Wonder Boy: The Dragon´s Trap

Wonder Boy: The Dragon´s Trap
Anzahl der Spieler nicht Netzwerkfähig mit Trophäen ohne 3D ohne PlayStation Move
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Publisher:
Erscheinungsjahr:
Kategorie:
HD-Auflösung:
-
Tonformat(e):
Dolby 5.1
Netzwerkfähig:
Nein
Trophäen:
Ja
Veröffentlichung:
12.04.2018 (Release)
PlayStation 4 Review
Story
 
8
3D Grafik
 
9
Sound
 
10
Singleplayer
 
8
Steuerung
 
7
Gesamt
 
8,4
geschrieben am 24.04.2018
Wonderboy is back – Headup Games bringt das Original-Spiel Wonderboy – The Dragon´s Trap nun sogar als Retail-Box für die PlayStation 4. Tolle Extras sind zusätzlich mit an Bord, ein hochwertiges, originalgetreues Handbuch im SEGA®-Retro-Style, der Originalsoundtrack auf Mini-CD sowie ein niedlicher PVC-Anhänger der Hauptspielfigur, als Handy- oder Schlüsselanhänger. Das Pariser Studio Lizardcube zeichnet sich für die technische Umsetzung des Titels verantwortlich. Wir haben uns angeschaut wie Wonderboy den Sprung ins HD-Gaming Zeitalter geschafft hat.

Story

Wonderboy – The Dragon´s Trap ist ein lupenreiner Side-scrollender Plattformer mit Rollenspielelementen. Der Original-Titel Wonderboy III erschien 1989 erstmalig für das Sega Master System und zählt bis heute zu den größten Titeln des Genres. Vergleichen kann man ihn mit Klassikern wie Metroid oder Zelda 2 – The Adventure of Link. Unser Abenteuer beginnt im Schloss des Meka-Drachen. Nachdem unser kleiner grünhaariger Held den tödlichen Treffer platziert hat, haucht der Mech-Drache zwar sein Lebenslicht aus, stößt aber leider vor seinem endgültigen Ableben noch einen Fluch auf unseren Helden aus. Daraufhin verwandelt sich Wonderboy in eine grüne, feuerspeiende Echse. Nachdem man anschließend das brennende Schloss des Tyrannen gerade noch vor dessen Einsturz verlassen kann, endet der Prolog und man ist von nun an allein unterwegs in einer monsterverseuchten Welt. Immer auf der Suche nach einem Gegenmittel um seine ursprüngliche Gestalt zurück zu bekommen.

Grafik

Die optische Präsentation von Wonderboy – The Dragon´s Trap ist ein echter Hingucker. Alle Hintergründe und Charaktere sind handgezeichnet, knallbunt und in leuchtenden Farben gehalten. Obwohl sie an die heutige Zeit angepasst worden sind, versprühen dabei alle Vorlagen den Charme des Originals und wirken wie ein interaktiver Comic. Hier merkt man das Herzblut, dass die Entwickler von Lizardcube in das Remake gelegt haben. Über Knopfdruck lässt sich übrigens auch zum Original-Retro Look wechseln. Selbst die von alten Röhrengeräten bekannten Scanlinien sind zuschaltbar.

Sound

Der Soundtrack wurde für den Remaster von Wonderboy – The Dragon´s Trap komplett neu arrangiert und mit professionellen Studiomusikern eingespielt. Dabei sind durch die Neuarrangements echte Ohrwürmer entstanden. Wer sich den Nostalgie-Faktor erhalten möchte, kann alternativ aber auch auf den Original Dudel-Pieps-Sound zurückgreifen.

Singleplayer

Nach Abschluss des Prologs findet man sich mit Wonderboy in einem Dorf wieder. Das Dorf bildet im Folgenden immer den Startpunkt unseres kleinen Helden. Man kann übrigens das Abenteuer nun auch mit einem weiblichen Helden (Wonder Girl) bestreiten. Bevor man sich in die unterschiedlichen Spielabschnitte begibt, kann man sich im Dorf mit besseren Waffen, hilfreichen Gegenständen oder weiteren Lebenspunkten ausstatten. Die Level bieten viele abwechslungsreiche Kulissen, es gibt u.a. Wüstenabschnitte mit Pyramiden, eine Dschungellandschaft und auch ein echtes Piratenschiff gilt es zu erkunden. Dabei fallen die ulkig, skurrilen Gegner auf. Es gibt schielende Skelette mit Augenklappe, Sonnenbrillentragende Wolken die Blitze herunterschießen, gelangweilt dreinschauende Krabben oder Säbelschwingende Schweine. Nach ihrem Ableben hinterlassen die Feinde Münzen oder wichtige Herzcontainer, die die eigene Lebensleiste verlängern. Außerdem findet man in Schatzkisten oder nach erfolgreichen Kämpfen bestimmte Einmal-Items, wie Tornados, Pfeile oder Bumerangs, die es ermöglichen auch Gegner im Kampf zu besiegen, die man sonst nicht erreichen könnte. Die Spielwelt ist dabei relativ offen gestaltet – trotzdem kann nicht jeder Bereich direkt von Anfang an bereist werden. Der Clou des Titels ist nämlich, dass nach dem Töten eines End-Gegners Wonderboy in andere Tiergestalt mit neuen Special-Moves verwandelt wird. Ist man am Anfang nur als feuerspeiender Lizard-Mann ohne besondere Fähigkeiten unterwegs - kann man bereits mit der nächsten Gestalt, dem Mouse-Man auch an Decken laufen und im weiteren Verlauf als Piranha-Boy unter Wasser neue Ebenen erreichen. Dieses Spielelement bietet enorm viel Potential, weil man immer darauf gespannt ist, welche Gestalt man nach dem nächsten besiegten Endgegner bekommt. Die Boss Kämpfe selbst wirken leider recht altbacken – zumeist reicht es aus den Angriffen auszuweichen, selbst zu hüpfen und den Gegner anschließend am Kopf zu treffen.

Steuerung

Die Steuerung wirkt leider bei Wonderboy – The Dragon´s Trap zu schwammig und ungenau. Dies macht die Hüpfeinlagen nicht immer einfach, denn es bedarf schon etwas Übung bis das Gefühl für die Sprünge erlernt ist. Auch bei Kämpfen kommt es zu Frustmomenten. Man kann durch die starren Animationen bei einem Angriff eines Gegners praktisch nicht ausweichen und erstarrt quasi in der eigenen Bewegung. Diese Elemente waren in den 80er Jahren zwar normal, aber in der heutigen Zeit fühlen sie sich nur träge und altbacken an.

Fazit

Wonderboy – The Dragon´s Trap ist ein tolles Remake des alten Sega-Klassikers geworden. Die wunderschöne handgezeichnete Comic-Grafik und der von Studio-Musikern neu eingespielte Soundtrack, sind mit sehr viel Liebe fürs Detail des Originals entstanden. Das Spielprinzip mit den verschiedenen Spezialfähigkeiten und dem leichten Rollenspiel-Charakter bietet einiges an Spielspaß. Allerdings bleibt bei so viel Retro-Charme auch ein Problem - die Animationen und die Steuerung sind für heutige Maßstäbe leider nicht ganz zeitgemäß und die Spielzeit mit drei bis fünf Stunden einfach recht kurz. Trotzdem empfehlen wir Wonderboy auf der SONY-Konsole eine Chance zu geben. Sei es aufgrund des Retro-Charmes oder einfach der Tatsache, dass man einen echten Klassiker der Jump-and-Run Ära, in einer neuen zeitgemäßen HD-Optik nochmals neu erleben kann.
  • toller Retro-Charme
  • handgezeichnete Comic-Grafik (HD)
  • neu arrangierter „Ohrwurm-Soundtrack“
  • Spezialfähigkeiten von Wonderboy
  • träge Steuerung
  • kurze Spielzeit
(Michael Schröder)
(weitere Reviews anzeigen)

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