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Brimstone - Erlöse uns von dem Bösen Blu-ray

Original Filmtitel: Koolhoven's Brimstone

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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
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Blu-ray Bewertungen

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bewertet am 05.06.2019 um 15:00
#5
Düsterer und abgründiger Westernmix aus Thriller und Drama in vier Akten. Guy Pearce ist als despotischer Pfarrer richtig furchteinflössend. Für eine Bestbewertung ist die Laufzeit zu lange ausgefallen. Hier und da schleichen sich einige langweilige Passagen ein. Der Streifen ist optisch aber eine Wucht und die Geschichte vermag definitiv zu fesseln. Gute verdiente 4 Punkte.

Auch technisch gibt es nichts auszusetzen. Sehr scharfer Bildtransfer mit düsteren Farben. Der Sound ist räumlich abgemischt. Der Score ist richtig gut.
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 2
gefällt mir
0
bewertet am 27.03.2019 um 19:01
#4
Sehr düsterer Thriller, verpackt in einem Westerndrama mit sehr guter Story die, trotz der langen Laufzeit, nie langweilt. Ich mag dieses Genre sehr und dehalb bekommt die Story von mir eine volle Punktzahl.
Bild und Ton sind super, da gibt es so gut wie nichts zu meckern.
Extras hätten etwas mehr sein können.
Fazit: Sehr ernstes Westerndrama das ich mir öfter anschauen werde.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 3
Player:
Panasonic DMR-BST835
Darstellung:
Sony KD-65XF9005
gefällt mir
0
bewertet am 26.10.2018 um 10:59
#3
Ja, ein schwieriger Western Thriller.
Man muss so etwas schon mögen, sonst wird das nichts, das nur vorweg.
Ein Western mit knapp 150 Minuten Laufzeit in 4 Episoden, der sozusagen rückwärts läuft, was für diesen Film auch sinnvoll ist.
Es geht um eine Frau, die in einem kleinen Westernstädtchen als Hebamme tätig ist und ausserhalb ein einfaches aber durchaus zufriedenes Leben mit Mann und zwei Kindern führt, bis in das Örtchen ein Prediger kommt und bei der jungen Frau sozusagen eine Panik auslöst, was führt dieser Prediger im Schilde. In 4 Episoden erfährt man nun die Lebensgeschichte der jungen Frau.
Hierbei sollte man schon ein paar Nehmerqualitäten besitzen, denn der Zuschauer wird nicht sonderlich geschohnt. Die Gewalt wird sehr realistisch dargeboten.
Insgesamt ist der Film etwas zu langatmig geraten und mit einer Laufzeit von 120 Minuten wäre er ausreichend lang gwesen um keine unnötigen Längen aufzuweisen.
Es geht vordergründig um Schuld und Sühne für Taten in der Vergangenheit und ein selbsernannter Gottesvertreter der das vermeintliche Gottesrecht in die eigenen Hände nimmt. Insoweit ist dieser Film klar religiös geprägt und zweit auf, wie sich vermutlich ehemals ein gemäßigter Prediger im Laufe der Zeit radikalisiert. Die betroffenen Frauen stehen hier eher als Metapher für den Radikalisierungsgrad bis hin zum Wahnsinn. Wie gesagt, so etwas muss man schon mögen.
Aufgrund der durchaus guten Kritiken war der Film ein Blibdkauf und ich musste schon ein paar mal auf meinem Sofa herumrutschen und auf die Uhr schauen. Insgesamt aber ein Film der für eine einmalige Sichtung durchaus interessant sein kann.
Bild und Ton sind gut bis sehr gut.

Fazit:
Ein Film der nicht auf das Westerngenre reduziert werden darf, sondern eher als ein Drama in einer unaufgeklärten Zeitepoche funktioniert in der die Frau dem Mann untertan zu sein hat und keine eigenen Rechte besitzt.
Story mit 3
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Player:
Sony BDP-S790
Darstellung:
Optoma HD33
gefällt mir
0
plo
bewertet am 13.09.2018 um 17:49
#2
Nordamerika, irgendwo im „Wilden Westen“ des frühen 19. Jahrhunderts: eine niederländische, streng religiöse christliche Sekte ist ins „Gelobte Land“ ausgewandert. Die stumme Hebamme Liz muss bei einer Geburt die schwere Entscheidung treffen, ob das Kind oder die Mutter überleben soll. Über sie richtet, so ganz ohne Sheriff und Richter, der neue Reverend der Stadt, und mit diesem verbinden Liz gleich mehrere dunkle Geheimnisse..

So, mehr gibt es nicht zur Story von „Brimstone“, denn mehr Worte zu verlieren hieße unweigerlich in irgendeiner Weise zu spoilern. Der vom grausamen Schicksal einer Angehörigen einer tatsächlich existierenden Sekte handelnde Historienfilm (die Bezeichnung Western ist meines Erachtens falsch und vollkommen irreführend) ist dazu noch Werk eines niederländischen Regisseurs, und ein paar bekannte niederländische Schauspieler wie Carice van Houten (bekannt als Melisandre aus „Game of Thrones“, daher kennen sich auch sie und Kit Harington) spielen auch mit.
Der Film spielt zwar in der entsprechenden zeitlichen Epoche, und ein paar Gewehre und Pistolen, einen Saloon und ein paar Huren gibt es auch, aber einen klassischen Western stellt „Brimstone“ sicherlich nicht dar.
„Brimstone“ ist wie ein Theaterstück in mehrere Akte, hier insgesamt vier, aufgeteilt; nimmt im ersten Akt einen Teil des Endes vorweg ohne aufzulösen und erzählt die Geschichte ab dem zweiten Akt bis zum bitteren, grausamen und konsequenten Ende. Getragen wird der Film von Dakota Fanning, die eine tolle Performance liefert und über weite Strecken als Stumme lediglich mit Mimik und Gestik wirken kann (und das tut sie eindrucksvoll). Guy Pearce begegnet Fanning nur beinahe auf Augenhöhe, denn als Maßstab für diabolische Prediger gilt für mich nach wie vor Jason Isaacs im genialen „Sweetwater“.
„Brimstone“ ist einerseits fesselnd, andererseits abstoßend. Fesselnd ist neben den exzellent photographierten Bildern und tollen Kameraeinstellungen die stets unheilvoll dräuende Atmosphäre, die sich immer wieder in verblüffend explizit gezeigter Gewalt und Brutalität entlädt. Abstoßend ist, dass sich diese Gewalt fast ausnahmslos gegen Frauen richtet. Im Film gibt es nur zwei Männer, die Frauen wie Menschen behandeln; und diese Behandlung gedeiht den Beiden nicht gerade wohl. Alle anderen Männer gehen mit Pferden und Nutzvieh besser um als mit Frauen, diese haben bereits im jüngsten Alter lediglich eine Existenzberechtigung als Arbeitskräfte, Legehennen und Sexspielzeug. Insgesamt hinterlässt „Brimstone“ trotz der filmischen und der hohen erzählerischen Qualität den faden Beigeschmack, auch ein wenig auf voyeuristische Auswertung des gezeigten Sadismus zu setzen.

Die technische Umsetzung auf dieser Blu-ray ist hervorragend.
Dem Bild von „Brimstone“l wurde ein herausragender Transfer zuteil. Die Schärfe ist in allen Bildebenen perfekt, der Detailreichtum sehr hoch: jede Stoffstruktur, jede Holzfaser, Hautporen und Haare werden perfekt herausgebildet. Der Schwarzwert ist optimal, und nur zum Schluss verschwimmen im Nebel und im Schnee ein paar Details. Die Farbgebung ist teils stark reduziert: Erd-, Grau- und Schwarztöne dominieren die trostlose und bedrückende Atmo. Die Plastizität ist herausragend.

Auch der in DTS HD MA vorliegende deutsche Ton ist über jeden Zweifel erhaben. Der Sound kommt sehr nahe an Referenzwerte heran. Die Surroundkulisse, die den Zuschauer umhüllt und ins Geschehen zieht ist perfekt.
Die häufig direktionale Effekte sind angenehm und gut lokalisierbar. Der Bass ist nachdrücklich und voluminös. Auffällig ist die tolle Dynamik, besonders als der Reverend das erste Mal die Kirche betritt: sein Gang pumpt ordentlich Luft in den Raum, und alle seine Schritte sind genau lokalisierbar, ohne dass er ins Bild tritt.

Extras habe ich nicht angesehen, ich vergebe den vorliegenden Durchschnittswert. Die Scheibe hat ein Wendecover.

Mein persönliches Fazit: hier in Bewertungen und Kommentaren, aber auch in der Illustrierten „Blu-ray Magazin“ wird „Brimstone“ hoch gehandelt, in besagtem Magazin erhielt der Film 9,5 von 10 Punkten. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ein Film bisher eine derart hohe Wertung erhielt. Handwerklich ist der Film auch hervorragend: toll erzählt, erlesen bebildert und und definitiv hochdramatisch. Allerdings wird das Ganze doch ein wenig überdramatisiert, und ein wenig mehr Erdung hätte dem Streifen nicht geschadet. Dennoch: ein sehr guter Film, dem für mich allerdings das Potenzial zum Wiedersehen fehlt.
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 2
gefällt mir
1
bewertet am 03.09.2018 um 14:27
#1
Brimstone lässt sich noch am ehesten als ein fiktives Western-Familiendrama beschreiben, welches den Werdegang der jungen und mutigen Frau Liz und ihrer Familie erzählt. Diese werden von einem pervers-brutalen Priester verfolgt.
Die Handlung ist in 4 Episoden aufgeteilt, die entsprechend biblisch angehaucht zu dt. als "Offenbarung", "Exodus", "Genesis" und "Vergeltung" benannt sind und zu verschiedenen Zeiten u.a. in die Vergangenheit springen.
Nach und nach lösen sich die zunächst rätselhaften Begebenheiten auf, z.B. warum der Priester und Liz eine besondere Beziehung haben, warum Liz stumm ist und wie Liz es geschafft hat sich in der damals sehr rauen Welt zu behaupten.

Die Altersfreigabe ab 16 halte ich für grenzwertig denn es gibt hier einige äußerst brutale Szenen zu sehen, die nichts für zartbesaitete Gemüter sind und durchaus verstörend noch länger nachwirken.
Dem entgegen gibt es einige beeindruckend schöne Landschaftsbilder und teils kunstvolle Kameraeinstellungen.
Liz wird von Dakota Fanning und Emilia Jones überragend gespielt und Guy Pearce verkörpert den diabolischen Priester sehr überzeugend. Aber auch die anderen Rollen sind allesamt sehr gut besetzt.
Zu bemängeln gibt es hauptsächlich die etwas lange Laufzeit, eine Straffung hier und da hätte dem Film vermutlich gut getan.

Technisch macht die Blu-Ray einen sehr guten Eindruck: Das Bild wirkt sehr natürlich, bietet gute Kontraste und Schwarzwerte. Die Schärfe ist ein wenig schwankend aber größten Teils auf hohem bis sehr hohem Niveau.
Die DTS-HD-MA-Tonspur ist gut abgemischt, Dialoge gut verständlich, wo nötig auch kraftvoll (Schüsse, etc.) und der Soundtrack unterstreicht die oft düstere Atmosphäre sehr wirklungsvoll. Da sind Top-Noten durchaus angebracht. Nur die Extras sind leider ziemlich dürftig ausgefallen.

Fazit: "Brimstone" ist ein sehr eindringlicher Film, für den man sich genügend Zeit lassen sollte. Eine einmalige Sichtung kann ich auf jeden Fall empfehlen. Ob man sich öfters darauf einlassen möchte und die Blu-Ray somit ein Kandidat für die Sammlung ist, muss jeder für sich entscheiden. Technisch gibt es hier nichts zu bemängeln.
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 2
Player:
Sony BDP-S5500
Darstellung:
Epson EH-TW9000W
gefällt mir
0
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5 Bewertung(en) mit ø 3,96 Punkten
Brimstone - Erlöse uns von dem Bösen Blu-ray
Story
 
4.0
Bildqualität
 
4.8
Tonqualität
 
4.8
Extras
 
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