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2012 Blu-ray

Original Filmtitel: 2012

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Verkauf:
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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, BD-Live, PiP, interaktive Features, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Türkisch DD 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Türkisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.35:1)
Video-Codec:
Spieldauer:
158 Minuten
Veröffentlichung:
25.03.2010
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STORY
6
 
Bildqualität
9
 
Tonqualität
10
 
Ausstattung
8
 
Gesamt *
9
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Ein neuer, immens teurer Roland-Emmerich-Katastrophen-Film, in dem die halbe Welt in Schutt und Asche gelegt wird? Das klingt nach „The Day After Tomorrow 2.0“ und in der Tat hat der Film einige Parallelen zu seinem inoffiziellen „Vorgänger“. Das tat dem Erfolg des Filmes an den Kinokassen aber keinen Abbruch, letztendlich spielte der Film dann weltweit fast 770 Millionen Dollar ein. Ein Katastrophenfilm dieses Ausmaßes bietet sich natürlich für eine technisch eindrucksvolle Blu-ray Umsetzung an, sodass man gespannt sein darf, ob die von Sony veröffentlichte Schreibe dieser Erwartung gerecht wird.

Story

Die Maya haben es gewusst: 2012 wird die Welt untergehen! Das entdeckt auch der Wissenschaftler Adrian Helmsley (Chiwetel EJiofor), und so wird unter der Leitung des amerikanischen Präsidenten (Danny Glover) ein streng geheimes Programm zur Rettung der Menschheit eingeleitet. Der erfolglose Autor Jackson Curtis (J. Cusack) schöpft allerdings Verdacht, als er während eines Campingausfluges mit seinen Kindern inmitten eines Naturschutzgebietes auf ein militärisches Sperrgebiet trifft. Hier erfährt er auch von einer Karte, die der verrückte Radiomoderator Charlie Frost (Woody Harrelson) besitzt. Als sich die Naturkatastrophen häufen, dämmert es Curtis, dass die Koordinaten auf der Karte vielleicht die einzige Hoffnung sind, die anstehenden Ereignisse zu überleben. Wird er seine Familie rechtzeitig in Sicherheit bringen können? Wo Roland Emmerich drauf steht, ist in diesem Fall auch Roland Emmerich drin: Wer dachte, dass mit „The Day After Tomorrow“ die Messlatte für Zerstörung in einem Katastrophenfilme hoch gelegt wurde, wird mit „2012“ eines besseren belehrt: Erdbeben, Vulkanausbrüche, Explosionen im Minutentakt, Schiffsunglücke, Flugzeugabstürze, kilometerhohe Flutwellen – die Sache mit dem „Ende der Welt“ ist hier durchaus wörtlich zu nehmen. Dabei hält Roland Emmerich diesmal aber keine Öko-Belehrung à la „Der Mensch ist an allem Schuld“ bereit und die Erklärung der Vorgänge auf dem Planeten wird sehr schnell und ohne großen Tiefgang abgehandelt. Die Welt geht unter, das ist nun einmal so! Die Bühne für die große Zerstörung ist angerichtet. Hier liegt auch die große Stärke des Films: Die Bilder der Katastrophen sind spektakulär und die entsprechenden Szenen machen reichlich Spaß. Dazu sind diese Szenen (obwohl sie alle nach dem Schema „Flucht in letzter Sekunde“ ablaufen) recht spannend inszeniert und tauchen häufig genug auf, um trotz der üppigen Laufzeit des Films wenig Langeweile aufkommen zu lassen. Leider leidet aber auch „2012“ an den typischen Schwächen des Genres: So sind die Charaktere wenig fein ausgearbeitet und allesamt ordentlich klischeebeladen. Warum man den Weltuntergang ausgerechnet aus Sicht einer amerikanischen Durchschnittsfamilie erlebt (ähnlich wie das bei „Krieg der Welten“ der Fall war), bleibt dabei ein Geheimnis des Autors und macht das Geschehen nicht gerade glaubwürdiger. Zwar machen die Darsteller ihre Sache größtenteils ordentlich, aber dennoch sorgen die allzu konstruiert wirkenden „emotionalen Momente“ des Films eher für Kopfschütteln beim Zuschauer als für echte Anteilnahme an deren Schicksal, woran das stellenweise einfach schwache Drehbuch schuld ist. Der Film gibt sich im Übrigen erst gar keine Mühe, seine offensichtlichen Schwächen zu vertuschen oder abzufedern: „2012“ hat einige Logiklöcher, die mitunter so groß wie die Graben sind, die während der Erdbeben in Los Angeles entstehen. Das alles wäre eigentlich richtig ärgerlich, wenn der Zuschauer nicht schon von vorne herein wissen würde, was ihn hier erwartet: Fast drei Stunden nett inszenierte und mitunter beeindruckend gefilmte Popcorn-Action, bei der man ordentlich Spaß haben kann, wenn man nur nicht zu viel darüber nachdenkt. Dieses Versprechen hält der Film ein, sodass man ihm sicher nicht vorwerfen kann, sein Zielpublikum zu enttäuschen. Ein richtig guter Film ist „2012“ aber aufgrund der genannten Schwächen nicht geworden, sodass am Ende einmal mehr die Erkenntnis steht, dass Roland Emmerich nun einmal besser massenhaft Dinge zerstören als emotionale Geschichten erzählen kann. Immerhin macht die Zerstörungswut in „2012“ aber einen Abend lang ordentlich Spaß.

Bildqualität

Die Blu-ray von „2012“ wurde mit dem AVC-Codec bei einer Auflösung von 1920x1080p und einem Ansichtsverhältnis von 2,39:1 erstellt. Den hohen Erwartungen an das Bild eines aktuellen Blockbusters wird die Scheibe vollkommen gerecht: Die visuelle Qualität von „2012“ ist den ganzen Film über hervorragend. Dabei wurde der Film weitestgehend auf 35-mm-Film aufgenommen, wobei allerdings für einige Szenen eine digitale HD-Kamera verwendet wurde. Obwohl beide Aufnahmeverfahren eine hohe Qualität sicherstellen, ist der Unterschied deutlich zu sehen und erzeugt einen etwas „uneinheitlichen“ Look, an dem sich der eine oder andere Betrachter stören könnte. Das war es aber dann auch schon mit der Kritik: Das mit extrem feinem Filmkorn versehene Bild ist überwältigend plastisch und scharf. Sowohl in Nahaufnahmen als auch in den Totalen, während der Katastrophenszenen, zeigt das Bild enorm viele Details. Dazu kommt die tolle, ebenso farbenfrohe wie natürliche Farbgebung. Der hervorragende Schwarzwert in den dunklen Szenen (die bei „2012“ qualitativ nicht abfallen!) verstärkt dabei den hervorragenden Gesamteindruck, der auch glücklicherweise nicht durch Kompressionsartefakte oder Bildfehler getrübt wird. „2012“ hat ein sehr filmgerechtes HD-Bild nahe der Referenz, dem lediglich der häufige Wechsel zwischen 35-mm-Film und Digitalmaterial die Höchstnote kostet.

Tonqualität

Sony liefert die deutsche Blu-ray mit jeweils einer englischen und einer deutschen 5.1 DTS-HD MA Tonspur aus. Beide sind qualitativ ebenbürtig. Um es gleich vorwegzunehmen: „2012“ ist ohne Wenn und Aber die neue Soundreferenz – einen eindrucksvolleren und besseren Sound hat keine andere Blu-ray zu bieten. Die extrem spektakuläre Abmischung lässt sogar während den eher unspektakulären Szenen (z.B. einer Fahrt im Aufzug) die hinteren Lautsprecher arbeiten und überrascht mit unglaublich präzisen Effektgeräuschen und einer phänomenalen Räumlichkeit. Bei den Effekt-Szenen gibt es dann überhaupt kein Halten mehr: Neben dem wuchtigen, präzise dosierten und ultra-druckvollen Bass zeichnen sich diese Szenen auch durch eine gute Hochtonwiedergabe (zersplitterndes Glas) aus – die Balance der Geräusche ist ebenso wie die Dynamik absolut perfekt. Das gilt auch für die Musikwiedergabe: Der stimmungsvolle Soundtrack hat stets die richtige Lautstärke und scheut sich nicht, die hinteren Boxen einzubeziehen, um ein räumliches Hörvergnügen zu generieren. Bei dem ganzen Effektgewitter, mit dem man den Nachbar definitiv ärgern kann, ist es umso erstaunlicher, dass die Stimmen meistens dennoch gut verständlich sind. Kurz gesagt: Hier stimmt alles! Wer also einmal herausfinden möchte, was das heimische Surround-System wirklich kann, kommt an dieser Blu-ray nicht vorbei.

Ausstattung

Sämtliche Bonusmaterialen befinden sich auf der Film-Disc, was es umso erstaunlicher macht, dass trotz der Länge des Hauptfilms alle Features in HD vorliegen. Wer etwas über die Hintergründe des Filmdrehs erfahren möchte, sei zunächst einmal das Bild-in-Bild-Feature ans Herz gelegt, das während des Hauptfilms immer wieder gute Making-Of-Clips einspielt. Alternativ dazu kann ein (hörenswerter) Audiokommentar des Regisseurs und weiterer Beteiligter angehört werden, der allerdings viele redundante Informationen enthält. Daneben gibt es eine ganze Reihe weiterer Specials auf der Scheibe: „Gestaltung des Weltuntergangs“ (26 Min) beschäftigt sich mit den aufwendigen Spezial-Effekten, während das Feature „Roland Emmerich“ (10 Min) ein unnötiger Lobgesang auf den Regisseur ist. Bei den beiden recht netten Features „Wissenschaftlicher Hintergrund der Zerstörung“ (13 Minuten) und „Die Darsteller-Perspektive“ (8 Min) verrät bereits der jeweilige Titel, was den Zuschauer erwartet. Insgesamt 5 überwiegend zu Recht herausgeschnittene Szenen (5 Min) sind ebenso vorhanden wie das alberne und extrem kitschige alternative Ende (4 Min). Die restlichen Extras beschäftigen sich mit dem Maya-Kalender (ca. 4 Minuten Videomaterial), wobei der „Interaktive Maya-Kalender“ inklusive des „Maya-Horoskops“ nur etwas für Esoterik-Fans ist. Wie bei Sony Blu-ray mittlerweile üblich, verfügt die Scheibe auch über MovieIQ (interaktive Filmdatenbank) und BD-Live. Schlecht: Anstatt den Filmtrailern des Hauptfilms befinden sich nur drei andere Trailer auf der Scheibe. Trotz dieses „Fauxpas“ darf man aber mit der gebotenen Vielfalt und Qualität der Extras zufrieden sein.

Fazit

Technisch gesehen lässt die Blu-ray von „2012“ die Herzen von Heimkino-Besitzern höher schlagen: Obwohl das Bild bereits hervorragend ist, kann vor allem die perfekt abgemischte, äußerst Eindrucksvolle Tonspur den Zuschauer begeistern, da diese sich selbst vor Filme wie „Iron Man“ und „Terminator Salvation“ nicht zu verstecken braucht. Wer auf der Suche nach einer Vorführ-Blu-ray zum Beeindrucken seiner Freunde und Verwandten ist, wird mit „2012“ also fündig. Dazu kommt, dass auf der Scheibe noch reichlich gute bis sehr gute Extras vorhanden sind, die allesamt in HD vorliegen. Vom Film sollte man allerdings nicht zu viel erwarten: Roland Emmerich bleibt sich selbst treu und liefert eine Zerstörungsorgie ab, die zwar visuell erwartungsgemäß beeindruckt, aber eben dennoch nicht alle Schwächen des Drehbuchs überdecken kann. So ist „2012“ ein Blockbuster im wahrsten Sinne des Wortes, mit dem man für einen unterhaltsamen Abend wenig falsch macht, den man allerdings auch ziemlich schnell wieder vergessen hat. Wer Katastrophenfilme mag, macht mit dieser Blu-ray aber nichts verkehrt. (jos)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
8 von 10

Testgeräte

TV: Philipps 5603 42” FullHD LCD Beamer: Epson EMP-TW 2000 Blu-ray Player: Sony Playstation 3 AV-Receiver: Onkyo 606 Boxensystem: Teufel Theater 1
geschrieben am 25.03.2010

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601 Bewertung(en) mit ø 4,23 Punkten
 
STORY
3.6
 
BILDQUALITäT
4.8
 
TONQUALITäT
4.8
 
EXTRAS
3.7

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