Tokyo Ghoul - The Movie Blu-ray

Original Filmtitel: Tôkyô gûru

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Verkauf:
1 Mitglied verkauft
Disc-Informationen
Uncut, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), Extras in HD (komplett)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Japanisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.78:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
120 Minuten
Veröffentlichung:
12.10.2018
Tokyo Ghoul - The Movie Blu-ray Review
Story
 
7
Bildqualität
 
8
Tonqualität
 
8
Ausstattung
 
3
Gesamt *
 
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 06.12.2018
In letzter Zeit finden immer mehr erfolgreiche Anime- und Manga-Reihen als Realverfilmungen auch den Weg auf die großen Kinoleinwände. Das gilt aktuell auch für den Dark-Fantasy-Manga „Tokyo Ghoul“ von Sui Ishida. Die erfolgreiche Manga-Reihe, die auch schon eine Anime-Serienadaption erfahren hat, wurde unter dem Titel Tokyo Ghoul – The Movie als Live-Action-Horrorfilm adaptiert und entstand unter der Regie von Kentarô Hagiwara. In den Hauptrollen sind Masataka Kubota als Ken Kaneki und Fumika Shimizu als Tōka Kirishima zu sehen. Im Oktober brachte Kazé den Titel im Vertrieb der AV Visionen GmbH nach einer limitierten Kinoaufführung direkt im Home-Entertainment-Segment auf Blu-ray Disc in den Handel, wahlweise als Standard Keep Case Edition sowie als Limited Steelbook Edition. Was der Film und die technische Umsetzung der Blu-ray Disc zu bieten haben klärt die nun folgende Rezension.

Story

Unter der menschlichen Bevölkerung Japans befinden sich auch die sogenannten Ghule, bei denen es sich um menschenähnliche Wesen handelt, die allerdings zum Überleben Menschenfleisch verzehren müssen. Zur Hälfte Mensch und zur anderen Hälfte Ghul ist der junge Student Ken Kaneki (M. Kubota), der nach einem tragischen Unfall Ghul-Organe transplantiert bekommen hat und nun ebenfalls ein großes Verlangen nach Menschenfleisch hegt. Fortan muss sich Ken zwangsläufig in die Gesellschaft der Ghule eingliedern und lernt damit ihr Leben hautnah kennen... Vor rund sieben Jahren erschien mit Tokyo Ghoul eine Manga-Serie auf dem Markt, die sich schnell wachsender und bis heute anhaltender Beliebtheit erfreute. Es folgte die unvermeidliche Anime-Umsetzung, ein Computerspiel wurde entwickelt, eine Bühnenshow wurde auf die Beine gestellt und die eigentliche Geschichte wurde in Manga- und Light-Novel-Form fortgesetzt. Nun also liefert Regisseur Kentaro Hagiwara die Realfilm-Adaption zu der, bereits für die 12-teilige-Mangaserie, inhaltlich viel zu umfangreiche Manga-Reihe, und schafft es dabei trotzdem, einen coolen und vor allem nachvollziehbaren Film abzuliefern. Das beste dabei: es ist es völlig gleichgültig ob man die Vorlage kennt oder nicht. Kennt man die Vorlage, wird einem natürlich sogleich auffallen wer und was hier alles fehlt – sowohl inhaltlich als auch personell. Allerdings schafft Hagiwara das Kunststück die Geschichte auf ihre maßgeblichen Zutaten zu reduzieren und liefert damit die Essenz der Story – gestrafft auf rund zwei Stunden und im Wesentlichen auf die Probleme der Hauptfigur reduziert. Wir bekommen den inneren Konflikt eines Menschen zu sehen, der plötzlich und völlig ohne eigenes Zutun zum Halbghoul wird, und damit in beiden Welten auf Widerstand und Abneigung stößt. Nicht nur die (meisten) Ghouls hassen und ächten ihn, er wird auch noch gnadenlos von der Anti-Ghoul-Einheit gejagt und gerät zwischen die Fronten diverser Clans. Die Geschichte erinnert dabei ein wenig an die Anne-Rice-Vampirgeschichten, nur dass es hier etwas brutaler, düsterer und melancholischer zugeht – kaum zu glauben, aber wahr. Da es sich bei der Vorlage aber immer noch um einen japanischen Manga handelt, bekommen wir neben jeder Menge Dramatik auch ein paar actiongeladene Kämpfe mit Tentakeln und ähnlichem zu sehen, aber auch hier schafft der Film es, dass nicht alles zu einer albernen Comicshow verkommt. Natürlich ist das typisch-asiastische Overacting nicht immer ganz ernstzunehmen (zumindest in Deutschland nicht – in Japan würde an den entsprechenden Stellen niemand lachen, wie wir im Q&A-Feature im Bonusmaterial erfahren) aber das gehört nun mal dazu. Kurz gesagt: Tokyo Ghoul liefert eine dramatische Horrorgeschichte mit viel Action in der zweiten Filmhälfte und coolen Charakteren. Die Vorlage muss man nicht unbedingt kennen, vielleicht ist es sogar besser, wenn man es nicht tut, und so gehört diese Adaption ganz klar zu den besseren Anime-Realfilmadaptionen der letzten Zeit.

Bildqualität

Das Bild liegt im bildschirmfüllenden Ansichtsverhältnis von 1,78:1 vor und ist, bis auf ein paar geringe Mängel, ausgesprochen gut ausgefallen. Die Schärfe bewegt sich fast durchgängig auf einem hohen Niveau und bildet haufenweise Kleinstdetails und Strukturen ab. Die Computereffekte sind hingegen etwas weicher, damit sie nicht gleich als solche ins Auge fallen – wobei sich das natürlich nicht gänzlich vermeiden lässt. Trotzdem sind die Effekte keineswegs billig oder lächerlich, sondern sehen – gemessen an den Möglichkeiten – verhältnismäßig gut aus. Die Farben sind leicht entsättigt und wirken überwiegend sehr natürlich, wobei – genrebedingt – auf diverse Farbfilter zurückgegriffen wurde um, je nach Schauplatz, unterschiedliche Stimmungen zu erzeugen. Der Kontrast ist gut eingestellt, mitunter allerdings etwas zu flach. Der Schwarzwert ist nicht immer ganz optimal und wird stellenweise etwas zu trüb wiedergegeben. Hie und da machen sich minimale Kompressionsspuren bemerkbar, die allerdings kaum auffallen und das Seherlebnis nicht wirklich stören.

Tonqualität

Der Ton liegt in deutscher und japanischer Sprachfassung in dts HD-Master 5.1 vor. Optional lassen sich deutsche Untertitel für den gesamten Film oder aber für die japanischen Texttafeln zuschalten. Mitunter weichen diese jedoch leicht von den vorgelesenen Texten ab (siehe Filmintro), was zu einiger Verwirrung führen kann, aber nicht sonderlich stört. Positiv sollten an dieser Stelle die zahlreichen gut platzierten Surroundeffekte genannt werden, die für ein tolles Raumgefühl sorgen und den Zuschauer mitten in die Handlung hineinziehen. Die Tonspur ist darüber hinaus sehr ausgewogen und dynamisch, die deutsche Synchronfassung ist sehr hochwertig und setzt auf fähige Sprecher, und auch der Soundtrack rockt ordentlich – zumindest während der Actionszenen. In diesen Momenten darf auch der Subwoofer zeigen was in ihm steckt, wobei in dieser Hinsicht sicherlich etwas mehr möglich gewesen wäre.

Ausstattung

Neben den Credits und einer Handvoll Trailer bekommen wir im Bonussektor noch ein knapp viertelstündiges „Q&A“ von der Deutschlandpremiere in Berlin zu sehen. Hier durfte das deutsche Premierenpublikum dem Regisseur Fragen stellen, die dieser dann auch sogleich beantwortete. Zum besseren Verständnis wird die Q&A-Runde von einem Dolmetscher moderiert. Die Keep-Case-Hülle ist darüber hinaus mit einem Wendecover ausgestattet und außerdem liegt dem Film ein Poster bei.

Fazit

In technischer Hinsicht gibt es nicht viel an der Veröffentlichung aus dem Hause Kaze auszusetzen – Bild und Ton spielen in der Oberliga, allerdings reicht es dann doch nicht ganz für die Spitzenklasse. Der Schwarzwert ist nicht ganz optimal und der Ton hätte durchaus etwas mehr Druck und Feinschliff vertragen – allerdings handelt es sich hierbei um Jammern auf hohem (sehr hohem!) Niveau! Lediglich das Bonusmaterial ist leider etwas mager ausgefallen. Der Film selbst bietet die Essenz des Mangas und ist als alleinstehender Film betrachtet ganz gut. Allerdings fehlen hier viele Nebenhandlungsstränge und auch die (verbliebenen) Figuren werden – aus Zeitgründen! - nicht so deutlich und ausführlich charakterisiert wie mancher Fan es sich gewünscht hätte. Trotzdem ist der Film auch für Neueinsteiger bestens geeignet und lässt auf etwaige Fortsetzungen hoffen. (Michael Speier)
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Kaufempfehlung

 
7 von 10
Die Kaufempfehlung der Tokyo Ghoul - The Movie Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

Testgeräte

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Versionen

Diese Blu-ray ist ebenfalls in folgender Version erhältlich:

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