Assassin's Creed: Rogue

Assassin's Creed: Rogue
Anzahl der Spieler nicht Netzwerkfähig mit Trophäen ohne 3D ohne PlayStation Move
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Disc-Informationen
BD-25
Publisher:
Entwickler:
Erscheinungsjahr:
Kategorie:
Sprachen:
Menüsprache:
Altersfreigabe:
HD-Auflösung:
-
Tonformat(e):
Dolby 5.1
Netzwerkfähig:
Nein
Trophäen:
Ja
Veröffentlichung:
13.11.2014 (Release)
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PlayStation 3 Review
3D Grafik
 
9
Sound
 
9
Singleplayer
 
8
Gesamt
 
8,7
geschrieben am 15.12.2014
Während auf den neuen Konsolen mit Assassin’s Creed: Unity die nächste Episode des Assassinen-Abenteuers veröffentlich wurde, bekommen Spieler, die noch eine Konsole der vergangenen Generation besitzen (und auch gewillt sind, diese noch einzuschalten), etwas besonders präsentiert – Assassin’s Creed: Rogue. Den ersten Teil der Serie, der es erlaubt, in die Rolle eines Templers zu schlüpfen. Also, wenn das mal kein guter Grund ist, die Konsole zu entstauben. Wenn man den Gerüchten Glauben schenken mag, wird auch eine Version für die neuen Konsolen erscheinen. Dies ist noch nicht offiziell, aber durchaus denkbar. Trotzdem lassen wir es uns nicht nehmen, uns sofort ins Abenteuer zu stürzen und zu prüfen, ob die PlayStation 3 schon in Rente muss oder noch ordentlich Dampf im Kessel hat. Assassin’s Creed: Rogue besitzt übrigens keinen Mehrspieler-Modus. Eine mögliche Veröffentlichung zu einem späteren Zeitpunkt wurde von Ubisoft jedoch nicht ausgeschlossen.

Story

Der junge Ire Shay Patrick Cormack hat sich gerade dem Assassinen-Orden angeschlossen und ist in dessen Auftrag unterwegs. In den Wirren eines sich anbahnenden Konflikts (der sich zum Siebenjährigen Krieg zwischen Frankreich und England von 1756 und 1763 um die Vorherrschaft in den nordamerikanischen Kolonien entwickelt) gerät er zwischen die Fronten. Der entschlossene und furchtlose Streiter muss miterleben, wie eine brisante und wichtige Mission vollkommen fehlschlägt. Die Ereignisse überschlagen sich und Shay verliert seine Überzeugung, für die richtige Sache auf der richtigen Seite zu streiten. Er wendet sich von den Assassinen ab und wird dadurch zur Zielscheibe seiner einstigen Brüder. Da diese ihm fortan nach dem Leben trachten, um ihre Geheimnisse zu schützen, bleibt dem jungen Iren letztendlich nur noch eine Möglichkeit. Er nimmt den Kampf auf, findet Unterstützung bei den Templern und wird zu einem gefürchteten Assassinen-Jäger.

Grafik

Da fällt es einem immer schwerer, objektiv zu bleiben, wenn man fast nur noch auf einer der neuen Konsolen zockt. Da ist natürlich auch nicht jeder Titel ein absoluter Grafikkracher, aber Unterschiede in den Möglichkeiten der unterschiedlichen Konsolen fallen schon stark ins Auge. Assassin’s Creed: Rogue zeigt eine typische Schwäche des PlayStation 3 Systems auf – das Kantenflimmern. Zudem gibt es einige hässliche Texturen und recht pixelige Schatten. Ab und zu zuckt auch mal das eine oder andere Objekt oder Bäume beziehungsweise Pflanzen poppen plötzlich ins Blickfeld. Die Vegetation ist auch insgesamt nicht gerade auf Referenzniveau. Doch das Schöne ist, dass sich all das doch recht in Grenzen hält und im Prinzip auch einfach nur vor Augen führt, wo die Möglichkeiten der Hardware ausgereizt sind. Bis auf einige wenige Mängel zeigt der Titel, was in der vergangenen Generation an Leistung steckt. Schön gestaltete Schauplätze, actiongeladene Seeschlachten und tolle Zwischensequenzen in Spielgrafik. Das sind nur ein paar der Dinge, die positiv hervorstechen. Dabei läuft das Spiel auch überwiegend sehr flüssig und neigt extrem selten zu leichten Rucklern oder gelegentlichen Nachladeverzögerungen.

Sound

Beim guten Ton des Spiels lassen die Entwickler absolut gar nichts anbrennen. Wie für die Serie üblich, verfügt Assassin‘s Creed: Rogue über eine hervorragende Synchronisation mit tollen Sprechern. Zu allen Figuren passend und in jeder Situation mit den passenden Emotionen. So macht es Spaß, der Story und besonders den Dialogen zu folgen. Auch wenn diese nicht immer hundertprozentig lippensynchron sind. Während der (recht zahlreichen) Seeschlachten gibt es ordentlich Radau. Kommandos werden gebrüllt und versenkte Schiffe verabschieden sich auch alles andere als sang- und klanglos. Die Städte wirken sehr lebendig und klingen verdammt authentisch. Die Atmosphäre ist einfach stimmig und gut. Daran mangelte es aber auch noch nie bei einem Assassin’s Creed – Spiel und da tanzt natürlich auch Assassin’s Creed: Rogue keineswegs aus der Reihe.

Singleplayer

Assassin’s Creed: Roque beginnt mit der typischen Sequenz, in der man recht schnell mit den Grundzügen der Steuerung vertraut gemacht wird. Einmal Parcours, kleiner Kampf, dann schleichen und meucheln. Man könnte meinen, dass die Entwickler davon ausgehen, dass dies nicht der erste Teil der Serie ist, den man spielt und der Spieler sich deswegen bereits auskennt. Doch hier darf man auch einfach positiv anmerken, dass die Steuerung auch recht gut gelöst und sehr leicht einzuprägen ist. Im Zuge dieses „Tutorials“ gelangt man dann auch sehr zügig zum ersten Mal auf ein Schiff. Und das hat auch einen Grund, denn so ziemlich die Hälfte der Spielzeit verbringt man auf See. Entweder feuert man aus allen Rohren auf gegnerische Schiffe (die dasselbe tun), entert feindliche Schiffe oder greift Seefestungen an. Die Steuerung des Schiffs hat man recht schnell im Griff. Hierbei gilt auch ganz klar: Lernen durch Benutzung oder Übung macht den Meister. Denn bei größeren Seeschlachten, oder wenn man eine der Begleit- und Beschützermissionen spielt, sollten die einzelnen Optionen der Steuerung sitzen. Natürlich sieht man hier eindeutig Parallelen zu Assassin’s Creed III und Assassin’s Creed: Black Flag. Besonders Letzteres hat die Seefahrerei ja endgültig in die Reihe etabliert. Durch die Zeiträume, in denen die Geschichten angesiedelt sind, passt das auch sehr gut ins Konzept, und solange es, wie hier, sehr gut funktioniert, ist das auch absolut in Ordnung. Auch wenn der Anteil der Seefahrerei am Spielinhalt recht hoch ist. Aber keine Angst, es gibt auch genug an Land zu tun und die Städte sind wieder sehr schön gestaltet. Etwas kritischer ist es da mit dem Missions-Design. Wieder einmal wird ein tolles Abenteuer mit spannenden Missionen geboten. Infiltriere Festung A, entkomme unbemerkt aus Lager B, eliminiere General C, klingt immer recht simpel ist aber einfach super inszeniert und macht viel Spaß. Allerdings kann es passieren, dass treue Fans der Serie beim siebten beziehungsweise achten Spiel der Serie (je nachdem ob man Unity vorher oder nachher spielt) mittlerweile etwas gesättigt sind oder sich die Missionen einfach abnutzen. Da kommt als besonderer Trumpf natürlich die tolle Story zum Tragen, durch die sich die Serie auch auszeichnet. Und als erster Titel mit Fokus auf dem Templerorden kann Rogue da sicher noch mal punkten. Besonders die Passagen in der Gegenwart bieten eine Menge Background und führen die Spieler auf die „andere“ Seite. Da man der Story aber auch ohne Vorkenntnisse gut folgen kann, eignet sich Assassin’s Creed: Rogue sogar gut als Einstieg in die Reihe.

Fazit

An alle, die befürchtet haben, dass Assassin’s Creed: Rogue eine billige Kopie, der vorangegangen Episoden wird, nur damit Spieler der vergangenen Konsolengeneration ruhiggestellt sind – ihr könnt eure Assassinen wieder zurückpfeifen. Ubisoft liefert ein tolles Abenteuer mit schöner Story und vielen Überraschungen. Jeder, der die Serie mag, darf sich diese Episode nicht entgehen lassen. Wenn zukünftig noch weitere Titel dieser Qualität erscheinen, darf die PlayStation 3 noch lange neben ihrer großen Schwester stehen bleiben. Noch mal in aller Deutlichkeit - ob das Spiel noch für die nächste Generation erscheint oder ein besonderes Schmankerl für PlayStation 3 Assassinen bleibt, ist definitiv zweitrangig. Assassin’s Creed: Rogue ist ein tolles Abenteuer, das trotz (oder wegen?) vieler Anleihen bei den Vorgängern absolut überzeugen kann.
  • interessante Story (diesmal Templer!)
  • optisch insgesamt fein
  • toller Sound
  • große Spielwelt
  • viele Missionen…
  • …die man aber durch die Vorgänger schon irgendwie kennt
(mar)
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