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Seoul Station (Blu-ray + UV Copy) Blu-ray

Original Filmtitel: Seoul Station

Seoul-Station-DE.jpg
Disc-Informationen
Uncut, enthält digitale Kopie (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten), 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), Extras in HD (komplett), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Digitale Kopie
-
-
-
PSN
-
WMV
-
Gültigkeit
unbekannt

Hinweis:
Ultraviolet Copy
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
-
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Koreanisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch, Niederländisch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.85:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
93 Minuten
Veröffentlichung:
31.03.2017
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STORY
7
 
Bildqualität
7
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
1
 
Gesamt *
5
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Das Realfilm-Debüt "Train to Busan" des südkoreanischen Regisseurs Yeon Sang-Ho schilderte 2016 die Zugfahrt eines von Zombies besetzen Schnellzuges. Doch wie kam es eigentlich zum Ausbruch des Virus, der alle infizierten in Untote verwandelte? Antworten könnte Sang-Ho mit seinem hier vorliegenden Animationsfilm im Anime-Stil liefern, welcher die Ereignisse vor der Zugfahrt von Seoul nach Busan beschreibt. Nachdem der Film zunächst lediglich als Bonus-Disk im Mediabook seines Nachfolgers erhältlich war, wurde er kurz drauf von Herausgeber Splendid Film auch separat im Keep Case zum Kauf in den Handel gestellt. Ob das Anime tatsächlich zufriedenstellende Antworten liefert, die man sich von einem Prequel erhofft, soll nachstehende Filmbewertung zu Tage bringen.

Story

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Auf dem Vorplatz eines des Bahnhofs von Seoul entdecken zwei Passanten einen blutüberströmten Obdachlosen, der lethargisch durch die Gegend läuft. Da er nicht reagiert als man ihn anspricht, lässt man ihm seinen freien Lauf. Als er im Bahnhof eintrifft, in dem zahlreiche Obdachlose Schutz suchen, ist ein Freund des Verletzten komplett geschockt und versucht in einer nahegelegenen Mission Hilfe zu holen. Doch dort nimmt man den Obdachlosen nicht ernst genug, zudem wird er von anderen Bedürftigen vertrieben. Als er zurück zum Bahnhof kommt, sieht er gerade noch, wie sein Freund einen weiteren Passanten attackiert, bevor er selbst ins Visier genommen wird. Zur gleichen Zeit nimmt die ehemalige Prostituierte Hye-seon Reißaus von ihrem Freund Gi-ung, der - aufgrund von Schulden und mangels Geld - seine Freundin im Internet wieder zur Prostitution anbietet. Genau auf diese Anzeige wird Hye-seons Vater Seok-gu aufmerksam gemacht, weshalb er sich sofort auf die Suche nach seiner Tochter begibt. Mit und mit tauchen jedoch immer mehr schrecklich entstellte Menschen in der Stadt auf, die jeden attackieren, wodurch auch die Suche nach Hye-seon immer schwieriger wird. Schon bald müssen die Bewohner von Seoul erkennen, dass sie von Zombies heimgesucht werden. Ein Kampf um nackte Überleben beginnt.
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Um es gleich vor Weg zu nehmen: "Seoul Station" ist nicht nur aufgrund seines Anime-Stils komplett anders als sein Nachfolger "Train to Busan". Die Erzählweise ist deutlich ruhiger ausgefallen und widmet sich vornehmlich an vielen Stellen kritisch dem Sozial-System von Südkorea. Auch bei den Figuren zeigt man hier eine komplett andere soziale Schicht, kommen doch sämtliche Hauptfiguren aus schlechten Verhältnissen. Aber - wie man spätestens 2021 durch die ausgebrochene Corona-Pandemie weiß - ist eben diese Schicht durch ein Virus am leichtesten zu infizieren, leben die Menschen doch auf engem Raum miteinander. Über die im Bahnhof hausenden Obdachlosen verteilt sich der Zombie-Virus dann auch ganz schnell auf die Bevölkerung, für die der Bahnhof doch auch als Dreh- und Angelpunkt der Stadt dient. In dieser lebt auch die von zu Hause weggelaufene Hye-Seon, an deren Beispiel die Stellung der Frau in Südkorea von einer schrecklichen Seite repräsentiert wird. Hye-seon soll nämlich als Prostituierte den Lebensunterhalt für ihren Freund Gi-ung verdienen. Ohne Absprache gibt dieser einfach eine Anzeige im Internet auf, in der er die sexuellen Dienste seiner Freundin anbietet. Zwar war Hye-seon schon einmal in diesem Gewerbe tätig, schaffte jedoch den Absprung aus dem horizontalen Geschäft. Dass nun alles wieder von vorne beginnen soll, ist keine Option für sie, weshalb sie kopfüber in die Nacht stürzt und ohne Ziel durch die Straßen irrt. Hier muss sie jedoch feststellen, dass immer mehr Menschen mordend durch die Stadt ziehen und jeden attackieren, der ihnen über den Weg läuft. Noch von allem nichts ahnend trifft sich Gi-ung währenddessen mit einem potentiellen Freier, der sich jedoch als Vater von Hye-seon vorstellt. Nach einer kräftigen Standpauke zwingt dieser Gi-ung dazu, sich an der Suche nach Hye-seon zu beteiligen. Auf ihrem Weg durch die Stadt werden jedoch auch sie von den immer größer werdenden Horden der Zombies attackiert, sodass sich die Suche immer schwieriger gestaltet. Ob die drei zu einander finden steht daher in den Sternen…
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Wer bis hierhin aufmerksam mitgelesen hat, wird vermutlich schon festgestellt haben, dass Regisseur Sang-Ho auch hier keine befriedigenden Antworten auf die Herkunft des Zombie-Virus liefert. Der infizierte Obdachlose ist einfach da und von wem, oder von was er selbst verletzt wurde, wird auch diesmal schlussendlich nicht erklärt. Zwar sieht man hier, dass der Hotspot für die Verteilung des Virus eben der titelgebende Bahnhof von Seoul gewesen ist - wo aber der endgültige Ursprung des Virus liegt, wird weiterhin verschwiegen. Das eng miteinander verwobene Schicksal der Protagonisten ist dennoch unterhaltsam in Szene gesetzt worden, zudem wartet man am Ende mit einem ziemlichen Twist auf, den man als Zuschauer so nicht im Geringsten erwartet hätte. Insofern ist es wirklich schade, dass die Vorgeschichte der Zugfahrt hier nicht auch als Realfilm erzählt wurde, wird der Anime-Stil viele potentielle Zuschauer doch sicherlich abschrecken. Mit einem Realfilm hätte man sicherlich mehr Leute erreicht. Da letztendlich aber auch keine allzu wichtigen Details geklärt werden, ist es auch nicht unbedingt erforderlich das Prequel überhaupt anzuschauen. Dennoch macht man mit einer Sichtung auch keinen Fehler, vor allem, wenn man sich als Fan des inzwischen durch das Sequel "Peninsula" zum Franchise gewachsenen Filmreihe auch über dessen Ursprünge informieren will. Unterhaltsam ist "Seoul Station" auch rückwirkend, falls man einen der anderen Teile zu erst gesehen hat. Da hier auch komplett andere Figuren im Fokus stehen, ist man schlussendlich auch nicht gespoilert, sofern man von der allgemeinen Tatsache des Virusausbruch absieht. Kurz um: wer den Film noch nicht gesehen hat und sich für das Franchise interessiert, sollte ihm ruhig einmal eine Chance geben.

Bildqualität

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Mit recht einfachen Bildern erzählt Yeon Snag-ho von den Ursprüngen des Virusausbruchs. Figuren wie auch deren Umgebung sind nur zweckmäßig designt und verfügen nicht über eine detaillierte Ausarbeitung. Im Hintergrund sieht man oft starre Motive, die zudem einen recht platten Eindruck hinterlassen - während bei den Hauptfiguren auch schon mal leichte dreidimensionale Anleihen auszumachen sind. Die Farben sind kontraststark, jedoch setzt man oftmals auf verschiedene grün und oliv Töne, was dem Film, passend zum Thema, einen düsteren Look verpasst. Gelegentlich machen sich einige Bandings bemerkbar, sodass es zu leichten Abstufungen in den Gesichtern der Protagonisten kommen kann. Auch zahlreiche Unschärfen bei schnellen Bewegungen der Figuren sollen nicht verschwiegen werden, wobei es sich jedoch durchaus um Stilelemente handeln kann. Sollte es so sein, irritieren diese jedoch mehr, als dass sie der Atmosphäre dienen. Ansonsten bieten sich klar Konturen und Farbverläufe, sodass man von einer soliden Umsetzung sprechen kann.

Tonqualität

Folgende Sprachen sind über das Ton-Menü auswählbar: - Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1 - Koreanisch DTS-HD Master Audio 5.1
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Akustisch präsentiert sich der Film zumeist recht Front-lastig, was zu großen Teilen auch daran liegt, dass die Dialoge im Vordergrund stehen. Dennoch kommt es zwischendurch auch immer wieder zu plötzlichen Einsätzen der Surround-Kanäle, was einen schon mal unweigerlich zusammenzucken bzw. umdrehen lässt. Leider handelt es sich hierbei jedoch um Einzelfälle, auch ein expliziter Einsatz des Subwoofer konnte nicht ausgemacht werden. Wobei man an dieser Stelle auch sagen muss, dass sich inhaltlich nicht viele Abschnitte ergeben, die überhaupt einen Tiefbass-Einsatz erfordern würden. Mangels sprachlicher Koreanisch-Kenntnisse wurde der O-Ton nur stichprobenartig getestet: in Sachen Pegel und Dynamik konnten hier jedoch keine nennenswerten Unterschiede festgestellt werden. Die deutsche Synchronisation - hergestellt durch die Hamburger Synch! Synch! Kino- und TV-Synchronisation GmbH, unter der Dialogregie von Angelika Scharf, welche sich auch für das Dialogbuch verantwortlich zeigt - verfügt über angenehme Sprecher, die in der Regel mit einer guten Intonierung punkten können. Insgesamt also eine solide Vertonung, die ihrem Zweck durchaus gerecht wird, ohne jedoch dabei in Referenz-Gefilde vorzustoßen.

Ausstattung

Das Bonus-Material besteht lediglich aus Programmhinweisen von Herausgeber Splendid Film: - Trailershow: Precious Cargo Train to Busan Veteran - Above the Law Inside Man Blood Father Terraformars The Neighbor The Diabolical Leider ist hier kein Making Of und auch kein Interview mit dem Regisseur oder anderen Beteiligten enthalten, sodass auch hier die immer noch offenen Fragen aus dem Film nicht beantwortet werden können. Das mangelnde Bonus-Material zieht dann leider auch die Gesamt-Bewertung unnütz herunter.

Fazit

Wer sich erhofft hat, nach der Sichtung bzw. im Vorfeld von "Train to Busan" oder "Peninsula" einen Überblick über die Herkunft des heimtückischen Zombie-Virus zu verschaffen, der wird vom Prequel im Anime-Format vermutlich wieder enttäuscht sein, gibt es doch auch hier schlussendlich keine der Antworten, auf die man spekulierte. Dennoch ist der Film auf seine Art sehenswert, schildert er doch auch hier wieder interessante Schicksale während der Zeit des Ausbruchs, bei der man zudem eine große Portion Sozial-Kritik mit einbaute. Actionfans werden daher nur bedingt auf ihre Kosten kommen, ist der Film doch deutlich ruhiger inszeniert. Optisch und akustisch liefert man solide Kost, die zum einen stilbedingt etwas einfacher ausgefallen ist, zum anderen gerne noch über mehr Surround-Effekte verfügen dürfte. Mangels Bonus-Material wird man auch hier leider keine Antworten auf seine offene Fragen bekommen, sodass man immer noch darauf hoffen muss, dass sich in einem möglichen weiteren Teil - sei es Prequel oder Sequel - die Herkunft der Zombies klären wird - zumindest für die Zuschauer, die gerne alles im Detail erklärt bekommen möchten. (Jörn Pomplitz)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
6 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989 Subwoofer: SVS SB-2000 Pro
geschrieben am 18.03.2021

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3 Bewertung(en) mit ø 3,75 Punkten
 
STORY
4.7
 
BILDQUALITäT
4.7
 
TONQUALITäT
4.7
 
EXTRAS
1.0

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