bässen. Das Bonusmaterial könnte zwar umfangreicher sein, bietet aber in seiner Anzahl einige aufschlussreiche zusätzliche Informationen zum Film. Wer die Bücher kennt und diese liebt, sollte sich den Film nicht anschauen, denn ansonsten ist die Enttäuschung viel zu groß. Oder man hat einen dicken Geduldsfaden, so dass Abweichungen zum Buch oder mangelnde Tiefe locker weggesteckt werden können. Wobei: den dicken Geduldsfaden benötigt man auch, wenn man die Bücher nicht kennt, denn Regisseur und Drehbuchautor Nikolaj Arcel ist es nicht wirklich gelungen das gigantische und herausragende Der dunkle Turm Epos aus dem genialen Verstand Stephen Kings für die große Leinwand zu adaptieren. Sehr schade! (Sascha Hennenberger)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
6 von 10

Testgeräte

TV: Panasonic TX-58DXW734 Player: Panasonic DMP-UB900EGK AV-Receiver: Denon AVR-1312 Lautsprecher: Front: Dali Zensor 5 & Dali Vocal / Rear: Dali Zensor 1
geschrieben am 11.12.2017

Der dunkle Turm (2017) 4K (4K UHD + Blu-ray) Blu-ray Preisvergleich

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3 Bewertung(en) mit ø 4,42 Punkten
 
STORY
5.0
 
BILDQUALITäT
5.0
 
TONQUALITäT
4.3
 
EXTRAS
3.3

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